{"id":1646,"date":"2010-03-31T18:07:53","date_gmt":"2010-03-31T16:07:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1646"},"modified":"2026-04-11T18:55:07","modified_gmt":"2026-04-11T16:55:07","slug":"kurzes-44-marias-uberraschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1646","title":{"rendered":"Kurzes #44 \u00b7 Marias \u00dcberraschung"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/wetlook_09.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Der folgende Text ist die Fortsetzung und zugleich der letzte Teil von<\/i> <b><a class=\"links\" href=\"?p=1598\">\u00bbDer Gipsfu\u00df\u00ab<\/a><\/b>, <b><a class=\"links\" href=\"?p=1607\">\u00bbDer Rekonvaleszent\u00ab<\/a><\/b>, <b><a class=\"links\" href=\"?p=1620\">\u00bbRolf wird umsorgt\u00ab<\/a><\/b> <i>und<\/i> <b><a class=\"links\" href=\"?p=1632\">\u00bbDie neue Nachbarin\u00ab<\/a><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Nacht tr\u00e4umte Rolf, wie er ins Badezimmerfenster der Nachbarwohnung sah. Doch stand nicht seine Nachbarin unter der Dusche, sondern Maria in einem hellblauen Seidenkleid. Maria, die sie sich l\u00fcstern in Kleid, Nylons und hochhackigen Schuhen in der gef\u00fcllten Wanne r\u00e4kelte. Maria, die wie Venus Anadyomene in einer sonnendurchfluteten Landschaft aus einem vom \u00fcppigen Wald umgebenen idyllischen See in einem roten langen Seidenkleid stieg. Maria, die in einem schicken Kost\u00fcm aus rotem Satin in einem wolkenbruchartigen Regen gem\u00fctlich spazieren ging, durchn\u00e4\u00dft bis auf die Haut und das sichtlich geno\u00df.<br \/>\nSo sch\u00f6n und wildwuchernd diese Tr\u00e4ume auch waren, Rolf war froh, als er am Morgen erwachte. Nicht die Tr\u00e4ume an sich irritierten ihn, sondern da\u00df in allen Maria im Mittelpunkt stand, Maria sch\u00f6ner und begehrenswerter denn je. Alle Tr\u00e4ume durchzog zudem ein beinahe unb\u00e4ndiges Verlangen nach Maria, das Bewu\u00dftsein, da\u00df er keine Frau jemals so begehren k\u00f6nnte wie sie und zugleich die Angst, da\u00df Maria sich ihm auf ewig entziehen k\u00f6nnte, eine Angst, die in seinen Tr\u00e4umen so \u00fcberm\u00e4chtig wurde, da\u00df sie ihn erwachen lie\u00df.<!--more--><br \/>\nRolf blieb an diesem Morgen lange liegen, bevor er aufstand. Er mu\u00dfte unbedingt seine Gedanken und Gef\u00fchle ordnen, bevor er am Mittag Maria gegen\u00fcbertreten w\u00fcrde, und au\u00dferdem diese d\u00e4mliche Erektion loswerden, mit der er aufgewacht war und die nicht so recht abklingen wollte.<br \/>\nDas leise Rauschen des Regens drang durch das gekippte Fenster herein. Es war selbst f\u00fcr diese Gegend ungew\u00f6hnlich ruhig an diesem Morgen. Erst die Ruhe brachte Rolf zu Bewu\u00dftsein, da\u00df ja Sonntag war. Durch seinen derzeitigen gleichm\u00e4\u00dfigen und austauschbaren Tagesablauf hatte er das Gef\u00fchl f\u00fcr die einzelnen Wochentage nahezu verloren.