{"id":2521,"date":"2016-10-10T00:34:46","date_gmt":"2016-10-09T22:34:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=2521"},"modified":"2026-04-11T20:03:42","modified_gmt":"2026-04-11T18:03:42","slug":"kurzes-64-die-belohnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=2521","title":{"rendered":"Kurzes #64 \u00b7 Die Belohnung"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160625_724_800.jpg\" \/><\/p>\n<p><em>Die Fortsetzung von \u00bb<a href=\"?p=2511\">blo\u00df gestellt<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=2487\">Ein \u00bbblinde date\u00ab im Wortsinn<\/a>\u00ab und \u00bb<a href=\"?p=2420\">Der unbekannte n\u00e4chtliche Anrufer<\/a>\u00ab<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00bbAuch diese Pr\u00fcfung hast du bestanden\u00ab, sagte sie voll Zufriedenheit und h\u00f6rbarem Stolz \u00fcber das Erreichte. Ja, sie konnte Stolz auf sich sein, er konnte sich nicht erinnern, jemals soweit einer Frau entgegengekommen zu sein und wollte nichts sehnlicher, als ihr noch weiter zu folgen. F\u00fcr ihn war es seit langem das sch\u00f6nste Lob, das er erhalten hatte. Er wuchs um mindestens drei Zentimeter.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWeil ich unerwartet f\u00fcr einige Tage verreisen mu\u00df, mu\u00df ich das geplante n\u00e4chste Treffen verschieben\u00ab, ein unangenehmer schmerzhafter Stich durchfuhr ihn, sollte er sie f\u00fcr l\u00e4nger nicht sehen? Konnte SIE ihm das zumuten? \u00bbHeute in genau einer Woche findest du dich wieder am bekannten Ort ein. Du bringst das Tuch mit. Du setzt dich wieder nackt auf den Stuhl. Das Tuch legst du auf den Tisch ab. Ich werde es wieder ben\u00f6tigen. Und damit du etwas hast, auf das du dich freuen kannst; dich erwartet eine kleine Belohnung f\u00fcr deine Folgsamkeit.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Diese Woche wurde f\u00fcr in die l\u00e4ngste, an die er sich erinnern konnte. War es nur die Aussicht auf eine \u203aBelohnung\u2039 oder weil er es generell nicht erwarten konnte, SIE wiederzusehen? Aber war das eine nicht untrennbar mit dem anderen verkn\u00fcpft? Seine Gedanken waren fast immer bei IHR.<!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war zum Ritual geworden, da\u00df er den zeitlichen Ablauf des ersten Treffens fast minuti\u00f6s wiederholte; auf der Bank sitzen, obwohl es ein tr\u00fcber, regnerischer Tag war; dieses unbestimmte Gef\u00fchl, beobachtet zu werden, das sich immer zu unterschiedlichen Zeiten einstellte, mal sa\u00df er kaum auf der Bank, ein anderes Mal war er kurz davor seine Runde zu machen. Demnach konnte es nicht wirklich Einbildung sein. Seine Runde durch den Park machen; das Hotel betreten; den Schl\u00fcssel in Empfang nehmen; die Treppe hinaufgehen. Vor dem Aufschlie\u00dfen den Gang zu beiden Seiten hinunterschauen, z\u00f6gernd eintreten; den Schl\u00fcssel von innen ins Schlo\u00df stecken. Beim Anblick des verdunkelten Zimmers ersetzte ein Gef\u00fchl von Vertrautheit seine Nervosit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Durch das tr\u00fcbe Wetter bedingt, war es d\u00e4mmriger im Zimmer. Aber es war ihm so vertraut, da\u00df er \u00fcberzeugt war, sich auch im Dunkeln zurechtzufinden. Er holte das schwarze, sorgf\u00e4ltig zusammengefaltete Tusch aus der Jackentasche, legte es liebevoll auf den Tisch, dann stellte er den Stuhl an seine angestammte Postion und zog sich aus. Ordentlich h\u00e4ngte er seine Sache \u00fcber einen der beiden anderen St\u00fchle. Mehr aus Gewohnheit warf er dabei einen Blick zur Verbindungst\u00fcr unter der der gewohnte helle Lichtschein hereindrang.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er setzte sich auf den Stuhl.