{"id":3063,"date":"2016-11-08T15:23:40","date_gmt":"2016-11-08T14:23:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3063"},"modified":"2026-04-11T20:11:14","modified_gmt":"2026-04-11T18:11:14","slug":"kurzes-67-nur-ein-tagtraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3063","title":{"rendered":"Kurzes #67 \u00b7 Nur ein Tagtraum?"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160625_667_800_2.jpg\" \/><\/p>\n<p><em>Die Fortsetzung von<\/em> <a href=\"?p=3059\">Die \u00bbGouvernante<\/a>\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00bbLars, du sollst sofort zur Schmitz-Grewe ins B\u00fcro kommen\u00ab, ri\u00df Holger ihn unsanft aus seinen Gedanken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Holgers Mimik verriet nichts Gutes. Und Lars schrak zusammen. Schlie\u00dflich bedeutete es nur selten etwas Gutes, ins B\u00fcro der Schmitz-Grewe zitiert zu werden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit heftig klopfendem Herzen und weichen Knien ging er zum B\u00fcro der Schmitz-Grewe, das am entgegengesetzten Ende des Flurs lag.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte den Eindruck, da\u00df die Kollegen in diesem Moment nur darum so intensiv mit ihrer Arbeit zugange waren, damit sie nicht in den Verdacht gerieten, mit ihm auf irgendeine Weise zu sympathisieren und zum anderen froh dar\u00fcber zu sein schienen, da\u00df der Kelch diesmal an ihnen vor\u00fcbergegangen war. Doch machte er ihnen das nicht zum Vorwurf, er h\u00e4tte sich an ihrer Stelle \u00e4hnlich verhalten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Vor dem B\u00fcro der Schmitz-Grewe blieb er einen Augenblick stehen. Er f\u00fchlte sich wie ein Sch\u00fcler, der sich einen R\u00fcffel vom Direktor wegen einer Verfehlung abholen mu\u00dfte, die offenbar so niedertr\u00e4chtig sein mu\u00dfte, da\u00df er sogar mit einem Verweis zu rechnen hatte, obwohl er nicht die leiseste Ahnung besa\u00df, was ihm eigentlich zum Vorwurf gemacht wurde.<!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">Zaghaft klopfte er an die T\u00fcr, als k\u00f6nne er jemanden mit dieser Geste bes\u00e4nftigen. Ein scharfes \u00bbHerein\u00ab ert\u00f6nte von innen und sein Herz rutschte wieder ein St\u00fcck n\u00e4her nach der Hosentasche.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit zitternden Fingern und feuchten Handfl\u00e4chen dr\u00fcckte er die Klinke nieder, \u00f6ffnete fahrig die T\u00fcr und trat ein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchlie\u00dfen Sie die T\u00fcr hinter sich\u00ab, sagte Lisbeth Schmitz-Grewe streng ohne dabei wirklich die Stimme zu heben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er schlo\u00df die T\u00fcr so behutsam als k\u00f6nne sie leicht besch\u00e4digt werden. \u00c4ngstlich sah er zur Schmitz-Grewe hin\u00fcber.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sa\u00df l\u00e4ssig auf ihrem Schreibtischstuhl, die Beine mit damenhafter Eleganz \u00fcbereinandergeschlagen, der Rock war soweit hochgerutscht, da\u00df Lars sehen konnte, da\u00df ihre Stiefel schritthoch waren und sich wie eine zweite Haut um ihre sch\u00f6nen Beine schmiegte. Sie hatte ihre ellenbogenlangen schwarzen Lederhandschuhe \u00fcberzogen und spielte gedankenverloren mit einer h\u00e4ufig benutzten Gerte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe musterte ihn ein wenig sp\u00f6ttisch und von oben herab \u00fcber den Rand ihrer Brille. Obwohl sie sa\u00df, hatte er das Gef\u00fchl, da\u00df sie ihn auch physisch von oben herab ansah.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es gelang ihm nicht, diesem Blick lange standzuhalten und senkte seinen. Dennoch sp\u00fcrte er weiterhin ihren einsch\u00fcchternden Blick auf sich ruhen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSie sind am Montag und am Dienstag jeweils drei Minuten zu sp\u00e4t gekommen, heute morgen sogar unglaubliche vier! Und gestern sind Sie sogar drei Minuten fr\u00fcher gegangen und heute waren sie zwei Minuten l\u00e4nger in der Mittagspause. Au\u00dferdem sind Sie h\u00e4ufig abgelenkt. Erschwerend kommt hinzu, da\u00df Sie mir heute morgen auf dem Parkplatz nachgeschaut haben, wie ich ausstieg und anschlie\u00dfend zum Eingang ging. Und ihre Gedanken waren dabei eindeutig obsz\u00f6ner Natur gewesen\u00ab, sagte sie im Tonfall des Ankl\u00e4gers.