<br \/>\nEs machte ihn nachdenklich, da\u00df er in allen Tr\u00e4umen nicht nur ein derart starkes Verlangen nach Maria versp\u00fcrt hatte, sondern da\u00df sie f\u00fcr ihn zugleich die einzige Frau zu sein schien, die er \u00fcberhaupt begehren k\u00f6nnte. Selbst w\u00e4hrend ihrer Beziehung hatte er nichts Vergleichbares empfunden. Sicher, er hatte es kaum erwarten k\u00f6nnen, sie zu sehen und es gab genug Momente, da war er derma\u00dfen geil auf sie, da\u00df er endlos mit ihr h\u00e4tte v\u00f6geln k\u00f6nnen. Aber auch Maria hatte ihm gegen\u00fcber oft genug nie einen Zweifel daran gelassen, da\u00df sie auch aus keinem anderen Grund zu ihm kam. Aber das ist ganz normal, wenn man ineinander verliebt ist und sich begehrt. Und das war einer Gr\u00fcnde, warum er Marias Entscheidung nicht hatte nachvollziehen k\u00f6nnen. Warum beendet man eine Beziehung mit jemanden, dessen N\u00e4he man vorbehaltlos genie\u00dft?<br \/>\nDie Empfindungen in seinen Tr\u00e4umen w\u00e4ren nur durch eines zu stillen: das Wissen darum, da\u00df Maria eine dauerhafte Beziehung mit ihm hatte. Doch gerade das schien zur Zeit in weiter Ferne zu liegen.<br \/>\nMit einem tiefen Seufzer stand er auf. Die Gedanken und Empfindungen der Nacht verschwanden nur langsam.<br \/>\nEinerseits freute er sich darauf, Maria um die Mittagszeit wiederzusehen, andererseits schmerzte es ihn, da\u00df lediglich Freundschaft zwischen ihnen war, obwohl ihn der gestrige ausgiebige Zungenku\u00df an dieser Tatsache ernstlich h\u00e4tte zweifeln lassen m\u00fcssen und sicherlich nicht wenig an seinen n\u00e4chtlichen Tr\u00e4umen Schuld war. Warum hatte sie es getan?<br \/>\nNachdenklich sa\u00df er am K\u00fcchentisch, starrte in die halbvolle Tasse seines l\u00e4ngst erkalteten Tees und versuchte in Gedanken versunken die Kr\u00fcmel seines aufgebackenen Br\u00f6tchens auf dem Fr\u00fchst\u00fccksbrett mit dem Messer nach Gr\u00f6\u00dfe zu sortieren.<br \/>\nDort sa\u00df er noch, als Maria erschien. Ihr Klingeln lie\u00df ihn schuldbewu\u00dft zusammenschrecken. Mit sp\u00fcrbar beschleunigtem Herzschlag und feuchten Handfl\u00e4chen humpelte er zur T\u00fcr. Im Augenblick f\u00fchlte er sich, als h\u00e4tten sie gerade ihr allererstes Rendezvous \u00fcberhaupt.<br \/>\nMaria begr\u00fc\u00dfte ihn fr\u00f6hlich und sichtlich aufgekratzt. Den schicken knielangen blauen Lackmantel auf den der Regen einen bet\u00f6rend gl\u00e4nzenden Film gelegt hatte, sah er zum ersten Mal an ihr.<br \/>\nFast fl\u00fcchtig k\u00fc\u00dfte sie ihn auf die Wange und trug den Schirm ins Bad. Nur am Rande fiel ihm auf, da\u00df sie eine gr\u00f6\u00dfere Tasche als \u00fcblich dabei hatte, die zudem prall gef\u00fcllt war.<br \/>\n\u00bbSonntags einen Spaziergang durch eine verregnete Stadt zu machen, hat etwas. Kaum einer ist unterwegs. Die Ruhe tut gut, nichts von der Hektik mit der die Leute unter der Woche unterwegs sind, auch wenn oft genug gar kein Grund zur Eile besteht\u00ab, erkl\u00e4rte sie fr\u00f6hlich, w\u00e4hrend sie den Lackmantel auszog und an die Garderobe im Flur h\u00e4ngte. \u00bbFr\u00fchlingsregen hat zudem etwas Aphrodisierendes.