{"id":1579,"date":"2010-03-14T21:38:01","date_gmt":"2010-03-14T19:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1579"},"modified":"2026-04-11T18:14:49","modified_gmt":"2026-04-11T16:14:49","slug":"kurzes-38-die-schone-uppige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1579","title":{"rendered":"Kurzes #38 \u00b7 Die sch\u00f6ne \u00dcppige"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160224_0839_800_2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das warme Licht der Abendsonne schien ins Zimmer. Durch das ein wenig ge\u00f6ffnete Fenster drang Vogelgezwitscher und leises Murmeln vom Nachbarbalkon herein. Der hereinstr\u00f6mende Luftzug bl\u00e4hte leicht die Gardine. Die Zeit schlich auf eine angenehme Weise dahin, eine wohlige Zufriedenheit des Augenblicks in Begleitung.<br \/>\nHolger konnte sich kaum entsinnen, wann er das letzte Mal derart mit sich im reinen gewesen ist. Er sa\u00df die Beine lang ausgestreckt im bequemen Sessel, ein Buch auf den Knien, in dem er aber nicht las. Statt dessen galt seine ganze Aufmerksam Marietta, die ihm gegen\u00fcber auf der Couch sa\u00df, die Beine mit damenhaft l\u00e4ssiger Eleganz \u00fcbereinandergeschlagen, und fast selbstversunken in einem Buch las.<br \/>\nEin wohlig sehns\u00fcchtiges Gef\u00fchl durchstr\u00f6mte ihn beim Anblick ihrer sch\u00f6nen langen zartbestrumpften Beine.<!--more--> Sicher, er hegte eine besondere Leidenschaft f\u00fcr zartbestrumpfte Frauenbeine und Marietta teilte nicht nur seine Vorliebe f\u00fcr Nylonstr\u00fcmpfe und hochhackige Schuhe, sondern f\u00fchlte sich erst richtig wohl, wenn ihre Beine von zarten Nylons umh\u00fcllt waren und die Abs\u00e4tze ihrer Schuhe und Stiefel konnten ihr gar nicht hoch genug, bei letzterem bezog es sich auch auf die H\u00f6he der Sch\u00e4fte. Aber das war es nat\u00fcrlich nicht allein. Auch wenn Marietta dabei nicht blo\u00df von einer Vorliebe, sondern sogar von einer regelrechten \u00bbSucht\u00ab sprach, die ihr monatliches Finanzbudget mitunter ganz sch\u00f6n arg strapazierte. Was Holger ihr glaubte, schlie\u00dflich sprach die Anzahl der Nylons und Schuhe und Stiefel f\u00fcr sich, die ihren Schuhschrank und die Kommodenschubladen \u00fcberquellen lie\u00dfen.<br \/>\nMarietta hatte bereits bei ihrer ersten Begegnung erkannt, da\u00df sie einen Gleichgesinnten vor sich hatte. Holgers Blick war einfach beredt genug, auch wenn er sich bem\u00fcht hatte, so unauff\u00e4llig wie m\u00f6glich auf ihre zartbestrumpften Beine zu schauen. Was die beste Methode ist, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Als Kenner hatte er gleich erkannt, da\u00df sie <i>echte<\/i> Nahtnylons trug. Sie hatte ihn direkt auf seine Vorliebe angesprochen. Er w\u00e4re beinahe err\u00f6tet, und konnte nicht verhindern, da\u00df sie seine Verlegenheit bemerkte.<br \/>\nBis auf die gemeinsame dieser Vorliebe entsprach sie kaum seinem Typ, war ihm zu \u00fcppig. Sie war keine zarte Elfe. Gro\u00df und schwer, aber nicht schwerf\u00e4llig und unf\u00f6rmig. Zu breit in den H\u00fcften, ein leichter Bauch, \u00fcppige schwere Br\u00fcste. Insgesamt ein b\u00e4uerlicher Typ. Sie ging mit Make-up sparsam um. Aber sie besa\u00df wundersch\u00f6nes langes seidiges dunkles Haar. Ihre Fesseln waren sehr schmal, die Waden sch\u00f6n geschwungen und die Schenkel muskul\u00f6s. Selten hatte er derart sch\u00f6ne F\u00fc\u00dfe wie die ihren gesehen.