{"id":1934,"date":"2011-01-06T23:18:01","date_gmt":"2011-01-06T22:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1934"},"modified":"2026-04-11T19:12:00","modified_gmt":"2026-04-11T17:12:00","slug":"kurzes-51-marmeladentortchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=1934","title":{"rendered":"Kurzes #51 \u00b7 Marmeladent\u00f6rtchen"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160625_462_800_2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Jetzt fing es auch noch an zu regnen! Als ob es nicht schon reichte, im Dunkeln entlang dieser einsamen Landstra\u00dfe zum Bahnhof laufen zu m\u00fcssen, nur weil der st\u00fcndlich verkehrende Bus zu fr\u00fch abgefahren war! H\u00e4tte dieser nur eine halbe Minute gewartet &ndash; auch dann w\u00e4re er immer noch vier zu fr\u00fch gewesen &ndash;, s\u00e4\u00dfe er bereits in seinem Zug nach Hause.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sicher, er h\u00e4tte die Stunde bis zum n\u00e4chsten Bus &ndash; der dann garantiert zu sp\u00e4t gekommen w\u00e4re &ndash;, an der Haltestelle warten oder einfach zu seinem Gastgeber zur\u00fcckgehen k\u00f6nnen. Lust hatte er zu beidem nicht gehabt. Au\u00dferdem war ein Spaziergang von einer dreiviertel Stunde so schlecht nun wieder auch nicht. Er hatte sowieso zu wenig Bewegung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zuerst waren es nur einige d\u00fcnne Tropfen. Nicht so schlimm &ndash; glaubte er.<!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">Warum hatte er die Einladung seines ehemaligen Mitsch\u00fclers \u00fcberhaupt angenommen? Seit dem Abi vor f\u00fcnfzehn Jahren hatten sie sich nicht mehr gesehen. Der Kontakt hatte sich auf einige wenige Gru\u00dfkarten beschr\u00e4nkt. Letztlich hatte jeder nur aus H\u00f6flichkeit darauf geantwortet &ndash; so lassen sich auch Kontakte aufrechterhalten! Er wu\u00dfte, da\u00df sein Schulfreund das Studium relativ schnell beendet hatte, um kurz darauf zu heiraten und zwei Kinder zu zeugen. Vor kurzem hatten sie ein Reihenhaus weit vor den Toren der Stadt bezogen, sozusagen in der Provinz, wo es ihn selbst niemals hingezogen h\u00e4tte. Wie nicht anders erwartet, wurde die Einweihungsparty langweilig. Zu viele Ehepaare, die sich schon ewig zu kennen schienen und deren Gespr\u00e4che sich um die immer gleichen Themen drehten. Das Wetter war sommerlich und es wurde im Garten gefeiert. Er war von einer ehemaligen Misch\u00fclerin und deren Mann in Beschlag genommen worden. Sie waren ebenfalls fremd hier und schienen nicht sonderlich an neuen Kontakten interessiert zu sein. Diese \u203aZwangsgemeinschaft\u2039 f\u00f6rderte seine Stimmung nicht gerade, zumal die beiden \u00fcber einen eingeschr\u00e4nkten Themenbereich zu verf\u00fcgen schienen. Er hatte sie bereits w\u00e4hrend der gemeinsamen Schulzeit als eingeschr\u00e4nkt in ihren Interessen empfunden. Viel lieber h\u00e4tte er sich mit jener gro\u00dfen attraktiven Frau unterhalten, die ihm gelegentlich einen freundlichen aufmunternden Blick zuwarf. Sie schien sich nicht weniger zu langweilen als er. Je mehr Zeit er mit dem Ehepaar verbrachte, desto mehr \u00e4rgerte er sich, nicht nur weil diese Frau sein Typ war; gro\u00df, dunkle kurze Haare, volle weiche Lippen, endlos lange Beine. Da\u00df sie um die Sch\u00f6nheit ihrer Beine wu\u00dfte, zeigte der enge knielange Lederrock, die hochhackigen Schuhe und die zarten Nahtstr\u00fcmpfe. Nicht da\u00df er sich etwas ausgerechnet h\u00e4tte, aber eine gem\u00fctliche Plauderei mit einer Frau wie ihr hatte was Angenehmes.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die vereinzelten Tropfen summierten sich innerhalb kurzer Zeit derart schnell, da\u00df er sich, nachdem er kaum weitere hundert Meter zur\u00fcckgelegt hatte, f\u00fchlte, als h\u00e4tte er sich in seinen Kleidern unter die Dusche gestellt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Von wegen <i>\u00bbin den sp\u00e4ten Abendstunden und w\u00e4hrend der Nacht ist mit leichten Niederschl\u00e4gen zu rechnen\u00ab<\/i>, wie es der Wetterbericht verk\u00fcndet hatte! Das war ein mittlerer Wolkenbruch! Seine leichte Sommerjacke sch\u00fctzte ihn kaum. Die \u00fcberwiegend jungen B\u00e4ume am Stra\u00dfenrand boten ebenso wenig Schutz. Er befand sich ungef\u00e4hr auf halbem Weg zwischen dem Haus seines Gastgebers und dem Bahnhof. Gleich welche Richtung er einschlug, er w\u00fcrde am Ziel gleicherma\u00dfen durchn\u00e4\u00dft sein, wenn ihm nicht der Zufall zu Hilfe kam. Aber seit er losgegangen war, war ihm noch kein Auto begegnet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ging schneller, die Jacke dicht um den K\u00f6rper gezogen. Das Wasser lief ihm \u00fcbers Gesicht, die Haare klebten ihm am Kopf und in seinen Schuhen stand das Wasser. Es war eklig in den nassen Sachen. Leider war er nicht hydrophil.