\u00ab<br \/>\nRolf nickte und fand, da\u00df Maria in dem weiten dunklen Rock aus leichtem Stoff, der hellen Bluse und dem breiten schwarzen Lackg\u00fcrtel hinrei\u00dfend aussah.<br \/>\nW\u00e4hrend Maria in der K\u00fcche das mitgebrachte Essen aufw\u00e4rmte &ndash; sie hatte zu Hause vorgekocht &ndash; sa\u00df Rolf in seinem Sessel und sah in den Regen hinaus. Durch Marias Anwesenheit wurden seine n\u00e4chtlichen Tr\u00e4ume und morgendlichen Gedanken zu Chim\u00e4ren.<br \/>\nBeim Essen plauderten sie \u00fcber Belangloses. Rolf machte ihr ein Kompliment \u00fcber ihren neuen Lackmantel, dabei umspielte ein zufriedenes L\u00e4cheln ihre Mundwinkel. Es h\u00e4tte sie gewundert, h\u00e4tte er anders reagiert.<br \/>\n\u00bbIch finde ihn auch sehr sexy\u00ab, erwiderte sie. \u00bbRegenbekleidung sollte \u00fcberhaupt fr\u00f6hlich und sexy sein, das vers\u00f6hnt mit dem Wetter\u00ab, f\u00fcgte sie aufgekratzt hinzu.<br \/>\nRolf pflichtete ihr aus ganzem Herzen bei und dachte dabei vor allem an seine Nachbarin, die gestern mit nassen Kleidern unter ihrem Gummiregenmantel spazieren gegangen ist.<br \/>\nMaria r\u00e4umte das Geschirr ab und Rolf machte es sich wieder in seinem Sessel bequem.<br \/>\nIm Grunde war das ein Sonntag nach seinem Herzen. Marias Gegenwart vermittelte ihm das Gef\u00fchl, da\u00df sie trotz allem ein Paar waren. Gleich w\u00fcrde sie den Tee servieren und sie w\u00fcrden gem\u00fctlich plaudernd beisammen sitzen. Maria vielleicht wieder auf der Lehne des Sessels neben ihm, die sch\u00f6nen langen Beine ausgestreckt oder \u00fcbereinandergeschlagen.<br \/>\nDoch als Maria wenig sp\u00e4ter ins Zimmer zur\u00fcckkam, hatte sie kein Tablett dabei, sondern die Haare mit kunstvoller Nachl\u00e4ssigkeit hochgesteckt.<br \/>\n\u00bbIch habe eine kleine \u00dcberraschung f\u00fcr dich\u00ab, verk\u00fcndete sie und ein leicht verschmitztes L\u00e4cheln umspielte dabei ihren Mund.<br \/>\nRolf dachte im ersten Moment an ein kulinarisches Schmankerl, das Maria vorbereitet hatte. Schlie\u00dflich war Sonntag, auch wenn es einen Anflug von Spie\u00dfigkeit beinhaltete, Rolf mochte eine sonnt\u00e4gliche Kaffeetafel.<br \/>\n\u00bbDazu mu\u00dft du mir aber ins Bad folgen\u00ab, fuhr Maria nach einer Kunstpause zu, was Rolf nun ein wenig irritierte, denn in seiner Vorstellung herrschte zur Zeit das Kulinarische vor. \u00bbUnd au\u00dferdem mu\u00dft mir einen Gefallen dabei tun.\u00ab<br \/>\nRolf sah sie jetzt offen fragend an und sie weidete sich innerlich mit fast diabolischer Freude daran. Es verlief genauso, wie sie es sich vorgestellt hatte.<br \/>\n\u00bbIch m\u00f6chte, da\u00df du dich ausziehst und dich auf den WC-Sitz setzt.\u00ab<br \/>\nMaria mu\u00dfte sich beherrschen, um nicht laut aufzulachen, als sie Rolfs alles andere als intelligenten Ausdruck sah.