{"id":1385,"date":"2009-12-31T20:01:29","date_gmt":"2009-12-31T19:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1385"},"modified":"2026-04-11T17:22:04","modified_gmt":"2026-04-11T15:22:04","slug":"kurzes-23-ein-samstagnachmittag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1385","title":{"rendered":"Kurzes #23 \u00b7 Ein Samstagnachmittag"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20140331_179_800_2.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Eine weitere Kurzgeschichte zum Thema \u00bbFetischismus\u00ab.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Marius fuhr den Rechner hinunter. Er hatte doch l\u00e4nger gearbeitet, als er vorgehabt hatte, war aber fertig geworden. Er stand auf und streckte die vom langen Sitzen steifen Glieder. Er trat auf den Balkon hinaus. Es war ein sch\u00f6ner Sp\u00e4tsommertag. Stimmengemurmel drang von den Nachbarbalkonen zu ihm. Er atmete tief durch und ging wieder ins Wohnzimmer zur\u00fcck. Er wollte nach Maren sehen. Sie hatte sich vor zwei Stunden ins Schlafzimmer zur\u00fcckgezogen, um zu lesen.<br \/>\nEr blieb im T\u00fcrrahmen des Schlafzimmers stehen. Maren lag schr\u00e4g auf dem Bett mit dem R\u00fccken zu ihm. Sie hatte den Kopf auf den linken Arm aufgest\u00fctzt, das linke Beine ausgestreckt und das rechte angewinkelt, mit den Fingern der Rechten hielt sie das vor ihr liegende Buch auf der Matratze fest. Sie war derart in ihre Lekt\u00fcre vertieft, da\u00df sie ihn nicht zu bemerken schien. Marius nutzte die Gelegenheit, um Maren zu betrachten und lehnte sich mit der Schulter an den T\u00fcrrahmen.<br \/>\nMaren bl\u00e4tterte eine Seite um und rieb dabei mit dem rechten Bein leicht am linken. Marius glaubte zu h\u00f6ren, wie der Stoff ihrer zarten hautfarbenen Str\u00fcmpfe leise knisterte.<!--more--><br \/>\nMaren fr\u00f6nte ihrer Passion f\u00fcr hochhackige Schuhe auch zu Hause. Das Paar wei\u00dfer hochhackiger Riemchensandaletten, das sie trug, geh\u00f6rte zu denen, die sie ausschlie\u00dflich in der Wohnung anzog. Eigentlich zog sie ihre hochhackigen Schuhe nur zum Schlafen aus &ndash; meistens jedenfalls, wie Marius mit einem leichten Schmunzeln richtigstellte. Ihm war es am liebsten, wenn ihre Schuhe ihm einen nahezu ungehinderten Blick auf ihre sch\u00f6nen schlanken F\u00fc\u00dfe gew\u00e4hrten und sie hautfarbene Str\u00fcmpfe trug, die ihre stets in einem dunklen Rotton lackierten Zehenn\u00e4gel perlmutten schimmern lie\u00dfen. Maren legte ihm die F\u00fc\u00dfe gerne in den Scho\u00df, und er massierte ihr mit Freude die F\u00fc\u00dfe durch den zarten Stoff ihrer Str\u00fcmpfe hindurch. Ja, nahm ihre zartbestrumpften Zehen auch hin und wieder gerne in den Mund und leckte und saugte an ihnen, bis der Stoff na\u00df von seinem Speichel war. Ein wohliges Gef\u00fchl durchstr\u00f6mte ihn bei dem Gedanken und er h\u00e4tte sich am liebsten sofort aufs Bett gesetzt und es in die Tat umgesetzt. Aber er wollte die Gelegenheit, Maren ungeniert betrachten zu k\u00f6nnen, noch etwas genie\u00dfen. \u00dcberhaupt konnte Maren mit ihren bestrumpften F\u00fc\u00dfen sehr geschickt sein und hatte ihm schon manche Freude auf diese Weise bereitet.