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Viel Zeit konnte nicht vergangen sein, seit der Gu\u00df eingesetzt hatte. Zuerst hielt er es f\u00fcr eine akustische T\u00e4uschung, doch dann sah er die Scheinwerfer sich im nassen Asphalt spiegeln und das Motorenger\u00e4usch wurde lauter. Er ging noch n\u00e4her an den Stra\u00dfenrand. Da\u00df der Fahrer ihn mitnehmen w\u00fcrde, so na\u00df wie er war, glaubte er nicht, aber er wollte zu allem \u00dcbel nicht noch \u00fcberfahren werden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das Auto wurde zunehmend langsamer. Der Fahrer mu\u00dfte ihn gesehen haben und ging wohl auf Nummer sicher. Zu seinem Erstaunen fuhr das Auto langsam an ihm vorbei und hielt nur wenige Schritte vor ihm. Die Beifahrert\u00fcr wurde aufgesto\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbKommen Sie, steigen Sie ein\u00ab, forderte ihn eine freundliche Frauenstimme auf, als er auf der H\u00f6he der offenen T\u00fcr war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ein wenig unschl\u00fcssig beugte er sich hinunter und sah ins Auto. Zu seiner \u00dcberraschung war es jene Frau, mit der er gerne geredet h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWollen Sie weiter so im Regen wandern? Oder sind Sie am Ende hydrophil? Dann w\u00e4re das etwas anderes\u00ab, meinte sie fr\u00f6hlich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er mu\u00dfte \u00fcber die Gleichheit der Gedanken lachen und stieg ein. Kaum hatte er die T\u00fcr geschlossen, fuhr sie auch schon los.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Erst jetzt bemerkte er ihren eleganten schwarzen Lackmantel, den sie so enggeg\u00fcrtet hatte, da\u00df er ihr fast schon die Taille einschneiden mu\u00dfte. Da\u00df er die Ledersitze na\u00df machte und in den Wagen tropfte wie eine undichte Hauptwasserleitung, st\u00f6rte sie nicht im geringsten. Sie fragte ihn, warum er auf ihre Frage gelacht hatte und er sagte es ihr. Darauf mu\u00dfte sie ebenfalls lachen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihr Lachen gefiel ihr. Es hatte etwas Herzliches, Vertrauenerweckendes.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWo wollen Sie denn hin?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbZum Bahnhof\u00ab, sagte er und versuchte weniger zu tropfen, was ihm aber nicht gelang.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbF\u00e4hrt denn kein Bus mehr?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchon, aber der war zu fr\u00fch und da \u2026\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bb\u2026 dachten Sie, ein kleiner Regenspaziergang ist erfrischend\u00ab, vollendete sie mit freundlicher Ironie.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAls ich losging, regnete es noch nicht\u00ab, meinte er lapidar.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo kann ich Sie nicht nach Hause fahren lassen. Sie fangen sich ja sonst noch etwas ein.\u00ab Ihre Entschlossenheit duldete keinen Widerspruch. Davon abgesehen versp\u00fcrte er auch wenig Lust, sich in den nassen Sachen in den Zug zu setzen. \u00bbIch nehme Sie mit zu mir. Dort k\u00f6nnen Sie hei\u00df duschen und Ihre Sachen werfen wir in den Trockner.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWenn ich Ihnen damit keine Umst\u00e4nde mache\u00ab, meinte er h\u00f6flich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbUnsinn\u00ab, sagte sie und \u00fcber ihr Gesicht flog f\u00fcr kurz ein schelmisches L\u00e4cheln, das ihm aber entging.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie verlie\u00df die einsame Landstra\u00dfe, um in eine befahrenere einzubiegen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie redeten nicht viel. Er erfuhr lediglich, da\u00df sie eine Schulfreundin der Gastgeberin war und sie auch seit dem Abi nicht mehr gesehen hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie n\u00e4herten sich der Stadt, fuhren aber nicht ins Zentrum, sondern in einen ruhigen Vorort, in dem er seit Jahren nicht mehr gewesen war. Sie hielt vor einem kleinen, zur\u00fcckliegenden Haus. Der Regen hatte aufgeh\u00f6rt, aber das Wasser stand noch auf den Stra\u00dfen. Ihn fr\u00f6stelte, obwohl es eher warm war. Er wollte nur noch aus seinen nassen Sachen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie zeigte ihm sofort das Badezimmer. Er war so darauf fixiert, die nassen Sachen endlich loszuwerden, da\u00df er nicht einmal einen Blick auf ihre sch\u00f6ne R\u00fcckfront warf, ihren unglaublich erotischen Lackmantel, den sie kaum nur der regnerischen Witterung wegen trug.