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Diesmal schien sie ihn l\u00e4nger warten zu lassen, oder kam es ihm in Erwartung der versprochenen \u203aBelohnung\u2039 nur so vor, von der er keine Vorstellung hatte, wie sie ausfallen k\u00f6nnte? Er lauschte ebenso angespannt auf die ihn umgebenden Ger\u00e4usche wie beim ersten Mal. Erneut wurde irgendwo eine Toilettensp\u00fclung bet\u00e4tigt, vernahm er leise Schrittger\u00e4usche von irgend \u00fcber ihm, waren durch den L\u00e4ufer im Gang ged\u00e4mpfte Schritte zu vernehmen, die ohne einen Augenblick des Z\u00f6gerns an seinem Zimmer vorbeigingen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Je l\u00e4nger er unbeweglich und erwartungsvoll auf seinem Stuhl sa\u00df, wurde er ungeduldiger. Sollte sie am Ende nicht hier sein? Sollte er wom\u00f6glich ganz umsonst warten? Ein beklemmend kaltes Gef\u00fchl der Angst durchstr\u00f6mte ihn und lie\u00df ihn eine G\u00e4nsehaut empfinden, obschon es warm im Zimmer war. Immerhin war das Zimmer reserviert, andernfalls h\u00e4tte der Portier ihm sicherlich nicht den Schl\u00fcssel wie selbstverst\u00e4ndlich ausgeh\u00e4ndigt. Und doch konnte er die Bef\u00fcrchtung nicht verdr\u00e4ngen, ja, die Angst &ndash; schlie\u00dflich gab es keine schl\u00fcssige Begr\u00fcndung, da\u00df sie nicht kommen w\u00fcrde &ndash;, begann ihn zu beherrschen. Da kratzte in seine Gedanken hinein das Schlo\u00df der Verbindungst\u00fcr. Er hielt den Atem an, glaubte zuerst, sich verh\u00f6rt zu haben. Aber ihr Parfum umwehte bereits seine N\u00fcstern. Erleichterung machte sich in ihm breit. Sie hatte ihn absichtlich warten lassen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Verbindungst\u00fcr wurde wieder geschlossen. Langsam aber mit sicheren Schritten n\u00e4herte sie sich ihm. Er h\u00f6rte zum ersten Mal wie sie mit den Abs\u00e4tzen entschlossen auftrat. Sie blieb hinter ihm stehen. Er sp\u00fcrte ihre W\u00e4rme, ihre N\u00e4he, ihren Duft. Freude durchstr\u00f6mte ihn. Sie blieb einige Minuten hinter ihm stehen. Er war versucht, etwas zu sagen, doch er unterlie\u00df es. Sie hatte es ihm schlie\u00dflich nicht erlaubt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war derart still im Zimmer, da\u00df er das kaum wahrnehmbare Rascheln des Tuchs h\u00f6rte, als sie es Tuch vom Tisch nahm. Kurz darauf band sie es ihm vor die Augen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte den Eindruck, da\u00df sie heute weitaus entschlossener vorging. Wahrscheinlich beherrschte ihn auch der Wunschgedanke, doch konnte er sich des Gef\u00fchls nicht erwehren, da\u00df sie zum ersten Mal in ihm ihr pers\u00f6nliches Eigentum sah.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kaum hatte sie sich vom richtigen Sitz der Binde \u00fcberzeugt, ergriff sie seine Hand und forderte ihn auf, aufzustehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihre Hand f\u00fchlte sich angenehm warm und trocken an. Sie war schlank, hatte einen kr\u00e4ftigen, entschlossenen Griff. Er dr\u00fcckte sie z\u00e4rtlich, sie erwiderte seinen Druck. Er l\u00e4chelte innerlich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie f\u00fchrte ihn zum Bett und forderte ihn sanft aber bestimmt auf, sich r\u00fccklings darauf zu legen. Er tat es ein wenig unsicher, schlie\u00dflich sah er nichts. Als er annahm, einigerma\u00dfen mittig darauf zu liegen, entspannte er sich. Er h\u00f6rte, wie eine Schublade aufgezogen wurde, es leise klirrte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie kniete sich neben ihn aufs Bett. Sie ber\u00fchrte ihn. Er f\u00fchlte weiches k\u00f6rperwarmes Leder. Ob sie eine Vorliebe f\u00fcr enge Lederhosen hatte? Sie ri\u00df ihn aus diesen \u00dcberlegungen, denn er sp\u00fcrte, wie ihm eine breite weiche lederne Manschette ums rechte Handgelenk befestigt wurde. Sie beugte sich \u00fcber ihn und legte ihm auch um das andere Gelenk eine. Dann bog sie ihm die Arme sanft und zugleich kraftvoll \u00fcber den Kopf und band ihn mit kurzen Seilen, die sie an den Manschetten befestigte, ans Kopfende. Da\u00df es Seile waren, vermutete er anhand der leisen, raschelnden Ger\u00e4usche. Das gleiche machte sie mit seinen Beinen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie bewegte seine Glieder mit derart viel Kraft, da\u00df sie ihm physisch ebenb\u00fcrtig, wenn nicht gar ein wenig \u00fcberlegen war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nicht einen Moment kam er auf den Gedanken zu protestieren. Es war f\u00fcr ihn vollkommen selbstverst\u00e4ndlich sich von ihr ans Bett fesseln zu lassen. An sich war das f\u00fcr ihn nicht wirklich neu, aber es war bisher nie durch eine im Grunde Fremde und mit verbundenen Augen geschehen. Und doch vertraute er gerade ihr bedingungslos.