{"id":1333,"date":"2009-12-14T00:21:57","date_gmt":"2009-12-13T23:21:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1333"},"modified":"2026-04-03T18:05:49","modified_gmt":"2026-04-03T16:05:49","slug":"fetischismus-kultivierung-des-sexuellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1333","title":{"rendered":"Fetischismus \u00b7 Kultivierung des Sexuellen"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/gallery\/logos\/sex.jpg\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"zitate\">\n<p>\n              <i>Ihm sagen die &uuml;ber die Knie reichenden R&ouml;cke, die nahezu wadenlangen, mehr zu. Die nur die H&auml;lfte der Waden zeigen, den Beginn dieser mal mehr weniger ausgepr&auml;gt geschwungenen Linie, die Fesseln. Den Rest gibt er lieber seiner Phantasie anheim. Zarte Str&uuml;mpfe in allen Farben und hochhackiges Schuhwerk, bevorzugt mit schlanken, nicht zwingend d&uuml;nnen Abs&auml;tzen, sind seinen Augen ein Labsal. Aber auch flache Schuhe k&ouml;nnen unter Umst&auml;nden einen reizvoll harmonischen Abschlu&szlig; bilden.<\/i>\n            <\/p>\n<p class=\"rechts\">\n               <small>(Zitat aus der Erz&auml;hlung &raquo;Ein Bewunderer&laquo; aus dem Band<br \/>\n                             &raquo;Geheimnisvolles Rendezvous&laquo;)<br \/>\n            <\/small><\/p>\n<\/p><\/div>\n<p>\n             Ein Zitat mit unverkennbar fetischistischem Bezug, das zugleich gut das Wesen des Fetischismus beschreibt. Das Zitat ist aus der \u2013 m&auml;nnlichen \u2013 voyeuristischen Sicht; bezeichnen wir es einmal als passiven Fetischismus. Er genie&szlig;t den Anblick zartbestrumpfter Frauenbeine nicht nur, weil sie f&uuml;r ihn ein erotisches Stimulans sind, sondern auch, weil sie nicht alle nat&uuml;rlichen Reize entbl&ouml;&szlig;en, sondern teilweise verh&uuml;llen. &raquo;<i>[&#8230;] Den Rest gibt er lieber seiner Phantasie anheim. [&#8230;]<\/i>&laquo; Fetischismus als Reiz der verhei&szlig;ungsvollen Verh&uuml;llung, die zwar einiges sehen, aber noch mehr Raum f&uuml;r die Phantasie l&auml;&szlig;t. Doch davon sp&auml;ter noch.\n          <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Fetischismus ist gleicherma&szlig;en die Freude am Betrachten einer reizvollen &raquo;Verpackung&laquo; wie auch der Genu&szlig; an &raquo;Verkleidung&laquo;, am Tragen dieser &raquo;Verpackung&laquo;.\n          <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"zitate\">\n<p>\n              <b>Fetischismus<\/b> \u2013 mit diesem Wort verbinden die meisten zuerst etwas, das sich nicht so recht mit der Vorstellung von &raquo;Normal&laquo; vereinbaren lassen will, vor allem f&uuml;r Menschen, die noch nie die Entstehung und die Absicht von gesellschaftlichen Normierungen hinterfragt haben. Zwar wurde Fetischismus nie so ge&auml;chtet, wie es beispielsweise der Homosexualit&auml;t oder dem Sadomasochismus (BDSM) widerfahren ist, denn der Fetischist pflegt in seinem Sexualverhalten eher selten von der geduldeten &raquo;Norm&laquo; abzuweichen, aber wirklich toleriert wurde auch er nicht und sein Verhalten wurde ebenfalls als &raquo;Krankhaft&laquo; angesehen.\n            <\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"zitate\">\n<p>\n              <b>Fetischismus \u2013 Wortstamm: Fetisch.<\/b> Urspr&uuml;nglich wurde mit Fetisch ein religi&ouml;ser Kultgegenstand von sogenannten Naturv&ouml;lkern bezeichnet und Fetischismus als Verehrung und Glaube an die &uuml;bersinnliche Kraft von Fetischen. Im Prinzip sind Kruzifixe und Madonnenstatuen nichts anderes als Fetische, denn auch ihnen wird eine besondere Kraft unterstellt. Doch das ist ein anderes Thema.\n            <\/p>\n<\/p><\/div>\n<p>\n             Der franz&ouml;sische Psychologe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alfred_Binet\" target=\"_blank\">Alfred Binet<\/a> dehnte 1887 den Begriff des Fetischismus vom Bereich des Relig&ouml;sen auf das Sexuallebens aus. In den folgenden Jahren wurde nicht nur die sexuelle Hingabe zu Gegenst&auml;nden, sondern auch zu einzelnen K&ouml;rperteilen als Fetischismus bezeichnet und als grunds&auml;tzlich krankhaft beschrieben.