<br \/>\nRolf aber sp\u00fcrte, da\u00df Schweigen jetzt die einzig sinnvolle Antwort war und Marias Bitte zu entsprechen.<br \/>\nRolf erhob sich. Maria war bereits aus dem Zimmer.<br \/>\nEr h\u00f6rte, wie sie das Wasser aufdrehte. Da er nur eine weite Hose und ein altes T-Shirt trug, war er schnell ausgezogen und humpelte ins Bad.<br \/>\nMaria stand neben der Wanne und blickte ihn erwartungsvoll an. Ihre Unterlippe zitterte leicht und ihre \u00fcppigen Br\u00fcste hoben und senkten sich deutlich.<br \/>\nRolf lie\u00df sich auf den WC-Sitz sinken. Er hatte so eine Ahnung, was jetzt kommen w\u00fcrde und das lie\u00df sein Herz gleichfalls schneller schlagen.<br \/>\nKaum hatte er sich gesetzt, da stieg Maria angezogen wie sie war in die Wanne, nahm den Duschkopf aus der Halterung und richtete den Wasserstrahl auf ihre Br\u00fcste. Sofort saugte sich ihre Bluse mit Wasser voll und schmiegte sich an ihre Haut.<br \/>\nRolf hielt unwillk\u00fcrlich den Atem an.<br \/>\nDas mochte zwar der Szene gleichen, die er gestern vom Fenster aus beobachtet hatte, aber da es Maria war und es unmittelbar vor seinen Augen geschah, hatte es eine ganz andere Qualit\u00e4t. Seine Nachbarin hatte f\u00fcr sich allein in ihren Kleidern geduscht, aber Maria tat es f\u00fcr sich <i>und<\/i> f\u00fcr einen Zuschauer.<br \/>\n\u00bbIst das ein urgeiles Gef\u00fchl\u00ab, entfuhr es Maria genie\u00dferisch.<br \/>\nIhre Kleider waren vollst\u00e4ndig na\u00df, klebten ihr am K\u00f6rper. Der weite Rock sah na\u00df bet\u00f6render aus als der enge seiner Nachbarin, was gleicherma\u00dfen f\u00fcr Marias schwarze Nahtnylons galt. Und als Maria den Wasserstrahl auf ihren Scho\u00df richtete, schnurrte sie f\u00f6rmlich vor Wonne. Sie lie\u00df den Strahl dort eine ganze Weile kreisen und Rolf \u203af\u00fcrchtete\u2039 bereits, sie k\u00f6nne es solange machen, bis sie einen Orgasmus hatte, und f\u00fcr einen Moment schien es auch, als h\u00e4tte sie ihn vergessen und ginge ganz in ihrem eigenen Vergn\u00fcgen auf, doch bevor das geschah, richtete sie den Strahl wieder h\u00f6her, sah Rolf mit gl\u00e4nzenden Augen und leicht ger\u00f6teten Wangen an, legte den Hebel an der Mischbatterie um und legte sich in die Wanne. Sie lie\u00df das Wasser noch solange laufen, bis die Wanne gut gef\u00fcllt war. Dann drehte sie das Wasser ab.<br \/>\nMaria lag ausgestreckt, die Augen geschlossen, den Kopf und die Arme auf dem Wannenrand ruhend. Sie hing ihren Gedanken nach und sortierte ihre Empfindungen, w\u00e4hrend Rolf ihren Anblick geno\u00df. Ihm war Maria noch nie so begehrenswert erschienen wie in diesem Augenblick.