{"id":1560,"date":"2010-03-14T06:24:07","date_gmt":"2010-03-14T04:24:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1560"},"modified":"2026-04-11T18:05:33","modified_gmt":"2026-04-11T16:05:33","slug":"kurzes-35-sommerlicher-spaziergang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1560","title":{"rendered":"Kurzes #35 \u00b7 Sommerlicher Spaziergang"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/wetlook_02.jpg\" \/><\/p>\n<p>Als sollte der lange kalte Winter so bald als m\u00f6glich in diesem Jahr ausgeglichen waren, war der Juni bereits zu Anfang von beinahe hochsommerlichen Temperaturen gepr\u00e4gt. Aber nicht nur das Wetter hielt in diesem Jahr Ungewohntes bereit. Auch f\u00fcr Till hatte es eine &ndash; angenehme &ndash; \u00dcberraschung parat.<br \/>\nSonja war etwas mehr als mittelgro\u00df, mit einem wunderbar femininem K\u00f6rper, dichtem, langem schwarzen Haar, das sie meist zu einem Zopf geflochten trug. Ihr fr\u00f6hliches Wesen, ihr Humor und die Lebensfreude, die sie ausstrahlte, hatten Till sogleich gefangen genommen. Ihre Spontanit\u00e4t stand fast schon im Gegensatz zu seiner Bed\u00e4chtigkeit in manchen Dingen. Es war ihrer Spontanit\u00e4t geschuldet, die ihn noch immer nicht so recht glauben lie\u00df, da\u00df Sonja mit ihm zusammen war. Dabei litt er in keiner Weise an Selbstuntersch\u00e4tzung.<!--more--><br \/>\nEs war bereits der vierte ausgesprochen warme Tag infolge. Sonja und Till machten einen Spaziergang hinunter zum kleinen Flu\u00df.<br \/>\nSo sehr Till auch Sonjas Chic gefiel, aber er fragte sich, ob ihr in ihrem Kost\u00fcm aus rotem Satin mit dem knielangen engen Rock, dem gelben hochgeschlossenen Oberteil, durch dessen leichten Stoff sich die Warzen ihrer schweren weichen Br\u00fcste durchzeichneten und den zarten schwarzen Nahtnylons nicht m\u00f6glicherweise etwas zu warm sei. Jedenfalls war ihm in seinem leichten Hemd bereits zu warm.<br \/>\nDoch Sonja schien die Hitze nichts auszumachen. Sie spazierten den asphaltierten Weg zum Flu\u00dfufer entlang, der zwischen in voller Bl\u00fcte stehenden Weizenfeldern verlief. Sonjas hohe Abs\u00e4tze klackten bei jedem Schritt auf eine Weise auf dem harten leicht rissigen Asphalt, die pure Lebensfreude ausstrahlte und die Tills Herz h\u00f6her schlagen lie\u00dfen.<br \/>\nSie hielten sich mit ineinanderverschr\u00e4nkten Fingern an der Hand. Till h\u00e4tte am liebsten die ganze Welt umarmt, so wohl f\u00fchlte er sich an dieser Seite dieser begehrenswerten Frau.<br \/>\n\u00bbBei dieser W\u00e4rme glaubt man kaum, wie lange und kalt der Winter gewesen ist\u00ab, ri\u00df Sonja ihn mit ihrer warmen weichen Stimme aus den Gedanken.<br \/>\n\u00bbW\u00e4hrend des Winters ist einem das umgekehrte schwergefallen\u00ab, erwiderte Till und bemerkte, da\u00df Sonja es gesagt hatte, um ihr gemeinsames Schweigen zu brechen.<br \/>\nTill dr\u00fcckte z\u00e4rtlich ihre Hand.<br \/>\nSchweigend gingen sie ein St\u00fcck weiter.<br \/>\nSie schienen die einzigen Spazierg\u00e4nger zu sein, was beide aber in keiner Weise st\u00f6rte.<br \/>\nHinter einer scharfen Biegung, zwischen hohen, in dichtem Laub stehenden B\u00e4umen, stie\u00df der Weg auf den am Flu\u00dfufer entlang f\u00fchrenden.<br \/>\nDas Ufer war zu beiden Seiten mit B\u00e4umen ges\u00e4umt, deren ausladende \u00c4ste angenehmen Schatten spendeten.<br \/>\nSonja und Till entschieden sich ein St\u00fcck flu\u00dfaufw\u00e4rts zu gehen.