{"id":3160,"date":"2016-11-10T23:52:10","date_gmt":"2016-11-10T22:52:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3160"},"modified":"2026-04-11T20:12:55","modified_gmt":"2026-04-11T18:12:55","slug":"kurzes-68-lediglich-aus-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3160","title":{"rendered":"Kurzes #68 \u00b7 Lediglich aus Liebe?"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160625_513_800_2.jpg\"\/><\/p>\n<p>\u00bbIch bin auch davon \u00fcberzeugt, da\u00df die meisten Frauen das mehr ihrem Partner zuliebe machen als wirklich aus eigener Neigung\u00ab, sagte Britta in einem Tonfall, der keinen Raum f\u00fcr Zweifel lie\u00df. Wie um das zu unterstreichen, schob sie sich ein dickes St\u00fcck Schwarzw\u00e4lderkirsch in den Mund und zeigte dabei demonstrativ die gepflegten Z\u00e4hne als wollte sie zus\u00e4tzlich zum St\u00fcck Kuchen auch noch jedem Gegenargument den Garaus machen.<!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa fragte sich, \u00fcber was sie sich mehr wundern sollte, \u00fcber Brittas unumst\u00f6\u00dfliche \u00dcberzeugungen oder dar\u00fcber, da\u00df sie trotz ihres reichhaltigen Konsums an S\u00fc\u00dfem kein Gramm zunahm. Im B\u00fcro knabberte sie den ganzen Tag irgendeinen Schokoriegel oder vergleichbares. Sie war zwar keine zarte Elfe, eher reichlich \u00fcppig, doch waren bei ihr alle Rundungen an den richtigen Stellen. Sie wu\u00dfte das und unterstrich das narzi\u00dftisch mit k\u00f6rperbetont geschnittener Kleidung. W\u00e4hrend manch schlankere in einem engen Kleid leicht wie die Wurst in der Pelle wirkte, war Brittas Erscheinung weit davon entfernt. Ihre Dekollet\u00e9s \u00fcberlie\u00dfen nur sehr wenig der Phantasie. Lisa hatte in den mittlerweile f\u00fcnf Jahren, in denen sie sich ein B\u00fcro teilten, nicht herausfinden k\u00f6nnen, ob das Blond ihrer seidigen Haare echt war. Sie wu\u00dfte nicht, warum sie sich ge\u00e4rgert hatte, als Harmut euphorisch meinte, da\u00df Britta verdammt tolle Beine hat. Sie fand ihre ja auch nicht schlecht und er lie\u00df keine Gelegenheit aus, ihr deswegen Komplimente zu machen. Sie hatte sich bereits mehr als einmal gefragt, warum sie in Britta eine Rivalin sah, wof\u00fcr es keinen Grund gab: h\u00fcbsch, gro\u00df, schlank, mit langem dichten Haar, dessen Schwarz echt war. Au\u00dferdem traute ihr Lisa nicht genug Hinterh\u00e4ltigkeit zu, um einer anderen den Mann abspenstig zu machen, und &ndash; was Lisa allein schon beruhigen mu\u00dfte &ndash; geh\u00f6rte er just zu jenen M\u00e4nnern, \u00fcber Britta gerade ihre \u203aWeisheiten\u2039 ausbreitete, die sie in irgendeiner obskuren Kolumne irgendeiner der zahlreichen Frauenzeitschriften beim Friseur oder auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn gelesen hatte. Britta verschlang gen\u00fc\u00dflich diese Presseerzeugnisse. Besonders jene, in denen \u00fcber M\u00e4nner auf eine Art und Weise hergezogen wurde, da\u00df einem Mann, k\u00e4me er auch nur im Ansatz auf den Gedanken, sich vergleichbar \u00fcber Frauen zu \u00e4u\u00dferen, Frauenfeindlichkeit vorgeworfen w\u00fcrde &ndash; und das zu Recht. Ob die Autorinnen diese Artikel aus pers\u00f6nlicher Abrechnung oder weil sich mit dergleichen vorz\u00fcglich Kasse machen lie\u00df, verfa\u00dften, war nur selten eindeutig nachzuvollziehen. Weiter brachte es die Gesellschaft in keinem Fall. Niemand leugnete, da\u00df es unz\u00e4hlige Arschl\u00f6cher unter den M\u00e4nnern gab, Lisa war selbst oft genug einem von diesen Exemplaren begegnet, am besten ignorierte frau die, dann starben die mit der Zeit von allein aus &ndash; hoffte sie jedenfalls.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie stocherte abwesend und lustlos in ihrem gedeckten Apfelkuchen, w\u00e4hrend Britta mit ihren Gemeinpl\u00e4tzen fortfuhr. Sie fragte sich, warum sie mit Britta ins Caf\u00e9 gegangen war. Allerdings konnte sie ja nicht vorher wissen, da\u00df sie sich ausgerechnet \u00fcber dieses Thema auslassen w\u00fcrde. Gew\u00f6hnlich redete sie \u00fcber alles m\u00f6gliche, vor allem aber \u00fcber Belangloses.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDa\u00df Topmanager und erfolgreiche Anw\u00e4lte und \u00c4rzte sich von Dominas verhauen lassen, ist ja nichts Neues. Manche von denen brauchen das halt als Ausgleich, weil sie ohne dem nicht so recht mit der Verantwortung ihres Jobs fertig werden. Aber da\u00df auch ganz normale M\u00e4nner das m\u00f6gen, und es sollen ja nicht wenige sein, f\u00e4llt mir ja schon schwer zu glauben. Ich meine, die meisten, die auf der Arbeit wenig zu sagen haben, m\u00fc\u00dften doch eher dazu neigen, zu Hause den starken Mann herauszukehren. Und vor ihren Frauen noch das H\u00fcndchen zu machen, sich von ihnen schikanieren zu lassen\u2026 Nein\u2026 \u00ab, Britta sch\u00fcttelte verst\u00e4ndnislos die blonden Locken und schob sich ein weiteres St\u00fcck Schwarzw\u00e4lder in den Mund.