<br \/>\nBevor sie einander ihre Leidenschaft entdeckten, waren sie sich oft beruflich begegnet. Er kannte Marietta gar nicht anders als in weiten Hosen, flachen Schuhen und weiten Oberteilen, das Haar meist nachl\u00e4ssig im Nacken zusammengebunden. Ohne die Entdeckung ihrer gemeinsamen Vorliebe, h\u00e4tte er sich sicherlich nie wirklich f\u00fcr sie interessiert. Er vermied es grunds\u00e4tzlich mit einer Kollegin etwas zu beginnen; wenn die Beziehung scheiterte, w\u00fcrde man nicht mehr wirklich unbefangen zusammenarbeiten k\u00f6nnen. Dabei unterschlug er, da\u00df er freiberuflich t\u00e4tig und in der Regel nur an einem Tag unter der Woche im Haus war, und sie sich meist fl\u00fcchtig begegneten. Da\u00df sie eine starke erotische Ausstrahlung besa\u00df, hatte er durchaus wahrgenommen, aber sich nichts weiter dabei gedacht. Schlie\u00dflich war sie ja nicht sein Typ. Obwohl er sich stets gerne mit ihr unterhielt, wenn sie sich begegneten und sie diese kurzen Gespr\u00e4che gleichfalls sichtlich geno\u00df.<br \/>\nEs h\u00e4tte sich sicherlich wenig am Verh\u00e4ltnis zwischen ihnen ge\u00e4ndert, w\u00e4ren sie sich nicht zuf\u00e4llig an einem Samstagnachmittag in der Stadt begegnet.<br \/>\nEs war kein sonderlich sch\u00f6ner Tag gewesen, verregnet wie der Fr\u00fchling insgesamt, der sp\u00e4t in diesem Jahr gekommen war, eher k\u00fchl. Er hatte sie zuerst gar nicht bewu\u00dft wahrgenommen. Denn an diesem Tag trug sie einen knielangen sogar engen dunklen Lederrock, in dem ihre H\u00fcften aber bei weitem nicht so breit wirkten wie in ihren Hosen zu einer langen Lederjacke derselben Farbe. Aber das hervorstechenste f\u00fcr ihn war, da\u00df sie Str\u00fcmpfe und hochhackige Schuhe trug, auf denen sie leicht dahinschritt und den Eindruck einer zarten Elfe machte. Ihr enger Pullover, der ihre \u00fcppigen Br\u00fcste auf sinnliche Weise betonte, lie\u00df keinen Zweifel daran, da\u00df sie ein fast narzi\u00dftisches Verh\u00e4ltnis zu ihren Br\u00fcsten besa\u00df.<br \/>\nEr war Strumpfliebhaber genug, um zu erkennen, da\u00df sie echte Nahtnylons trug. An diesem Tag ahnte er noch nicht, da\u00df sie sie ausschlie\u00dflich trug. Sie f\u00fcr sich selber trug, weil sie ihr so sehr gefielen, sie schon als Kind die eleganten Frauen aus den Filmen der f\u00fcnfziger und fr\u00fchen sechziger Jahre aufregend fand und sich bereits damals vorstellte, wie sie sp\u00e4ter selbst einmal eine solche Frau sein w\u00fcrde. Sie kleidete sich in erster Linie f\u00fcr sich selbst und au\u00dferdem ist eine Frau nicht schon emanzipiert, nur weil sie ihre Weiblichkeit leugnet und androgyn sein will. Wenn M\u00e4nner eine Frau wegen ihrer \u00e4u\u00dferen Erscheinung, ihrer Art sich zu kleiden, sexy finden, so sind es nur zum Teil Projektionen. Die Wahrheit ist, da\u00df sie sie nur sexy finden k\u00f6nnen, <i>weil<\/i> sie es sind.<br \/>\nDa\u00df er sie erstaunt anblickt hatte, am\u00fcsierte sie. Sie hatte es stets bedauert, da\u00df er nie wirklich mit ihr flirtete. Doch jetzt, wo sie gekleidet war, wie es ihm gefiel, da sch\u00e4mte er sich fast, da\u00df er diese Frau nie wirklich als Frau betrachtet hatte. Kleider machen tats\u00e4chlich Leute und die Arbeit ist nicht die Freizeit. Fast ein wenig besch\u00e4mt, als h\u00e4tte er lange etwas Besonderes, das sich st\u00e4ndig vor seinen Augen befand, nicht zu w\u00fcrdigen gewu\u00dft, betrachtete er bewundernd ihre Beine, was sie zugleich am\u00fcsierte und elektrisierte.