{"id":46,"date":"2007-02-12T19:24:32","date_gmt":"2007-02-12T18:24:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?page_id=46"},"modified":"2026-03-31T13:31:33","modified_gmt":"2026-03-31T11:31:33","slug":"dateiformate","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?page_id=46","title":{"rendered":"Dateiformate"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder taucht die Frage auf, in welchem Dateiformat Bilder gespeichert werden sollen. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Sinnvoll w\u00e4re nat\u00fcrlich ein verlustfreies Format. Bekanntestes ist das <b>TIFF<\/b>-Format, das es in verschiedenen Variationen gibt. In der Regel machen aktuelle Programme keine Schwierigkeiten, solange es sich um ein 24bit RGB-Bild handelt und kein Kompressionsverfahren verwendet wurde. Am ehesten klappt noch eine LZW-Komprimierung, bei jpeg steigen die meisten Programme schon aus. Aber auch CMYK ist nicht wirklich unproblematisch.<br \/>\nEine Anmerkung zur viel gespriesenen CMYK-Unterst\u00fctzung bei Photoshop bzw. deren \u00bbFehlen\u00ab bei Gimp \u2013 die gibt es n\u00e4mlich ab der Version 2.0 \u2013 ; eine Grundregel im professionellen Umfeld sagt, da\u00df Bilddateien grunds\u00e4tzlich nur als RGB weitergegeben werden sollen. Das leuchtet ein, wenn bedacht wird, da\u00df der Computer und der Bildschirm im RGB-Modus arbeitet. Lediglich Drucker und die Druckerei arbeiten mit CMYK. CMYK bedeutet immer eine Umwandlung ins RGB-Format und anschlie\u00dfend wieder eine R\u00fcckwandlung. Eine Konvertierung ist <b>nie<\/b> verlustfrei m\u00f6glich. Es gen\u00fcgt, wenn das f\u00fcr den abschlie\u00dfend Produktionsschritt benutzte Programm die Konvertierung vornimmt. Wer ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Bildschirm arbeitet oder seine Photos auf Photopapier ausbelichteten l\u00e4\u00dft, was sowieso die sinnvollste Art ist, zu Papierbildern zu kommen, es ist preiswert und bietet bestm\u00f6gliche Qualit\u00e4t und Haltbarkeit, der eigene Farbdrucker sollte nur zu gelegentlichen Probeausdrucken verwendet werden, braucht ohnehin nur RGB.<br \/>\nWer dennoch farbseparierte TIFFs ben\u00f6tigt, es gibt ein plug-in, das die Bilder nicht nur separiert und als separierte TIFF speichert, sondern auch eine Druckvorschau simuliert und separierte TIFFs importieren kann. Hier der <a href=\"http:\/\/registry.gimp.org\/node\/471\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Direkt-Link<\/a> F\u00fcr Windows-Nutzer liegen fertige Bin\u00e4dateien bei. Des weiteres ist auch ein Skript enthalten, das die separierten TIFFs in einem Rutsch erzeugt. Die aktuelle Version ist f\u00fcr ab Gimp 2.4<br \/>\nDoch zur\u00fcck zu den Dateiformaten.<br \/>\nEin weiteres Format w\u00e4re <b>PNG<\/b>. Es wurde als Nachfolgeformat f\u00fcr GIF entwickelt. Im Gegensatz zu diesem liegen die Bilder in 24bit vor. Die Kompression beider Formate ist verlustfrei. Die Einsparung ist jedoch nicht sehr gro\u00df. In der Regel kaum mehr als die H\u00e4lfte bis ein Drittel. Aber bei einigen hundert Bilder macht das auch schon was aus.<br \/>\nNun zu dem bekanntesten Kompressionsformat: <b>JPEG<\/b><br \/>\nDie hervorstechenste Eigenschaft dieses Formats ist seine starke Kompression, die aber mit starkem Qualit\u00e4tsverlust einhergeht, sogar bei der h\u00f6chsten Qualit\u00e4tsstufe! Eigentlich eignet sich JPEG nur, wenn beim Weitergeben der Datei die Gr\u00f6\u00dfe wichtiger als die Qualit\u00e4t ist, wie beispielsweise im Internet. Wenn die Kamera die Speicherm\u00f6glichkeit in TIFF oder RAW bietet \u2013 einem herstellerspezifischen Dateiformat, verlustfrei! \u2013 dann sollte es benutzt werden. Geht das nicht, dann JPEG in der h\u00f6chsten Qualit\u00e4tsstufe und sp\u00e4ter auf dem Rechner in TIFF oder PNG konvertieren. Solange das Bild bearbeitet wird, immer in diesen beiden Formaten speichern.<br \/>\nWird mehr als nur eine Kontrast- oder Sch\u00e4rfekorrektur vorgenommen, bspw. mit Ebenen gearbeitet, gibt es zu den programmeigenen Dateiformaten keine wirkliche Alternative, denn nur diese speichern Ebenen- und andere Informationen ab. Bei Photoshop w\u00e4re das <b>PSD<\/b>, bei Gimp ist es <b>XCF<\/b>. W\u00fcnscht man eine Kompression, dann braucht man bei XCF nur GZ f\u00fcr G-Zip und BZ2 f\u00fcr B-Zip. Bsp. MeineDatei.XCF.GZ f\u00fcr eine G-Zip komprimierte.<br \/>\nZwar gibt es noch etliche andere Bitmap-Dateiformate, doch sind die eher als nebens\u00e4chlich zu betrachten.<\/p>\n<p><!--adsense--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder taucht die Frage auf, in welchem Dateiformat Bilder gespeichert werden sollen. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Sinnvoll w\u00e4re nat\u00fcrlich ein verlustfreies Format. Bekanntestes ist das TIFF-Format, das es in verschiedenen Variationen gibt. 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