{"id":1442,"date":"2010-01-22T19:36:10","date_gmt":"2010-01-22T18:36:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1442"},"modified":"2026-04-10T19:44:47","modified_gmt":"2026-04-10T17:44:47","slug":"kurzes-27-der-gummiregenmantel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1442","title":{"rendered":"Kurzes #27 \u00b7 Der Gummiregenmantel"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/fetischismus_24.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Eine weitere Kurzgeschichte zum Thema Fetischismus, in der diesmal ein Gummiregenmantel eine Rolle spielt. <\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das gleichm\u00e4\u00dfige Rauschen des Regens drang durch die ge\u00f6ffnete Balkont\u00fcr herein. Regenfrische Luft erf\u00fcllte das Zimmer. Maria drehte sich gedankenverloren mit dem rechten Zeigefinger noch mehr Locken als sie bereits von Natur aus besa\u00df, ins dunkle schulterlange Haar und schien ganz in die Betrachtung der Karten in ihrer linken Hand versunken zu sein. Ab und zu scharrte sie leicht mit dem Fu\u00df \u00fcber dem Teppich, knabberte an ihrer vollen Unterlippe.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Holger war auch nicht aufmerksamer bei der Sache. Auf Anhieb h\u00e4tte er nicht sagen k\u00f6nnen, welche Karten er bereits ausgelegt oder welche er noch auf der Hand hatte. Dabei streichelte er, nicht unbedingt konzentrierter, Marias linken Fu\u00df mit seinem rechten. Sie erwiderte seine Liebkosung ebenso gedankenverloren, wie sie sich Locken ins Haar drehte. Drau\u00dfen zwitscherte ein Vogel auf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch w\u00fcrde mal sagen, du bist dran\u00ab, sagte er in die Stille hinein, nur um \u00fcberhaupt etwas zu sagen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWer? Womit?\u00ab Maria sah ihn leicht irritiert aus ihren braunen, unter dichten Brauen liegenden Augen an. Sie mu\u00dfte mit ihren Gedanken wirklich weit weg gewesen sein.<!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDamit, mir einen zu blasen\u00ab, erwiderte er trocken und blickte sie herausfordernd an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sch\u00fcttelte energisch den Kopf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch glaube, du bist eher daran, mich zu lecken\u00ab, konterte sie mit einem s\u00fcffisanten L\u00e4cheln und drehte sich weiter Locken, dann setzte sie ernster hinzu: \u00bbWo waren wir stehengeblieben?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Holger zuckte darauf nur mit den Achseln. Er wu\u00dfte es auch nicht mehr.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe keine Lust mehr\u00ab, legte Maria daher ihre Karten gelangweilt auf den Tisch, stand auf und ging ans Fenster.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sprach Holger damit aus der Seele. Auch ihm fehlte irgendwie die Konzentration, ihre Partie fortzusetzen. Er legte die Karten hin, lehnte sich zur\u00fcck und sah zu Maria hin\u00fcber.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte die H\u00e4nde auf die Fensterbank aufgest\u00fctzt, das Gewicht auf das linke Bein verlagert, das rechte ein wenig angewinkelt und den Fu\u00df leicht nach hinten gestellt. Ohne Schuhe erschien sie ihm kleiner, ihre Beine st\u00e4mmiger. Er war wohl zu sehr gew\u00f6hnt sie auf hohen Abs\u00e4tzen zu sehen, schlie\u00dflich trug sie nur selten flache.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit dem genie\u00dferischen, kontemplativen Blick des Bewunderers und vor allem Liebhabers lie\u00df Holger den Blick \u00fcber Marias sportlich kr\u00e4ftigen K\u00f6rper mit den breiten H\u00fcften, der ansehnlichen Oberweite und den muskul\u00f6sen, von ihren geliebten zarten Nylons umh\u00fcllten Beinen wandern.