\n          <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Eine Gesellschaft wie das Patriarchat, die gezwungen ist, Sexualit&auml;t streng zu reglementieren, um sicherzustellen, da&szlig; Vater und Sohn unzweifelhaft genetisch miteinander verwandt sind, mu&szlig;te letztlich auch etwas ansich so harmloses wie den Fetischismus als &raquo;krank&laquo;, als &raquo;Perversion&laquo; darstellen. Jedes Zugest&auml;ndnis zur Abweichung von der Regeln ist zugleich Gefahr f&uuml;r die Regeln insgesamt, selbst wenn begrenzte Toleranz das System bei weitem noch nicht in Frage gestellt, sondern ertr&auml;glicher gemacht h&auml;tte. Fetischismus bedeutet schlie&szlig;lich nichts weniger als Spa&szlig; am eigenen K&ouml;rper, am K&ouml;rper des anderen, am K&ouml;rper an sich.\n          <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"illustration center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/20160224_0052_800.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>Fetischistische Verf\u00fchrung: Kombination aus Lederhandschuhen, langen roten N\u00e4geln und Korsett.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\n             Fetischismus hat viele Gesichter<br \/>\n          <\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"text\">\n             Die Freude am Tragen, am Anblick bestimmter Materialien: Die &raquo;Klassiker&laquo; sind Leder, Gummi\/Latex \u2013 wobei Latex der Rohstoff und Gummi das Endprodukt ist \u2013 Lack, Seide und von den Eigenschaften her verwandte Materialien wie bspw. Nylon und PVC. Doch auch Wolle oder Baumwolle k&ouml;nnen f&uuml;r manche durchaus fetischistisches Potential beinhalten. Getreu der Erkenntnis, das <em>gr&ouml;&szlig;te<\/em> Sexualorgan des Menschen ist die Haut. Bestimmte Materialien finden Bevorzugung, weil sie sogenannte Hautschmeichler sind \u2013 z. B. Gummi, Seide und verwandte \u2013 Leder <i>ist<\/i> Haut. <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Wobei der Gummifetischismus eine Spielart darstellt, die auf ihre Weise durchaus etwas Besonders darstellt und eine eigene Betrachung verdient.\n          <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Das <em>wichtigste<\/em> Sexualorgan ist &uuml;brigens das Gehirn.\n          <\/p>\n<div class=\"illustration center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/20160625_338_350.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>Ein zartbestrumpftes Frauenbein und Schuhe<\/div>\n<p class=\"einzug\">\n             Die Freude am Anblick, am Tragen bestimmter Kleidungst&uuml;cke: Korsetts, Nylonstr&uuml;mpfe, Schuhe und Stiefel, bevorzugt mit hohen Abs&auml;tzen aber nicht zwingend, bei Stiefeln gewinnt die Schafth&ouml;he, die im Idealfall bis hinauf zum Schritt reichen kann, einen zus&auml;tzlichen Reiz, auch damenhaft elegante Kleidung besitzt ein nicht zu untersch&auml;tzendes fetischistisches Potential, wie es auch genug Menschen gibt, die einen Fetisch f&uuml;r Uniformen haben, selbst wenn sie insgesamt dem, was diese Uniformen im Alltag verk&ouml;rpern, ablehnend gegen&uuml;berstehen.\n          <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Fetischismus ist aber auch die Lust an der Verkleidung. Eine Frau in hautengem Leder, Nylons und Schuhwerk mit turmhohen Abs&auml;tzen wirkt nicht nur anders als in Jeans, Pullover und flachen Schuhen, sondern sie f&uuml;hlt sich auch anders. Sie zeigt damit eine andere Facette ihrer Pers&ouml;nlichkeit. Das kann die unerbittliche Domse sein oder die extravagante Person, die sich gerne anders als die breite Masse kleidet, sich damit bewu&szlig;t aus dieser herausheben will. Wer bspw. ganz in Leder gekleidet ist, der wirkt nicht nur anders, der f&uuml;hlt sich gemeinhin auch anders. Leder ist nicht nur ein Synonym f&uuml;r Dominanz, sondern auch f&uuml;r urw&uuml;chsige M&auml;nnlichkeit, f&uuml;r Robustheit. Lederbekleidung steckt Behandlungen weg, bei der Stoffe l&auml;ngst kapituliert haben.