{"id":1620,"date":"2010-03-24T15:21:26","date_gmt":"2010-03-24T13:21:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1620"},"modified":"2026-04-11T18:25:11","modified_gmt":"2026-04-11T16:25:11","slug":"kurzes-41-rolf-wird-umsorgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1620","title":{"rendered":"Kurzes #41 \u00b7 Rolf wird umsorgt"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160224_0053_800_2.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Der folgende Text ist die Fortsetzung von<\/i> <b><a class=\"links\" href=\"?p=1598\">\u00bbDer Gipsfu\u00df\u00ab<\/a><\/b> <i>und<\/i> <b><a class=\"links\" href=\"?p=1607\">\u00bbDer Rekonvaleszent\u00ab<\/a><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rolf beeilte sich von nun an jeden Morgen mit dem Fr\u00fchst\u00fcck, um so schnell als m\u00f6glich seinen Platz am Fenster einzunehmen und den Fortschritt der Renovierungsarbeiten in der gegen\u00fcberliegenden Wohnung zu beobachten. Wenn er auch am zweiten Tag nicht viel zu sehen bekam. Anscheinend war der Handwerker in den anderen R\u00e4umen besch\u00e4ftigt. Durch die offenen Fenster in Bad und Schlafzimmer h\u00f6rte Rolf das Radio spielen.<br \/>\nSo vergingen weitere Tage. An dem einen sah Rolf den Handwerker, am anderen h\u00f6rte er \u00fcberwiegend nur das Radio. Rolf sah, wie der Handwerker zuerst Rauhfaser klebte und sie anschlie\u00dfend in einem leichten Beigeton strich. Wurde Rolf das Zusehen doch zu eint\u00f6nig, las er ein paar Seiten in seinem Buch. Um die Mittagszeit kam Maria und kochte oder w\u00e4rmte die Reste von gestern auf. Am Nachmittag erschien Bernd und hin und wieder kam auch jemand von Rolfs \u00fcbrigen Freunde auf einen Sprung vorbei.<br \/>\nDas Brummen eines Staubsauger kann auch etwas Einschl\u00e4ferndes haben. Rolf sa\u00df mit innerer Zufriedenheit in seinem Sessel, die Augen geschlossen und die H\u00e4nde vor dem Bauch gefaltet, der Dank dem vorz\u00fcglichen, von Maria zubereitetem Essen, satt gef\u00fcllt war.<!--more--><br \/>\nDas Brummen des Staubsaugers wurde lauter. Rolf \u00f6ffnete die Augen und sah Maria zu, wie sie gr\u00fcndlich den Wohnzimmerteppich bearbeitete, wobei sie ihm den R\u00fccken zuwandte. Saugte sie unter dem Tisch oder den St\u00fchlen, beugte sie sich weit vor und streckte ihm den sch\u00f6nen festen runden Po keck entgegen.<br \/>\nFr\u00fcher h\u00e4tte er dem Anblick nicht lange widerstehen k\u00f6nnen, besonders wenn sich wie jetzt ein kurzer schwarzer Lederrock \u00fcber diese angenehm \u00fcppigen Formen spannte. Marias Lederrock war \u00fcberhaupt sehr kurz, wie Rolf bewu\u00dft wurde. Sie trug ja mit Vorliebe kurze R\u00f6cke, aber dieser war selbst f\u00fcr ihre Begriffe kurz. Er konnte sich nicht erinnern, ihn jemals an ihr gesehen zu haben. Er war aus einem sch\u00f6nen, fast stoffweichen Glattleder, wirkte aber nicht wirklich neu. Der schwarze Blazer, der \u00fcber einer Stuhllehne hing, war etwa eine Handbreit l\u00e4nger. Jedoch war der Rock nicht so kurz, da\u00df er nur knapp ihren Hintern bedeckt h\u00e4tte, und die S\u00e4ume ihrer schwarzen Nahtnylons waren auch jetzt nur knapp zusehen.