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch \u2026\u00ab, versuchte er zaghaft sich zu verteidigen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchweigen Sie\u00ab, fiel sie ihm barsch ins Wort. \u00bbIch will keine halbgaren Ausfl\u00fcchte. Die bekomme ich st\u00e4ndig von Ihnen und Ihren Kollegen zu h\u00f6ren. Immer ist in Wahrheit alles ganz anders. Nie ist es so, wie Ihnen vorgeworfen wird, obwohl es stets reichlich Zeugen f\u00fcr Ihr Fehlverhalten gibt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er zuckte erneut zusammen, diesmal wie unter einem Schlag. Sollte Holger ihn verpetzt haben? M\u00f6glich w\u00e4re es. Um sich beim Chef liebkind zu machen, ergriffen alle jede sich bietende Gelegenheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe stand mit einer flie\u00dfenden Bewegung auf und ging langsam um ihn herum, jeden Schritt mit Bedacht tun. Sie setzte den Fu\u00df zuerst mit dem Absatz auf, bisweilen drehte sie ihn leicht auf dem Absatz, um dann das Gewicht langsam auf den Ballen zu verlagern und abzurollen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ohne es wirklich zu wollen, durchstr\u00f6mte ihn beim Blick auf ihre Stiefel ein eigenartiges Kribbeln, das gar nicht so recht zu seiner momentanen Eingesch\u00fcchtertheit passen wollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAusfl\u00fcchte, nichts als Ausfl\u00fcchte bekommt man zu h\u00f6ren\u00ab, fuhr sie \u00e4rgerlich mehr zu sich selbst gewandt fort und schlug mit der Gerte bei jedem dritten Wort in ihre linke lederbehandschuhte Handfl\u00e4che, so da\u00df es laut klatschte. Und jedesmal durchzuckte es ihn, als er h\u00e4tte den Schlag erhalten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs ist dieser Schlendrian, der euch allen eigen ist, den es auszumerzen gilt. Leider wird das nicht mehr allein mit gutem Zureden m\u00f6glich sein, daf\u00fcr ist alles zu sehr eingerissen. Ohne besondere Ma\u00dfnahmen wird es nicht gehen. Jeder hier wird das am eigenen Leib zu sp\u00fcren bekommen\u00ab, seufzte sie, als bedauere sie selbst es am meisten, da\u00df ihr die undankbare Aufgabe zugefallen war, wieder Ordnung in den Betriebsablauf zu bringen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie stand jetzt hinter ihm. Er f\u00fchlte, wie ihr Blick seinen R\u00fccken hinunterwanderte und es durchlief ihn hei\u00df und kalt zugleich. Er glaubte ihren Atem im Nacken zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe schwieg. Nur das in gleichen Abst\u00e4nden erfolgende Klatschen, wenn sie mit der Gerte in ihre offene Hand schlug, durchbrach die Stille.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo, und nun l\u00e4\u00dft du die Hosen runter\u00ab, befahl sie mit schneidender Stimme.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lars schrak erneut zusammen. Wenn Lisbeth Schmitz-Grewe vom Sie zum Du wechselte, bedeutete das nichts Gutes f\u00fcr den Betreffenden. Dann war er ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNa? Wird das bald mal etwas. Oder mu\u00df ich erst andere Saiten aufziehen?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zur Verdeutlichung, da\u00df sie nicht mit sich Spa\u00dfen lassen w\u00fcrde, hieb sie die Gerte zweimal heftig durch die Luft, dicht an seiner rechten Seite vorbei, so da\u00df er den Luftzug deutlich sp\u00fcrte. Das dabei entstehende Ger\u00e4usch klang \u00e4u\u00dferst ekelhaft in seinen Ohren. Er beeilte sich, ihrer Aufforderung augenblicklich nachzukommen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kaum hatte er den G\u00fcrtel gel\u00f6st und den Rei\u00dfverschlu\u00df ge\u00f6ffnet, rutschte ihm die Hose bis zu den Knien hinunter. Sein Herz w\u00fcrde sicherlich gleich folgen, so wie es sich anf\u00fchlte, seufzte er innerlich tief und f\u00fcgte sich in sein Schicksal.