Kurzes #90 – Daphne hatte Recht – wieder einmal

von
Armin A. Alexander

Fortsetzung von »Regenspaziergang – Fortsetzung«, »Regenspaziergang«, »Der entscheidende Schritt«, »Die letzte Session mit Daphne?«, »Der erste gemeinsame Abend«, »Gespräch im Café«, »Gero und Daphne«, »Daphne« und »Die neue Zimmerwirtin«.

 

»So, nun erzähle mir, wie es zwischen Simone und dir steht. Du hast am Telephon reichlich aufgekratzt geklungen, so daß ich annehmen kann, es hat sich zum Positiven entwickelt.«

Es war kaum eine Woche später. Da Gero seit ihrem Spaziergang in der Rheinaue nichts mehr von sich hören ließ, hatte sie die Initiative ergriffen, ihn angerufen und für den nächsten Tag zum Essen eingeladen, was Gero nur zu gerne angenommen hatte. Er war derart voll von Überschwang, daß er sich unbedingt jemanden anvertrauen mußte und niemand war in seinen Augen dazu geeigneter als Daphne.

Sie saßen beim Essen, mit dem sie sich Mühe gegeben hatte, und hatten bisher lediglich über Belanglosigkeiten geplaudert. Wenigstens hatte er ihr ein Kompliment über ihren engen neuen schwarzen Lederrock, der weißen Bluse, dem Taillenkorsett aus schwarzem Leder, den schwarzen Nahtstrümpfe und den schwarzen hochhackigen Lackschuhen gemacht, was an sich schon auffallend genug war.

»Was soll ich sagen. Du hast so ziemlich in allem, was deine Einschätzung Simones betrifft, richtig gelegen.«

In ihren Ohren klang das auch ein wenig nach Entschuldigung, in erster Linie jedoch tat es gut, daß gerade er das zugab.

»Es sollte mich auch wundern, wäre dem nicht so, nicht so, wie du sie immer beschrieben hast.«

Sie war bemüht, ihren Triumph nicht so sehr durchklingen zu lassen. Ein wenig Wehmut schwang auch darin mit, schließlich war ihr bewußt, daß es bis auf weiteres keine Session mehr mit ihm geben würde und auch keinen wundervollen Sex, dafür gab ihm Simone sicherlich zu sehr, was er sich wünschte. Letzteres bedauerte sie mehr als erstes, denn ob sie wollte oder nicht, der Sex mit ihm war für sie stets sehr erfüllend gewesen

»Sie besitzt devote Neigungen, ist auch masochistisch und eine ausgeprägte Gummifetischistin.«

»Was bezeichnest du als ›ausgeprägt‹ in diesem Kontext?« Ihr war der enthusiastische Unterton nicht entgangen.

»Sie steht besonders auf Heavy Rubber. Vor drei Tagen durfte ich das erste Mal erleben, was das bei ihr bedeutet, nachdem sie mir soviel darüber erzählt hatte. Sie trug einen Ganzanzug aus rund einem Millimeter starkem schwarzem Gummi, schwarze Watstiefel, die einen intensiven, aber auf besondere Weise durchaus faszinierenden Gummigeruch absondern, eine Gasmaske mit angearbeiteter Haube, einen schweren englischen Gummiregenmantel und oberarmlange dicke Arbeitshandschuhe aus Gummi, deren Stulpen sie über die Ärmel des Mantels gezogen hatte. Ich mußte ihr die Sichtgläser der Gasmaske mit einer Augenbinde abdecken, so daß sie nichts mehr sehen konnte, oder so gut wie nichts mehr. Dann legte sie sich auf Bett, auf dem ein großes Laken aus Gummi, nur unwesentlicher dünner als ihr Anzug, gebreitet war. Ich fesselte sie ans Bett, was ich nicht zum ersten Mal tat. Sie bat mich, in eine spezielle Flasche zu urinieren und diese an einem langen Atemschlauch zu schrauben, dessen anderes Ende ich an die Einlaßöffnung ihrer Gasmaske schraubte. Es gibt schon ein recht bizarres Geräusch, wenn durch den Unterdruck, der in der Flasche beim Einatmen entsteht, die Frischluft durch einen dünnen Schlauch von außen durch den Urin hindurch angesaugt wird. Die Flasche stellte ich stand auf den Boden neben das Bett. Ab da habe ich nichts anderes gemacht, als mich neben sie aufs Bett zu setzen und ihre Hand zu halten, was sich durch den dicken Gummihandschuh etwas eigentümlich angefühlt hat, aber seinen Reiz besitzt. Sie lag entspannt, gleichmäßig und eindeutig genußvoll durch die halbvolle Urinflasche atmend.«