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa nahm einen Schluck Kaffee und dachte daran, da\u00df Hartmut einer dieser \u203anormalen\u2039 M\u00e4nner war, die vor ihren Frauen das \u203aH\u00fcndchen machten\u2039.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nun bekleidete Hartmut in seiner Firma zwar nicht gerade eine untergeordnete Position, aber von einem Topmanager mit weitreichender Verantwortung war er doch um einiges entfernt. Und doch geno\u00df er es, zu ihren sch\u00f6nen F\u00fc\u00dfen zu liegen und sich von ihr \u203aschikanieren\u2039 zu lassen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe ja nichts dagegen, wenn sie das total geil macht\u00ab, senkte Britta bei diesem Satz die Stimme und nicht nur, damit niemand au\u00dfer Lisa etwas verstand, zwinkerte ihr vertraulich und mit einem breiten Grinsen zu, \u00bbaber ich bezweifle, da\u00df eine normale Frau von sich aus darauf steht.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa mu\u00df wohl reichlich skeptisch geblickt haben, denn Britta schien gen\u00f6tigt, hinzuf\u00fcgen: \u00bbNat\u00fcrlich gibt es Frauen, die auf die Rolle der Domina stehen auch ohne damit Geld zu verdienen. Wobei die Professionellen in Regel noch nicht mal selbst darauf stehen. Die machen\u2019s vor allem, weil es mehr Geld bringt und weil sie selbst keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden haben m\u00fcssen. Ist ja wohl auch verp\u00f6nt. Wie gesagt, es gibt nat\u00fcrlich auch ganz normale Frauen, die nur dann scharf werden, wenn ein Mann vor ihnen kriecht. Oder die sich eben auch selbst gen\u00fc\u00dflich vertrimmen und schikanieren lassen. Aber davon d\u00fcrfte es weitaus weniger geben als ihre m\u00e4nnlichen Gegenst\u00fccke. &ndash; Darin sind sich alle Fachleute einig\u00ab, f\u00fcgte sie nach einer Kunstpause hinzu, als sei dieses Argument die letzte Weisheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Aber sicher, in diesen Publikationen schreiben ja nur renommierte Fachleute, die immer auf den aktuellen Wissensstand sind. Lisa nahm einen langen Schluck von ihrem lauwarmen Kaffee, damit sie nicht breit grinsen mu\u00dfte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDamit ich nicht falsch verstanden werde, ich habe nichts dagegen, wenn jeder zu seinen Neigungen steht, M\u00e4nner und Frauen gleicherma\u00dfen. So was zu verstecken ist sch\u00e4dlich. Aber die Betreffenden m\u00fcssen sich auch dar\u00fcber klar sein, da\u00df es nicht so leicht f\u00fcr sie ist, das passende Gegenst\u00fcck zu finden. Frauen d\u00fcrften es da sicherlich leichter haben. Wie schon gesagt, sind sie in der Minderzahl und k\u00f6nnen daher w\u00e4hlen. Und die anderen &ndash; ich meine die anderen M\u00e4nner &ndash; m\u00fcssen hoffen, da\u00df sie, wenn sie schon nicht das Gl\u00fcck haben, eine Frau mit gleichen Neigungen zu finden, eine Partnerin bekommen, die sich aus Liebe zu ihnen bereit findet, ihre Spiele mitzuspielen. Aber ob das wirklich leichter ist, als eine mit denselben Neigungen zu finden, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Britta gab an diesem Nachmittag noch reichlich von diesen \u203aErkenntnissen\u2039 und \u203aLebensweisheiten\u2039 aus dritter und vierter Hand von sich. Lisa hatte geduldig zugeh\u00f6rt, einerseits weil sie wu\u00dfte, da\u00df jedes Gegenargumentieren zwecklos war, sie weder Lust noch das Bed\u00fcrfnis hatte, sich Britta gegen\u00fcber zu outen und das Gespr\u00e4ch somit nur unn\u00f6tig in die L\u00e4nge gezogen worden w\u00e4re, andererseits konnte sie einen Restzweifel \u00fcber die Motivation f\u00fcr ihr eigenes Verhalten nicht beseitigen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Bevor sie Hartmut begegnet war, hatte sie sich \u00fcber SM und dergleichen keinerlei Gedanken gemacht. Sie wu\u00dfte, da\u00df es das gab, es gar nicht mal so selten war und auch nichts \u203aKrankhaftes\u2039 war, aber sie hatte bisher bei sich keinerlei Bed\u00fcrfnisse dahingehend feststellen k\u00f6nnen. Hartmut hatte mit seinen Neigungen von Anfang nicht hinter dem Berg gehalten, war allerdings auch nicht mit der T\u00fcr ins Haus gefallen. Es war ihm gelungen, sie vom ersten Moment an neugierig zu machen und zu begeistern, was nat\u00fcrlich dadurch beg\u00fcnstigt worden war, da\u00df sie von Anfang an bis \u00fcber beide Ohren verknallt in ihn war. Er sah gut aus, hatte einen athletischen K\u00f6rper, breite Schultern, schmale H\u00fcften und einen richtigen Knackarsch, von dem bald jede Frau bei einem Mann tr\u00e4umt. Sein Charme war jungenhaft, liebensw\u00fcrdig, nicht aufdringlich und sie hatte bei ihm stets das Gef\u00fchl, ernst genommen zu werden. Anf\u00e4nglich hatte sie es f\u00fcr eine Metapher gehalten, als er ihr erkl\u00e4rte, da\u00df er es genie\u00dfe, der Sklave einer sch\u00f6nen langbeinigen Frau zu