Ab heute erscheinen in loser Reihenfolge Link-tips für Seiten, bei denen ich meine, daß sie Aufmerksamkeit verdienen.
Den Anfang macht einseitig.info, das den Untertitel Magazin für Meinungsmache trägt. Ich finde, der folgende Auszug aus dem Editorial bringt es bestens auf den Punkt. Etwas hinfügen zu wollen, hieße Eulen nach Athen tragen.
Wer dagegen mit zwei Seiten, Meinungen oder Lesarten zugleich arbeitet, wer versucht gleichsam mit beiden Händen zu schreiben, der versucht zu jonglieren. Das Magazin für Meinungsmache fordert dazu auf, mit beiden Händen zu denken. Wir müssen die Dinge rotieren lassen, damit aus ihrer Einseitigkeit eine Seite herausspringt, die mehr ist als Information.
Einseitigkeit ist eine Tugend, die aus der Mode gekommen ist. Wir kennen das Einseitige nur noch als bloße Meinung, als verbockte Beschränkung auf die eigene Einstellung oder subjektive Weltsicht. Die öffentliche Meinung dagegen gilt uns nicht als einseitig, obwohl sie es nicht weniger ist. Die vergessene Kunst der Einseitigkeit aber ist ihre Stärke, nämlich einen Standpunkt zu beziehen.
Die Informationen, die Einseitig.info bietet sind keine news & facts, sondern versucht solche zu verdauen. Oft genug stößt etwas auf und fordert heraus, Stellung zu beziehen oder Haltung zu bewahren. Vieles scheint heute nicht am richtigen Ort zu stehen, vieles nicht mehr zusammen zu passen. Das immer erneut produzierte Interessante macht ein kurzes Gedächtnis. Doch manchmal hakt sich ein Detail ein und zieht die Verbindung zum längst Vergangenen. Es stellt sich als Zusammenhang heraus, der keineswegs Vergangenheit, sondern eher Entgangenheit ist. So grüßen wir mit Immanuel Kant zurück: sapere aude! Und vergessen die Dialektik der Aufklärung nicht ganz.

Ab heute erscheinen in loser Reihenfolge Link-tips für Seiten, bei denen ich meine, daß sie Aufmerksamkeit verdienen.
Den Anfang macht einseitig.info, das den Untertitel Magazin für Meinungsmache trägt. Ich finde, der folgende Auszug aus dem Editorial bringt es bestens auf den Punkt. Etwas hinfügen zu wollen, hieße Eulen nach Athen tragen.
Wer dagegen mit zwei Seiten, Meinungen oder Lesarten zugleich arbeitet, wer versucht gleichsam mit beiden Händen zu schreiben, der versucht zu jonglieren. Das Magazin für Meinungsmache fordert dazu auf, mit beiden Händen zu denken. Wir müssen die Dinge rotieren lassen, damit aus ihrer Einseitigkeit eine Seite herausspringt, die mehr ist als Information.
Einseitigkeit ist eine Tugend, die aus der Mode gekommen ist. Wir kennen das Einseitige nur noch als bloße Meinung, als verbockte Beschränkung auf die eigene Einstellung oder subjektive Weltsicht. Die öffentliche Meinung dagegen gilt uns nicht als einseitig, obwohl sie es nicht weniger ist. Die vergessene Kun