<br \/>\nMarius empfand Marens lange Beine als sch\u00f6n, gerade weil sie nicht makellos waren. Makellosigkeit langweilt, weil sie austauschbar ist. Nur zu h\u00e4ufig wird Sch\u00f6nheit mit Makellosigkeit verwechselt. Dabei sind es gerade die kleinen Abweichungen, die scheinbaren M\u00e4ngel, die wahre Sch\u00f6nheit erst erm\u00f6glicht. Einen makellosen K\u00f6rper kann jeder akzeptieren. Doch erst wer all die kleinen Abweichungen vom Ideal an sich akzeptiert, mit sich im reinen ist, der wird auch auf andere faszinierend wirken. Maren akzeptierte sich und ihren K\u00f6rper ohne Einschr\u00e4nkung. Sie wu\u00dfte, welche Lust er ihr bereiten konnte und geno\u00df diese vorbehaltlos. Sie bem\u00fchte sich stets, ihm Gutes zukommen zu lassen, seine Reize zu betonen. Sie wu\u00dfte, da\u00df Marius sie hinrei\u00dfend sch\u00f6n fand und sich gar nicht an ihr satt sehen konnte.<br \/>\nMaren besa\u00df schmale Fesseln, so schmal, da\u00df die Fesselriemchen ihrer Schuhe stets zwei zus\u00e4tzliche L\u00f6cher ben\u00f6tigten. Die Waden schlossen sich mit einer angenehm geschwungenen Linie an, die fast vergessen lie\u00df, da\u00df sie relativ kr\u00e4ftig waren. Marens muskul\u00f6se Oberschenkel waren von einer leichten Zellulitis \u00fcberzogen, die Marius sogar richtig sexy fand und an der Maren sich selbst nicht im geringsten st\u00f6rte. Wie gerne streichelte er die nackte Haut oberhalb ihrer Strumpfs\u00e4ume.<br \/>\nMit den Blicken wanderte er langsam \u00fcber ihre Beine und in Gedanken mit den H\u00e4nden. Er wu\u00dfte, wie sehr Maren es mochte, streichelte er ihr z\u00e4rtlich die zartbestrumpften Beine. Maren war eine passionierte Strumpfliebhaberin. Nur selten zeigte sie ihre Beine nackt.<br \/>\nMaren mochte ihre langen Beine und zeigte sie gerne. Sie trug fast ausschlie\u00dflich knielange R\u00f6cke, am liebsten aus weichem Leder.<br \/>\nObwohl Marens schwarzes Hemdchen seitlich bis zur H\u00fcfte geschlitzt und hochgerutscht war, lie\u00df es nur im Ansatz den Saum ihrer Str\u00fcmpfe sehen. Die schmalen Tr\u00e4ger waren verrutscht und lie\u00dfen die Tr\u00e4ger eines schwarzen BHs, den sie darunter trug, sichtbar werden lassen.<br \/>\nMarius durchstr\u00f6mte ein angenehmes Kribbelns, als er sich vorstellte, welch herrlich \u00fcppige und weiche Br\u00fcste die Schalen des BHs beherbergten.<br \/>\nMaren strich sich eine Str\u00e4hne ihres schweren Haars aus der Stirn. Sie schien ihn noch immer nicht bemerkt zu haben.<br \/>\n\u00bbWei\u00dft du, ich stehe auf Str\u00fcmpfe und hochhackige Schuhe\u00ab, hatte Maren ihm fr\u00f6hlich erz\u00e4hlt, als sie sich gerade erst kennengelernt hatten. \u00bbUnd das meine ich nicht nur modisch betrachtet. Es ist f\u00fcr mich ein besonderes sinnliches Erlebnis. Es sind Wohlf\u00fchlsachen f\u00fcr mich.\u00ab<br \/>\nMarius hatte scheinbar verstehend genickt, doch als er begriffen hatte, da\u00df Maren damit nichts anderes ausdr\u00fccken wollte, als da\u00df sie niemals Sex hatte, ohne mindestens hochhackige Schuhe und zarte Str\u00fcmpfe dabei zu tragen, war er doch ein wenig erstaunt und verstand endlich, was sie mit \u203aWohlf\u00fchlsachen\u2039 gemeint hat. Aber es hatte ihm gefallen, denn letztlich kam sie damit nur seinen eigenen W\u00fcnschen entgegen.