<br \/>\nSonja l\u00f6ste ihre Hand aus seiner und legte ihm den Arm z\u00e4rtlich um die H\u00fcften. Sie f\u00fchlte sich in Tills N\u00e4he nicht weniger wohl als als er. Schon lange hatte sie kein solches Vertrauen mehr wie zu ihm versp\u00fcrt. Leider ging er zu wenig aus sich heraus.<br \/>\nIm Schatten der B\u00e4ume war die Hitze weniger zu sp\u00fcren.<br \/>\n\u00bbMan bekommt Lust zu baden\u00ab, meinte Sonja und warf einen Blick \u00fcber den Flu\u00df.<br \/>\n\u00bbAn einigen Stellen ist der Flu\u00df so tief, da\u00df man nicht mehr darin stehen kann, und an anderen wiederum kaum knietief, so da\u00df man bequem ans andere Ufer waten kann. Am Wochenende und w\u00e4hrend der Ferienzeit baden viele hier. Aber im Augenblick d\u00fcrfte das Wasser daf\u00fcr noch zu kalt sein.\u00ab<br \/>\nSonja nickte und sie gingen wieder ein St\u00fcck schweigend, bis sie zu einer Stelle kamen, bei der Till sagte:<br \/>\n\u00bbAb hier beginnt ein relativ tiefer Abschnitt. Das Wasser reicht einem in der Mitte fast bis zur Brust. Das ist eine der Stellen, die im Sommer gerne zum Baden genutzt werden.\u00ab<br \/>\nSonja blieb im Schatten einer gro\u00dfen alten Buche stehen und schmiegte sich z\u00e4rtlich an Till, der liebevoll den Arm um sie legte.<br \/>\n\u00bbMir ist warm geworden. Ein erfrischendes Bad w\u00e4re jetzt nicht schlecht\u00ab, sagte sie scheinbar mehr zu sich selbst.<br \/>\nTill, der sofort damit rechnete, da\u00df Sonja ihren Gedanken in die Tat umsetzen k\u00f6nnte, wollte schon erwidern, da\u00df das Wasser noch ganz sch\u00f6n kalt sein d\u00fcrfte, doch da sie keinerlei Anstalten traf, sich aus seiner Umarmung zu l\u00f6sen, behielt er es f\u00fcr sich.<br \/>\n\u00bbHattest du schon einmal Lust versp\u00fcrt, vollst\u00e4ndig angezogen ein Bad zu nehmen? Zuhause in der Wanne oder auch hier im Flu\u00df\u00ab, fragte sie ihn mit einem verschmitzten L\u00e4cheln.<br \/>\n\u00bbNein\u00ab, blickte er sie leicht irritiert an, nicht wissend, worauf sie hinaus wollte.<br \/>\n\u00bbIch schon\u00ab, erwiderte sie fr\u00f6hlich.<br \/>\n\u00bbHast du es denn auch getan\u00ab, zeigte Till sich ein wenig verwundert \u00fcber ihren Gedanken.<br \/>\n\u00bbSchon oft\u00ab, erwiderte sie, als sei es das selbstverst\u00e4ndlichste von der Welt, vollst\u00e4ndig angezogen ein Bad zu nehmen. \u00bbEs ist ein einzigartiges Gef\u00fchl, wenn die Kleider sich vollsaugen, sie dir am K\u00f6rper kleben, deine Formen nachzeichnen. Ganz abgesehen davon, da\u00df gerade leichte Stoffe halbtransparent zu werden scheinen. Und es ist sehr erfrischend, gerade wenn es so warm ist wie heute.\u00ab<br \/>\n\u00bbIch nehme an, da\u00df du es zuhause in der Badewanne machst\u00ab, es war mehr eine Hoffnung als eine Feststellung, wie Till bemerkte, kaum da\u00df er es gesagt hatte.<br \/>\n\u00bbNein, nicht nur\u00ab, meinte sie und sah ihn mit leicht gl\u00e4nzenden Augen und einem schelmischen Grinsen an.<br \/>\nTill begann zu ahnen, was sie vorhatte. Schlie\u00dflich war sie immer f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut.<br \/>\nSie gab ihm einen Ku\u00df auf die Wange und sagte unternehmungslustig: \u00bbUnd genau das werde ich jetzt tun.\u00ab Dann l\u00f6ste sie sich aus seiner Umarmung.<br \/>\n\u00bbWas\u00ab, fragte er, als sie bereits die wenigen Meter die flache B\u00f6schung zum Flu\u00df hinunterging.<br \/>\n\u00bbEin Bad nehmen\u00ab, rief sie ihm lachend \u00fcber die Schulter zu.