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sein Blick verfing sich wie so oft, wenn er ihre sch\u00f6ne R\u00fcckfront betrachtete, auf ihren festen Po, \u00fcber den sich ein dunkelblauer, knielanger, enger, seitlich geschlitzter Lederrock spannte. Sie besa\u00df eine Vorliebe f\u00fcr k\u00f6rperbetonende Kleidung. Besonders Lederr\u00f6cke, die sie gerne und h\u00e4ufig trug, konnten ihr nicht eng genug sein. Ein enger Rock an sich besitzt bereits etwas h\u00f6chst Erotisches, noch mehr gilt das f\u00fcr einen aus Leder.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als w\u00fc\u00dfte sie, wo sich sein Blick bei ihr verfangen hatte, wiegte sie leicht die H\u00fcften und streckte ihm den festen runden Po leicht entgegen, wobei sich das glatte, weiche Leder noch mehr dar\u00fcber spannte. Sie hielt es immer und es hatte seinen Reiz bisher nicht um ein Jota eingeb\u00fc\u00dft. Besonders wenn er wie jetzt nicht ich sagen konnte, ob sie rein gedankenverloren kokettierte oder ob ihn bewu\u00dft \u00bbverf\u00fchrte\u00ab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Narzi\u00dftisch war sie ohne jeden Zweifel, das gab sie auch selbst zu. Es war ja nicht nur wegen der k\u00f6rperbetonenden Art sich zu kleiden, der meist tiefen Dekollet\u00e9s, den engen Lederr\u00f6cken oder den hautengen Lederhosen, \u00fcbrigens den einzigen Hosen, die sie trug, wenn auch nur gelegentlich. In ihre \u00fcppigen, schweren Br\u00fcste war sie regelrecht verliebt. Holger mochte ja auch jede Rundung an ihr. Nackt konnte sie sich mehr als nur sehen lassen. \u00dcppig und fest, da war nichts an der falschen Stelle, nur Muskeln, und der leicht gew\u00f6lbte Bauch war fest wie eine straff gespannte Trommel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Obwohl sie nicht zusammenlebten, sahen sie sich eigentlich t\u00e4glich, ihre Wohnungen lagen kaum zweihundert Meter voneinander entfernt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Je l\u00e4nger Holger sich an ihrem Anblick weidete, desto st\u00e4rker wurde in ihm das Verlangen, ihre physische Gegenwart zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er stand auf, trat hinter sie. Einen Augenblick blieb er ruhig stehen, ohne sie zu ber\u00fchren. Zwischen ihnen h\u00e4tte kaum eine Zeitung Platz gefunden. Maria verharrte ebenfalls. Sie hatte die Muskeln angespannt, erwartete seine Ber\u00fchrung. Die lie\u00df auch nicht lange auf sich warten. Er legte die Arme mit festem Griff um ihre Taille und schmiegte sich an sie. Sie lehnte sich ihm entgegen, legte den Kopf leicht zur\u00fcck, die Wange an seiner. Es war sch\u00f6n, ihren Frauenk\u00f6rper zu sp\u00fcren, ihren Herzschlag. Ein gewisser Besitzerstolz bem\u00e4chtige sich seiner. Diese kluge und sch\u00f6ne Frau war seine Geliebte, seine Freundin.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWei\u00dft du\u00ab, sagte sie unvermittelt, \u00bbda\u00df ich als Kind gerne und oft im Regen spazieren gegangen bin? Meine Eltern besa\u00dfen ein Faible f\u00fcr Regenspazierg\u00e4nge, das habe ich irgendwie geerbt. Sie gingen bevorzugt im Wald spazieren. Ich trug dann einen von diesen gelben Friesennerzen und Gummistiefel. Ich glaube, ich habe auch darum so angenehme Erinnerung daran, weil meine Eltern mich nie gescholten haben, wenn ich lustvoll mitten durch alle Pf\u00fctzen gestapft bin, wenn mein Friesennerz, von denen ich mehrere hatte, von Dreckspritzern \u00fcbers\u00e4t war und meine Gummistiefel vom Morast staken. Meine Eltern trugen \u00e4hnliche