»Das klingt eindeutig nach einer ausgeprägten Gummifetischistin. Warst du nackt oder angezogen?«

»Ich habe Shorts ähnliche getragen, wie du sie mir oft zum Anziehen gegeben hast und ein einfaches T-Shirt aus schwarzem Gummi. Simone hat beides für mich besorgt. Sie sieht einen Mann gerne in Gummi und Latex. Es fühlt sich ja auch wirklich gut an.«

»Ich habe bisher auch nie den Eindruck, daß du Gummi und Latex nicht als angenehm empfinden würdest.«

Sie konnte sich den Seitenhieb nicht verkneifen, denn während der Zeit ihrer Spielbeziehung hatte er sich nicht so eindeutig geäußert. Sollte sie vielleicht doch ein wenig eifersüchtig auf Simone sein? Sie verwarf den Gedanken sogleich. Es lag viel mehr an Gero selbst, der in diesen Dingen einfach zu Seitenhieben herausforderte.

»Ich habe zumindest nicht das Gegenteil behauptet«, erwiderte er, ihren ironischen Unterton gar nicht bemerkend.

»Für einen Fetischisten bedeutet es immer eine Belastung, sollte der Partner mit den eigenen Fetischen nichts beginnen können. Noch schlimmer als Gleichgültigkeit ist in diesem Fall Ablehnung, denn die Ablehnung der Fetische des Partners ist zugleich eine Ablehnung eines wesentlichen Teils von dessen Persönlichkeit. Ein solches Verhalten befremdet mich immer wieder.«

»Ich fand es sehr faszinierend, wie sie vollständig in Gummi verpackt auf dem Bett lag. Durch die Maske konnte ich zwar nichts von ihrer Mimik sehen, aber sie strahlte eine Zufriedenheit, eine Harmonie mit sich selbst aus, die zu greifen war, wenngleich es im ersten Moment für mich schon befremdlich war, sie so zu sehen, in Kleidung, die auf den ersten Blick überhaupt nichts Erotisches an sich hat, auch wenn das Material, aus dem sie ist, sich schon besonders anfühlt. Gasmasken hatte ich noch nie anders als stark befremdlich empfunden. Allerdings habe ich erst bei Simone eine in Natura gesehen.«

»Heavy Rubber hat auf den unbedarften Beobachter stets diese Wirkung. Meist wird es ja mit Männern und ganz besonders mit schwulen Gummifetischisten in Verbindung gebracht, doch nicht wenige Frauen stehen genauso darauf«, verfiel sie ungewollt in einen schulmeisterlichen Ton, unterbrach sich aber sogleich.

Sie konnte sich nicht vorstellen, daß Simone nicht mit ihm ausführlich über Gummifetischismus im allgemeinen und dem ihren im besonderen gesprochen hatte. Fetischisten legen hier denselben Enthusiasmus an den Tag, wie alle Menschen, die etwas mit besonderer Leidenschaft betreiben, sie sprechen mit einer Verve über ihre Passion, als gäbe es nicht nur nichts anderes von Wichtigkeit, sondern als müßte jeder ebenso von ihrem Thema fasziniert sein wie sie selbst. In Gero hatte sie sicherlich einen dankbaren Zuhörer gefunden.

»Das hat Simone auch gesagt. Sie trägt Gasmasken unter anderem auch deshalb gerne, weil sie ihr das Gefühl vermitteln, ganz in einer wunderbaren Gummiwelt eingeschlossen zu sein.«