sein. Doch schnell hatte er jeden Zweifel diesbez\u00fcglich beseitigt. Jede seiner \u00c4u\u00dferung \u00fcber SM hatte er mit Komplimenten an sie verbunden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ja, er war ein brillanter Marketingmensch und das nicht nur im Beruf. Er hatte es so vollendet verstanden, sich als ihren pers\u00f6nlichen Sklaven zu verkaufen, da\u00df sie am Ende \u00fcberzeugt war, da\u00df sie schon immer einen gewollt hat, obwohl sie bis dahin nicht nur nie einen vermi\u00dft, sondern sich erst gar nicht hatte vorstellen k\u00f6nnen, da\u00df ihr das jemals gefallen k\u00f6nnte. Mittlerweile waren sie fast ein Jahr zusammen und Hartmut lie\u00df nichts an Aufmerksamkeit ihr gegen\u00fcber vermissen. Sie schien l\u00e4ngst \u00fcberzeugt, da\u00df sie selbst schon immer die geborene Herrin gewesen ist. So viel Spa\u00df am Sex wie mit Hartmut hatte sie noch nie gehabt, was etwas hei\u00dfen will, denn Sex hatte ihr schon immer Spa\u00df gemacht, wof\u00fcr sie sich bisweilen sogar ein wenig sch\u00e4mte, besonders wenn sie ausgiebig erotischen Tagtr\u00e4umen nachging und das Gef\u00fchl hatte, vermeintlich wichtigeres dar\u00fcber zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">In ihrer Beziehung zu Hartmut schien alles in bester Ordnung zu sein, bis eben zu jenem Nachtmittag als sie sich von Britta hatte \u00fcberreden lassen, doch noch mit ins Caf\u00e9 zu gehen. Was auch ein wenig Hartmuts Schuld war, w\u00e4re er an diesem Tag nicht auf Dienstreise gewesen, w\u00e4re sie vom B\u00fcro sogleich nach Hause gefahren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zuerst war sie lediglich genervt und verga\u00df ziemlich schnell Brittas Erg\u00fcsse. Doch hat der Zweifel erstmal das geringste Fleckchen N\u00e4hrboden gefunden, dann spro\u00df und gedieh er, da\u00df es eine Freude ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie sa\u00df mit \u00fcbereinandergeschlagenen Beinen auf einem K\u00fcchenstuhl. Sie trug das, worin Hartmut sie am liebsten sah: schritthohe enganliegende schwarze Stiefel aus weichem Leder, deren Absatzh\u00f6he ein gelungener Kompromi\u00df aus H\u00f6he und der M\u00f6glichkeit zum sicheren Gehen war. Seiner Auffassung nach konnten Abs\u00e4tze nicht hoch genug sein, doch sie blieb in diesem Punkt standhaft. Sie trug ja selbst gerne hohe Abs\u00e4tze, aber sie wollte doch noch einigerma\u00dfen sicher darauf laufen k\u00f6nnen. Das sah er ziemlich schnell ein, denn eine Domse, die nur m\u00fchsam die Balance halten kann, wirkt nicht wirklich \u00fcberzeugend. Der beige Ledermini bedeckte kaum ihren h\u00fcbschen Po. Sie h\u00e4tte einen l\u00e4ngeren Rock vorgezogen. Mehr als knielang mit einem seitlichen Schlitz fast bis zur H\u00fcfte. Das war in ihren Augen viel erotischer, verruchter vor allem. Eine Domse sollte ihre Reize verstecken und zeigen zugleich. Aber sie hatte Hartmut letztlich nachgegeben. Sozusagen als Ausgleich, weil er ihr bei der Absatzh\u00f6he die Entscheidung \u00fcberlassen hatte. Wor\u00fcber es nie eine Diskussion gegeben hatte, waren Korsetts. Die hatten sie schon als Kind fasziniert, wenn sie diese auf alten Abbildungen und in historischen Filmen sah. Schon fr\u00fch hatte sie sich ihr erstes gekauft. Zwar nicht aus schwarzem Leder wie das, was sie im Moment trug, sondern aus blauem Satin. Sie liebte den gleichm\u00e4\u00dfigen Druck auf den K\u00f6rper, da\u00df man gar nicht anders konnte, als aufrecht zu sitzen und zu gehen, da\u00df sie, vorausgesetzt sie pa\u00dften, sich angenehm trugen und den R\u00fccken entspannten. Da\u00df oberarmlange Lederhandschuhe die W\u00fcrde einer Domse noch unterstrichen, verstand sich fast von selbst. Auch wenn sie sich mindestens einmal in der Woche fragte, ob diese Kost\u00fcmierung sein mu\u00dfte, so war ihr doch bewu\u00dft, da\u00df eine Domse in Jeans, Sweatshirt und Turnschuhen, zwar machbar ist und Autorit\u00e4t &ndash; zum Gl\u00fcck! &ndash; nicht von Kleidung abh\u00e4ngt, so i\u00dft das Auge dennoch mit. Andererseits h\u00e4tte sie ihn oft genug lieber gerne in einem schicken Kost\u00fcm mit engem Rock, das durchaus aus Leder sein durfte, Nahtnylons, hochhackigen Schuhen und strenger Frisur dominiert. Aber er lief lieber einem Klischee nach. Normalerweise st\u00f6rte sie einzig der sehr kurze Rock. Jetzt jedoch mi\u00dffiel ihr bis auf das Korsett fast alles. Ihr wollten Brittas Worte einfach nicht aus dem Kopf. Da\u00df er eben nicht nur stets bestimmte, was sie bei ihren Sessions trug, sondern auch im gro\u00dfen und ganzen den Ablauf. Vielleicht weil sie stets auf mehr als nur auf ihre Kosten kam, war ihre Motivation, sich selbst mehr einzubringen, bisher nicht sonderlich gro\u00df gewesen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er schlabberte ziemlich laut. Rindfleischsuppe mit Nudeln und dicken Fleischst\u00fccken aus einem auf dem Boden stehenden