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er zog sich in Rekordzeit aus, dachte gerade noch daran, Hausschl\u00fcssel und Brieftasche aus den Taschen zu nehmen, damit sie nicht im Trockner landeten. Er trat erleichtert unter die Dusche. Er bemerkte gar nicht, wie sie hereinkam, seine Silhouette durch das Milchglas der Duscht\u00fcr mit einem spitzb\u00fcbischen L\u00e4cheln betrachtete, um dann seine nassen Sachen zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Gut gelaunt kam er unter der Dusche hervor, trocknete sich mit einem frischen flauschigen Badetuch ab, das seine Retterin ihm bereitgelegt hatte und \u2026 wurde sich bewu\u00dft, da\u00df er nichts zum Anziehen hatte, solange seine Sachen trockneten. Na ja, beruhigte er sich, vermutlich hatte sie ja einen Bademantel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das Badetuch um die H\u00fcften geschlungen stand er reichlich unschl\u00fcssig da. Irgendwie traute er sich nicht aus dem Bad. Dabei war er gar nicht sch\u00fcchtern. Aber einer fremden Frau so halbnackt gegen\u00fcber zu treten \u2026 andererseits wu\u00dfte er ja nicht, ob sie allein wohnte. Bevor er in ernsthafte Gewissenskonflikte geriet, kam sie herein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbH\u00e4tten Sie vielleicht einen Bademantel oder etwas \u00c4hnliches\u00ab, fragte er und sah entschuldigend an sich hinunter.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbLeider nein. Ich benutze nie einen\u00ab, sie schien es nicht zu bedauern. \u00bbAber ich h\u00e4tte etwas anderes.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Weil er immer noch leicht besch\u00e4mt ihrem Blick auswich, entging ihm das leicht diabolische Aufblitzen in ihrem Blick.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWie kann ich Ihnen danken\u00ab, sagte er erleichtert und sah sie fragend an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie zuckte mit den Achseln. Mal sehen, was er vorschlug.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch k\u00f6nnte uns etwas kochen. Kochen ist eine Passion von mir.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe nicht viel im Haus\u00ab, entgegnete sie fast bedauernd.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas macht nichts. Ich stehe in dem Ruf, selbst aus den unterschiedlichsten Resten noch etwas Schmackhaftes zu zaubern\u00ab, f\u00fchlte er sich herausgefordert.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDann la\u00df ich mich mal \u00fcberraschen. Ich hole Ihnen erst einmal etwas zum \u00dcberziehen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Eine Minute sp\u00e4ter war sie zur\u00fcck. Er traute seinen Augen nicht. In der Hand hielt sie eine r\u00fcschenbesetzte wei\u00dfe Sch\u00fcrze, so wie sie zu Kaisers Zeiten Dienstm\u00e4dchen getragen haben mu\u00dften. Gut, vorne verdeckte sie alle edlen Teile mehr als ausreichend, aber hinten \u2026 dazu Pantoffeln mit flauschigen rosa Puscheln vorne \u00fcber dem Fu\u00df und halbhohen Abs\u00e4tzen. War das ihr Ernst? Anscheinend, denn sie wirkte nicht, als scherzte sie.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEtwas anderes habe ich leider nicht. Aber ich denke, es pa\u00dft zum Kochen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">T\u00e4uschte er sich, oder war ihr Bedauern alles andere als echt? Naja, besser als nichts, dachte er, und stellte eine eigent\u00fcmliche Art von Freude, sich vor ihr so zu kleiden, bei sich fest.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihm wurde schlagartig bewu\u00dft, da\u00df sich bereits eine Art besonderer Vertrautheit zwischen ihnen entwickelt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie lie\u00df ihn allein. Er nahm das Handtuch ab und zog die Sch\u00fcrze an, die ihm bis zu den Knien reichte und seine Brust bedeckte. Der Stoff war weich und fest und gar nicht wie der einer gew\u00f6hnlichen Sch\u00fcrze. Da\u00df die bequemen Pantoffeln ihm problemlos pa\u00dften &ndash; Gr\u00f6\u00dfe 43! &ndash; fiel ihm gar nicht auf. <i>Sie<\/i> konnte allenfalls 40 haben. Er ging in die K\u00fcche hinunter.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie erwartete ihn mit einem mehr als zufriedenen L\u00e4cheln. Sie hatte sich nicht get\u00e4uscht. Die Sch\u00fcrze stand ihm und auch die Pantoffeln pa\u00dften als seien sie f\u00fcr ihn gemacht. Weil sie sich verhielt, als sei seine Aufmachung das nat\u00fcrlichste von der Welt, dachte er sich nichts mehr dabei. Er wollte ihr nur noch beweisen, da\u00df er nicht \u00fcbertrieben hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbViel habe ich nicht im Haus\u00ab, sagte sie noch einmal und setzte sich mit \u00fcbereinandergeschlagenen Beinen an den K\u00fcchentisch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas lassen Sie einmal meine Sorge sein\u00ab, meinte er und begutachtete den Inhalt des K\u00fchlschranks.