\n          <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Es wird meist von <i>Ver<\/i>-kleiden gesprochen, handelt es sich dabei nicht vielmehr um ein <i>Ent<\/i>-kleiden? Signalisiert der Betreffende damit nicht eher, hier pr&auml;sentiere ich eine andere Facette meiner Pers&ouml;nlichkeit? Zeigt er mit seiner &raquo;Verkleidung&laquo; nicht viel eher sein &raquo;Wahres Gesicht&laquo;? Zwingt der Alltag die Menschen nicht vielmehr zur <em>Ver<\/em>kleidung? Nicht umsonst wird von &raquo;Alltagskleidung&laquo; gesprochen, die trotz der implizierten Best&auml;ndigkeit starken modischen Schwankungen unterworfen ist. Was heute als &raquo;Alltagskleidung&laquo; gerade in der Frauenmode gilt, h&auml;tte vor einhundert Jahren einen gewaltigen Skandal und den Vorwurf von Sittenlosigkeit und Zurschaustellung erzeugt.\n          <\/p>\n<h2>\n             Fetischismus ist aber auch die Freude an einer sch&ouml;nen<br \/>\n            <br \/>\n            <em>&raquo;Verpackung&laquo;.<\/em><\/h2>\n<p> &nbsp;<\/p>\n<div class=\"illustration-rechts center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/20140812_0071_350.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>Ein Klassiker: <em>Das Korsett<\/em> hier aus Lack<\/div>\n<p>\n             Das Eingangszitat beschreibt es. Der Fetischist m&ouml;chte, da&szlig; seine Phantasie angeregt wird. Hinter einer Frau, die Nylons, hochhackige Schuhe, die in damenhafter Eleganz gekleidet ist, vermutet er \u2013 mitunter zu recht \u2013 etwas anderes als ein braves Hausm&uuml;tterchen. Da&szlig; der Umkehrschlu&szlig; bedeutend irref&uuml;hrender sein kann, mu&szlig; hier erw&auml;hnt werden.\n          <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Der Mensch ist nun einmal empf&auml;nglich f&uuml;r eine sch&ouml;ne Verpackung, niemand hat das besser als die Marketingabteilungen erkannt. Reizvolle, bunte Verpackungen blicken uns in allen Gesch&auml;ften entgegen, ob es sich dabei um ein simples Grundnahrungsmittel wie Milch oder um sogenannte Konsumg&uuml;ter handelt. Sie alle sprechen eine besondere Verhei&szlig;ung aus. Heere von Designer besch&auml;ftigen sich tagt&auml;glich damit, Verpackungen zu ersinnen, die aus dem Inhalt etwas Besonders machen, selbst wenn wie bei den meisten Grundnahrungsmittel an diesen absolut nichts Besonderes ist.\n          <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Warum also sollte der Mensch sich selbst nicht auch reizvoll &raquo;verpacken&laquo;? Sei es nur f&uuml;r sich selbst, oder f&uuml;r einen bestimmten Menschen? Schlie&szlig;lich gibt man sich ja auch M&uuml;he mit der Verpacken eines Geschenks f&uuml;r einen Menschen an denen einem etwas liegt.\n          <\/p>\n<h2>\n             Fetisch ist ebenso:<br \/>\n            <br \/>\n            <em>&raquo;Die Wohlf&uuml;hlsachen anziehen&laquo;<\/em><br \/>\n          <\/h2>\n<p class=\"rechts\"><small><br \/>\n            <em>(Zitat einer Freundin.)<\/em><\/small>\n          <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"illustration center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/20140812_0456_350.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>Ein weiterer fetischistischer Klassiker: <em>Der Lederrock<\/em><\/div>\n<p>\n             Kleidung ist f&uuml;r den Menschen eben nicht lediglich Schutz vor &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;ssen wie Witterung oder Schadstoffen, sondern mit Kleidung wird auch einem besonderen Anla&szlig; gehuldigt. Die Abendgarderobe f&uuml;rs Theater, die Oper, den Empfang, das eher schrille Outfit f&uuml;r die Party, das gedeckte f&uuml;r traurige Anl&auml;sse. <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Warum also sollte ein so