{"id":1632,"date":"2010-03-28T23:45:28","date_gmt":"2010-03-28T21:45:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1632"},"modified":"2026-04-11T18:27:16","modified_gmt":"2026-04-11T16:27:16","slug":"kurzes-42-die-neue-nachbarin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1632","title":{"rendered":"Kurzes #42 \u00b7 Die neue Nachbarin"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/wetlook_06.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Der folgende Text ist die Fortsetzung von<\/i> <b><a class=\"links\" href=\"?p=1598\">\u00bbDer Gipsfu\u00df\u00ab<\/a><\/b>, <b><a class=\"links\" href=\"?p=1607\">\u00bbDer Rekonvaleszent\u00ab<\/a><\/b> <i>und<\/i> <b><a class=\"links\" href=\"?p=1620\">\u00bbRolf wird umsorgt\u00ab<\/a><\/b> <i>Rolf beobachtet ein feuchtes Vergn\u00fcgen der besondersreizvollen Art.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es regnete bereits seit drei Tagen ohne Pause. Zwei Wochen fr\u00fchlingshafter Sonnenschein mit lediglich einem Tag Unterbrechung konnten schlie\u00dflich nicht von Dauer sein.<br \/>\nVier Tage zuvor war die Wohnung gegen\u00fcber bezogen worden. Mehrere Leute waren dabei zugange gewesen, so da\u00df es Rolf nicht gelungen war, herauszufinden, wer nun von ihnen seine neuen Nachbarn waren.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Vormittag sah Rolf seine neue Nachbarin zum ersten Mal durch das ge\u00f6ffnete Badezimmerfenster. Sie war Mitte zwanzig, ein wenig das h\u00fcbsche M\u00e4dchen von nebenan, relativ gro\u00df, mit einem femininen K\u00f6rper und mittellangen dichten dunkelblonden Haaren. Sie trug einen engen roten Satinrock mit breitem schwarzen Lackg\u00fcrtel, eine wei\u00dfe Seidenbluse, z\u00fcchtig bis zum Hals geschlossen und zugleich figurbetont, um nur wenig der Phantasie zu \u00fcberlassen, hautfarbene Str\u00fcmpfe und &ndash; ihrem Gang nach zu urteilen &ndash; hochhackige Schuhe. Sie stand vor dem Spiegel und steckte sich das Haar mit gekonnter Nachl\u00e4ssigkeit hoch. Anschlie\u00dfend schminkte sie sich sorgf\u00e4ltig in dezenten Farben.<br \/>\nOb ihr bereits aufgefallen war, da\u00df man von Rolfs Wohnung aus in ihre sehen konnte, wenn die Fenster offen standen? Und k\u00fcmmerte sie das \u00fcberhaupt?<br \/>\nAls sie fertig war, betrachtete sie sich pr\u00fcfend im Spiegel und schien sichtlich zufrieden mit dem was sie sah.<br \/>\nRolf erwartete nun, da\u00df sie das Fenster schlie\u00dfen w\u00fcrde, darum zog er unwillk\u00fcrlich den Kopf ein. Obwohl es nicht seine Schuld war, da\u00df man von seiner Wohnung aus so gut in ihre sehen konnte und sie nicht nur in seiner Richtung sondern auch h\u00e4tte hinaufsehen m\u00fcssen, um ihn zu bemerken.<!--more--><br \/>\nDoch sie ging nicht zum Fenster und verlie\u00df auch nicht das Badezimmer, sondern nahm den Duschkopf aus der Halterung, drehte das Wasser auf, lie\u00df es kurz \u00fcber die Linke laufen, um zu pr\u00fcfen, ob es die richtige Temperatur besa\u00df, dann stieg sie wie sie war in die Wanne und richtete den Wasserstrahl unmittelbar \u00fcber den sch\u00f6nen schweren Br\u00fcsten. Sofort saugte sich der Stoff ihrer Bluse voll, wurde halbtransparent und schmiegte sich an ihre Haut. Das Wasser flo\u00df an ihr hinunter. Der Rock saugte sich gleichfalls voll und f\u00e4rbte sich dabei dunkel.