<br \/>\n\u00bbSeit ich die Photos gesehen habe, habe ich Lust versp\u00fcrt, es einmal auszuprobieren\u00ab, sagte Maria, die Augen noch immer geschlossen und ihre entspannte Haltung beibehaltend. \u00bbIch sagte ja bereits, welchen tiefempfunden Genu\u00df die Frauen auf den Photos ausstrahlten und es waren nicht nur junge Frauen. Wobei ich sagen mu\u00df, da\u00df die Frauen, die um die Vierzig sein m\u00fcssen, bedeutend begehrenswerter auf mich wirkten. Und nicht, weil sie meiner eigenen Altersgruppe entsprechen. Aber du wei\u00dft ja, wie das ist. Nicht alles, was man sich vornimmt, setzt man auch um. Zumal ich exhibitionistisch genug bin, um erst dann wirklich Spa\u00df daran zu finden, wenn mir jemand zuschaut\u00ab, f\u00fcgte sie mit einem breiten Grinsen hinzu und sah ihn direkt an, was Rolf ein elektrisierendes Kribbeln den R\u00fccken hinunterlaufen lie\u00df.<br \/>\nRolf antwortete mit einem Schmunzeln, er konnte ihre Empfindungen nachvollziehen.<br \/>\nMaria bewegte ein wenig das rechte Bein. Das Wasser pl\u00e4tscherte in der Wanne. Rolf lie\u00df den Blick an ihrem Bein entlangwandern. Es war verr\u00fcckt, aber ihm fiel erst jetzt auf, da\u00df nicht nur die Abs\u00e4tze ihrer Schuhe aus schwarzem feinem Leder fast turmhoch waren, sondern da\u00df das Paar zu denen geh\u00f6rte, die Maria nur zu besonderen Gelegenheiten trug.<br \/>\n\u00bbAber jetzt kann ich sehr gut nachvollziehen, was die Frauen auf den Photos dabei empfinden. Es ist einfach geil und mein H\u00f6schen ist nicht nur auf Grund des Wassers na\u00df\u00ab, f\u00fcgte sie mit einem derart breitem und kokettem Grinsen hinzu, da\u00df Rolf beinahe err\u00f6tet w\u00e4re, obwohl es nun wirklich keinen Grund zum Err\u00f6ten gab und Maria schon ganz anderes zu ihm gesagt hatte.<br \/>\nRolf, leicht in sehns\u00fcchtiger Betrachtung versunken, schrak ein wenig zusammen, als Maria pl\u00f6tzlich aufstand und ihr das Wasser aus den Kleidern lief.<br \/>\n\u00bbHilfst du mir mal\u00ab, bat sie ihn. \u00bbAuf diesen hohen Abs\u00e4tzen steht man nicht so wirklich sicher in einer Badewanne. Ich werde das noch \u00fcber m\u00fcssen\u00ab, f\u00fcgte sie mit einem fast entschuldigenden L\u00e4cheln zu.<br \/>\nDa\u00df das bedeutete, da\u00df es nicht bei diesem einen Mal bleiben w\u00fcrde, nahm Rolf gar nicht bewu\u00dft war. Daf\u00fcr betrachtete er sie erst einen Augenblick fasziniert. Der BH zeichnete sich als Schatten durch die Bluse, die ihr die Sinne bet\u00f6rend am K\u00f6rper klebte und der weite Rock wirkte erotischer als ein enger, denn auch er klebte ihr geradezu auf laszive Weise am K\u00f6rper.<br \/>\n\u00bbDu siehst hinrei\u00dfend sexy aus\u00ab, erkl\u00e4rte Rolf mit einer Euphorie, die Maria zwar auch ein wenig am\u00fcsierte aber vor allem mit innerer Zufriedenheit erf\u00fcllte.<br \/>\n\u00bbWenn ich nur halb so sexy aussehe wie ich mich f\u00fchle, dann frage ich mich, wieso du einfach nur dastehst und gaffst, anstatt dich zu bedienen\u00ab, erwiderte Maria mit sp\u00fcrbarer abnehmender  Geduld. Au\u00dferdem strengte es sie an, in der Badewanne einigerma\u00dfen sicher stehen zu bleiben.<br \/>\nRolf schluckte. Er mu\u00dfte wirklich ein reichlich d\u00fcmmliches Gesicht machen, wenn Maria sich gen\u00f6tigt f\u00fchlte, so etwas zu ihm zu sagen.