erfreulicher, besonderer und wesentlicher Teil im Leben wie Sex nur nackt stattfinden? Der Mensch mit dem man Sex hat, ist f&uuml;r einen schlie&szlig;lich etwas Besonderes, andernfalls h&auml;tte man \u2013 zumindest in der Regel \u2013 keinen Sex mit ihm. Im Gegensatz zu allen anderen Anl&auml;ssen bestimmen die Beteiligten hier selbst, was &raquo;angemessen&laquo; ist. Erlaubt ist, was gef&auml;llt, findet hier seine uneingeschr&auml;nkte Anwendung. Hier ist es v&ouml;llig unwichtig, was Dritte dar&uuml;ber denken m&ouml;gen, abgesehen davon werden sie es ja ohnehin nie erfahren. Was f&uuml;r die einen als vollkommen abgedreht erscheinen mag, ist f&uuml;r andere genau das Richtige. <\/p>\n<p class=\"einzug\">\n             Selbstverst&auml;ndlich gibt es genug Menschen, f&uuml;r die ist gerade Nacktheit das einzig Angemessene in ihren Augen. Sie w&uuml;rden weder sich selbst noch von anderen als Fetischisten bezeichnet werden, aber vielleicht ist Nacktheit ihr Fetisch? Womit wir beim K&ouml;rper, bzw. K&ouml;rperteilen als Fetisch angekommen w&auml;ren.\n          <\/p>\n<p  class=\"einzug\">\n             Vernachl&auml;ssigen wir an dieser Stelle einmal die &Uuml;berlegung, ob ein K&ouml;rper oder K&ouml;rperteile in der urspr&uuml;nglichen Bedeutung von Fetischmus &uuml;berhaupt ein Fetisch sein k&ouml;nnen. Andererseits pr&auml;ferieren die meisten beim Anderen bestimmte physische Eigenschaften. Gro&szlig;e Br&uuml;ste lassen die Herzen vieler M&auml;nner und auch Frauen h&ouml;her schlagen. Ein knackiger Po erfreut ebenso bei der Frau wie beim Mann. Haare, besonders lange, sind gleichfalls ein Fetisch. Sie besitzen sogar eine magische Bedeutung. Als Beispiel sei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Samson\" target=\"_target\">Samson und Delila<\/a> genannt. In Samsons langen wallendem Haar lag das Geheimnis seiner St&auml;rke und Unbesiegbarkeit. Als Delila ihm mit Hilfe einer List die Haare scheren kann, verliert Samson seine Kraft und Unbesiegbarkeit und wird bezwungen. Auch weitere K&ouml;rperteile wie H&auml;nde &ndash; am besten noch von hautengen, langen weichen Leder- oder Latexhandschuhen umschlossen &ndash;, und F&uuml;&szlig;e &ndash; besonders weibliche, ob zartbestrumpft oder nicht, die N&auml;gel blutrot lackiert &ndash; &uuml;ben auf nicht wenige Menschen eine fetischistische Faszination aus, wie auch der K&ouml;rperbau an sich; die einen m&ouml;gen das Schlanke, Hagere, w&auml;hrend andere sich von &uuml;ppigen Rundungen deutlich st&auml;rker angezogen f&uuml;hlen und ihre Partnerwahl darauf ausrichten. Wobei wohlgerundete Frauen in den klassischen Fetisch-Materialien wie Latex\/Gummi, Leder und Lack besonders reizvoll wirken, und ein Korsett schreit f&ouml;rmlich nach ausgepr&auml;gten Rundungen.\n          <\/p>\n<p  class=\"einzug\">\n             Der Mensch ist ein Kulturwesen, warum also sollte es im Sexuellen anders sein? Nur weil es ein paar Menschen gibt, die Angst vorm Leben, vor Freiheit und Selbstbestimmung haben, gerne so sehen w&uuml;rden? Zum Gl&uuml;ck leben wir in unseren Breiten in einer post-patriarchalischen Gesellschaft mit m&uuml;hsam erk&auml;mpften Freiheiten f&uuml;r das Individuum. Diese gilt es zu nutzen, damit sie sich im Bewu&szlig;tsein aller festigen und keiner mehr ihren Sinn anzweifeln kann.\n          <\/p>\n<p  class=\"einzug\">\n             Wer einen Fetisch hat, sollte dazu stehen, ihn genie&szlig;en, denn er bereichert das Leben. Und wer keinen hat, hat seinen pers&ouml;nlichen vielleicht nur noch nicht entdeckt. \ud83d\ude09\n          <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ihm sagen die &uuml;ber die Knie reichenden R&ouml;cke, die nahezu wadenlangen, mehr zu. Die nur die H&auml;lfte der Waden zeigen, den Beginn dieser mal mehr weniger ausgepr&auml;gt geschwungenen Linie, die Fesseln. Den Rest gibt er lieber seiner Phantasie anheim. 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