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er h\u00f6rte, wie sie einen Schritt zur\u00fccktat, h\u00f6rte ihren leicht beschleunigten Atem, konnte sich gut vorstellen, wie sie neben dem Bett stand und ihr Werk betrachtete. Er h\u00e4tte zu gerne gewu\u00dft, was sie jetzt dachte. Vor allem aber, was sie machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er vernahm ihren entschlossenen Schritt, wie sie langsam um das Bett herum ging, um ihn von allen Seiten zu betrachten. Dann blieb sie stehen. Er lauschte auf ihren Atem, der ein wenig schneller ging und das keinesfalls vor Anstrengung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er vernahm das Ger\u00e4usch eines sich \u00f6ffnenden Rei\u00dfverschlusses beinahe unnat\u00fcrlich laut, sie mu\u00dfte auf H\u00f6he seines Kopfes rechts neben dem Bett stehen. Er erwartete das typische leise Rascheln von Stoff, wenn sich jemand entkleidet. Doch es erfolgte kein weiteres Ger\u00e4usch, das auf ein Entkleiden ihrerseits hinwies. Statt dessen nur ihren deutlich heftiger, auf Erregung schlie\u00dfenden Atem.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihr linkes Knie dr\u00fcckte die Matratze auf H\u00f6he seiner H\u00fcften ein. Mit einer flie\u00dfenden Bewegung stieg sie \u00fcber ihn. Er sp\u00fcrte wie sie auf H\u00f6he seiner Oberschenkel kniete, sp\u00fcrte das weiche, warme Leder ihrer Hose an seinen Flanken. Er fragte sich, welchen Rei\u00dfverschlu\u00df er geh\u00f6rt hatte, denn sie war offenkundig immer noch angekleidet. Er sp\u00fcrte die Sohlen ihrer Stiefel dicht an seinen Waden. Er konnte sich des Gef\u00fchls nicht erwehren, da\u00df sie Overknee-Stiefel trug.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Vorstellung, da\u00df sie zu ihrer Lederhose, die ihren sch\u00f6nen wohlgeformten Frauenk\u00f6rper, wie eine zweite Haut umschmiegte, Overknees trug, beschleunigte seinen Atem, daf\u00fcr war er zu sehr Fetischist.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie beugte sich vor und st\u00fctzte sich mit den Armen auf H\u00f6he seiner Brust ab, so da\u00df sie auf allen vieren \u00fcber ihm kniete. Er sp\u00fcrte ihren warmen wohl riechenden Atem im Gesicht. Sie schien ihre Haare hochgesteckt oder zu einem Zopf geflochten zu haben, oder etwas Vergleichbares, andernfalls h\u00e4tte er ihre Haare im Gesicht sp\u00fcren m\u00fcssen, von denen er durch ihre letzte Begegnung schlie\u00dflich wu\u00dfte, da\u00df sie lang waren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konnte nicht sagen, wie lange sie in dieser Position verharrt war. Er empfand sie keineswegs als unangenehm, doch stieg sie seine Erwartung stetig an. Als sich innerlich schon ein wenig ungeduldig zu fragen begann, wann sie etwas anderes tun w\u00fcrde, als ihn nur zu betrachten, sp\u00fcrte er, wie sie sich aufw\u00e4rts bewegte und im n\u00e4chsten sp\u00fcrte ihr ihren Scho\u00df \u00fcber seinem Gesicht und erfuhr endlich, welchen Rei\u00dfverschlu\u00df er geh\u00f6rt hatte &ndash; ihre Lederhose besa\u00df einen durch den Schritt f\u00fchrenden. Das wundervolle Aroma ihrer M\u00f6se str\u00f6mte in seine Nase. Reflexartig ber\u00fchrte er sie mit der Zunge, sie schmeckte auch wundervoll und war na\u00df. Ein lustvolles Schnurren kam \u00fcber ihre Lippen unter den Liebkosungen seiner Zunge. Doch g\u00f6nnte sie ihm nicht lange das Vergn\u00fcgen, sie zu riechen und schmecken und zu liebkosen. Sie entzog sich ihm ein wenig abrupt und setzte sich auf seine Oberschenkel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nun streichelte sie ihn mal sanft, mal kraftvoll, mal grub sie ihm die N\u00e4gel in die Haut, zwickte ihn, bi\u00df ihn leicht, lediglich die Genitalien lie\u00df sie aus. Was auch nicht n\u00f6tig war, seine Erektion war so schon mehr als intensiv.