<br \/>\nRolf stand auf und half ihr aus der Wanne. Eine Venus Anadyomene ganz f\u00fcr ihn allein. Der bl\u00f6de Gipsfu\u00df h\u00e4tte beinahe dazu gef\u00fchrt, da\u00df er, als Maria sich einen Moment auf ihn st\u00fctzte, ausgeglitten w\u00e4re, sie mit sich gezogen und beide unsanft auf den Fliesen gelandet w\u00e4ren, w\u00e4re es ihm nicht im letzten Moment gelungen sich r\u00fccklings an der neben der Badewanne stehenden Waschmaschine abzust\u00fctzen. Maria bekam davon nichts mit.<br \/>\nKaum war Maria aus der Wanne, es bildete sich sofort eine Pf\u00fctze zu ihren F\u00fc\u00dfen, umarmte er sie leidenschaftlich. Es war ein eigenartiges Gef\u00fchl ihre nassen Kleider auf der nackten Haut zu sp\u00fcren, aber ein alles andere als unangenehmes.<br \/>\nIn der Nacht lag Rolf noch lange wach. Die Ereignisse der letzten Stunden lie\u00dfen ihn nicht einschlafen. Maria schlief ruhig neben ihm. Wie sehr hatte er sich das gew\u00fcnscht und jetzt, wo sein Wunsch in Erf\u00fcllung gegangen war, fragte er sich, ob Maria das alles nicht in erste Linie ihm zu Gefallen getan hatte.<br \/>\nRolf erwachte am Morgen durch einen unsanften Sto\u00df mit dem Knie, den ihm Maria noch im Halbschlaf unbeabsichtigt versetzte.<br \/>\n\u00bbTypisch, kaum beginnt eine neue Arbeitswoche, wird auch das Wetter wieder besser\u00ab, meinte Maria und r\u00e4kelte sich lasziv unter der Decke. \u00bbAber da Montag ist und Montag Museen wie Galerien geschlossen haben, kann ich den Tag genie\u00dfen\u00ab, f\u00fcgte sie hinzu, l\u00e4chelte ihn und lie\u00df keinen Zweifel daran, welche Art von Gen\u00fcssen ihr vorschwebten.<br \/>\nAls Bernd zur \u00fcblichen Zeit seinen kleinen t\u00e4glichen Besuch machte, \u00f6ffnete Maria ihm, die Haare zerzaust und mit einem unversch\u00e4mt gl\u00fccklichen Gesichtsausdruck, in einem verf\u00fchrerischen N\u00e9glig\u00e9, das sie mitgebracht hatte.<br \/>\n\u00bb\u00d6hm\u2026 also\u2026 wenn ich st\u00f6re, komme ich morgen wieder\u00ab, erkannte Bernd messerscharf die Situation.<br \/>\n\u00bbKomm ruhig herein. Ich mu\u00df sowieso bald gehen. Auch ohne da\u00df du gekommen w\u00e4rst.\u00ab<br \/>\nNachdem Maria und Rolf sich leidenschaftlich voneinander verabschiedet hatten, h\u00e4tte Rolf Bernd f\u00fcr seine triumphierende Miene verpr\u00fcgeln k\u00f6nnen, die da laut in die Welt hinausschrie: \u00bbHab\u2019 ich\u2019s nicht gesagt? Hab\u2019 ich\u2019s nicht gesagt, da\u00df es so enden wird?\u00ab<br \/>\nDoch bevor Rolf etwas sagen konnte, fragte Bernd im normalen Tonfall: \u00bbWie ist es denn passiert? Ich meine, da\u00df ihr sozusagen wieder zusammen seid? Ich wollte dich das gestern schon fragen.