Regenm\u00e4ntel, meine Mutter oft schicke Lackm\u00e4ntel und nat\u00fcrlich Gummistiefel. Und oft stapften sie auch durch jede Pf\u00fctze, die auf dem Weg war. Als ich \u00e4lter war, so neun oder zehn, suchten sie oft Wege aus, die so aufgeweicht waren, da\u00df man bei jedem Schritt fast bis zu den Kn\u00f6cheln im Morast versank. Irgendwann wollte ich dann nicht mehr mitgehen. Ich wei\u00df aber nicht mehr, warum. Aber es war auch das Alter, in dem man nur noch ungern mit den Eltern etwas unternimmt. Seitdem bin ich auch nicht mehr wirklich im Regen spazieren gegangen. \u2013 Doch in der letzten Zeit versp\u00fcre ich immer h\u00e4ufiger Lust auf Regenspazierg\u00e4nge, vor allem an Tagen wie diesen, wo der Regen scheinbar endlos niederrauscht und alles so wunderbar ruhig ist\u00ab, sagte sie mehr zu sich selbst.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie schwiegen. Holger roch an ihrem, leicht nach Limonen riechendem Haar.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00bbWie gef\u00e4llt er dir\u00ab, fragte Maria erwartungsvoll als Holger einige Tage sp\u00e4ter bei ihr war. \u00bbIch habe ihn ganz g\u00fcnstig ersteigert. Ein richtiges Schn\u00e4ppchen. So einen haben meine Eltern zwar nie getragen, aber er ist noch besser f\u00fcr lange Regenspazierg\u00e4nge geeignet.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Holger betrachtete Marias Neuerwerbung, in der sie sich ihm von allen Seiten zeigte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEin richtiger Gummiregenmantel im klassischen dunklen Grau. Fast so alt wie ich, aber dennoch so gut gepflegt als w\u00e4re er neu. K\u00f6nnte zwar \u00fcber meinen \u00fcppigen Titten etwas weiter sein, aber sonst pa\u00dft er.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie schlo\u00df ihn, um es Holger zu zeigen. So eng sa\u00df er nicht, fand er, betonte aber ihre Oberweite auf eine enorm sinnliche Weise.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Holger betrachtete sie, als sehe er sie zum ersten Mal. Der dunkelgraue Gummimantel war fast wadenlang mit einer seidigmatten Oberfl\u00e4che, dazu Marias schwarze Nylons und die schwarzen hochhackigen Lackpumps\u2026 Auf einmal versp\u00fcrte er ein besonderes Begehren nach ihr. Er war nicht einfach scharf auf sie, salopp gesagt, wie sooft. Es war eindeutig der Gummimantel, der diese neue Qualit\u00e4t ausl\u00f6ste und noch etwas; Marias Blick, ihre Haltung hatte sich auch ver\u00e4ndert, es war mehr als nur die Freude, ein Schn\u00e4ppchen gemacht, sich einen Wunsch erf\u00fcllt zu haben. Sie strich sich fast gedankenverloren und z\u00e4rtlich \u00fcber den Mantel und sah Holger aus gl\u00e4nzenden Augen dabei an. Ihre Unterlippe zitterte leicht. Er erwiderte ihren Blick.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbMaria\u00ab, sagte er mit leicht zitternder Stimme und ein wenig trockenem Mund. \u00bbIch habe Lust auf dich, in dem\u2026\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bb\u2026 in meinem neuen Gummimantel\u00ab, vollendete sie den Satz mit ebenfalls ein wenig zitternder Stimme.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Holger nickte und kam sich ein wenig eigent\u00fcmlich vor. Dabei war es nicht ungew\u00f6hnlich, da\u00df Maria beim Sex halb angezogen war. Sich f\u00fcr besondere Anl\u00e4sse chic zu machen, war f\u00fcr sie selbstverst\u00e4ndlich und Sex war f\u00fcr sie ein wirklich besonderer Anla\u00df, dabei einfach nur nackt zu sein, fand sie stillos und es gab ja soviel schicke und erotisch ansprechende Kleidung, vor allem ihre sch\u00f6nen Beine fand sie mit Nylons erst ins rechte Licht gesetzt, von