<br \/>\nRolf erinnerte sich daran, wie er ihr ihr einmal gesagt hatte, da\u00df er sie in einem engen Ledermini ungeheuer sexy f\u00e4nde. Rolf vertrat ohnehin den Standpunkt, da\u00df eine entsprechend gekleidete Frau weitaus erotischer wirken konnte als eine nackte. Nacktheit ist der nat\u00fcrliche Zustand und der ist nicht wirklich erotisch. Eine Auffassung, die Maria teilte. Rolfs Phantasien waren dabei, sich auf einen Weg zu machen, der nicht mehr so recht zum freundschaftlichen Verh\u00e4ltnis, das zwischen ihm und Maria war, passen wollte.<br \/>\nWas man beim Staubsaugen doch f\u00fcr merkw\u00fcrdige, scheinbar zweideutige Bewegungen macht, wunderte sich Rolf, weil ihm auffiel, da\u00df Maria auf eine eigent\u00fcmliche Weise die H\u00fcften wiegte, die durchaus etwas kokettes besa\u00df. Oder lag es nur an den hohen Abs\u00e4tzen ihrer schwarzen, zehenfreien Schuhe?<br \/>\nMaria schien derma\u00dfen in ihre Arbeit versunken, da\u00df ihr vermutlich gar nicht bewu\u00dft war, da\u00df sie Rolf durch die vorgebeugte Haltung und weil sie auf Grund des warmen Wetter, die oberen Kn\u00f6pfe ihrer graublauen Satinbluse soweit ge\u00f6ffnet hatte, einen tiefen Einblick in ihr \u00fcppiges Dekollet\u00e9 erm\u00f6glichte. Ob sie wu\u00dfte, welch reizvollen Anblick sie ihm bot?<br \/>\nEine leichte Wehmut erfa\u00dft ihn, wenn er daran dachte, wie sehr Maria es mochte, wurden ihre h\u00fcbschen vollen Br\u00fcste ausgiebig auf vielf\u00e4ltigste Weise liebkost und wie gerne er es stets gemacht hatte.<br \/>\nRolf wurde langsam von einer leichten inneren Unruhe befallen. Ihm wurde ein wenig schmerzlich bewu\u00dft, da\u00df es schon etwas her war, seit er das letzte Mal mit einer Frau gev\u00f6gelt hatte. Es war ja keine B\u00f6swilligkeit von Maria. Sie war nun einmal eine \u00e4u\u00dferst anziehende Frau mit einer starken erotischen Ausstrahlung und wenn auch noch die Erinnerung an gemeinsam verbrachte Stunden hinzukam\u2026<br \/>\nRolf versuchte den Blick abzuwenden, was ihm aber nicht gelang. Zumal Maria jetzt dicht bei ihm stand.<br \/>\nSie saugte wirklich sehr gr\u00fcndlich unterm Tisch. Au\u00dferdem duftete sie noch verf\u00fchrerisch.<br \/>\nW\u00e4re Rolf nicht in einer seiner Rekonvaleszenz  geschuldeten Tr\u00e4gheit gepaart mit Selbstzufriedenheit, w\u00e4re ihm fr\u00fcher bewu\u00dft geworden, da\u00df Maria entschieden zu gr\u00fcndlich saugte. Noch etwas mehr und der Teppichboden hatte keinen Flor mehr.<br \/>\nAls sie den Staubsauger mit der Spitze ihres sch\u00f6nen Fu\u00dfes abschaltete, die dunkelrot lackierten N\u00e4gel schimmerten perlmutten durch den zarten Stoff ihrer hautfarbenen Nylons, ihr rundes zartbestrumpftes Knie war kaum einen halben Meter von seinen Gesicht entfernt, traf ihn die pl\u00f6tzlich eintretende Stille wie ein kleiner Schock.<br \/>\nRolf blickte auf und sah, Marias eigenartiges, ein wenig zweideutiges und auch selbstzufriedenes L\u00e4cheln, lie\u00df ihn merkw\u00fcrdiges Kribbeln den R\u00fccken hinunter versp\u00fcren.<br \/>\nMaria hantierte noch einen Augenblick auff\u00e4llig mit dem Staubsauger, dann verlie\u00df sie das Wohnzimmer und lie\u00df Rolf verwirrt zur\u00fcck.