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Im Gefrierfach fand er zwei Koteletts, im Gem\u00fcsefach eine halbe Gurke und vier Tomaten. Die beiden Koteletts legte er zum Auftauen in warmes Wasser, anschlie\u00dfend inspizierte er weiter die K\u00fcche. Der Ehrgeiz hatte ihn gepackt und er verga\u00df endg\u00fcltig, da\u00df er nur eine neckische Sch\u00fcrze und ebensolche Pantoffeln trug.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Am Ende gesellten sich zu den Tomaten, der halben Gurke und den fast aufgetauten Koteletts, Kartoffeln, Champignons und Bohnen in Dosen, Reis und eine reichhaltige Auswahl an Gew\u00fcrzen. Demnach wurde hier durchaus vern\u00fcnftig gekocht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Bohnen, die Tomaten und die halbe Gurke verarbeitete er mit Essig, \u00d6l, Zwiebeln und Gew\u00fcrzen zu einem erfrischenden Salat. Die Koteletts schnitt er in Streifen und briet sie leicht in Oliven\u00f6l an, gab Zwiebeln dazu. Sch\u00e4lte Kartoffeln und kochte sie. Die Champignons wanderten in die Pfanne. Er ging ganz in seiner Arbeit auf. Bemerkte gar nicht, wie sie ihm interessiert zusah, vor allem den Blick auf seinem knackigen Po, den trotz seiner leichten Hagerkeit breiten sportlichen Schultern, den geraden Beinen, obwohl, wie M\u00e4nnerbeine nun mal sind, behaart, ruhen lie\u00df. Die Pantoffeln machten ihn richtig sexy.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Bald war die K\u00fcche vom angenehmen Essensduft erf\u00fcllt. Wenn es nur halb so gut schmeckte, wie es duftete, dann hatte sich der Abend f\u00fcr sie bereits gelohnt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mehr gedankenverloren hatte sie von dem wirklich gutschmeckenden Salat genascht und dabei die Sch\u00fcssel halb geleert, als er ihr endlich seine Kreation servierte. Erwartungsvoll wie der Kellner in einem exklusiven Restaurant stand er neben ihr, die H\u00e4nde vor dem Scho\u00df gefaltet, als sie probierte. Sie lie\u00df sich Zeit, schlie\u00dflich war es nicht einfach ein schneller Imbi\u00df. Es schmeckte nicht nur so gut, wie es duftete &ndash; es schmeckte sogar noch besser! Sie hielt mit ihrem Lob nicht zur\u00fcck, das ihn mit Freude erf\u00fcllte. Dabei war er \u00fcberzeugt, da\u00df sie gar nicht anders urteilen konnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie a\u00df, stand er abwartend neben ihr, sah ihr zu. Obwohl f\u00fcr zwei gedeckt war, kam er nicht auf den Gedanken, sich zu setzten und ebenfalls zu essen. Dabei hatte ihm das Kochen wie \u00fcblich selbst Appetit gemacht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie lie\u00df sich Zeit, geno\u00df ihr Mahl. Es gefiel ihr, da\u00df er sich nicht einfach zu ihr setzte, sondern wie ein braver Diener abwartete, bis seine Herrin zu Ende gespeist hatte. Er hatte, ohne sich dessen bewu\u00dft zu sein, die Rolle vorbehaltlos akzeptiert, die sie ihm zugeteilt hatte. Au\u00dferdem schien es ihm zu gefallen. Jedenfalls war die sichtbare Ausbeulung unter seiner Sch\u00fcrze beredt genug. Auch wenn es ihm vermutlich nicht bewu\u00dft sein sollte, andernfalls h\u00e4tte er nicht so ruhig und abwartend dagestanden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er achtete tats\u00e4chlich nicht auf die Reaktion in seiner K\u00f6rpermitte. Er f\u00fchlte sich einfach wohl in ihrer Gegenwart, ja es lie\u00df sich ohne weiteres sagen, geborgen. Er kam sich in seinem Aufzug keineswegs l\u00e4cherlich vor, solange sie ihn darin nicht l\u00e4cherlich fand.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nachdem sie gegessen hatte, lobte sie ihn noch einmal und sah ihn wohlwollend und nicht wenig begehrend an. Ein Mann, der so gut kochen konnte, wu\u00dfte sicherlich auch auf anderen Gebieten den Appetit zu wecken und gleichzeitig zu stillen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch mache mich jetzt ein wenig frisch und ziehe etwas Bequemeres an. In einer Stunde kannst du mir den Tee im Wohnzimmer servieren. Im rechten Schrank neben dem Herd m\u00fcssen noch Kekse sein\u00ab, sagte sie freundlich, doch im Tonfall einer Herrin, die keinen Widerspruch duldet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie verlie\u00df w\u00fcrdevoll die K\u00fcche, nicht ohne noch einen Blick auf seinen knackigen Po zu werfen, dabei eine deutliche Regung in <i>ihrer<\/i> K\u00f6rpermitte versp\u00fcrend. Mit einem unterdr\u00fcckten Seufzer des Bedauerns, weil sie sich selbst eine Stunde Abwarten auferlegt hatte, ging sie nach oben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er sah ihr nach, weidete sich an ihren sch\u00f6nen Beinen und ihrem festen Po. Ein leises Gl\u00fccksgef\u00fchl ergriff von ihm Besitz, als er sich an den Tisch setzte und den Rest a\u00df. Der Abend war noch nicht zu Ende.