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDie Unterhosen ebenfalls. Auch wenn du, zu meiner angenehmen \u00dcberraschung, kein langweiliges Doppelfeinripp tr\u00e4gst, was mehr M\u00e4nnern tun als man glaubt und deine Unterhose offenkundig frisch gewaschen zu sein scheint. Vor mir haben schon etliche Kerle die Hosen herunterlassen m\u00fcssen und was mitunter darunter zu sehen gewesen war, h\u00e4tte erst recht Bestrafung verdient.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie stand jetzt wieder vor ihm und blickte ihn \u00fcber den Rand ihrer Brille beinahe ver\u00e4chtlich an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er zog fahrig auch die Unterhosen hinunter.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu stellst dich jetzt vor den Schreibtisch, beugst dich vor und st\u00fctzt dich darauf auf. Deinen Knackarsch streckst du mir entgegen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das Gehen mit heruntergelassener Hose war nicht leicht und er wu\u00dfte, da\u00df er eine l\u00e4cherliche Figur dabei abgab, aber er traute sich nicht, die Hosen hochzuziehen, zum Gl\u00fcck war es nur ein kurzes St\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als er wie befohlen vor ihr stand, betrachtete sie eine Weile seinen verl\u00e4ngerten R\u00fccken. Sie klemmte sich die Gerte unter den linken Arm, stellte sich breitbeinig hinter ihn und packte ihm kr\u00e4ftig mit beiden H\u00e4nden an die Hinterbacken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er bem\u00fchte sich, nicht zusammenzuzucken, da er nicht wu\u00dfte, wie sie es aufnehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Gen\u00fc\u00dflich knetete Lisbeth Schmitz-Grewe ihm die festen Hinterbacken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">F\u00fcr den Moment stellte Lars sich vor, wie sie einen dicken Umschnalldildo angelegt hatte und ihm den gleich in den Arsch stecken w\u00fcrde. Wie sie mit Gewalt seinen Schlie\u00dfmuskel dehnen und in ihn eindringen w\u00fcrde. Wie der Schmerz ihm den Atem rauben w\u00fcrde, um im selben Moment einem gewaltigen Lustgef\u00fchl zu weichen. Wie sie ihm den Dildo bis zum Anschlag hineintreiben w\u00fcrde. Und wie sie ihn gen\u00fc\u00dflich durchficken w\u00fcrde, bis er Lust und Schmerz nicht mehr w\u00fcrde voneinander trennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, die sind sch\u00f6n fest. Darauf kannst du stolz sein\u00ab, lobte sie, nahm die H\u00e4nde ebenso pl\u00f6tzlich wieder weg und ri\u00df ihn zugleich aus seiner Phantasie.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Von dem kurz darauf erfolgenden ersten Schlag auf seine rechte Hinterbacke nahm er nur das schneidende Ger\u00e4usch des Niedersausens und das laute Klatschen der Gerte beim Auftreffen auf seiner Haut wahr, den brennenden Schmerz sp\u00fcrte er erst wenige Sekunden sp\u00e4ter. Da hatte sie bereits seine linke Hinterbacke getroffen. Hier jedoch folgte das Brennen fast auf dem Fu\u00dfe.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Schl\u00e4ge kamen wohl dosiert in so gleichm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden, als sehe Lisbeth Schmitz-Grewe dabei auf eine Uhr. Nie hieb sie auf die gleiche Stelle. Lautes schneidendes Zischen und Klatschen erf\u00fcllte in einem monotonen Rhythmus den Raum. Er f\u00fchlte seinen Hintern l\u00e4ngst Gl\u00fchen. Ihm standen vor Schmerz die Tr\u00e4nen in Augen, aber er lie\u00df keinen Laut des Schmerzes oder der Klage vernehmen. Fast w\u00e4re es ihm lieber, sie w\u00fcrde ihm wirklich mit einem dicken Dildo den Arsch ficken. Das w\u00e4re sicherlich weniger schmerzhaft als diese Schl\u00e4ge.