<br \/>\nSie lie\u00df den Wasserstrahl einige Augenblicke \u00fcber ihre Br\u00fcste wandern, wobei sie genie\u00dferisch die Augen halb schlo\u00df, w\u00e4hrend ihre Brustwarzen auch f\u00fcr Rolf sichtbar steif wurden. Dann wanderte sie mit dem Wasserstrahl so \u00fcber ihren K\u00f6rper, da\u00df sich ihre Kleider gleichm\u00e4\u00dfig vollsaugen konnten.<br \/>\nW\u00e4hrend sie den Wasserstrahl \u00fcber den R\u00fccken laufen lie\u00df, wandte sie Rolf das Profil zu, streckte leicht den f\u00fcr ihre Figur ein wenig zu \u00fcppigen Hintern heraus, was Rolf etwas wehm\u00fctig an Marias denken lie\u00df.<br \/>\nRolfs Nachbarin lie\u00df das Wasser ausgiebig \u00fcber den K\u00f6rper laufen, schob f\u00fcr einen Moment den Duschkopf zwischen die Knopfleiste ihrer Bluse. Der Stoff schwebte auf dem Wasserpolster, das sich auf ihrer Haut bildete, flo\u00df unter den Rock und zwischen ihren Schenkeln wieder hervor. Ihre Mimik, ihre Haltung verrieten nur allzu deutlich, wie sehr sie es geno\u00df.<br \/>\nNun war Rolf Hydrophilie &ndash; wenn er sich richtig erinnerte, war das die trockene wissenschaftliche Bezeichnung f\u00fcr dieses harmlose, sinnlich feuchte Vergn\u00fcgen &ndash;, zumindest dem H\u00f6rensagen nach nicht unbekannt. Abgesehen davon bot seine Nachbarin einen derart erotischen Anblick, da\u00df peinlich ber\u00fchrtes Wegsehen albern gewesen w\u00e4re. Zumal sie nicht einen Augenblick daran dachte, in seine Richtung zu sehen. Sie war ganz in ihren Genu\u00df vertieft.<br \/>\nSie duschte ausgiebig. Dann legte sie an der Mischbatterie den Hebel um, so da\u00df das Wasser \u00fcber den Hahn in die Wanne lief, h\u00e4ngte den Duschkopf ein und legte sich in die Wanne. Erst als die Wanne gut gef\u00fcllt war, stellte sie das Wasser ab und lag eine Weile mit geschlossenen Augen, die Arme und den Kopf auf dem Wannenrand ruhend im warmen Wasser.<br \/>\nDa Rolf aus seiner Position heraus nicht von oben in die Wanne sehen konnte, war er auf seine Phantasie angewiesen, die jedoch lie\u00df, inspiriert durch das Bild der sch\u00f6nen selbstvergessenen Genie\u00dferin, Marias Bild vor seinem inneren Auge entstehen. Maria, die an Stelle seiner h\u00fcbschen Nachbarin angezogen duschte und sich anschlie\u00dfend gen\u00fc\u00dflich in der Wanne regte. Diese Vorstellung lie\u00df einen elektrisierenden Schauer durch seinen K\u00f6rper laufen, und voller Wehmut bedauerte er zum ungez\u00e4hlten Mal, da\u00df nichts mehr zwischen Maria und ihm zu sein schien.<br \/>\nDarum war Rolf direkt ein wenig erleichtert, als die junge Frau aufstand, einige Augenblicken stehen blieb, damit das Gros des Wasser aus ihren Kleidern lief, die sich an ihren sch\u00f6nen femininen K\u00f6rper schmiegten und seine Reize auf eine faszinierende Weise hervorhoben, und dann aus der Wanne stieg und das Wasser in der Wanne ablaufen lie\u00df.<br \/>\nRolf nahm es ihr beinahe \u00fcbel, da\u00df sie ihn so an Maria erinnert hatte.