»Hast du die ganze Zeit nur neben ihr gesessen und ihre Hand gehalten?«

»Nicht nur. Anfänglich habe ich sie einfach nur betrachtet, ihren Gummimantel, der mir auf Anhieb gefiel, ihre Watstiefel. Dann habe ich mit der Hand über ihren Gummimantel gestrichen. Es hatte mich gereizt, ihn zu berühren. Er fühlt sich seidig an. Ich habe auch mit den Händen über ihre Watstiefel gestrichen. Sie sind ja per se recht klobig, bar jeder Eleganz, rein praktisch gedacht. Und doch, da sie jetzt als Fetischobjekte verwendet wurden, wirkten sie anders auf mich. Vor allem der Mantel erregte mich an sich sexuell. Was soll ich sagen, ich hatte tatsächlich Lust, sie zu vögeln. Was ja auch abgesprochen war, aber später erst. Ich habe ihr auch die Brüste durch den Gummimantel hindurch massiert. Es war schön, sie stöhnen zu hören und wie es dabei in der Flasche blubberte. Mir erschien der Gedanke zu versuchen, wie es sich anfühlt, auf diese Weise in Gummi verpackt zu sein, nun verlockend. Auch brannte ich mittlerweile darauf, das Aroma ihres Urins auf dieselbe Weise einzuatmen. Ich zweifelte nicht daran, daß es mich sexuell erregen würde. Ich muß zugeben, ich mag Urolagnie. Ich habe es ja bereits als schön empfunden, von dir angepinkelt zu werden, aber bei Simone ist fast schon eine kleine Sucht geworden. Wobei es ebenso schön ist, sie anzupinkeln. Urolagnie gehört auch zu ihren Vorlieben.«

»Die bei Gummifetischisten gar nicht einmal so selten ist. Hast du zwischenzeitlich ausprobiert, wie es sich anfühlt, so ganz in Gummi zu sein?«

»Nein, noch nicht, da sie über keinen mir passenden Ganzanzug und Watstiefel verfügt. Gasmaske mit Urinflasche habe ich allerdings probiert.«

»Wie hast du es empfunden?«

»Ich kann ihre Aussage mit dem Gefühl, ganz in eine Gummiwelt eingeschlossen zu sein, durchaus nachvollziehen. So richtig gefallen hat es mir aber, Luft mit dem Aroma ihres Urins vermischt, einzuatmen. Ich habe dabei tatsächlich einen Ständer bekommen.«

»Und?« Daphne blickte ihn erwartungsvoll an.

»Sie hat mir einen geblasen, bis ich gekommen bin. Dabei dieses besondere Aroma einzuatmen, war schon umwerfend.«

»Was habt ihr außerdem gemacht? Sie lag sicherlich nicht ausschließlich auf dem Bett und ließ sich von dir durch ihren Gummimantel liebkosen, der es dir offensichtlich angetan hat, was ich übrigens verstehen kann. Ich finde diese klassischen englischen Mäntel aus SBR auch reizvoll, wenngleich ich mich bis heute nicht durchringen konnte, mir einen zuzulegen.«

»Ich habe mir sogar überlegt, wie mein Sperma auf ihrem Mantel aussehen würde. Ich war sogar versucht, ihr die Augenmaske abzunehmen, vor ihren Augen zu onanieren und mich über ihren Gummimantel zu ergießen, habe es aber dann für eine spätere Gelegenheit aufgehoben.«

»Dir ist nach dieser Aussage schon bewußt, daß du fetischistische Neigungen besitzt.« Ihm entging ihre sanfte Ironie erneut.

»Ich würde eher sagen, daß Gummi einfach die erotischen Phantasien anregt.«

»So kann man es auch sehen«, meinte sie trocken in der Erkenntnis, daß Ironie mitunter an ihm verschwendet war.

»Nach sicherlich mehr als einer Stunde, ich habe aber nicht auf die Uhr gesehen, habe ich ihr den unteren Knopf des Gummimantels geöffnet, die Schöße beiseite geschlagen und den Reißverschluß in ihrem Schritt geöffnet. Sie war dermaßen naß geworden, daß sich ein Schleimfaden an den Gummistreifen, mit dem der Reißverschluß innen hinterlegt ist, entlang gezogen hat, als ich diesen beiseite zog. Was mich wiederum sehr erregte, obschon ich die ganze Zeit schon einen Ständer in den ein wenig locker sitzenden Shorts hatte. Nun zog ich gleichfalls dicke Gummihandschuhe an und begann sie, mit den Fingern zu massieren. Sie mag das mit dicken Gummihandschuhen besonders, dann fühlt sie sich viel mehr als Objekt. Ich ließ mir Zeit mit meiner Massage. Du weißt ja, wie gerne ich das mache. Es ist einfach zu schön und erregend, mit den Fingern und der Hand in einer Frau zu sein. Ich weiß nicht, wie lange ich sie mit der Hand verwöhnt habe, bestimmt zwei oder dreimal habe ich sie fast bis zum Orgasmus gebracht und kurz zuvor aufgehört.«

»Diese Art der ›Folterung‹ verstehst du sehr gut, dabei machst du auch vor einer dominanten Frau nicht Halt«, fiel Daphne ihm lachend ins Wort.

