Schlagwort-Archiv »Literatur«

Zitat des Tages #124

Man­cher­lei gute Leh­ren – 10

»Rom ist nicht in einem Tage er­baut wor­den.« Damit ent­schul­di­gen sich viele fahr­läs­si­ge und träge Men­schen, wel­che ihr Ge­schäft nicht trei­ben und voll­enden mögen und schon müde sind, ehe sie recht an­fan­gen. Mit dem Rom ist es aber ei­gent­lich so zu­ge­gan­gen. Es haben viele fleis­si­ge Hände viele Tage lang vom frü­hen Mor­gen bis zum spä­ten Abend un­ver­dros­sen daran ge­ar­bei­tet und nicht ab­ge­las­sen, bis es fer­tig war und der Hahn auf dem Kirch­turm stand. So ist Rom ent­stan­den! Was du zu tun hast, mach’s auch so!

Johann Peter Hebel (10.5.1760–22.9.1826)

Felizia & Felix

 

Klappentext

Felizia und Felix gelten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis als Traumpaar. Sie leben bereits seit sieben Jahren harmonisch zusammen. Nichts scheint ihre traute Zweisamkeit stören zu können. Bis Felizia sich ihrer BDSM-Phantasien bewußt wird. Zuerst sieht sie in ihnen nur eine vorübergehende Erscheinung, doch schieben sie sich immer stärker in den Vordergrund. Felizia entschließt sich, Felix davon zu erzählen. Zuerst nimmt Felix es relativ gelassen auf, doch dann macht Felizia eine ungeschickte Äußerung bezüglich ›anderer Männer‹, die Felix vollkommen mißversteht. Und auf einmal scheint die ganze Harmonie zwischen Felizia und Felix nachhaltig gestört.

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Ein (fast) alltäglicher Fall

 

Klappentext

In einer Siedlung, die abgebrochen werden soll, um Neubauten Platz zu machen, wird die Leiche einer Frau gefunden, die nackt auf einem alten Bettgestell gefesselt liegt. Alles deutet darauf hin, daß eine BDSM-Session gehörig daneben gegangen ist. Doch wer war bei der Frau gewesen? Wer hat sie gefesselt und mit einem Seidenschal gewürgt? Kommissarin Eva Gerbroth begibt sich im Rahmen ihrer Ermittlungen auch in die örtliche BDSM-Szene. Auf einer Party lernt sie den Szene-Photographen und passionierten Dom Jean kennen, von dem Eva sofort fasziniert ist. Durch ihn erfährt sie mehr über sich selbst als über ihren Fall, der bald eine überraschende Wende nimmt, als Eva entdeckt, daß Jean die Tote gekannt hat, obwohl er es ihr gegenüber leugnet.

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Ulla Hahn »Ein Mann im Haus«

Interpretationen

Maria ist Goldschmiedin in einer am Rhein gelegenen Kleinstadt unweit von Köln. Hansegon, dort Küster, ist verheiratet mit der Tochter des ortsansässigen Wurstfabrikanten. Das Geld seiner Frau ermöglicht ihm, seiner Künstlernatur nachzugehen. Der Kirchenchor hat sich unter seiner Leitung einen Ruf über die Stadtgrenzen hinaus erworben. Seine Beziehung mit Maria währt bereits viele Jahre. »[…]»Warte bis die Kinder aus dem Haus sind«, hatte Hansegon gesagt. Nun waren die Kinder aus dem Haus, aber Hansegon immer noch drin. […]« darin hatte Maria ihre Hoffnung gelegt. (mehr …)

Kurzes #115 – Ziehen der Konsequenzen

Fortsetzung und Abschluß von: Nachhife tut Not, Der wilhelminische Erziehungsratgeber, Unkonventionelle Maßnahmen, Der Stuhl, Auf allen vieren Kontrollverlust und Der Test

 

Schwarzer Mini, High Heels, Nylons, durchsichtige Bluse, keine Dessous außer notwendiger Hüfthalter, laute Rüdigers SMS.

Ob sie in einem Monat die Prüfung machen konnte, ohne sich beim Niederschreiben der Antworten lustvoll vorzustellen, wie ihr für jede falsche Antwort der nackte Po versohlt würde? Sie konnte kaum noch an irgendeinen Baustoff denken, ohne von einem wohligen Gefühl durchströmt zu werden, einem sinnlichen Kribbeln von den Zehen bis in die Haarspitzen.

Auch jetzt beim bloßen Lesen der SMS und der Imaginierung dessen, was er ihrer Meinung nach plante, konnte sie nicht umhin, einen Moment die Augen zu schließen und ein leises wohliges Schnurren von sich zu gehen.

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Kurzes #114 – Der Test

Fortsetzung von: Nachhife tut Not, Der wilhelminische Erziehungsratgeber, Unkonventionelle Maßnahmen, Der Stuhl, Auf allen vieren und Kontrollverlust

 

Nach diesem ›Malheur‹, das Rüdiger im Nachhinein peinlicher erschien als es für Ulla wirklich war, beschränkte er sich darauf, sie mit nacktem Hintern auf dem Stuhl sitzen und auf ihren höchsten Absätzen, die Hände hinter dem Rücken gefesselt, die ganze Zeit über stehen zu lassen, was sie ganz schön enttäuschte. Aber vielleicht war sie auch nur zu verwöhnt. Anstrengend und anregend zugleich war es auf jeden Fall. Sie mußte sich gedulden. Ihm konnte schließlich nicht immer etwas Neues einfallen.

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Kurzes #113 – Kontrollverlust

Fortsetzung von: Nachhife tut Not, Der wilhelminische Erziehungsratgeber, Unkonventionelle Maßnahmen, Der Stuhl und Auf allen vieren

 

Jetzt noch einen Tee und anschließend nach Hause entschloß sich Rüdiger.

Die Holzbauvorlesung war wieder einmal reichlich öde verlaufen. Dabei machte ihm dieses Fach durchaus Spaß. Holz war ein interessanter Werkstoff. Natürlich, warm, angenehm zu berühren und es ließen sich damit Konstruktionen errichten, die den Laien erstaunten. Aber dem alten Müller-Bergholm gelang es einfach nicht, das Thema interessant aufzubereiten. Er war unbestritten eine Koryphäe auf seinem Gebiet, doch seine pädagogischen Fähigkeiten konnten bei weitem nicht mithalten. Wohl der Hauptgrund, warum seine Vorlesungen so schlecht besucht waren, obwohl nicht wenige den KIB-Schwerpunkt gewählt hatten.

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Kurzes #112 – Auf allen vieren

Fortsetzung von: Nachhife tut Not, Der wilhelminische Erziehungsratgeber, Unkonventionelle Maßnahmen und Der Stuhl

 

Beim Hereinkommen fielen ihr sofort die im ganzen Zimmer auf dem Boden verstreut liegenden mehr als drei Dutzend rosa Karteikarten auf. Alle waren an der oberen Längsseite aufgebogen. Auf jeder stand ein kurzer in großen Lettern geschriebener Text.

Spätestens seit seinem Einfall mit dem Stuhl konnte sie ihr nächstes Zusammentreffen nun wirklich nicht mehr erwarten. Dreimal hatte sie seitdem mit entblößtem Hintern darauf gesessen und es als sehr ›eindrucksvoll‹ empfunden. (mehr …)

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