<br \/>\nSie lud ihn zum Kaffee ein, erkannte ihre Chance. Er bem\u00fchte sich w\u00e4hrenddessen, seine Bewunderung nicht allzusehr durchblicken zu lassen, schien fast ein wenig im Zweifel zu sein, ob es gut gewesen war, ihre Einladung anzunehmen. Sie roch gut. Sie schien ihn durch ihre dunkelger\u00e4nderte Brille ein wenig am\u00fcsiert zu betrachten. So als spiele sie ein wenig mit ihm. In Wahrheit wollte sie ihn ein wenig \u00bbzappeln\u00ab lassen, weil er sie bisher nur als Arbeitskollegin gesehen hatte, w\u00e4hrend sie selbst schon l\u00e4nger auf eine gewisse Weise in ihn verliebt gewesen ist.<br \/>\nEr bem\u00fchte sich, nicht allzusehr auf ihre Beine und ihr \u00fcppiges Dekollet\u00e9 zu schauen, und ertappte sich dabei, da\u00df er \u00fcppige Br\u00fcste bei einer Frau durchaus anziehend fand.<br \/>\nDer Lippenstift mit dem sie ihre vollen weichen Lippen geschminkt hatte, war von so dezenter Farbe, da\u00df es fast schien, als habe sie keinen aufgelegt. Ihre H\u00e4nde waren gro\u00df aber nicht unsch\u00f6n, die N\u00e4gel kurzgeschnitten und unberingt.<br \/>\nEr h\u00e4tte gerne gewu\u00dft, was sie in diesem Augenblick dachte. Sie redeten wenig, meist \u00fcber Belangloses. Verr\u00fcckt, ihn durchfuhr der Gedanke, ob sie ihr Schamhaar entfernte. Und ihm wurde bewu\u00dft, da\u00df er schon seit langem nur mit Frauen zusammengewesen war, die ihr Schamhaar entfernten und da\u00df es ihm sehr gefiel und nicht nur weil es den Vorteil hatte, sich im unpassensten Moment nicht mit kleinen H\u00e4rchen auf der Zunge oder den Lippen herum\u00e4rgern zu m\u00fcssen. Es war eindeutig erotischer, ja richtig kokett. Schamhaar versteckt eigentlich das, das es verdient, da\u00df der Blick ungehindert darauf ruhen kann.<br \/>\nEr versuchte den Gedanken abzusch\u00fctteln, es war ihm zu pers\u00f6nlich, zu besitzergreifend, ja fast, als bedr\u00e4nge er sie mit seinen Gedanken. Dabei kannten sie sich ja gar nicht richtig. Da\u00df sie in diesem Moment vergleichbare Gedanken haben k\u00f6nnte, kam nicht in den Sinn. Er dachte nicht einen Moment daran, was sie sich gerade fragte.<br \/>\n\u00dcber drei Monate lag diese Begegnung jetzt zur\u00fcck. Und er hatte das Gef\u00fchl als sei es bereits eine Ewigkeit und zugleich erst vor kurzem geschehen. Er dachte l\u00e4ngst nicht mehr daran, da\u00df Marietta eigentlich nicht sein Typ gewesen ist. Sie war es l\u00e4ngst, er wollte gar keine andere Frau mehr haben. Er liebte ihre leichte Bauchfalte, die \u00dcppigkeit ihres K\u00f6rper.<br \/>\nSie sah von ihrem Buch auf. Sie hatte den Abschnitt zu ende gelesen. Sie l\u00e4chelte ihn an und legte ein Zeichen zwischen die Seiten und schlug das Buch zu, das sie neben sich legte.<br \/>\n\u00bbWoran denkst du\u00ab, fragte sie ihn liebevoll und ein besonderes L\u00e4cheln umspielte ihre Lippen.<br \/>\nEr erwiderte ihr L\u00e4cheln, erriet was sie dachte und da\u00df es dasselbe war, was er dachte. Er sagte es ihr.<br \/>\n\u00bbJa, das will ich jetzt auch\u00ab, stimmte sie ihm zu und eine sichtbare R\u00f6te der Vorfreude \u00fcberzog ihre Wangen und lie\u00df ihren \u00fcppigen Busen beben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das warme Licht der Abendsonne schien ins Zimmer. Durch das ein wenig ge\u00f6ffnete Fenster drang Vogelgezwitscher und leises Murmeln vom Nachbarbalkon herein. Der hereinstr\u00f6mende Luftzug bl\u00e4hte leicht die Gardine. Die Zeit schlich auf eine angenehme Weise dahin, eine wohlige Zufriedenheit des Augenblicks in Begleitung. 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