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er h\u00f6rte das Wasser im Bad rauschen. Er schmunzelte vor sich hin. Sie machte sich f\u00fcr <i>ihn<\/i> frisch. Er suchte nach den Keksen. Es waren gekaufte, noch in Zellophan verpackt. Er ber\u00fchrte die Packung mit spitzen Fingern, als enthielte sie etwas ganz besonders Absto\u00dfendes. Zwar war es eine bessere Marke, aber das war nichts im Vergleich zu selbstgebackenen! Nachdem er sich vorhin soviel M\u00fche gegeben hatte, erschien es ihm als Sakrileg, ihr fertige Kekse zum Tee zu servieren. Vor allem da ihre Tees sorgsam ausgew\u00e4hlte Mischungen waren. Wie konnte jemand mit soviel Stil bei einer Sache nur so nachl\u00e4ssig bei einer anderen sein? Nein, das w\u00fcrde er nicht mitmachen. Das war ein Fall f\u00fcr seine ber\u00fchmten Marmeladent\u00f6rtchen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit diesen begeisterte er seine G\u00e4ste seit den Studententagen. Mittlerweile hatte er sie in derart vielen verschiedenen Varianten gebacken, da\u00df er l\u00e4ngst selbst den \u00dcberblick verloren hatte. Geboren war das Rezept aus dem Umstand, da\u00df das Geld stets schneller zur Neige ging als der Monat, und man seinen G\u00e4sten doch etwas mehr als Kaffee und Tee anbieten sollte. F\u00fcr die T\u00f6rtchen ben\u00f6tigte er lediglich etwas Mehl, ein bis zwei Eier, etwas Zucker, die eine oder andere Zutat, die er noch keinem verraten hatte und die Marmelade, die gerade im Haus war. Wie bei allem kam es einzig auf die Mischung, weniger auf die Zutaten an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie duschte und sich umzog, dabei \u00fcberlegte, wie sie den Abend f\u00fcr sie beide zu einem unverge\u00dflichen Erlebnis machen k\u00f6nnte, summte er in der K\u00fcche fr\u00f6hlich vor sich hin, machte seine ber\u00fchmten Marmeladent\u00f6rtchen und w\u00e4hrend sie im hei\u00dfen Ofen vor sich hin backten, sp\u00fclte und r\u00e4umte er auf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie nach etwas mehr als einer Stunde gutgelaunt und wohlriechend in die K\u00fcche kam, war er l\u00e4ngst fertig. Die Marmeladent\u00f6rtchen k\u00fchlen auf einem gro\u00dfen Teller ab und der Tee erf\u00fcllte den Raum gemeinsam mit diesen mit einem aphrodisischen Duft.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte sie gar nicht kommen geh\u00f6rt, obwohl sie nicht leiser als sonst gegangen war. Erst als sie sagte, er k\u00f6nne jetzt den Tee servieren, schreckte er f\u00f6rmlich aus seiner Selbstversunkenheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nach dem kurzen Schreck zog ein Strahlen des Bewunderns \u00fcber sein Gesicht. Sie sah einfach hinrei\u00dfend aus. Sie trug ein leicht geschn\u00fcrtes Korsett aus schwarzem Satin, das ihre vollen Br\u00fcste auf eine sinnliche Weise anhob und \u00fcppiger erscheinen lie\u00dfen, schwarze, hauchzarte Nahtstr\u00fcmpfe, schwarze Schuhe mit turmhohen Abs\u00e4tzen, auf denen sie sicher ging und ein wadenlanges, halbtransparentes leicht geg\u00fcrtetes N\u00e9glig\u00e9, das mehr sehen als ahnen lie\u00df, da\u00df sie darunter kein H\u00f6schen trug. Ihr Make-up war sehr verf\u00fchrerisch aber alles andere als aufdringlich oder gar vulg\u00e4r. Es betonte ihre sch\u00f6nen braunen Augen und ihre vollen weichen Lippen. Ob sie ihm erlauben w\u00fcrde, sie zu k\u00fcssen?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie bemerkte seine Bewunderung und l\u00e4chelte nicht nur in sich hinein. Dieser interessante Mann war ihr ganz ergeben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ohne eine Antwort von ihm abzuwarten ging sie ins Wohnzimmer. Das Nichts von einem N\u00e9glig\u00e9 wehte lautlos hinter ihr her. Ihr Po war hinrei\u00dfend und ihn durchlief ein Gef\u00fchl des Begehrens und der Lust auf sie und eines der Angst, da\u00df au\u00dfer Schauen nichts sein w\u00fcrde. Trotz ihrer leibhaftig gewordenen Sinnlichkeit und Verf\u00fchrung glaubte er eine Mauer der Unnahbarkeit zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er gab sich innerlich einen Ruck. Er stellte Tee, zwei Tassen, Milch, Zucker, Zitrone und seine ber\u00fchmten Marmeladent\u00f6rtchen auf ein gro\u00dfes Tablett und schritt mit bis zum Hals klopfendem Herzen, feuchten H\u00e4nden und Revolte im Scho\u00df formvollendet zu ihr ins stilvoll eingerichtete Wohnzimmer.