Hundenapf zu essen, ist alles andere als leicht. Sie hatte das Rezept von ihrer Gro\u00dfmutter. Daf\u00fcr stand sie zwar lange in der K\u00fcche, aber das Ergebnis war das Bem\u00fchen wert. Hartmut, der Suppen im allgemeinen vorher nicht viel hatte abgewinnen k\u00f6nnen, war nach dieser f\u00f6rmlich s\u00fcchtig geworden. Fr\u00fcher hatte er das Spiel mit Nudeln gemacht. Wie ein Hund schnappte er ein dickes St\u00fcck Suppenfleisch und kaute es von einem gen\u00fc\u00dflichen Grunzen begleitet. Bisher hatte sie bei dieser Geste anger\u00fchrt schmunzeln m\u00fcssen. Heute jedoch erschien es ihr beinahe \u00fcberfl\u00fcssig, ja \u00e4rgerlich und aufgesetzt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchmatz nicht so laut\u00ab, fuhr sie ihn ver\u00e4rgert an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte es nicht wie \u00fcblich halb im Ernst und halb gespielt gesagt. Kaum hatte sie es ausgesprochen, wurde ihr bewu\u00dft, da\u00df sie tats\u00e4chlich ver\u00e4rgert war. Sein Schlabbern, sein Schl\u00fcrfen und sein Schmatzen waren ihr l\u00e4stig. Wenn er partout die k\u00f6stliche Suppe aus diesem zugegebenerma\u00dfen edlen Hundenapf essen wollte, konnte er sich wenigstens bem\u00fchen, sich so gesittet wie m\u00f6glich zu verhalten und nicht wie ein verlauster halbverhungerter Stra\u00dfenk\u00f6ter, der ein erstes richtiges Fressen seit langem bekommen hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie blickte auf seine breiten Schultern, das dichte braune Haar, die Muskeln, die er angespannt hatte. Sie konnte nicht umhin sich an seinem sch\u00f6nen K\u00f6rper zu weiden, der ungehindert ihren Blicken ausgeliefert war, denn au\u00dfer einem Lederharnisch, der mit einem Futteral seinen sch\u00f6nen Schwanz umschlo\u00df, wodurch er keine Erektion bekommen konnte, ohne da\u00df es schmerzhaft f\u00fcr ihn wurde, und einem breiten Lederhalsband trug er nichts.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sah ihn gerne in engen schwarzen Ledershorts, die seinen Knackarsch betonten &ndash; sie scheute es sich nicht zuzugeben, da\u00df sie beim blo\u00dfen Anblick sofort na\u00df wurde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er grunzte leise, bem\u00fchte sich, weniger ger\u00e4uschvoll zu essen, aber wie dem meist so ist, ausgerechnet wenn man versucht etwas so unauff\u00e4llig wie m\u00f6glich zu machen, geht es erst recht schief.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Auf den Boden neben dem Napf hatte sich eine ansehnliche Lache gebildet, in der Nudeln, Gem\u00fcsest\u00fccke und Suppengr\u00fcn schwammen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wie gut, da\u00df der K\u00fcchenboden gefliest war. Sie dachte in diesem Moment wie eine gestre\u00dfte Hausfrau. Dabei hatte sie einen \u203aSklaven\u2039 der den Boden mit Begeisterung reinigen w\u00fcrde &ndash; und das bisher auch immer bereitwillig gemacht hat.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie wu\u00dfte nicht, ob sie weiterhin gelangweilt oder ver\u00e4rgert auf ihrem Platz sitzen sollte. Unwirsch hatte sie begonnen mit dem freien Fu\u00df zu wippen und die Peitsche in ihren H\u00e4nden leicht ungehalten zu drehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch hab\u2019 doch gesagt, du sollst nicht so schmatzen\u00ab, es klang jetzt richtig aggressiv.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er h\u00e4tte sich fast verschluckt. Nicht da\u00df ihm ihre Heftigkeit mi\u00dffallen h\u00e4tte, aber er wu\u00dfte sie nicht einzuordnen, bisher war sie zwar auch streng gewesen aber mit G\u00fcte. Sollte sie jetzt langsam in Fahrt kommen?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ob seine f\u00fcr einen Menschen doch h\u00f6chst ungew\u00f6hnliche Haltung bei der Nahrungsaufnahme daran Schuld war oder was anderes, jedenfalls mu\u00dfte er kr\u00e4ftig r\u00fclpsen, zur\u00fcckhalten war unm\u00f6glich. Es hatte sich zuviel Luft in ihm gesammelt. Und dieser R\u00fclpser war nat\u00fcrlich alles andere als leise.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbVerdammt Schei\u00dfe, mu\u00dft du dich wie eine alte Sau benehmen\u00ab, entfuhr es ihr w\u00fctend und im selben Moment sauste ihre Peitsche mit einer Wucht auf seinem nackten Hintern nieder, die sie vielleicht noch mehr \u00fcberraschte als ihn. Er st\u00f6hnte vor Schmerz auf, denn es tat verdammt weh. Er unterdr\u00fcckte unwillk\u00fcrlich den Reflex zu protestieren, obwohl er ein \u00bbSag mal, spinnst du oder was? So fest zuzuschlagen\u00ab schon auf der Zunge hatte. Zwar hatte die Tatsache, da\u00df sie sa\u00df und daher in einem eher ung\u00fcnstigen Winkel getroffen hatte, dem Schlag etwas von seiner Heftigkeit genommen. H\u00e4tte sie dagegen hinter ihm gestanden und mit dieser Wucht zugeschlagen\u2026 Er wagte nicht daran zu denken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa, die