\u00ab<br \/>\nRolf lie\u00df sich mit der Antwort Zeit. Er wollte Bernd ein wenig f\u00fcr seine unversch\u00e4mte Miene b\u00fc\u00dfen lassen. Rolf setzte sich gem\u00e4chlich in seinen Rekonvaleszentensessel, legte den Fu\u00df hoch und erst als er es bequem genug hatte, geruhte er zu antworten. Bernd war ungeduldig, h\u00f6rte aber aufmerksam zu. Rolf lie\u00df auch die Beobachtung, die er bei seiner neuen Nachbarin gemacht hatte, nicht aus, denn die schien in seinen Augen der eigentliche Ausl\u00f6ser zu sein, und wozu diese Maria inspirierte hatte. Hin und wieder huschte ein L\u00e4cheln \u00fcber Bernds Gesicht. Rolf war sich sicher, da\u00df er sich jetzt weniger seine Nachbarin oder gar Maria unter der Dusche in nassen Kleidern vorstellte, sondern seine Kathrin.<br \/>\nRolf konnte es nachvollziehen. Kathrin besa\u00df eine traumhafte Figur, wenn sie auch eher klein von Wuchs war. Es w\u00fcrde Rolf nicht wundern, wenn Bernd Kathrin heute abend davon erz\u00e4hlte und sie \u00fcberredete, sich ebenfalls angezogen unter die Dusche zu stellen. Und wie Rolf Kathrin einsch\u00e4tzte, w\u00fcrde sie diesen Vorschlag mit Begeisterung aufgreifen, besonders wenn sie erfuhr, da\u00df Maria es auch schon getan hatte. Wobei Bernd seine Frau wahrscheinlich nicht einmal zu \u203a\u00fcberreden\u2039 br\u00e4uchte, denn Kathrin war grunds\u00e4tzlich experimentierfreudig.<br \/>\n\u00bbIhr brauchtet einfach einen speziellen Anla\u00df, um wieder zusammenzufinden\u00ab, sagte Bernd altklug, als Rolf mit seiner Erz\u00e4hlung geendet hatte. \u00bbGib\u2019 zu, da\u00df ich recht hatte.\u00ab<br \/>\n\u00bbAch, Bernd\u00ab, seufzte Rolf tief und hoffnungslos \u00fcbertrieben und blieb dem Freund eine weitere Antwort schuldig.<br \/>\nZum Gl\u00fcck ritt Bernd nicht weiter darauf herum, sondern erz\u00e4hlte Rolf von einem ehemaligen Kommilitonen, den er heute zuf\u00e4llig in der Stadt getroffen hatte und der Rolf g\u00e4nzlich unbekannt war.<br \/>\n\u00bbUnd es freut mich doch, da\u00df Maria und du wieder zusammen seid\u00ab, sagte Bernd zum Abschied mit einem breiten, selbstzufriedenen Grinsen, was Rolf ihm nicht einmal ver\u00fcbeln konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Text ist die Fortsetzung und zugleich der letzte Teil von \u00bbDer Gipsfu\u00df\u00ab, \u00bbDer Rekonvaleszent\u00ab, \u00bbRolf wird umsorgt\u00ab und \u00bbDie neue Nachbarin\u00ab &nbsp; W\u00e4hrend der Nacht tr\u00e4umte Rolf, wie er ins Badezimmerfenster der Nachbarwohnung sah. Doch stand nicht seine Nachbarin unter der Dusche, sondern Maria in einem hellblauen Seidenkleid. Maria, die sie sich l\u00fcstern [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[52,37,32,36],"tags":[61,50,38,41,57,53],"class_list":["post-1646","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erotisches","category-kurze-geschichten","category-literarisches","category-werkstatt","tag-erotisches","tag-fetisch","tag-kurzgeschichten","tag-literatur","tag-werkstatt","tag-wetlook"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1646"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1646\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8408,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1646\/revisions\/8408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}