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe schien das Schlagen nicht im mindesten anzustrengen. In den Pausen zwischen den Schl\u00e4gen h\u00f6rte er ihren Atem unvermindert ruhig und gleichm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der Hintern brannte ihm wie Feuer. Er sp\u00fcrte, da\u00df er eine ganze Zeit lang nicht richtig w\u00fcrde sitzen k\u00f6nnen. Zudem w\u00fcrde er sich nicht mehr lange aufrecht halten k\u00f6nnen. Aber die Schl\u00e4ge schmerzten nicht einfach nur, sie lie\u00dfen auch ein ebenso intensives Lustgef\u00fchl durch seinen K\u00f6rper laufen und sorgten daf\u00fcr, da\u00df sich in seinem Scho\u00df einiges tat. Er war in einer Stimmung, in der er willenlos alles mit sich w\u00fcrde machen lassen, was ihr in den Sinn kam, ja, im Grunde wollte er gar nichts anderes als von Lisbeth Schmitz-Grewe gedem\u00fctigt und geschlagen und auf jede denkbare Weise sexuell benutzt zu werden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Bevor er jedoch den ersten Klagelaut ob der brennenden Schmerzen auf seinem geschundenen Hintern aussto\u00dfen konnte, h\u00f6rte Lisbeth Schmitz-Grewe auf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas gen\u00fcgt f\u00fcrs Erste.\u00ab Lisbeth Schmitz-Grewes Stimme verriet nicht die leiseste Gef\u00fchlsregung. \u00bbDu kannst dich wieder aufrichten.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er kam dem etwas schwerf\u00e4llig nach, jede Bewegung tat ihm weh. Tr\u00e4nen des Schmerzes standen ihm in den Augen, dennoch lie\u00df er keinen Laut des Jammerns vernehmen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNachdem du deine Strafe so bereitwillig und ohne Klagelaute hast \u00fcber dich ergehen lassen, darfst du mir jetzt einen Gefallen tun. Machst du deine Sache gut, k\u00f6nnte ich mich dazu hinrei\u00dfen lassen, auch dir eine kleine Entspannung zukommen zu lassen.\u00ab Dabei umspielte ihre Lippen ein beinahe diabolisches L\u00e4cheln, so da\u00df er vermutete, da\u00df die \u203akleine Entspannung\u2039 ihr mehr bringen w\u00fcrde als ihm.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe legte die Gerte auf den Schreibtisch und setzte sich mit gespreizten Schenkeln auf ihren Schreibtischstuhl, wobei die den Rock soweit hochzog, da\u00df ihre nackte Scham sich ungehindert seinen Blick pr\u00e4sentierte. Es war un\u00fcbersehbar, da\u00df sie durch das Z\u00fcchtigen seiner Person erregt worden war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er lie\u00df den Blick an ihren Stiefeln bei den F\u00fc\u00dfen angefangen hinaufwandern zu den hautfarbenen Nahtnylons, die an altmodischen wei\u00dfen Strumpfhaltern befestigt waren, die er aber bet\u00f6render empfand als vermeidlich \u203amoderne\u2039 s\u00fcndige Schwarze.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe lie\u00df ihm Zeit, den Anblick ihres Kleinods zu genie\u00dfen. Sie hatte seinen Fetisch f\u00fcr Nahtnylons und hochhackige schritthohe Stiefel an sch\u00f6nen Frauenbeinen vom ersten Tag an erkannt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zufrieden sah sie, wie er sie ein wenig \u00e4ngstlich und l\u00fcstern zugleich betrachtete. Und sie sp\u00fcrte, wie sie unter diesen Blicken erregter wurde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Daf\u00fcr f\u00fchlte er wie seine Kehle trockener und seine Handfl\u00e4chen zum Ausgleich feuchter wurden. Er h\u00e4tte im Augenblick nur ein Kr\u00e4chzen hervorgebracht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu wirst dich jetzt vor mich knien und mir langsam und gen\u00fc\u00dflich die Stiefel lecken, von den Abs\u00e4tzen aufw\u00e4rts. Du wirst mit deiner Zunge langsam \u2026\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">&nbsp;<\/p>\n<p>\u00bbJetzt erwische ich dich heute schon zum zweiten Mal beim Tr\u00e4umen\u00ab, ri\u00df Holger ihn aus seinem farbenfrohen Tagtraum.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lars, der seiner Umgebung fast vollst\u00e4ndig entr\u00fcckt war, schrak nicht nur zusammen sondern w\u00e4re um ein Haar auch noch err\u00f6tet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbLa\u00df es gut sein, alter Junge\u00ab, fuhr Holger jovial fort, ohne Lars\u2019 Reaktion irgendwie zu deuten. \u00bbManchmal mu\u00df man einfach mit den Gedanken abschweifen. Besonders bei diesem Dauerregen. Man kann sich gar nicht vorstellen, da\u00df es gestern noch sommerlich warm gewesen war.