Lederr\u00f6cken ganz schweigen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Und doch besa\u00df dieser Gummiregenmantel eine ganz andere Qualit\u00e4t. Sicher, der Schnitt war nicht schlecht, aber es bei weitem nicht mit einem engen, bis fast zur H\u00fcfte geschlitzten Lederrock, einem Korsett oder etwas \u00c4hnlichem zu vergleichen. Der Gummimantel war in erster Linie praktisch, sollte trocken halten. Und es waren auch nicht Marias Nylons und die hochhackigen schicken Pumps, die ihn zu einer erotisch bet\u00f6renden Erscheinung werden lie\u00dfen. Es war das Material, aus dem er bestand. Ohne da\u00df weder Maria noch Holger auf Anhieb sagen konnten, worin der erotisch stimulierende Reiz des Gummis nun genau bestand. War es die Gl\u00e4tte, die Weiche, das schwache s\u00fc\u00dfliche Aroma, das er verstr\u00f6mte, das besondere Rascheln, sobald Maria sich bewegte?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Beide wu\u00dften nur, da\u00df der Gummimantel ihnen Lust bereitete, Lust aufeinander. Ja, der Gummimantel war wie ein Dritter, den man in die Zweisamkeit einl\u00e4dt, weil er etwas Besonderes ist, eine besondere Abwechslung hineinbringt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbMir ergeht es wie dir, Holger\u00ab, sagte Maria. \u00bbIch habe Lust darauf, es mit dir in diesem Gummimantel zu machen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch auch. Und ziehe dich nicht aus, bleibe, wie du bist.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas hatte ich auch gar nicht vor\u00ab, meinte sie mit einem breiten L\u00e4cheln und leicht schiefgelegtem Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Weitere fetisch erotische Geschichten um Gummiregenm?ntel hier im Blog:<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Evamarias Gummiregenmantel<\/strong><\/p>\n<p><p><em>Der Gummregenmantel warf sich in bet\u00f6rende Falten, raschelte leise und erotisierend bei jedem Schritt, das Licht brach sich auf besondere Weise in der seidigglatten Oberfl\u00e4che. Hin und wieder blieb sie stehen, verlegte das Gewicht auf den Absatz und drehte den Fu\u00df leicht hin und her. Dann ging sie wieder einige Schritte bis sie erneut stehen blieb und mit dem anderen Fu\u00df dasselbe machte. Oder sie warf einen Blick auf ihre Beine als suche sie eine Laufmasche in den Str\u00fcmpfen. Oder sie strich lustvoll mit den H\u00e4nden \u00fcber den mittlerweile getrockneten Gummiregenmantel als streichle sie die Haut eines Geliebten. Bei allem tat sie, als sei sie allein und geschehe alles nur zu ihrem ureigensten Vergn\u00fcgen.<\/em><\/p>\n<p><p class=\"einzug\">Teil 1: <a href=\"?p=3259\">Evamarias Gummiregenmantel<\/a><\/p>\n<p class=\"einzug\">Teil 2: <a href=\"?p=3263\">Der Fetischist<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine Hochzeitsnacht<\/strong><\/p>\n<p><em>Sie war sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewu\u00dft, da\u00df die Affinit\u00e4t zu ihrem Kleppermantel eine durchaus erotische war, und seine Bitte f\u00fcr sie letztlich eine willkommene Gelegenheit war, ihn anzuziehen, einfach, weil sie ihn gerne trug. Nackt darunter zu sein unterstrich f\u00fcr sie nur den Selbstzweck.<\/em><\/p>\n<p class=\"einzug\">Die ganze Geschichte ist <a href=\"?p=3560\">hier<\/a> nachzulesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine weitere Kurzgeschichte zum Thema Fetischismus, in der diesmal ein Gummiregenmantel eine Rolle spielt. &nbsp; Das gleichm\u00e4\u00dfige Rauschen des Regens drang durch die ge\u00f6ffnete Balkont\u00fcr herein. Regenfrische Luft erf\u00fcllte das Zimmer. 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