<br \/>\nSie nahm von einem Haken, den er von seinem Platz aus nicht sehen konnte, einen dunkelblauen modischen Gummiregenmantel, zog ihn \u00fcber die nassen Sachen und kn\u00f6pfte ihn bis obenhin zu. Dann trat sie ans Fenster, um es zu schlie\u00dfen und Rolf zog unwillk\u00fcrlich den Kopf ein.<br \/>\nDa sie anscheinend vorhatte einen Spaziergang im str\u00f6menden Regen zu machen, und die Neugierde Rolf ganz in ihren Bann hatte, stand er auf und humpelte zum K\u00fcchenfenster, das nach vorne hinausging.<br \/>\nEr stand kaum am K\u00fcchenfenster, da sah er sie auch schon aus dem Nachbarhaus kommen. Sie hatte die Kapuze \u00fcbergezogen, die H\u00e4nde in den Manteltaschen vergraben und schritt fr\u00f6hlich durch den str\u00f6menden Regen, mitten durch eine Pf\u00fctze, so da\u00df das Wasser aufspritzte. Da das Wasser in ihren Kleidern unter dem wasserdichten Mantel nicht verdunsten konnte und es zudem warm war, w\u00fcrde sie nicht einen Moment frieren.<br \/>\nRolf sah ihr nach, wie sie fr\u00f6hlich ausschreitend die Stra\u00dfe hinunterspazierte. Kurz bevor sie seinen Blicken entschwand, begegnete sie Maria. Beide Frauen gingen ohne einander anzusehen aneinander vorbei. Rolfs neue Nachbarin befand sich nun au\u00dferhalb seines Blickfeldes. Daf\u00fcr kam Maria rasch n\u00e4her. Sie hielt den Schirm wie \u00fcblich l\u00e4ssig in der Hand. Noch eine Spur l\u00e4ssiger und sie h\u00e4tte auf ihn auch verzichten k\u00f6nnen und ihr schickes rotes Kost\u00fcm w\u00e4re so na\u00df wie die Kleidung seiner Nachbarin unter ihrem Gummiregenmantel geworden.<br \/>\nRolf zog sich vom Fenster zur\u00fcck, damit Maria ihn nicht entdeckte, falls sie einen Moment nach oben sah, bevor sie das Haus betrat. Er versp\u00fcrte wenig Lust, ihr Rede und Antwort zu stehen, warum er am K\u00fcchenfenster stand.<br \/>\nRolf humpelte zur Wohnungst\u00fcr und lie\u00df, nachdem Maria geklingelt hatte, ungef\u00e4hr den Zeitraum verstreichen, den er gew\u00f6hnlich f\u00fcr den Weg vom Sessel zur T\u00fcr ben\u00f6tigte, bevor er ihr \u00f6ffnete.<br \/>\n\u00bbScheu\u00dfliches Wetter\u00ab, meinte Maria dennoch fr\u00f6hlich und brachte den nassen Schirm sogleich ins Bad. \u00bbAndererseits wurde es langsam Zeit, da\u00df es wieder einmal regnet. Es war ja schon alles zu trocken.\u00ab<br \/>\n\u00bbJa, alles hat seine Vor- und seine Nachteile\u00ab, meinte Rolf altklug und dachte bei den Vorteilen weniger an die f\u00fcr die Flora, sondern an das, was er vorhin beobachtet hatte.<br \/>\n\u00bbDu warst auch schon mal geistreicher\u00ab, meinte Maria vorwurfsvoll und sah ihn an, als zweifelte sie an seinem Gem\u00fctszustand.<br \/>\nRolf schenkte sich klugerweise eine Antwort und humpelte zu seinem Sessel zur\u00fcck. Maria ging sogleich in die K\u00fcche und w\u00e4rmte die Reste von gestern auf.<br \/>\nNach dem Essen berichtete Rolf ihr seine Beobachtung. Schlie\u00dflich war sie f\u00fcr pikante Geschichten zu haben, wobei seine Schilderungen etwas ausuferten. Maria h\u00f6rte ihm wie erwartet aufmerksam zu und ihre Mimik bekam dabei etwas Entr\u00fccktes.