Er zog eine Schnute.

»Als sie kam, spritzte sie ab. Sie wurde nicht nur einfach naß, wie es aus einer Quelle sickert. Sie spritzte einen richtigen kräftigen kurzen Strahl in hohem Bogen auf das Gummilaken zwischen ihren Beinen. Wie dem auch sei, es ist jedenfalls ein besonderes Erlebnis zu sehen, auf welchem Niveau sich ihre sexuelle Erregung befunden haben muß.«

»Das ist auch schön, erleben zu dürfen. Auch für eine Frau, wenn ein Mann, den sie auf vergleichbare Weise stimuliert hat, plötzlich heftig und weit und reichlich abspritzt. Was hast du dann gemacht? So wie ich dich bisher verstanden habe, bist du selbst ja noch nicht so richtig auf deine Kosten gekommen.«

»Ich habe ihr ein paar Minuten zur Erholung gegeben, wenngleich ich derart geil war, daß ich es kaum noch ausgehalten habe. Mein einziger Gedanke war, du mußt unbedingt deinen Schwanz in sie stecken, sonst wirst du noch kirre. Ich habe tatsächlich an nichts anderes gedacht, als mich auf sie zu legen und sie zu vögeln. Mir war klar, daß es zu einem großen Teil auch an ihrer Aufmachung lag. Es ging dann doch recht schnell bei mir. Ich lag auf ihr und war nur noch Geilheit, anders kann ich es nicht sagen. Ich habe an nichts anderes gedacht, als an meine Erregung und ihren Körper durch das dicke Gummi hindurch. Obschon das dicke Gummi unserer Körper trennte, schien mir der Kontakt mit ihren Körper intensiver, als wenn sich unsere nackte Haut unmittelbar berührt hätte. Ich schloß ihr den Schrittreißverschluß wieder und löste ihr wie abgesprochen die Fesseln. Sie legte die Maske ab und zog die Handschuhe aus. Alles übrigen behielt sie an. Ihr Gesicht war vor Lust gerötet und strahlte eine unglaubliche Zufriedenheit aus. Sie umarmte mich ganz fest. Ich erwiderte ihre Umarmung ebenso fest. Sie sagte mir, wie schön es gewesen war und wie sehr sie es vermißt hatte. Ich müsse ihr nicht sagen, wie es für mich gewesen war, denn die leidenschaftliche Art, wie sich sie gefickt hatte, war eindeutig gewesen. Ich weiß gar nicht mehr, was ihr alles sagte, sicherlich habe ich ihr auch von ihrem Gummimantel vorgeschwärmt, jedenfalls setzte sie sich aufs Bett, ergriff meine Hand und sagte mit einem einladenden Lächeln, ich solle sie noch einmal ficken. Diesmal dauerte es länger und war letztlich noch schöner. Später hat sie zwar den Gummimantel ausgezogen, aber den Ganzanzug noch eine ganze Weile anbehalten. Auch ich hatte keine Lust verspürt, die Shorts und das T-Shirt auszuziehen.«

»Ich habe über die Jahre einige Frauen kennengelernt, die darin wie deine Simone sind. Männer habe ich schon oft derart in Gummi verpackt. Die Gummifetischistinnen, die ich kennengelernt habe, wollen nur von einem Mann in Gummi verpackt werden und es gemeinsam mit ihm genießen.«

»Ihr Mann hatte nur wenige Sachen aus Gummi, in erster Linie um sie auf reine Latexfetischparties begleiten zu können.«

»Da kenne ich auch Paare, bei denen das ebenso ist. Sie weiß nicht mehr wohin mit all den Sachen, auch vier Kleiderschränke können viel zu klein sein, und seine passen problemlos in eine durchschnittliche Aktentasche.«