sich schnell bewu\u00dft wurde, da\u00df ihr Schlag aus reiner Wut und \u00c4rger heraus gef\u00fchrt worden und somit durch nichts zu entschuldigen war, machte, was die meisten machen, die einen Fehler begangen haben, ihn aber weder eingestehen wollen noch k\u00f6nnen; sie gab einzig dem Ziel ihrer Wut die Schuld und hackte jetzt erst recht auf ihm herum. Erst jetzt schien sie das ganze Ausma\u00df der Lache auf den Fliesen zu sehen, da\u00df ihr auf dem Boden stehender Stiefel mit Nudeln und Suppenspritzern mehr als reichlich verziert war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSiehst du nicht, was du altes Schwein gemacht hast? Der ganze Boden schwimmt von deiner Schei\u00dfsuppe! Meine Stiefel hast du auch versaut! Nicht mal vern\u00fcnftig fressen kannst du! Du kannst eigentlich gar nichts, du Schlappschwanz!\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie redete sich in Rage und nichts war mehr gespielt. Sie machte ihrem angestauten \u00c4rger Luft, aber sie wu\u00dfte nicht, wor\u00fcber sie sich wirklich \u00e4rgerte, \u00fcber ihn, da\u00df sie sich zu einer solch heftigen Reaktion hatte hinrei\u00dfen lassen oder \u00fcber das dumme Gerede von dieser bl\u00f6den fetten Kuh Britta, die noch nie was verstanden hatte. Die sollte sich von \u2019nem echten Kerl mindestens einmal pro Woche so richtig durchficken lassen, dann w\u00fcrde sie nicht mehr so einen Bl\u00f6dsinn lesen und vor allem reden! F\u00fcr was anderes war die doch sowieso nicht zu gebrauchen! Sie ignorierte vollkommen, da\u00df Britta ein reges Sexualleben besa\u00df und damit auch nicht hinter dem Berg hielt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Hartmut schaute Lisa von untenher wie ein gepr\u00fcgelter Hund an. Was er in gewisser Weise auch war. Er wu\u00dfte nicht mehr war los war. Die Worte prasselten wie Peitschenhiebe auf ihn nieder und manche empfand er auch so. Trotz aller H\u00e4rte und obwohl sie immer wieder nahe dran war, sprach sie wirklich dem\u00fctigende Worte, die ihre Spuren erst mit Versp\u00e4tung hinterlassen, daf\u00fcr aber nur schwer auszul\u00f6schen sind, nicht aus. Er hatte sich eigentlich immer gew\u00fcnscht, da\u00df sie einmal von selbst derart aus sich herausgehen w\u00fcrde. Er geno\u00df es und es erschreckte ihn zu gleich, weil er den Grund daf\u00fcr nicht erkennen konnte. Au\u00dferdem brannte die Stelle an seinem Hintern wo ihr Schlag ihn getroffen hatte, h\u00f6llisch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Auch sie bemerkte in sich eine Ver\u00e4nderung, mehr unbewu\u00dft noch, aber es lie\u00df sich nicht leugnen; ihn derart schlecht zu behandeln, gefiel ihr, erregte sie &ndash; ja verdammt, es machte sie richtig geil! Sie sp\u00fcrte, da\u00df sie Macht \u00fcber ihn hatte und jetzt ganz sch\u00f6n viel von ihm verlangen konnte. Die anf\u00e4ngliche Wut war bereits verraucht, jetzt geno\u00df sie einzig ihre Macht. Sie f\u00fchlte sich wie in einem Rausch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie stand auf, beugte sich hinunter und nahm ihm den fast leeren Napf weg.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu leckst jetzt alles vom Boden auf und dann leckst du mir die Stiefel sauber, so da\u00df sie gl\u00e4nzen. H\u00f6rst du?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie drohte mit der Peitsche, da er z\u00f6gerte. Sie hatte von ihm noch nie verlangt auch vom Boden aufzulecken, sondern diesen nur aufzuwischen. Das hatte noch keine Frau von ihm verlangt. Obwohl die Fliesen sauber waren, war es doch alles andere als hygienisch. Von ihren Stiefeln war das was anderes, das tat er mit gro\u00dfem Genu\u00df, keine Frage.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Andererseits; sie holte zu einem Schlag aus, dessen Wucht den vorangegangenen noch um einiges \u00fcbertreffen w\u00fcrde, au\u00dferdem stand sie jetzt. Sie f\u00fchrte den Schlag. Die Gerte zischte mit einem ekelhaften Ger\u00e4usch durch die Luft. Er schlo\u00df die Augen, bereit auch diesen Schlag mannhaft zu ertragen und zugleich hoffend, da\u00df sie im letzten Moment noch abmildern w\u00fcrde. Er sp\u00fcrte schon den Luftzug, er spannte alle Muskeln an, hielt den Atem an, versp\u00fcrte Angst und Lust zugleich und bald w\u00fcrde er den Schlag sp\u00fcren\u2026 Es war nur der Luftzug, den er sp\u00fcrte. Sie hatte keinen Augenblick daran gedacht, ihn wirklich zu treffen. Sie war sich bewu\u00dft, da\u00df ein Schlag mit dieser Wucht mehr als nur unverantwortlich war und nicht nur weil sie neben seine linke Niere gezielt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er \u00f6ffnete erleichtert die Augen, sah sie von unten heran. Ihre Augen blitzten auf eine Weise, die er an ihr noch nicht kannte, aber der ihm au\u00dferordentlich gut gefiel. Er wu\u00dfte noch nicht, was diesen Wandel in ihr verursacht hatte. Im Augenblick hielt er es f\u00fcr angebracht, ihr lieber Folge zu leisten. Seine Haltung war zur Gegenwehr auch ziemlich ung\u00fcnstig. Lisa geh\u00f6rte zu den Frauen, die trotz ihres schlanken K\u00f6rperbaus \u00fcber eine erstaunliche Kraft verf\u00fcgen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbLeckst du jetzt endlich deine Schei\u00dfe auf, die du gemacht hast!