<br \/>\n\u00bbIch glaube gerne, da\u00df das ein sehr reizvoller Anblick ist\u00ab, sagte sie. \u00bbEin femininer K\u00f6rper unter nassem Stoff ist einfach sehr erotisch. Zu mir ist einmal ein Photok\u00fcnstler mit einer Mappe mit stimmungsvollen Schwarzwei\u00dfphotos zu diesem Thema gekommen. Sie waren wie Photos aus den F\u00fcnfzigern aufgemacht. Zu jener Zeit gab es ja gerade im englischsprachigen Raum stark fetischorientierte Magazine, die sich unter anderem auch mit dieser Spielart besch\u00e4ftigt haben.\u00ab<br \/>\n\u00bbHast du seine Arbeiten angenommen?\u00ab wollte Rolf interessiert wissen, denn ihm war nicht bekannt, da\u00df sie eine Ausstellung mit solchen Arbeiten innerhalb der letzten Jahren gemacht h\u00e4tte.<br \/>\n\u00bbNein, du wei\u00dft doch, da\u00df ich mich ausschlie\u00dflich auf Malerei und Skulptur konzentriere\u00ab, es klang fast wie eine Entschuldigung. \u00bbAber ich h\u00e4tte gerne. Ich habe ihn an einen Kollegen empfohlen, der, glaube ich, sogar eine kleine Ausstellung mit seinen Arbeiten gemacht hat. Mu\u00df ungef\u00e4hr vier Jahre her sein, vermute ich. &ndash; Ihr Anblick hat dir also gefallen?\u00ab fragte Maria und blickte Rolf herausfordernd an.<br \/>\n\u00bbSie hat die richtige Figur daf\u00fcr\u00ab, meinte er ausweichend.<br \/>\n\u00bbJa eine Frau sollte in dem Fall besonders oben herum etwas vorzuweisen haben. \u00dcberhaupt sind es gerade Frauen mit femininen Formen, die im fetischorientierten Bereich besonders reizvoll wirken\u00ab, meinte Maria und strich sich mit der rechten Hand auf eine Weise \u00fcber die Br\u00fcste, die zum einen unterstrich, da\u00df sie mehr als nur die ausreichende Menge vorwies und zum anderen Rolf ein besonderes Kribbeln den R\u00fccken hinunterlaufen lie\u00df.<br \/>\nBeinahe h\u00e4tte er sich vor Wohlbefinden gesch\u00fcttelt. Er konnte ihr da nur zustimmen.<br \/>\n\u00bbSeine Photos sind etwas Besonderes\u00ab, fuhr Maria begeistert fort. \u00bbNicht nur aus bild\u00e4sthetischen Gr\u00fcnden, sondern weil den Modellen anzusehen ist, welch sinnlichen Genu\u00df es ihnen bereitet, die nassen Kleider auf der Haut zu sp\u00fcren. Ja so gut wie alle strahlen dabei eine sexuelle empfundene Lust aus. Und bei einigen hat man das Gef\u00fchl, da\u00df sie entweder kurz vor einem Orgasmus stehen, oder gerade einen gehabt haben\u00ab, erkl\u00e4rte Maria euphorisch und mit einem leicht verkl\u00e4rten Ausdruck in ihren sch\u00f6nen Augen.<br \/>\nRolf h\u00f6rte ihr aufmerksam zu und konnte nicht anders als ihr beizupflichten, denn sie hatte genau das beschrieben, was er an seiner Nachbarin beobachtet hatte.<br \/>\n\u00bbDer Photograph versicherte mir, da\u00df alle seine Modelle an dieser erotischen Spielart selbst Vergn\u00fcgen haben. Ihm geht es vor allem auch darum zu zeigen, wieviel Lust Frauen an ihren erotischen Vorlieben haben, die auf den ersten Blick und auf Grund von immer noch existierenden Vorurteilen, als rein m\u00e4nnliche Phantasien beschrieben werden. Und davon gibt es mehr, als manche Zeitgenossen glauben wollen.\u00ab<br \/>\n\u00bbEs gibt bei vielen Dingen immer mehr als manchen glauben wollen\u00ab, meinte Rolf ein wenig schulmeisterlich und erntete darob einen streng tadelnden Blick von Maria, der ihn leicht auf seinem Stuhl zusammensinken lie\u00df.<br \/>\nWarum gelang es ihm nicht die Tugend des Schweigens pflegen, wenn es angebracht war.