<br \/>\nHatte er es sich nur eingebildet, oder hatte sie ihn wirklich ein wenig \u203averf\u00fchrt\u2039? Rolf kam in dieser Frage zu keinem Entschlu\u00df. Da er in den letzten Tagen h\u00e4ufiger an die Zeit zur\u00fcck dachte, w\u00e4hrend der sie ihre Beziehung gehabt hatten, schlo\u00df er nicht aus, da\u00df er einem Wunschdenken aufgesessen sein k\u00f6nnte.<br \/>\nRolf h\u00f6rte Maria in der K\u00fcche mit Geschirr klappern.<br \/>\nEr sah konzentriert zu der anderen Wohnung hin\u00fcber. Leider h\u00f6rte er nur das Radio spielen. Das Schlafzimmer und das Bad waren fertig. Vermutlich war die ganze Wohnung so gut wie fertig. Und in den n\u00e4chsten Tagen w\u00fcrden sicherlich die neuen Mieter einziehen. Vielleicht sollte er auch mal wieder das eine oder andere in der Wohnung \u00e4ndern, sobald der Gips runter war. Obwohl er ja erst seit drei Jahren hier wohnte und eigentlich alles in bestem Zustand war. Er w\u00fcrde Bernd nachher fragen, was er dazu meinte. Bernd gab in solchen Dingen brauchbare Ratschl\u00e4ge.<br \/>\nAls Maria mit einem Tablett hereinkam, hatte Rolf sich wieder gefangen.<br \/>\n\u00bbIch habe uns einen Tee gemacht\u00ab, verk\u00fcndete sie und stellte das Tablett auf dem Couchtisch ab.<br \/>\nSie schenkte zwei Tassen ein, reichte ihm eine davon und setzte sich auf die Lehne des anderen Sessels, die Beine l\u00e4ssig \u00fcbereinandergeschlagen, wobei der kurze Lederrock scheinbar unbeabsichtigt soweit hochrutschte, da\u00df Rolf die S\u00e4ume ihrer hautfarbenen Nylons sehen konnte, die er im \u00fcbrigen erotischer fand als die ber\u00fcchtigten schwarzen.<br \/>\nDas eigenartige Gef\u00fchl in seiner Magengegend, das er vorhin bei Marias Staubsaugen empfunden hatte, kehrte wieder. H\u00e4tte er nicht gewu\u00dft, da\u00df sie nur noch gute Freunde waren\u2026<br \/>\nEr bem\u00fchte sich, nicht allzusehr auf Marias sch\u00f6ne, muskul\u00f6se Schenkel zu schauen, deren Anblick ihm schon immer einen sinnlichen Schauder bereitet hatte, vor allem, wenn sie zarte Nylons trug. Ohne es zu wollen, dachte er daran, wie er fr\u00fcher oft ihre zartbestrumpften Beine mit den Fingerspitzen auf den empfindlichen Innenseiten der Schenkel gestreichelt hatte, bevor er sich auf den Weg ins Heiligste gemacht hatte. Und wie sie es mochte, durch ihre Nylons hindurch gestreichelt zu werden. Nylons und hochhackige Schuhe waren f\u00fcr Maria nicht einfach nur ein modisches Accessoire, sondern auch ein erotisches Stimulans. \u00bbDas sind meine Wohlf\u00fchlsachen\u00ab, hatte sie ihm zu Anfang ihrer Beziehung erkl\u00e4rt, als er aus irgendeinem unerfindlichen Grund eine nicht sehr kluge Miene aufgesetzt hatte, nachdem sie lediglich ihr schickes Kleid ausgezogen und ihre Schuhe gegen ein Paar vertauscht hatte, das schon allein auf Grund der Absatzh\u00f6he in der Regel kaum alltagstauglich war und zu denen geh\u00f6rte, die Maria nur im Haus trug. Dabei gefiel es ihm ausnehmend, wenn eine Frau verf\u00fchrerisch gekleidet war. Und wenn er daran dachte, wie geschickt sie mit ihren zartbestrumpften F\u00fc\u00dfen sein konnte\u2026<br \/>\nEr trank einen Schluck von seinem Tee und versuchte an etwas anderes zu denken.<br \/>\n\u00bbEinen Keks\u00ab, fragte Maria und hielt ihm die Schale hin.<br \/>\nRolfs nahm mit einer leicht fahrigen Bewegung einen.