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lars achtete kaum auf das, was Holger sagte. Vielmehr dachte er dar\u00fcber nach, da\u00df sein Tagtraum im Grunde weithergeholt war und nicht nur wegen der Art und Weise wie darin unaufmerksame Mitarbeiter abgestraft wurden. Dennoch war nicht von der Hand zu weisen, da\u00df ihm der Gedanke durchaus gefiel, Lisbeth Schmitz-Grewe auf vergleichbare Weise zu Diensten zu sein. Wobei es nat\u00fcrlich wenig wahrscheinlich war, da\u00df sie \u00fcberhaupt an etwas Vergleichbarem Spa\u00df haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbGleich ist ohnehin Feierabend\u00ab, drangen Holgers Worte wieder an sein Ohr.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Holger verlie\u00df, ohne eine Entgegnung von ihm abzuwarten, das B\u00fcro.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er blickte erneut aus dem Fenster. Es sah nicht danach aus, als ob es so bald aufh\u00f6ren w\u00fcrde zu regnen. Der Himmel war nach wie vor eine einzige graue Fl\u00e4che.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er seufzte leicht, stand auf, nahm seine leere Kaffeetasse &ndash; vielleicht gab es ja noch einen Schluck in der Kanne &ndash; und ging in die K\u00fcche.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Kanne war leer, was Lars so kurz vor Feierabend auch nicht anders erwartet hatte. Neuen Kaffee zu machen lohnte sich nicht, daher wusch er seine Tasse aus und stellte sie aufs Bord.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Im selben Moment kam Lisbeth Schmitz-Grewe mit ihrer Tasse herein. Sie trug bereits Jacke und Handschuhe.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Beinahe w\u00e4re er err\u00f6tet, denn er sch\u00e4mte sich ein wenig, da\u00df er in seinen Gedanken so schamlos mit einer Kollegin umgesprungen war &ndash; obwohl in seiner Phantasie ja sie es gewesen war, die schamlos mit ihm umgesprungen war. Doch erinnerte er sich sogleich daran, da\u00df Gedanken ja grunds\u00e4tzlich unschuldig sind und sich erst bei ihrer Realisierung herausstellt, ob sie sozial vertr\u00e4glich sind oder nicht. Abgesehen davon wu\u00dfte sie ja nichts von seinen Gedanken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbMan sagt zwar immer, da\u00df es auch regnen mu\u00df, aber wenn auf Sonnentage Regen folgt, dann sind alle unzufrieden, au\u00dfer den Landwirten\u00ab, bemerkte sie beil\u00e4ufig und sp\u00fcrbar aufger\u00e4umt, w\u00e4hrend sie ihre Tasse kurz unter dem Wasserhahn umsp\u00fclte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er nickte mehr pflichtschuldig. Ihn besch\u00e4ftigte erneut die Frage, ob er bez\u00fcglich ihrer Stiefel heute fr\u00fch einer T\u00e4uschung anheim gefallen war oder nicht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe stellte ihre Tasse auf dem Bord neben seine und warf einen kurzen Blick aus dem kleinen Fenster, das auf den Firmenparkplatz hinaussah.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJetzt da Feierabend ist, beginnt es nat\u00fcrlich richtig zu regnen. &ndash; Sie m\u00fcssen doch mit dem Bus fahren, Lars.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er nickte als Antwort etwas irritiert, da ihm der Sinn ihrer Frage nicht aufging, denn schlie\u00dflich war es ihr bekannt. Da\u00df es eine Feststellung und keine Frage war, war ihm entgangen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWenn Sie wollen, kann ich Sie ein St\u00fcck in meinem Wagen mitnehmen\u00ab, fuhr sie fort als w\u00e4re es nicht das erste Mal, da\u00df sie ihm das vorschlug.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAch, so schlimm ist es gar nicht\u00ab, erwiderte er mehr reflexartig, der einen Augenblick ben\u00f6tigte, bis ihm bewu\u00dft wurde, was sie ihm gerade angeboten hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbUnsinn\u00ab, schnitt sie ihm h\u00f6flich aber bestimmt mit der gleichen Autorit\u00e4t wie in seinem Tagtraum das Wort ab, \u00bbdie Haltestelle in der N\u00e4he hat keinen Unterstand und bei dem Regen sind Sie auch mit Schirm in wenigen Minuten durchn\u00e4\u00dft.