<br \/>\n\u00bbIch meine, da\u00df es eigentlich schwer ist zu glauben, da\u00df es noch immer Menschen gibt, die \u00fcberzeugt sind, da\u00df weibliche erotische Phantasien sich ausschlie\u00dflich um Kuschelsex drehen und nicht akzeptieren k\u00f6nnen, da\u00df Frauen mindestens ebenso deftige Phantasien haben k\u00f6nnen und auch haben wie M\u00e4nner\u00ab, versuchte Rolf wieder Boden gutzumachen.<br \/>\n\u00bbUnd vermutlich auch h\u00e4ufiger haben\u00ab, Marias entspanntes L\u00e4cheln sagte Rolf, da\u00df er seinen Fauxpas einigerma\u00dfen gut gemacht hatte.<br \/>\nSie sahen sich eine Weile in schweigender \u00dcbereinkunft an, dann stand Maria auf und r\u00e4umte den E\u00dftisch ab. Rolf humpelte wieder zu seinem Sessel und sah Maria beim Abr\u00e4umen zu.<br \/>\nW\u00e4hrend Maria in der K\u00fcche mit dem Geschirr und den T\u00f6pfen rumorte, nahm er seine Lekt\u00fcre wieder zur Hand und versuchte weiterzulesen. Doch seine Gedanken waren zu sehr bei seiner Nachbarin und bei Maria, als da\u00df er sich h\u00e4tte konzentrieren k\u00f6nnen. Er sah zum Fenster und in den Regen hinaus, das Buch auf dem Scho\u00df liegend.<br \/>\nEr h\u00f6rte wie Maria ins Bad ging und kurz darauf Wasser in der Wanne rauschen. Vermutlich wollte sie eine Kleinigkeit auswaschen f\u00fcr die es sich nicht lohnte die Waschmaschine in Betrieb zu nehmen.<br \/>\nAls sie wenig sp\u00e4ter vor ihm stand, staunte Rolf nicht schlecht. Marias wei\u00dfe Seidenbluse klebte ihr na\u00df am K\u00f6rper. Sie hatte zwar nur die Bluse na\u00df gemacht, aber das allein gen\u00fcgte. Der d\u00fcnne Stoff schmiegte sich eng um ihre runden festen Br\u00fcste, bildete die Vertiefung ihres Nabels nach, ihre dunklen Warzenvorh\u00f6fe waren deutlich als Schatten zu erkennen.<br \/>\nRolf stockte der Atem. Seine Nachbarin in ihren nassen Kleidern zu sehen, war eine Augenweide gewesen. Maria in ihrer nassen Bluse war eine sinnliche Offenbarung. Er klebte mit den Blicken mindestens so an ihr, wie der nasse Stoff an ihrer Haut.<br \/>\n\u00bbDa ich keinen zweiten Rock und kein zweites Paar Str\u00fcmpfe dabei habe, mu\u00df du vorerst mit einer nassen Bluse vorlieb nehmen\u00ab, meinte sie fast entschuldigend und schob leicht die Brust vor.<br \/>\n\u00bbF\u00fcr den Anfang gen\u00fcgt das v\u00f6llig\u00ab, sagte Rolf schnell und leicht stotternd, \u00bbman soll immer langsam beginnen.\u00ab<br \/>\nMaria lachte, beugte sich \u00fcber ihn, dr\u00fcckte ihm sanft und kurz die in den nassen Stoff geh\u00fcllten Br\u00fcste ins Gesicht und k\u00fc\u00dfte ihn dann, das erste Mal seit sie sich entschlossen hatten, nur noch als Freunde miteinander umzugehen, gen\u00fc\u00dflich auf den Mund, wobei sie ihm ungeniert die Zunge tief in den Mund schob. Rolf war viel zu \u00fcberrascht, um etwas anderes zu tun, als ihren Ku\u00df zu erwidern, den Maria genie\u00dferisch in die L\u00e4nge zog. Rolf wurde wieder bewu\u00dft, wie gerne und leidenschaftlich und ausgiebig Maria k\u00fc\u00dfte.