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sa\u00df w\u00fcrdevoll aufrecht mit damenhaft \u00fcbereinandergeschlagenen Beinen in einem bequemen beigen Ledersessel, das N\u00e9glig\u00e9 scheinbar nachl\u00e4ssig drapiert, so da\u00df es zwar ihre langen Beine mit den muskul\u00f6sen Schenkeln und den schmalen Fesseln ungehindert seinen bewundernden Blicken darbot, ihren Scho\u00df jedoch beinahe schamvoll verdeckte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend er das Tablett auf einem kleinen Tisch neben ihr abstellte, konnte er den Blick kaum von ihren Beinen wenden. Dabei bot sie insgesamt einen \u00fcberaus atemberaubenden Anblick. Aber sie hatte sich nun mal so plaziert, da\u00df ihm keine andere Wahl blieb.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er schenkte ihr Tee ein und wunderte sich, da\u00df seine Hand trotz allem nicht zitterte, obwohl sein Herz heftig schlug und er nichts anderes wollte als dieser Frau <i>jeden<\/i> Wunsch zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Auf seine Frage, auch mit einigerma\u00dfen ruhiger Stimme vorgebracht, wie sie ihren Tee w\u00fcnsche, antwortete sie mit einem sanften L\u00e4cheln: \u00bbNur etwas Zitrone, bitte.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie nahm die Tasse mit dem dampfenden Tee entgegen und ber\u00fchrte dabei wie zuf\u00e4llig seine Hand. Ein elektrisierendes Gef\u00fchl durchstr\u00f6mte ihn. Fast hastig bot er ihr den Teller mit den noch ein wenig warmen Marmeladent\u00f6rtchen an, gespannt, ob sie davon auch begeistert w\u00e4re. Sie betrachtete sie interessiert. Jedenfalls dufteten sie gut, und nach dem, was er ihr heute abend kredenzt hatte, w\u00fcrde sich das nicht nur auf den Duft beschr\u00e4nken. Sie nahm eines. Er folgte gebannt mit dem Blick dem T\u00f6rtchen, wie es zwischen ihren vollen Lippen verschwand. Sie zerkaute es nicht einfach, sie lie\u00df es sich auf der Zunge zergehen. Er sah an ihrer Mimik, da\u00df er ihren Geschmack getroffen hatte. Sie sparte nicht mit Komplimenten. Nahm ein zweites, bi\u00df gen\u00fc\u00dflich hinein, und \u2026 da passierte es! Sie sahen sich betreten an. Sie war erstaunter als er und schien erst gar nicht glauben zu wollen, da\u00df das halbe T\u00f6rtchen &ndash; nat\u00fcrlich mit der Marmeladenseite, wie sollte es auch anders sein! &ndash; auf ihrer rechten Schuhspitze gelandet war &ndash; mitten drauf! Es lag da wie die Puscheln an seinen Pantoffeln, an die er sich l\u00e4ngst gew\u00f6hnt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nachdem sich die \u00dcberraschung gelegt hatte, bat sie ihn, das T\u00f6rtchen doch zu entfernen. Wiewohl als Bitte vorgebracht, war die Aufforderung, der Befehl un\u00fcberh\u00f6rbar. Er war f\u00fcr den Moment versucht, in die K\u00fcche zu gehen und einen Lappen zu holen. Doch dann tat er etwas, was ihn erst sp\u00e4ter \u00fcberraschte, aber genau das war, was sie von ihm wollte; er kniete sich vor sie, nahm das T\u00f6rtchen mit dem Mund von ihrem Schuh und leckte die Marmelade vom Leder. So gut hatte ihm noch keines seiner T\u00f6rtchen geschmeckt. Dabei hatte er schon das eine oder andere gemacht, das noch schmackhafter war als dieses.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konnte es aus seiner Position heraus nicht sehen, aber sie strahlte vollste Zufriedenheit aus. Sie hatte sich in ihm nicht entt\u00e4uscht. Er hatte seine Probe bestanden. Von jetzt an w\u00fcrde sie ihn erh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er leckte noch \u00fcber ihren Schuh, als l\u00e4ngst keine Marmelade mehr vorhanden war und er das halbe T\u00f6rtchen bereits zerkaut und hinuntergeschluckt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch glaube, am Absatz ist noch was\u00ab, meinte sie sanft, aber bestimmt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war ihm unm\u00f6glich ihr nicht bereitwillig zu folgen. Er war l\u00e4ngst in der Stimmung <i>jede <\/i>ihrer Anweisungen bedingungslos auszuf\u00fchren. Er umspielte den hohen schlanken Absatz gen\u00fc\u00dflich mit der Zunge wie eine Zuckerstange, ja wie einen warmen, pulsierenden Phallus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie nahm ein weiteres Marmeladent\u00f6rtchen und &ndash; hoppla, was war sie heute wieder ungeschickt! &ndash; es landete auf ihrem Knie.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sagte es ihm. Er sah auf. Ihr Absatz gl\u00e4nzte von seinem Speichel, seine Augen leuchteten. Er hatte den Geschmack von Schuhleder und Marmeladent\u00f6rtchen im Mund. Nur zu bereitwillig entfernte er auch dieses mit dem Mund und leckte \u00fcber den zarten Stoff. Sie trank gen\u00fc\u00dflich einen Schluck Tee und delektierte sich an einem weiteren T\u00f6rtchen, das diesmal aber g\u00e4nzlich in ihrem Mund verschwand, w\u00e4hrend er \u00fcber ihre Str\u00fcmpfe leckte und sie mit seinem Speichel na\u00df machte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als er das T\u00f6rtchen von ihrem Knie genascht hatte, hob er erwartungsvoll den Blick. Er wollte mehr. Er lechzte geradezu danach, T\u00f6rtchen von ihren Str\u00fcmpfen, ihren Schuhen zu lecken. Sie sahen sich an. Ihre Augen gl\u00e4nzten. Sie schob sich ein weiteres T\u00f6rtchen zwischen die feuchtgl\u00e4nzenden tiefroten Lippen. Er hoffte inst\u00e4ndig, da\u00df auch dieses den Weg auf ihre Beine oder ihre Schuhe finden w\u00fcrde. Doch nichts dergleichen. Sie a\u00df es \u203aunfallfrei\u2039. Er war entt\u00e4uscht. Sie kaute gen\u00fc\u00dflich und nahm einen Schluck Tee.