<br \/>\nEr dachte an ihr erstes gemeinsames Mal zur\u00fcck. Maren war nicht viel anderes gekleidet gewesen als jetzt, nur ohne BH. Es war hinrei\u00dfend gewesen und hatte ihm zu Bewu\u00dftsein gebracht, wie zus\u00e4tzlich stimulierend die richtige \u203aVerpackung\u2039 sein kann, da\u00df Beiwerk nur selten wirklich Bei-werk ist, sondern dem Ganzen erst die richtige W\u00fcrze gibt. Er hatte gar nicht damit aufh\u00f6ren k\u00f6nnen, ihre zartbestrumpften Beine zu streicheln, die Wangen an ihnen zu reiben. Maren hatte seine Liebkosungen mit einem zufriedenen L\u00e4cheln genossen, zufrieden dar\u00fcber, da\u00df er die gleiche Passion zu haben schien wie sie.<br \/>\nMaren rollte sich mit geschlossenen Augen auf den R\u00fccken, streckte die Beine lang aus, dabei rutschte ihr das Hemdchen soweit hoch, da\u00df Marius den Saum ihrer Str\u00fcmpfe und einen Streifen nackter Haut sehen konnte. Maren r\u00e4kelte sich gen\u00fc\u00dflich, schnaufte zufrieden mit halbge\u00f6ffneten Lippen. Einen Moment verharrte sie, dann \u00f6ffnete sie die Augen, entdeckte ihn sofort und l\u00e4chelte ihn liebevoll an.<br \/>\n\u00bbStehst du schon lange da\u00ab, fragte sie und beim Gedanken, da\u00df er sie bereits eine ganze Weile gen\u00fc\u00dflich beobachtet hatte, durchstr\u00f6mte sie ein leises Gl\u00fccksgef\u00fchl.<br \/>\nSie mochte es, delektierte er sich an ihrem Anblick. Es bediente ihre durchaus nicht schwach ausgepr\u00e4gte exhibitionistische Ader.<br \/>\n\u00bbEs geht\u00ab, erwiderte er, denn er konnte nicht sagen, wie lange er sie bereits betrachtet hatte.<br \/>\n\u00bbKomm, setze dich zu mir\u00ab, forderte sie ihn und aus ihrem entspannenden R\u00e4keln wurde ein l\u00fcsternes.<br \/>\nEs machte ihr Spa\u00df, ihn mit koketten, lasziven Gesten zu \u203averf\u00fchren\u2039, obwohl es l\u00e4ngst nicht mehr wirklich n\u00f6tig war und nicht nur, weil es nicht zu \u00fcbersehen, da\u00df er Lust auf sie hatte.<br \/>\nMarius setzte sich zu ihren F\u00fc\u00dfen und legte den Kopf auf ihren Schenkel. Leicht rieb er die Wange am zarten Stoff, streichelte mit den Fingern ihre Waden, f\u00fchlte den zarten Stoff unter seinen Fingern. Maren schnurrte wohlig.<br \/>\nEr hob den Kopf, Maren spreizte leicht die Beine und zog den Saum ihres Hemdchen noch ein St\u00fcck h\u00f6her. Sie l\u00e4chelte Marius einladend an.<br \/>\nEs w\u00fcrde ein angenehmer Samstagnachmittag werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine weitere Kurzgeschichte zum Thema \u00bbFetischismus\u00ab. &nbsp; Marius fuhr den Rechner hinunter. Er hatte doch l\u00e4nger gearbeitet, als er vorgehabt hatte, war aber fertig geworden. Er stand auf und streckte die vom langen Sitzen steifen Glieder. Er trat auf den Balkon hinaus. Es war ein sch\u00f6ner Sp\u00e4tsommertag. Stimmengemurmel drang von den Nachbarbalkonen zu ihm. 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