<br \/>\nNach diesem langen Ku\u00df leicht au\u00dfer Atem und mit leicht ger\u00f6teten Wangen und einem besonderen Leuchten in den Augen ging sie wieder ins Bad, wo sie die Bluse auszog und zum Trocknen aufh\u00e4ngte. Anschlie\u00dfend ging sie ins Schlafzimmer und zog ein Sweatshirt von Rolf \u00fcber, in dem sie auch nicht schlecht aussah, besonders in Verbindung mit ihrem schicken engen knielangen roten Rock.<br \/>\nSie ging in die K\u00fcche und machte Tee.<br \/>\nW\u00e4hrend sie Tee tranken, sa\u00df Maria wieder auf der Sessellehne, die sch\u00f6nen langen Beine ausgestreckt. Sie plauderten \u00fcber Belangloses. Rolf h\u00e4tte sie am liebsten gefragt, wie er zu der Ehre dieses langen Kusses gekommen war. Aber er traute sich nicht so recht. Er f\u00fcrchtete Marias Antwort. Doch so ruhig wie die Tage zuvor sa\u00df sie nicht da. Aber Rolf nutzte die Gelegenheit nicht aus. Leider sa\u00df sie auch au\u00dferhalb seiner Reichweite, so da\u00df er sie nicht wie unbeabsichtigt ber\u00fchren konnte.<br \/>\nAls Bernd erschien, verabschiedete sie sich mit einem erneuten langen Zungenku\u00df von Rolf, der ihn erst recht irritierte. Bernd beobachtete beide sprachlos. Erst als Maria gegangen war, fand er seine Worte wieder.<br \/>\n\u00bbUnd ich dachte immer, ihr seid nur noch gute Freunde\u00ab, meinte er immer noch reichlich verwirrt.<br \/>\n\u00bbWir sind ja auch gute Freunde\u00ab, beteuerte Rolf mit einem Blick, der das Gegenteil ausdr\u00fcckte.<br \/>\n\u00bbAlso, wenn ihr nur gute Freunde seid, dann m\u00f6chte ich euch einmal als Liebespaar erleben\u00ab, meinte Bernd bissig. \u00bbJedenfalls freut es mich, da\u00df es mit euch beiden langsam wieder in geordneten Bahnen l\u00e4uft.\u00ab<br \/>\n\u00bbWie kommst du jetzt darauf\u00ab, war nun Rolf ehrlich erstaunt.<br \/>\n\u00bbAls ob du das nicht selbst w\u00fc\u00dftest. Keiner von uns hat doch euren Entschlu\u00df, euch nur auf rein freundschaftlicher Basis zu begegnen, ernst genommen. Wir haben uns lediglich gewundert, wie lange ihr beide das durchzuhalten scheint. Ann\u00e4hernd ein Jahr d\u00fcrfte jetzt herum sein, wenn ich richtig gerechnet habe. Gut, ihr habt beide zwischendurch andere Partner gehabt. Aber das war nie wirklich \u00fcberzeugend gewesen. Du kannst mir jedenfalls nicht erz\u00e4hlen, da\u00df diese gro\u00dfe \u00dcppige mit der du fast drei Monate zusammen warst und die f\u00fcr ein Busenmagazin auf dem Titelblatt h\u00e4tte posieren k\u00f6nnen, ernstlich dein Typ gewesen ist.\u00ab<br \/>\n\u00bbSie war immerhin eine erfolgreiche Juristin\u00ab, warf Rolf ein.<br \/>\n\u00bbIch habe ja auch nicht behauptet, da\u00df sie ihren Verstand in den Titten hatte\u00ab, wies Bernd Rolfs angebliche Unterstellung entschieden von sich. \u00bbAber sie war weder vom \u00c4u\u00dfern und schon gar nicht von der Pers\u00f6nlichkeit her dein Typ.\u00ab<br \/>\n\u00bbUnd was bringt dich auf die Annahme, was mein Typ ist und was nicht?\u00ab fragte Rolf herausfordernd.<br \/>\n\u00bbErlaube mal, die war doch furztrocken. Au\u00dferdem strahlte sie die W\u00fcrde von drei\u00dfig Generationen von Juristen in ihrer Familie aus. So attraktiv sie vielleicht auch war, ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, da\u00df die sich beim Sex richtig hat gehen lassen.