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Dann umfa\u00dfte sie, f\u00fcr ihn v\u00f6llig \u00fcberraschend, seinen Kiefer mit einem festen Griff und zwang ihn, den Mund zu \u00f6ffnen. Ihre halblangen dunkelrot lackierten N\u00e4gel dr\u00fcckten sich in das weiche Fleisch seiner Wangen. Er hatte keine Wahl, wollte er sie nicht zur\u00fccksto\u00dfen, woran er nicht einen Moment dachte. Bevor er gro\u00dfartig r\u00e4tseln konnte, was sie vorhatte, beugte sie sich bereits \u00fcber ihn und lie\u00df den Inhalt ihres Mundes aus vielleicht zwanzig Zentimeter H\u00f6he in seinen laufen. Tee, vermischt mit ihrem Speichel und dem halbzerkauten Marmeladent\u00f6rtchen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihm blieb keine Wahl, als es zu schlucken, und er schluckte es gerne. Nein, <i>das<\/i> Marmeladent\u00f6rtchen schmeckte noch besser als die beiden anderen! Ohne da\u00df es ihm richtig bewu\u00dft wurde, stand sein Schwanz jetzt in voller Gr\u00f6\u00dfe unter der Serviersch\u00fcrze.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie lie\u00df sein Gesicht los, spreizte leicht die Beine und rutschte ein wenig nach vorne. Dabei fiel ihr N\u00e9glig\u00e9 wie unbeabsichtigt seitlich hinunter und gab ihre wundersch\u00f6ne nackte Scham frei. Er hatte kaum Gelegenheit dieses sinnliche Kleinod zu betrachten, da landete ein Marmeladent\u00f6rtchen mitten darauf. Sie brauchte nicht erst zu sagen, da\u00df er es wegnehmen sollte. Er wollte ja auch nichts anderes. Er entfernte das Marmeladent\u00f6rtchen und w\u00e4hrend er es gen\u00fc\u00dflich zerkaute, liebkoste er sie mit Lippen, Zunge und geschickten Fingern. Sie lehnte sich zur\u00fcck, schlo\u00df die Augen, vergrub die H\u00e4nde z\u00e4rtlich in seinem dichten Haarschopf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ja, wer so gut kochte, der verstand auch noch andere Sinnesfreuden zu bereiten!<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nach einem ersten intensiven Orgasmus stand sie auf und befahl ihm, ihr nach oben zu folgen. Erregt bis zum \u00dcberlaufen folgte er ihr bereitwillig.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Im Schlafzimmer k\u00fc\u00dfte sie ihn kurz, dann befahl sie ihm, sich aufs Bett zulegen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo wirst du mich am besten genie\u00dfen k\u00f6nnen\u00ab, sagte sie und streichelte ihn z\u00e4rtlich, w\u00e4hrend sie ihn mit Ledermanschetten ans breite Metallbett fesselte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er war einverstanden. Er wu\u00dfte, da\u00df sie nichts tun w\u00fcrde, was ihm schaden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nachdem sie sich \u00fcberzeugt hatte, da\u00df er bequem lag, begann sie, ihn ausgiebig zu liebkosen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie entfernte die Sch\u00fcrze von seinen Brustwarzen, umspielte sie mit der Zunge und &ndash; bi\u00df hinein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Stechender Schmerz durchfuhr ihn. Er glaubte, seine Erektion w\u00fcrde ins Nichts zusammenfallen, doch schon im n\u00e4chsten Moment durchstr\u00f6mte ihn ein \u00fcberaus lustvoll warmes Gef\u00fchl und seine Erregung steigerte sich sogar. Z\u00e4rtliches Streicheln wechselte mit kurzen Bissen und Kratzen ab. Ihre N\u00e4gel hinterlie\u00dfen ger\u00f6tete Spuren auf seiner Haut. Immer wieder nahm sie seine Kiefer zwischen die Finger und lie\u00df reichlich Speichel in seinen Mund laufen. Es war herrlich so von einer Frau \u203amaltr\u00e4tiert\u2039 zu werden!<\/p>\n<p class=\"einzug\">Weil all zu langes \u203aQu\u00e4len\u2039 auch in echte Qual umschlagen kann und sie ihn endlich auch gerne in sich sp\u00fcren wollte, schlug sie die Sch\u00fcrze von seinem prall emporragenden Schwanz und stieg \u00fcber ihn. Im Wissen, da\u00df sie allein bestimmte, wann er kam, da\u00df ihm gar nichts anderes \u00fcbrigblieb, als sich von ihr \u203adurchficken\u2039 zu lassen, wenn er zu seinem Orgasmus kommen wollte, ritt sie ihn. Sie dr\u00fcckte ihm die Knie in die Seiten und legte sich auf ihn. Er sp\u00fcrte den Stoff ihres Korsetts, ihre Str\u00fcmpfe, ihr Gewicht auf sich. Immer wieder bi\u00df sie ihn leicht in die Schulter und auch in den Hals. F\u00fcr den Moment dachte er daran, da\u00df sie ihm mit ihren festen Z\u00e4hnen die Halsschlagader durchbei\u00dfen und er nichts dagegen machen k\u00f6nnte, da\u00df sein Blut ihre Laken tr\u00e4nkte und er mit seinem Orgasmus zugleich auch sein Leben aushauchen w\u00fcrde. Statt ihn zu ern\u00fcchtern, verst\u00e4rkte es nur seine Lust, denn tief in seinem Innern wu\u00dfte er, da\u00df sie es nicht tun w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Durch das ausgiebige Vorspiel kam er relativ schnell, wenngleich sie sich M\u00fche gab, es hinauszuz\u00f6gern.