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Da sie im Augenblick sp\u00fcrbar mehr \u00c4hnlichkeit mit der Lisbeth Schmitz-Grewe aus seinem Tagtraum besa\u00df als mit der Lisbeth Schmitz-Grewe, die mit ihm seit etwas mehr als einem Jahr in der gleichen Abteilung arbeitete, traute er sich nicht, ihr Angebot abzulehnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, das stimmt\u00ab, erwiderte er und l\u00e4chelte leicht verlegen, was sie als Zusage interpretierte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbFein, dann treffen wir uns in ein paar Minuten unten am Eingang\u00ab, ihr Gesicht \u00fcberflog ein L\u00e4cheln tiefer innerer Zufriedenheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als Antwort nickte er nur.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisbeth Schmitz-Grewe war schon fast aus der K\u00fcche, als sie pl\u00f6tzlich stehenblieb und auf ihren Rock hinuntersah.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWo habe ich mir denn diesen Flecken eingefangen\u00ab, sagte sie scheinbar zu sich selbst.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Reflexartig sah er zu ihr hin und versuchte gleichfalls den Flecken zu finden, den sie glaubte entdeckt zu haben. Ihrer Blickrichtung nach urteilen, mu\u00dfte er sich knapp \u00fcber dem Saum befinden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Doch so angestrengt Lars auch hinsah, er konnte nichts entdecken. Daf\u00fcr \u203aentdeckte\u2039 er etwas anderes, als sie den Rocksaum soweit anhob, da\u00df er \u00fcber die Knie reichte, um besser den imagin\u00e4ren Flecken betrachten zu k\u00f6nnen &ndash; da\u00df er sich am Morgen nicht get\u00e4uscht hatte, Lisbeth Schmitz-Grewes schicke Stiefel waren tats\u00e4chlich schritthoch, was sein Herz einen Freudensprung vollf\u00fchren lie\u00df und er den Grund f\u00fcr das Entdecken des \u203aFlecks\u2039 richtig deutete.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie lie\u00df ihn den Anblick ihrer Stiefel in Ruhe genie\u00dfen, denn sie hielt den Rock eine Weile hoch, w\u00e4hrend sie versuchte, den imagin\u00e4ren Fleck zu entfernen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo, jetzt ist er weg\u00ab, sagte sie zufrieden und wandte sich ihm noch einmal zu. \u00bbMan hat sich schneller einen Fleck eingehandelt als man glaubt\u00ab, bemerkte sie von einem besonderen L\u00e4cheln begleitet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er erwiderte ihr L\u00e4cheln, das bereits mehr ein verschw\u00f6rerisches Grinsen war. Worauf ihr L\u00e4cheln fast zu einem fr\u00f6hlichen Lachen wurde, das ihm sagte, da\u00df er sie bisher v\u00f6llig falsch eingesch\u00e4tzt hatte und da\u00df sie vielleicht doch viel mit der Lisbeth Schmitz-Grewe aus seiner Phantasie gemeinsam haben k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fortsetzung von Die \u00bbGouvernante\u00ab &nbsp; \u00bbLars, du sollst sofort zur Schmitz-Grewe ins B\u00fcro kommen\u00ab, ri\u00df Holger ihn unsanft aus seinen Gedanken. Holgers Mimik verriet nichts Gutes. Und Lars schrak zusammen. Schlie\u00dflich bedeutete es nur selten etwas Gutes, ins B\u00fcro der Schmitz-Grewe zitiert zu werden. Mit heftig klopfendem Herzen und weichen Knien ging er zum [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[52,37,32],"tags":[61,38,41],"class_list":["post-3063","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erotisches","category-kurze-geschichten","category-literarisches","tag-erotisches","tag-kurzgeschichten","tag-literatur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3063"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3063\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8455,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3063\/revisions\/8455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}