<\/p>\n<p class=\"einzug\">F\u00fcr ihn unerwartet und doch erw\u00fcnscht, f\u00fchrte sie ihn sich ein. Es war f\u00fcr ihn ein unglaubliches sch\u00f6nes Gef\u00fchl, endlich in IHR zu sein. Ihre nun folgenden Bewegungen waren gleichm\u00e4\u00dfig. Er h\u00f6rte ihre Atemz\u00fcge sich nicht wesentlich beschleunigen. Das irritierte ihn. Geh\u00f6rte sie am Ende zu den Frauen, die ihre Lust nur leise \u00e4u\u00dfern? Er konnte es sich irgendwie nicht vorstellen. Er dachte aber nicht weiter dar\u00fcber nach, denn seine Erregung lenkt ihn ab. Er sp\u00fcrte, wie er sich immer mehr einem Orgasmus n\u00e4herte. Der sich dann auch mit gro\u00dfer Intensit\u00e4t einstellte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Dieser war kaum verklungen, da stieg sie auch schon von ihm. So pl\u00f6tzlich von ihrem Gewicht befreit, kam er sich ziemlich verlassen vor. Was w\u00fcrde sie jetzt machen? Was hatte sie \u00fcberhaupt weiter mit ihm vor?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er h\u00f6rte, wie sie den Rei\u00dfverschlu\u00df ihrer Lederhose wieder schlo\u00df. Er wurde nerv\u00f6s. Was kam jetzt? Ging sie am Ende, ohne ihn loszubinden? Panik befiel ihn. In der er aber nicht lange bleiben mu\u00dfte. Sie l\u00f6ste ihm die Armfesseln. Er blieb ruhig liegen, wartete darauf, da\u00df sie ihm auch die Fu\u00dffesseln l\u00f6ste. Doch nichts dergleichen geschah. Ihre festen Schritte gingen nicht ums Bett herum, sondern entfernten sich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als er das vertraute Kratzen der sich schlie\u00dfenden Verbindungst\u00fcr h\u00f6rte, wu\u00dfte er, da\u00df sie ihn allein gelassen hatte, da\u00df ihre Begegnung f\u00fcr heute beendet war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Reichlich verwirrt richtete er sich auf, nahm zuerst die Augenbinde ab. Er mu\u00dfte kurz blinzeln. Das Zimmer kam ihm heller vor als es war. Er nahm die Fu\u00dffesseln ab. Die Armfesseln lagen auf dem Tisch. Ein Zettel daneben:<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbLege die Fessel in die Nachttischschublade. Das Tuch nimm wieder mit nach Hause.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte eine entschlossene, sch\u00f6ne Schrift gerade und ohne Schn\u00f6rkel. Er drehte den Zettel unschl\u00fcssig in der Hand, w\u00e4hrend er sich im Raum umsah.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Unter der Verbindungst\u00fcr drang wieder helle Streifen ins Zimmer. Ihn fr\u00f6stelte ein wenig und es lag nicht daran, da\u00df er nackt und es im Raum wom\u00f6glich k\u00fchler geworden war. Es war eher zu warm. Ihn beschlich zum ersten Mal der Verdacht, da\u00df sie f\u00fcr ihn eine Art \u203aZeitvertreib\u2039 war. Warum war sie sonst einfach so gegangen, nachdem sie ihm einen Orgasmus verschafft hatte? Da\u00df sie dabei nicht zum Zuge gekommen war, stand f\u00fcr ihn au\u00dfer Zweifel. Die Anzahl seiner Verflossenen war im Verh\u00e4ltnis zu anderen seines Alters und Bekanntenkreises zwar eher bescheiden, aber er wu\u00dfte nur zu gut, da\u00df eine Frau, die selbst Lust dabei empfindet, sich anders verhielt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00dcber diese Gedanken merkte er gar nicht, wie er die Fesseln in die Schublade verstaute. Erst als er das Hemd zukn\u00f6pfte, wurde ihm bewu\u00dft, da\u00df er bereit zum Gehen war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fortsetzung von \u00bbblo\u00df gestellt\u00ab, \u00bbEin \u00bbblinde date\u00ab im Wortsinn\u00ab und \u00bbDer unbekannte n\u00e4chtliche Anrufer\u00ab &nbsp; \u00bbAuch diese Pr\u00fcfung hast du bestanden\u00ab, sagte sie voll Zufriedenheit und h\u00f6rbarem Stolz \u00fcber das Erreichte. 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