Kategorie-Archiv »Werkstatt«

Kurzes #7 – Begegnung auf dem Friedhof

Folgende Schilderung einer Begegnung auf dem Friedhof einer Kleinstadt ist ein Abschnitt aus einer neuen, sich noch mitten in der Bearbeitung befindenden Erzählung mit dem Arbeitstitel »Adalberts Erbe«, in der es um ein altes Haus, das Teil einer Erbschaft ist und der Tatsache geht, daß einer der beiden Erben, aus dessen Sicht erzählt wird, vorerst nicht weiß, wer mit ihm erbt.

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Kurzes #6 – Die anonymen Aquarelle

Erst als ich den großen grauen kartonverstärkten Umschlag mit der übrigen Post auf meinen Schreibtisch legte, sah ich, daß er nicht mit der regulären Post gekommen sein konnte, da nur mein Name in einer mir unbekannten Handschrift darauf stand, was verständlicherweise meine Neugierde weckte. Ich schnitt ihn auf. Er enthielt lediglich ein Blatt rauhes Aquarellpapier.
Es war ausgezeichnet und mit großer Liebe zum Detail gearbeitet. Es zeigte eine große Frau mit einem ausgeprägt femininen, nahezu perfekten Körper und taillenlangen, dichten dunklen Haaren. Sie stand leicht nach links gewandt im Kontrapost. Sie hielt ein großes, beiges flauschiges Handtuch vor dem Bauch, den Blick leicht nach unten gerichtet, das Gesicht vollständig von den Haaren bedeckt. Im Gegensatz zur Detailverliebtheit, mit der sie dargestellt war, war der sie umgebende von warmem Licht durchflutete Raum lediglich mit zwei, drei Strichen angedeutet, die aber genügten, um ein Bad erkennen zu lassen. (mehr …)

Kurzes #4 – Das Gewitter

Das Gewitter kam plötzlich aber nicht unerwartet. Er schaffte es gerade noch einen schützenden Hausdurchgang zu erreichen, bevor der Himmel seine Schleusen öffnete. Der Himmel war fast schwarz, Blitze zuckten, der Donner grollte ungewöhnlich laut, der Regen peitschte durch die Straßen; das Gewitter befand sich genau über dem Stadtteil. Das Wasser konnte gar nicht so schnell abfließen wie es von oben kam. Die auftreffenden Tropfen bildeten auf der dünnen, alles überziehenden Wasserschicht Blasen, in den Straßenrinnen hatten sich reißende kleine Bäche gebildet. Keine Menschenseele war mehr zu sehen. (mehr …)

Wer rastet, der rostet #3

Getreu dem Motto das die Überschrift dieser Rubik bildet, bereite ich zur Zeit die Veröffentlichung eines weiteren Buches vor: »Nachhilfestunden«. Soviel sei verraten, daß es um eine ganze besondere Form der Nachhilfstunden mit einer auf die Schülerin zugeschnittenen Lehrmethode geht, um ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern, die stark zu wünschen übrig läßt und der Prüfungsstoff um den es geht auch nicht gerade vor Spannung strotzt. Am Ende jedoch ist sie soweit, daß sie diese Prüfung bestehen wird und um eine besondere Erfahrung reicher ist.

Als Erscheinungstermin ist Ende des Winters anvisiert.

Wer rastet, der rostet #2

Hatte ich im letzten Beitrag von »Wer rastet, der rostet« noch geschrieben, daß die Erscheinung von »Die Villa nebenan« für Anfang 2009 geplant war, so habe ich mich entschlossen, sie jetzt schon der Öffentlichkeit preiszugeben. Das Buch ist fertig, also warum soll es dann in der Einsamkeit der Festplatte unmotiviert vor sich hin schlummern. Wie heißt es doch so schön: »Alles raus, was keine Miete zahlt«. In diesem Sinne!

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»Die Villa nebenan« erschienen

Was gibt es schöneres als in der dunkeln Jahreszeit, wenn es draußen naßkalt ist oder der Frost klirrt, gemütlich im warmen Heim zu sitzen und sich die Zeit mit spannender Lektüre zu vertreiben.

Beispielsweise mit folgendem Band:

Klappentext
Ein junger Autor, der an einer Geschichte arbeitet, in der sich Realität und Imagination auf interessante Weise vermischen. Eine alte Villa, die er von seinem Arbeitszimmer aus einsehen kann. Eine schöne Künstlerin, die neben Illustrationen vor allem die subtile Erotik in ihrer Malerei zum Thema hat. Und der Prozeß des Schreibens bilden den Rahmen dieser Erzählung, in der die Handlung der Geschichte, die der junge Autor verfaßt, nach und nach scheinbar Parallelen zu seinem realen Leben bekommt.

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Armin A. Alexander
Die Villa nebenan

ISBN 978-3-8370-7915-9
108 S., PB, € 12,90
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Ende gut. Gutes Ende?

In der Regel erwartet der Leser ein Ende das ihn zufrieden stellt. Die meisten würden spontan sagen, eines das eine Auflösung der aufgebauten Spannung bringt. Das klassische Happy End im weitesten Sinne wäre ohne diese Prämisse undenkbar. Bei einem Krimi soll der Täter am Ende überführt werden, Liebende sollen einander finden auch wenn sie sich zwischendurch schon so gut wie verloren hatten. Selbst ein negatives Ende für den Protagonisten ist ein solches, denn es löst ebenfalls die aufgestaute Spannung. So weit so gut – sollte man denken. (mehr …)

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