\u00ab Sie fuchtelte mit der Gerte, schien zu weiteren Schl\u00e4gen entschlossen. \u00bbOder soll ich dich mit deiner bl\u00f6den Fresse da rein dr\u00fccken!\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihre Worte lie\u00dfen Gef\u00fchle der Zuneigung und Lust aus sie durchstr\u00f6men, noch nie hatte er sich w\u00e4hrend einer Session zu ihr so hingezogen gef\u00fchlt. Je mehr sie ihn niedermachte, desto mehr f\u00fchlte er sich zu ihr gezogen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sp\u00fcrte das und je mehr er es geno\u00df, von ihr so behandelt zu werden, desto mehr geno\u00df sie ihr eigenes Tun, ja begehrte sie ihn.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er \u00fcberwand sich und leckte die Suppe vom Boden auf. Er stellte fest, da\u00df ihm das verdammt gut gefiel, und mu\u00dfte gegen eine Erektion ank\u00e4mpfen, die in seinem Geschirr schmerzhaft war. Er wu\u00dfte nicht, da\u00df sie in ihrer K\u00f6rpermitte gleiches versp\u00fcrte, so sehr erregte es sie zu sehen, wie er, als sei es das Selbstverst\u00e4ndlichste von der Welt, den Boden sauberleckte, um sich anschlie\u00dfend ihren Stiefeln zu widmen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie schlo\u00df die Augen, legte den Kopf in den Nacken, seufzte leise vor Lust auf und glaubte seine Zunge durch das Leder auf ihrer Haut zu sp\u00fcren. Sie dachte l\u00e4ngst nicht mehr an Britta, an ihre Zweifel, die zu dieser Situation gef\u00fchrt hatten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie \u00f6ffnete die Augen, sah wie er ihre Stiefel blankgeleckt hatte, wie er ihre Abs\u00e4tze mit der Zunge umspielte. L\u00e4nger konnte sie es nicht mehr aushalten. Sie mu\u00dfte ihn in sich sp\u00fcren. Sie packte ihn mit festem Griff bei den Schultern. Er sp\u00fcrte ihre N\u00e4gel durch das weiche Leder ihrer Handschuhe. Furchtsam sah er sie an, sah das Lachen in ihren Augen, einen fr\u00f6hlichen \u00dcbermut, der an Stelle ihrer Wut getreten war. Sie dr\u00fcckte ihn auf den R\u00fccken, so da\u00df er mitten auf dem K\u00fcchenboden lag, dabei den Napf umstie\u00df, und der restliche Inhalt sich \u00fcber den Boden ergo\u00df, was ihr aber nicht mehr sah oder gar nicht interessierte. Er sp\u00fcrte, wie sie mit festem Griff seinen Schwanz aus dem Ledergef\u00e4ngnis befreite, unmittelbar darauf auch schon auf ihm sa\u00df und\u2026 ja, man konnte es gar nicht anders nennen &ndash; ihn regelrecht durchfickte. Vergessen war der Schmerz auf seinem Hintern. Vergessen hatte sie ihren \u00c4rger. Sie hatten beide ihren Spa\u00df, nur das stand wirklich fest.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ab heute w\u00fcrde sie den Ablauf der Sessions bestimmen, vor allem weg mit diesen kurzen R\u00f6cken und endlich die langen, bis zur H\u00fcfte geschlitzten, die sie wirklich scharf fand. Verdammt, sie war die Domse und er nur ein Schei\u00dfsklave, der nichts als zu gehorchen hatte, den sie nach Herzenslust benutzen konnte!<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es mochte vielleicht Frauen geben, die \u203aso etwas\u2039 f\u00fcr einen Mann nur aus Liebe machten; sie geh\u00f6rte ganz sicher nicht zu ihnen.<\/p>\n<p>?Ich bin auch davon ?berzeugt, da? die meisten Frauen das mehr ihrem Partner zuliebe machen als wirklich aus eigener Neigung?, sagte Britta in einem Tonfall, der keinen Raum f?r Zweifel lie?. Wie um das zu unterstreichen, schob sie sich ein dickes St?ck Schwarzw?lderkirsch in den Mund und zeigte dabei demonstrativ die gepflegten Z?hne als wollte sie zus?tzlich zum St?ck Kuchen auch noch jedem Gegenargument den Garaus machen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa fragte sich, ?ber was sie sich mehr wundern sollte, ?ber Brittas unumst??liche ?berzeugungen oder dar?ber, da? sie trotz ihres reichhaltigen Konsums an S??em kein Gramm zunahm. Im B?ro knabberte sie den ganzen Tag irgendeinen Schokoriegel oder vergleichbares. Sie war zwar keine zarte Elfe, eher reichlich ?ppig, doch waren bei ihr alle Rundungen an den richtigen Stellen. Sie wu?te das und unterstrich das narzi?tisch mit k?rperbetont geschnittener Kleidung. W?hrend manch schlankere in einem engen Kleid leicht wie die Wurst in der Pelle wirkte, war Brittas Erscheinung weit davon entfernt. Ihre Dekollet?s ?berlie?en nur sehr wenig der Phantasie. Lisa hatte in den mittlerweile f?nf Jahren, in denen sie sich ein B?ro teilten, nicht herausfinden k?nnen, ob das Blond ihrer seidigen Haare echt war. Sie wu?te nicht, warum sie sich ge?rgert hatte, als Harmut euphorisch