<br \/>\nMaria rieb leicht die Waden aneinander, so da\u00df Rolf nicht anders konnte, als sich wieder ganz ihren Beinen zuzuwenden. Mittlerweile konnte es kaum noch einen Zweifel geben, da\u00df sie es absichtlich tat, genauso wie vorhin beim Staubsaugen ihm ihren sch\u00f6nen \u00fcppigen Hintern ausgiebig pr\u00e4sentiert hatte. Sie wu\u00dfte nur zu gut, womit sie seine Aufmerksamkeit fesseln konnte. Er wu\u00dfte aber auch, da\u00df sie das Kokettieren geno\u00df, wenn sie wu\u00dfte, da\u00df sie einen aufmerksamen Zuschauer hatte.<br \/>\nEr erinnerte sich pl\u00f6tzlich daran, wie sie einmal mitten in einer Unterhaltung begonnen hatte vor seinen Augen zu onanieren. Erst hatte sie die Hand wie gedankenverloren unter den Rock geschoben, beinahe als jucke sie dort etwas, wobei sie ihren Plauderton nicht um ein Jota ver\u00e4nderte. Und als sie gesehen hatte, auf welche Weise er mit dem Blick auf ihrem Scho\u00df f\u00f6rmlich klebte, war sie k\u00fchner geworden.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich bestand keine Gefahr, da\u00df Maria irgend etwas Vergleichbares in diesem Moment tun w\u00fcrde. Aber dennoch kokettierte sie mit ihm. Nur konnte Rolf nicht sagen, warum sie es tat.<br \/>\nMaria streckte das rechte Bein aus und winkelte das linke leicht an. Fast ber\u00fchrte sie mit dem rechten Fu\u00df Rolfs gesunden. Rolf warf unwillk\u00fcrlich einen Blick auf ihren Fu\u00df, auf den Schuh, aus dem die Zehen frech herauslugten, und mu\u00dfte einen Seufzer unterdr\u00fccken, denn er dachte daran, wie sie ihm oft die F\u00fc\u00dfe in den Scho\u00df gelegt hatte, hatten sie es sich auf der Couch gem\u00fctlich gemacht und wie er ihre stets zartbestrumpften F\u00fc\u00dfe mit den meist in einem dunklen Rot lackierten N\u00e4geln massiert hatte. Er hatte selten eine Frau mit derart sch\u00f6nen F\u00fc\u00dfen wie Maria kennengelernt.<br \/>\nMaria stellte ihre Tasse auf dem Couchtisch ab.<br \/>\n\u00bbIch mache mich wieder auf den Weg\u00ab, erkl\u00e4rte sie freundlich, aber auch mit einer leichten Distanziertheit.<br \/>\nRolf nickte lediglich. Er sp\u00fcrte einen leichten Klo\u00df im Hals und ein wehm\u00fctiges Gef\u00fchl. Warum nur wollte diese Frau keine feste Beziehung mit ihm?<br \/>\nSie brachte das Tablett mit der Kanne und den Tassen in die K\u00fcche zur\u00fcck.<br \/>\nAls sie wieder bei ihm war, kn\u00f6pfte sie ostentativ ihre Bluse soweit zu, da\u00df es wieder schicklicher wirkte und zog die Jacke \u00fcber.<br \/>\n\u00bbBis morgen\u00ab, sagte sie und dabei umspielte ein leicht schelmisches L\u00e4cheln ihre vollen Lippen.<br \/>\nRolf unterdr\u00fcckte einen leisen Seufzer und bedauerte, da\u00df er fast einen ganzen Tag warten mu\u00dfte, bis er sie wiedersah.<br \/>\nBernd kam wenig sp\u00e4ter und lenkte Rolf von seinen Gedanken an Maria ab. Noch unterlie\u00df Rolf es, Bernd seine Eindr\u00fccke mitzuteilen. Er traute ihnen ja selbst nicht so recht.<br \/>\nW\u00e4hrend der Nacht lag Rolf noch lange wach. Er dachte an Marias Besuch zur\u00fcck und wollte gar nicht so recht aus Marias Verhalten schlau werden. Irgendwann \u00fcbermannte ihn dann doch die M\u00fcdigkeit und der Schlaf bescherte ihm reichlich wirre Tr\u00e4ume, die sich alle irgendwie um Maria drehten und ein Gef\u00fchl der Sehnsucht nach ihr in ihm hinterlie\u00dfen.