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nun, einmal ist keinmal und auf einem Bein kann man(n) nicht stehen, dachte sie und er machte nicht den Eindruck, da\u00df es ihm damit schon genug war. Sie setzte ihr zuvor begonnenes Spiel von Zuckerbrot und Peitsche fort.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie setzte sich \u00fcber sein Gesicht, so da\u00df er gerade noch genug Luft bekam, um w\u00e4hrend seines Zungenspiels an ihrer Liebesmuschel nicht zu ersticken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sp\u00e4ter, nachdem er ein zweites Mal in ihr und sie selbst mehr als auf ihre Kosten gekommen war, gab sie ihm ersch\u00f6pft einen Ku\u00df und legte sich gl\u00fccklich atemholend dicht neben ihm.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte die Augen geschlossen und dachte an die zur\u00fcckliegenden Stunden und da\u00df er mit einer Frau schon lange nicht mehr so gl\u00fccklich gewesen war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nachdem sie sich etwas erholt hatte, band sie ihn los. Er nahm sie sofort in die Arme und dr\u00fcckte sie z\u00e4rtlichfest an sich. Sie erwiderte seine Umarmung mit derselben Intensit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Drau\u00dfen d\u00e4mmerte es bereits. Die V\u00f6gel hatten mit ihrem morgendlichen Konzert begonnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie l\u00f6ste sich sanft aus seiner Umarmung. Sie zog das N\u00e9glig\u00e9 aus, schl\u00fcpfte in ihren Lederrock und zog ein schwarzes T-Shirt \u00fcber.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDeine Sachen m\u00fc\u00dften jetzt trocken sein\u00ab, sagte sie ruhig. \u00bbIch bringe dich zum Bahnhof. Der erste Zug d\u00fcrfte in einer halben Stunde fahren.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nat\u00fcrlich war das ein Hinauswurf, aber ein so sanfter und nach den letzten Stunden sicherlich nicht b\u00f6se gemeinter. Er f\u00fchlte, wie er selbst lieber in seinem eigenen Bett schlafen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Auf der Fahrt zum Bahnhof redeten sie nicht viel. Sie waren beide zu wohlig ersch\u00f6pft. Sein Blick ruhte auf ihrem Schenkel, auf dem noch deutlich die Spuren der Marmeladent\u00f6rtchen, die er weggeleckt hatte, zu sehen waren. Kurz bevor sie den Bahnhof erreichten, nahm er seinen ganzen Mut zusammen und legte seine Hand auf ihren Schenkel. Sie lie\u00df ihn dort ruhen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Dann hielt sie auch schon auf dem Vorplatz des kleinen Bahnhofs. Sie verabschiedete ihn mit einem fast schwesterlichen Ku\u00df. Er nahm sie noch einmal in die Arme. Sie erwiderte seine Umarmung nur kurz, aber mit nicht weniger Intensit\u00e4t. Dann war er auch schon ausgestiegen und sah sie abfahren. Er sah ihr nach, bis sie um die n\u00e4chste Stra\u00dfenecke bog.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war k\u00fchl. Leichter Nebel stieg auf. Er war der einzige. Freiwillig ist sonntags um diese Zeit kaum jemand unterwegs. Er schritt den Bahnsteig entlang. Sein Zug stand bereits auf der Anzeigetafel. Die letzte Nacht erschien ihm schon jetzt wie ein Traum. Er schob die H\u00e4nde in die Jackentaschen. Dabei erschrak er. Wo war sein Hausschl\u00fcssel?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Fahrig und etwas panisch durchsuchte er die Taschen. Schlie\u00dflich fand er ihn. Er war nur nicht der gewohnten gewesen. Aber daf\u00fcr hatte er etwas anderes gefunden; einen kleinen gelben Zettel mit einer angenehmen weiblichen Handschrift: <i>\u00bbWenn Du mal wieder Marmeladent\u00f6rtchen b\u00e4ckst, rufe mich an.\u00ab<\/i> Darunter stand <i>ihre<\/i> Telephonnummer! Nach der er sich nicht getraut hatte, zu fragen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit dem zufriedenen L\u00e4cheln der Gewi\u00dfheit, da\u00df die letzte Nacht lediglich ein Auftakt gewesen war, steckte er den Zettel z\u00e4rtlich in seine Brieftasche und stieg in den Zug, der in diesem Augenblick eingefahren war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt fing es auch noch an zu regnen! 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