meinte, da? Britta verdammt tolle Beine hat. Sie fand ihre ja auch nicht schlecht und er lie? keine Gelegenheit aus, ihr deswegen Komplimente zu machen. Sie hatte sich bereits mehr als einmal gefragt, warum sie in Britta eine Rivalin sah, wof?r es keinen Grund gab: h?bsch, gro?, schlank, mit langem dichten Haar, dessen Schwarz echt war. Au?erdem traute ihr Lisa nicht genug Hinterh?ltigkeit zu, um einer anderen den Mann abspenstig zu machen, und ? was Lisa allein schon beruhigen mu?te ? geh?rte er just zu jenen M?nnern, ?ber Britta gerade ihre ?Weisheiten? ausbreitete, die sie in irgendeiner obskuren Kolumne irgendeiner der zahlreichen Frauenzeitschriften beim Friseur oder auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn gelesen hatte. Britta verschlang gen??lich diese Presseerzeugnisse. Besonders jene, in denen ?ber M?nner auf eine Art und Weise hergezogen wurde, da? einem Mann, k?me er auch nur im Ansatz auf den Gedanken, sich vergleichbar ?ber Frauen zu ?u?eren, Frauenfeindlichkeit vorgeworfen w?rde ? und das zu Recht. Ob die Autorinnen diese Artikel aus pers?nlicher Abrechnung oder weil sich mit dergleichen vorz?glich Kasse machen lie?, verfa?ten, war nur selten eindeutig nachzuvollziehen. Weiter brachte es die Gesellschaft in keinem Fall. Niemand leugnete, da? es unz?hlige Arschl?cher unter den M?nnern gab, Lisa war selbst oft genug einem von diesen Exemplaren begegnet, am besten ignorierte frau die, dann starben die mit der Zeit von allein aus ? hoffte sie jedenfalls.<!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie stocherte abwesend und lustlos in ihrem gedeckten Apfelkuchen, w?hrend Britta mit ihren Gemeinpl?tzen fortfuhr. Sie fragte sich, warum sie mit Britta ins Caf? gegangen war. Allerdings konnte sie ja nicht vorher wissen, da? sie sich ausgerechnet ?ber dieses Thema auslassen w?rde. Gew?hnlich redete sie ?ber alles m?gliche, vor allem aber ?ber Belangloses.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Da? Topmanager und erfolgreiche Anw?lte und ?rzte sich von Dominas verhauen lassen, ist ja nichts Neues. Manche von denen brauchen das halt als Ausgleich, weil sie ohne dem nicht so recht mit der Verantwortung ihres Jobs fertig werden. Aber da? auch ganz normale M?nner das m?gen, und es sollen ja nicht wenige sein, f?llt mir ja schon schwer zu glauben. Ich meine, die meisten, die auf der Arbeit wenig zu sagen haben, m??ten doch eher dazu neigen, zu Hause den starken Mann herauszukehren. Und vor ihren Frauen noch das H?ndchen zu machen, sich von ihnen schikanieren zu lassen? Nein? ?, Britta sch?ttelte verst?ndnislos die blonden Locken und schob sich ein weiteres St?ck Schwarzw?lder in den Mund.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa nahm einen Schluck Kaffee und dachte daran, da? Hartmut einer dieser ?normalen? M?nner war, die vor ihren Frauen das ?H?ndchen machten?.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nun bekleidete Hartmut in seiner Firma zwar nicht gerade eine untergeordnete Position, aber von einem Topmanager mit weitreichender Verantwortung war er doch um einiges entfernt. Und doch geno? er es, zu ihren sch?nen F??en zu liegen und sich von ihr ?schikanieren? zu lassen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Ich habe ja nichts dagegen, wenn sie das total geil macht?, senkte Britta bei diesem Satz die Stimme und nicht nur, damit niemand au?er Lisa etwas verstand, zwinkerte ihr vertraulich und mit einem breiten Grinsen zu, ?aber ich bezweifle, da? eine normale Frau von sich aus darauf steht.?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa mu? wohl reichlich skeptisch geblickt haben, denn Britta schien gen?tigt, hinzuf?gen: ?Nat?rlich gibt es Frauen, die auf die Rolle der Domina stehen auch ohne damit Geld zu verdienen. Wobei die Professionellen in Regel noch nicht mal selbst darauf stehen. Die machen?s vor allem, weil es mehr Geld bringt und weil sie selbst keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden haben m?ssen. Ist ja wohl auch verp?nt. Wie gesagt, es gibt nat?rlich auch ganz normale Frauen, die nur dann scharf werden, wenn ein Mann vor ihnen kriecht. Oder die sich eben auch selbst gen??lich vertrimmen und schikanieren lassen. Aber davon d?rfte es weitaus weniger geben als ihre m?nnlichen Gegenst?cke. ? Darin sind sich alle Fachleute einig?, f?gte sie nach einer Kunstpause hinzu, als sei dieses Argument die letzte Weisheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Aber sicher, in diesen Publikationen schreiben ja nur renommierte Fachleute, die immer auf den aktuellen Wissensstand sind. Lisa nahm einen langen Schluck von ihrem lauwarmen Kaffee, damit sie nicht breit grinsen mu?te.