Räumliche Tiefe 2

Wie ich bereits im Beitrag »Räumliche Tiefe« schrieb, hängt die Wirkung selbiger nicht so sehr davon ab, ob mit einem »echten« Weitwinkel fotografiert wird, sondern vielmehr vom Bildaufbau ab. Die obige Aufnahme wurde vom selben Standpunkt aber mit einem sogenannten Normalobjektiv gemacht, der Bildaufbau beibehalten und wieder dient die Leitplanke dazu, den Blick des Betrachters in die Tiefe des Bildes zu führen.

Anleitung zur Filmentwicklung

So, nachdem ich vor ein paar Tagen eine kurze Aufstellung gegeben habe, was alles zur Filmentwicklung benötigt wird und ich in der Liste noch etwas vervollständigt habe. Manchmal fällt einem erst beim Schreiben der einzelnen Schritte was Wichtiges ein, was noch dazu gehört. Kommt hier nun eine Anleitung der einzelnen Phasen der Entwicklung.

Räumliche Tiefe

Natürlich ist den meisten bekannt, daß ein Weitwinkel allein schon durch seine steilen Fluchtlinien eine relativ intensive Räumlichkeit erzeugt. Aber dieser Effekt läßt sich durch eine entsprechende Komposition noch verstärken oder überhaupt erst sichtbar machen. Bei diesem Photo sorgt die Leitplanke die aus der rechten unteren Ecke nach links zur Bildmitte verläuft, nicht nur für eine Tiefendynamik, sondern läßt auch den Blick fast automatisch zum Hintergrund hin wandern.
Eine solche Diagonalkomposition verleiht einem Photo nicht nur Dynamik, es läßt sich auch mit sogenannten Normalbrennweiten ein durchaus deutlicher Weitwinkeleffekt erreichen.
Eben eine »Leitplanke«. 😉

Die Aufnahme wurde mit einer Brennweite von 24mm gemacht.

»Zersplittert«

So schlimm und zerstörerisch ein Sturm wie »Kyrill« auch ist, aber seine Folgen können auch etwas Skulpturales haben, wie dieser zersplitterte Stamm zeigt.
Man spricht auch nicht umsonst von einer Ästhetik des Morbiden. 😉

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