<br \/>\nTill erwartete, da\u00df sie am Fu\u00df der flachen B\u00f6schung stehen blieb und sich ausziehen w\u00fcrde, doch sie ging weiter und bevor er begriff, da\u00df sie gar nicht vorhatte, sich auszuziehen, stand sie schon bis zu den Waden im Wasser.<br \/>\nDas leicht kiesige Ufer fiel an dieser Stelle relativ steil ab, so da\u00df Sonja kaum drei Meter vom Ufer entfernt bereits bis zur H\u00fcfte im Wasser stand.<br \/>\nSie drehte sich um, fuhr mit den H\u00e4nden durchs Wasser und blickte ihn ausgelassen an. Ihre Jacke und das leichte Oberteil saugten sich voll.<br \/>\nTill hatte sich relativ schnell von seiner \u00dcberraschung erholt. Er blieb gut einen Schritt vom Wasser entfernt stehen und betrachtete Sonja ein wenig kopfsch\u00fcttelnd.<br \/>\nSie drehte sich um, ging noch einen Schritt weiter. Jetzt stand sie bis zu den Br\u00fcsten im Wasser.<br \/>\n\u00bbHu, ist das frisch\u00ab, entfuhr es ihr und im n\u00e4chsten Moment ging sie in die Knie, bis ihr das Wasser bis \u00fcber die Schulter reichte. Einige Augenblicke blieb sie in dieser Stellung, dann schnellte sie f\u00f6rmlich aus dem Wasser.<br \/>\n\u00bbF\u00fcr ein langes Bad ist es wirklich noch zu kalt\u00ab, rief sie aus und tat bereits wieder einen Schritt in Richtung Ufer, bis ihr das Wasser nur noch bis zur Taille reichte.<br \/>\nTill betrachte fasziniert, wie sich der d\u00fcnne Stoff des Oberteils um ihre schweren Br\u00fcste schmiegte und die dunklen Warzen sich sichtbar durchzeichneten. Sonja wischte sich das Wasser aus dem Zopf.<br \/>\nSie sah, mit welchem Blick Till sie betrachtete und l\u00e4chelte zufrieden. Aber sie m\u00fc\u00dfte sich schon sehr in ihm get\u00e4uscht haben, wenn er sie in nassen Sachen nicht sexy finden w\u00fcrde.<br \/>\nWeil das Wasser wirklich kalt war und es ihr bereits fr\u00f6stelte, watete sie ans Ufer zur\u00fcck.<br \/>\n\u00bbDas war herrlich\u00ab, sagte sie als sie neben ihm stand.<br \/>\nDas Wasser lief ihr aus den Kleidern, schnell hatte sich eine gro\u00dfe Lache zu ihren F\u00fc\u00dfen gebildet.<br \/>\n\u00bbUnd?\u00ab sah sie Till vielsagend an.<br \/>\n\u00bbDu siehst total sexy aus\u00ab, sagte er ehrlich.<br \/>\n\u00bbIch f\u00fchle mich auch so\u00ab, erwiderte sie mit einem Leuchten in den Augen, da\u00df er bereits kannte und das ihm wohlige elektrisierende Schauer durch den K\u00f6rper laufen lie\u00df.<br \/>\nJedenfalls stand bereits fest, was sie machen w\u00fcrden, waren sie wieder bei ihm zu Hause.<br \/>\nSonja k\u00fc\u00dfte ihn z\u00e4rtlich auf den Mund.<br \/>\n\u00bbLa\u00df uns in die Sonne gehen. So sch\u00f6n es auch war, man merkt doch, da\u00df wir noch nicht wirklich Sommer haben.\u00ab<br \/>\nTill z\u00f6gerte einen Moment, denn ihm wurde bewu\u00dft, da\u00df Sonja ja so na\u00df wie sie war, den ganzen Weg zur\u00fcckgehen mu\u00dfte. Aber Sonja schien das nicht im geringsten zu st\u00f6ren. Und da sie es nicht st\u00f6rte, w\u00fcrde es ihn auch nicht st\u00f6ren.<br \/>\nDie ersten Meter lie\u00df Sonja auf dem Asphalt eine feuchte Spur hinter sich. Doch der d\u00fcnne Stoff hielt nicht viel Wasser und in der Sonne begannen die Sachen bereits zu trocken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als sollte der lange kalte Winter so bald als m\u00f6glich in diesem Jahr ausgeglichen waren, war der Juni bereits zu Anfang von beinahe hochsommerlichen Temperaturen gepr\u00e4gt. Aber nicht nur das Wetter hielt in diesem Jahr Ungewohntes bereit. Auch f\u00fcr Till hatte es eine &ndash; angenehme &ndash; \u00dcberraschung parat. 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