»Ich würde mir schon gerne verschiedene Gummisachen kaufen, wenn ich es mir leisten könnte. Simone hat mir zwar angeboten, mir das eine oder andere zu schenken, aber das möchte ich nicht allzusehr strapazieren. Ich weiß ja noch nicht, ob es etwas Längerfristiges zwischen uns wird.«

»Ich höre mich einmal um. Ich kenne einige, die gebrauchten Sachen gegen kleines Geld verkaufen. Meist um ihren Kleiderschrank auszumisten, aber auch so manche professionelle Domina, die nach einigen Malen Benutzung, oder weil die Sachen geflickt werden mußten und sie ihren Kunden, die ja immerhin nicht wenig für eine Session bezahlen, häufig getragene oder geflickte Sachen nicht anbieten wollen. Die Sachen sind in der Regel in gutem Zustand, sieht man von den meist sorgfältig durchgeführten Reparaturen ab. Manchmal verkaufen sie auch Masken und Zubehör.«

»An letzterem mangelt es Simone nicht.«

»Dennoch wäre es dir bestimmt lieber, eine eigene Maske zu besitzen. Da es sich bei den über den Fetischbereich zu erwerbenden Masken um ausrangierte handelt, die für ihre eigentliche Funktion nicht mehr taugen oder taugen dürfen, die aber dennoch in guten Zustand sind, sind sie per se für kleines Geld zu bekommen. Teurer sind sie nur, wenn sie umgearbeitet worden sind, und sei es nur, daß eine Haube daran angesetzt wurde.«

»Etwas Eigenes ist immer besser. Ich werde dein Angebot annehmen.«

Er hatte soviel erzählt, daß er kaum zum Essen gekommen war, dabei schmeckte das, was Daphne zubereitet hatte, ausgezeichnet. Das holte er jetzt nach, selbst fast erkaltet schmeckte es noch ausgezeichnet.

»Womit ich mich allerdings noch etwas schwer tue, ist ihr Anweisungen zu geben, wenngleich es schön ist, daß sie diese ohne Widerspruch befolgt. Sie hat einiges Spielzeug neu angeschafft, besonders ihre Schlaginstrumente, da sie diese zu sehr an ihren Mann erinnerten und sie sich nicht vorstellen konnte, daß jemand anders diese an ihr verwendet. Mir macht es übrigens Spaß, sie auf ihren breiten prallen Hintern zu schlagen, bis Spuren zu sehen sind. Dabei erklärt sie mir ausführlich, wie ich es machen muß. Ihren breiten Prachtarsch mit beiden Händen zu kneten macht auch Spaß.«

»Da du ein gelehriger Schüler bist, wird es zwischen euch recht schnell ohne Anweisungen ihrerseits laufen.«

Für einen Moment war er versucht, ob nicht doch ein wenig Ironie in ihren Worten mitschwang, wenn auch eine liebevolle, doch konnte er nichts dergleichen erkennen, da sie ohne jede gesprochen hatte.

»Wie dem auch sei, sexy Gummi- oder Lederbekleidung steht Frauen mit einem Körper wie Simone oder deinem am besten«, fuhr er mit verklärtem Blick fort.

»In allen diesen Sachen gehören einfach weibliche Rundungen, ansonsten ist ihre Wirkung eingeschränkt.«

Er nickte beipflichtend.

Von nun sprachen sie über andere Dinge.

Zum Abschied küßte er Daphne geschwisterlich auf die Wange. Sie schloß mit einem Gefühl der Zufriedenheit hinter ihm die Tür.

Bis auf weiteres würde es keine Sessions mehr mit ihm geben, vielleicht sogar für sehr lange, aber daß er dabei war zu erkennen, was bei einer Frau wirklich zählte, wog das mehr als auf. Sie gönnte es ihm ja. Zu gerne würde sie seine Simone persönlich kennenlernen. Wer weiß, vielleicht ergab sich ja etwas zu dritt, schließlich fühlte sie von schönen üppigen Frauen selbst sexuell stark angezogen. Bei diesem Gedanken überflog ein verklärtes Lächeln ihr schönes Antlitz und sie beschloß Jenny, die Gero und sie vor einer Woche zufällig im Café getroffen hatten, anzurufen und ihr sagen, daß sie zu erscheinen hat. Davon abgesehen war sie erleichtert, daß das allzu stramme Fesseln am Baum doch geholfen hatte.

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