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck versuchte er, ein wenig zu arbeiten, auch um die Gedanken an Maria zu verscheuchen, aber ihm fehlte die rechte Lust. Er stand zum Gl\u00fcck nicht unter Termindruck.<br \/>\n\u00dcber Nacht war das Wetter tr\u00fcbe geworden und am sp\u00e4ten Vormittag zog ein ergiebiger Landregen \u00fcber die Stadt hinweg. In der Wohnung gegen\u00fcber waren die Fenster geschlossen. Rolf sah in den Regen hinaus. Geno\u00df ein wenig die Ruhe, die ein Regentag mit sich brachte.<br \/>\nMaria erschien gut eine halbe Stunde sp\u00e4ter als \u00fcblich kam, wof\u00fcr sie sich entschuldigte. Der Gipsfu\u00df hatte es verhindert, da\u00df Rolf wartend am Fenster gestand hatte. Marias Hang zur P\u00fcnktlichkeit lie\u00df ihn unruhig werden, wenn sie nicht zur vereinbarten Stunde erschien.<br \/>\nDem Wetter geschuldet trug sie eine enge dunkelblaue, schon ein wenig speckige hautenge Lederhose &ndash; die einzigen Hosen, die sie trug &ndash; wodurch ihre H\u00fcften fast schon b\u00e4uerlich breit wirkten, aber wiederum in seinen Augen auch sehr sexy.<br \/>\nDoch verhielt sie sich w\u00e4hrend der ganzen Zeit, als sei nichts Besonderes, als sei sie nur da, um f\u00fcr ihn zu kochen und sich ein wenig mit ihm zu unterhalten. Sie blieb ohnehin nicht lange. Am sp\u00e4ten Nachmittag w\u00fcrde einer ihrer besten K\u00e4ufer kommen und der erwartete von ihr pers\u00f6nlich betreut zu werden.<br \/>\nMarias rein freundschaftliches Verhalten ihm gegen\u00fcber, beruhigte Rolf wieder und in der folgenden Nacht schlief er entspannter.<br \/>\nMaria erschien am n\u00e4chsten Tag sichtlich aufgekratzt bei Rolf. Sie hatte ein gutes Gesch\u00e4ft gemacht, ihr bester K\u00e4ufer sei in unwahrscheinlicher Geberlaune gewesen. Und um sich daf\u00fcr selbst zu belohnen, und weil es wieder ein strahlender Fr\u00fchlingstag war, hatte sie sich am Morgen ein helles, gro\u00dfgemustertes k\u00f6rperbetontes Seidenkleid gekauft und es bereits angezogen. Sie zeigte es Rolf von allen Seiten. Es war so k\u00f6rperbetont, da\u00df sie darunter nur wenig tragen konnte. Zumindest keinen BH, denn der h\u00e4tte sich unsch\u00f6n durchgezeichnet. Lediglich die Halter ihrer Strapse zeichneten sich als leichte Schatten ab.<br \/>\nIhre Begr\u00fc\u00dfung fiel herzlicher, doch immer noch geschwisterlich genug aus. Trotzdem erf\u00fcllte es Rolf erneut mit einem leichten Unbehagen.<br \/>\nWie vor zwei Tagen, setzte sie sich wieder auf die Sessellehne, die langen Beine ausgestreckt und tat alles, damit sein Blick auf ihnen ruhte und erz\u00e4hlte ausf\u00fchrlich vom Verkaufsgespr\u00e4ch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Text ist die Fortsetzung von \u00bbDer Gipsfu\u00df\u00ab und \u00bbDer Rekonvaleszent\u00ab &nbsp; Rolf beeilte sich von nun an jeden Morgen mit dem Fr\u00fchst\u00fcck, um so schnell als m\u00f6glich seinen Platz am Fenster einzunehmen und den Fortschritt der Renovierungsarbeiten in der gegen\u00fcberliegenden Wohnung zu beobachten. 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