\u00ab<br \/>\n\u00bbIch hatte nicht einen Augenblick Grund zur Klage, im Gegenteil\u00ab, sah Rolf sich gen\u00f6tigt, sie in Schutz zu nehmen, und nicht nur weil Bernd mit seiner Vermutung falsch lag.<br \/>\n\u00bbDa\u00df ich es mir nicht vorstellen kann, hei\u00dft nicht, da\u00df sie nicht doch mit Leidenschaft eine ganze Schweineherde durchs Dorf treibt, wenn sich die Gelegenheit ergibt\u00ab, erwiderte Bernd vers\u00f6hnlich. \u00bbMaria und dieser Managertyp von der Versicherung war dasselbe lediglich in Gr\u00fcn. Wie sie bei dem\u2026 Aber lassen wir das, das war auch ganz sch\u00f6n schnell vorbei. &ndash; Tut mir leid, alter Junge, aber ihr habt beide um euren eigentlichen Typ, auf den ihr, bevor ihr zusammen wart, standet, einen gro\u00dfen Bogen gemacht. Ich denke da nur an die Volont\u00e4rin aus dem Museum, die Kathrin vergangenen September zu ihrem Geburtstag eingeladen hatte. Die gro\u00dfe Dunkle mit den taillenlangen Haaren, die im B\u00fcro meist einen Zopf tr\u00e4gt. Die war doch wirklich h\u00fcbsch. Sie hat dich f\u00f6rmlich mit den Augen verschlungen und klebte den ganzen Abend an dir.\u00ab<br \/>\nRolf gab zu, da\u00df er sich daran im Augenblick nur dunkel erinnerte, was Bernd nicht entging.<br \/>\n\u00bbSie trug ein schwarzes tiefdekolletiertes Kleid mit einem weiten Rock und furchtbar hohe Abs\u00e4tze\u00ab, versuchte Bernd Rolfs Ged\u00e4chtnis mit sp\u00fcrbar abnehmendem Langmut auf die Spr\u00fcnge zu helfen. Womit er auch einen gewissen Erfolg hatte. Was ihn erleichterte. \u00bbFr\u00fcher h\u00e4ttest du nichts unversucht gelassen, eine solche Frau wiederzusehen. Kathrin jedenfalls war \u00fcberzeugt, da\u00df sie dir gefallen w\u00fcrde. Darum hatte sie sie auch eingeladen.\u00ab<br \/>\nDie junge Frau hatte Rolf ja auch gefallen, sehr sogar, aber er war nicht in der richtigen Stimmung gewesen. Den Grund h\u00e4tte er nicht nennen k\u00f6nnen. Dabei lag im September Marias und sein Entschlu\u00df, nur freundschaftlich miteinander zu verkehren, fast ein halbes Jahr zur\u00fcck. Rolf sagte es Bernd aber nicht, er h\u00e4tte es nicht verstanden, denn er verstand es ja selbst nicht so recht.<br \/>\n\u00bbWoher wei\u00dft du \u00fcbrigens, welchen Typ Mann Maria bevorzugt hat, bevor sie und ich uns kennenlernten. Wenn ich mich recht entsinne, hast du sie erst durch mich kennengelernt?\u00ab fragte Rolf aus Interesse und weil er von sich ablenken wollte.<br \/>\n\u00bbEine von Kathrins Kolleginnen ist eine gute Freundin Marias, wie du wei\u00dft.\u00ab<br \/>\n\u00bbFreut mich, da\u00df ihr euch derma\u00dfen um einen sorgt\u00ab, meinte Rolf bissig.<br \/>\nBernd \u00fcberging absichtlich die Ironie in seinen Worten und wechselte das Thema, was Rolf ganz lieb war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Text ist die Fortsetzung von \u00bbDer Gipsfu\u00df\u00ab, \u00bbDer Rekonvaleszent\u00ab und \u00bbRolf wird umsorgt\u00ab Rolf beobachtet ein feuchtes Vergn\u00fcgen der besondersreizvollen Art. &nbsp; Es regnete bereits seit drei Tagen ohne Pause. Zwei Wochen fr\u00fchlingshafter Sonnenschein mit lediglich einem Tag Unterbrechung konnten schlie\u00dflich nicht von Dauer sein. 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