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich habe nichts dagegen, wenn jeder zu seinen Neigungen steht, M?nner und Frauen gleicherma?en. So was zu verstecken ist sch?dlich. Aber die Betreffenden m?ssen sich auch dar?ber klar sein, da? es nicht so leicht f?r sie ist, das passende Gegenst?ck zu finden. Frauen d?rften es da sicherlich leichter haben. Wie schon gesagt, sind sie in der Minderzahl und k?nnen daher w?hlen. Und die anderen ? ich meine die anderen M?nner ? m?ssen hoffen, da? sie, wenn sie schon nicht das Gl?ck haben, eine Frau mit gleichen Neigungen zu finden, eine Partnerin bekommen, die sich aus Liebe zu ihnen bereit findet, ihre Spiele mitzuspielen. Aber ob das wirklich leichter ist, als eine mit denselben Neigungen zu finden, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Britta gab an diesem Nachmittag noch reichlich von diesen ?Erkenntnissen? und ?Lebensweisheiten? aus dritter und vierter Hand von sich. Lisa hatte geduldig zugeh?rt, einerseits weil sie wu?te, da? jedes Gegenargumentieren zwecklos war, sie weder Lust noch das Bed?rfnis hatte, sich Britta gegen?ber zu outen und das Gespr?ch somit nur unn?tig in die L?nge gezogen worden w?re, andererseits konnte sie einen Restzweifel ?ber die Motivation f?r ihr eigenes Verhalten nicht beseitigen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Bevor sie Hartmut begegnet war, hatte sie sich ?ber SM und dergleichen keinerlei Gedanken gemacht. Sie wu?te, da? es das gab, es gar nicht mal so selten war und auch nichts ?Krankhaftes? war, aber sie hatte bisher bei sich keinerlei Bed?rfnisse dahingehend feststellen k?nnen. Hartmut hatte mit seinen Neigungen von Anfang nicht hinter dem Berg gehalten, war allerdings auch nicht mit der T?r ins Haus gefallen. Es war ihm gelungen, sie vom ersten Moment an neugierig zu machen und zu begeistern, was nat?rlich dadurch beg?nstigt worden war, da? sie von Anfang an bis ?ber beide Ohren verknallt in ihn war. Er sah gut aus, hatte einen athletischen K?rper, breite Schultern, schmale H?ften und einen richtigen Knackarsch, von dem bald jede Frau bei einem Mann tr?umt. Sein Charme war jungenhaft, liebensw?rdig, nicht aufdringlich und sie hatte bei ihm stets das Gef?hl, ernst genommen zu werden. Anf?nglich hatte sie es f?r eine Metapher gehalten, als er ihr erkl?rte, da? er es genie?e, der Sklave einer sch?nen langbeinigen Frau zu sein. Doch schnell hatte er jeden Zweifel diesbez?glich beseitigt. Jede seiner ?u?erung ?ber SM hatte er mit Komplimenten an sie verbunden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ja, er war ein brillanter Marketingmensch und das nicht nur im Beruf. Er hatte es so vollendet verstanden, sich als ihren pers?nlichen Sklaven zu verkaufen, da? sie am Ende ?berzeugt war, da? sie schon immer einen gewollt hat, obwohl sie bis dahin nicht nur nie einen vermi?t, sondern sich erst gar nicht hatte vorstellen k?nnen, da? ihr das jemals gefallen k?nnte. Mittlerweile waren sie fast ein Jahr zusammen und Hartmut lie? nichts an Aufmerksamkeit ihr gegen?ber vermissen. Sie schien l?ngst ?berzeugt, da? sie selbst schon immer die geborene Herrin gewesen ist. So viel Spa? am Sex wie mit Hartmut hatte sie noch nie gehabt, was etwas hei?en will, denn Sex hatte ihr schon immer Spa? gemacht, wof?r sie sich bisweilen sogar ein wenig sch?mte, besonders wenn sie ausgiebig erotischen Tagtr?umen nachging und das Gef?hl hatte, vermeintlich wichtigeres dar?ber zu vernachl?ssigen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">In ihrer Beziehung zu Hartmut schien alles in bester Ordnung zu sein, bis eben zu jenem Nachtmittag als sie sich von Britta hatte ?berreden lassen, doch noch mit ins Caf? zu gehen. Was auch ein wenig Hartmuts Schuld war, w?re er an diesem Tag nicht auf Dienstreise gewesen, w?re sie vom B?ro sogleich nach Hause gefahren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zuerst war sie lediglich genervt und verga? ziemlich schnell Brittas Erg?sse. Doch hat der Zweifel erstmal das geringste Fleckchen N?hrboden gefunden, dann spro? und gedieh er, da? es eine Freude ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie sa? mit ?bereinandergeschlagenen Beinen auf einem K?chenstuhl. Sie trug das, worin Hartmut sie am liebsten sah: schritthohe enganliegende schwarze Stiefel aus weichem Leder, deren Absatzh?he ein gelungener Kompromi? aus H?he und der M?glichkeit zum sicheren Gehen war. Seiner Auffassung nach konnten Abs?tze nicht hoch genug sein, doch sie blieb in diesem Punkt standhaft. Sie trug ja selbst gerne hohe Abs?tze, aber sie wollte doch noch einigerma?en sicher darauf laufen k?nnen. Das sah er ziemlich schnell ein, denn eine Domse, die nur m?hsam die Balance halten kann, wirkt nicht wirklich ?berzeugend. Der beige Ledermini bedeckte kaum ihren h?bschen Po. Sie h?tte einen l?ngeren Rock vorgezogen. Mehr als knielang mit einem seitlichen Schlitz fast bis zur H?fte. Das war in ihren Augen viel erotischer, verruchter vor allem. Eine Domse sollte ihre Reize verstecken und zeigen zugleich. Aber sie hatte Hartmut letztlich nachgegeben. Sozusagen als Ausgleich, weil er ihr bei der Absatzh?he die Entscheidung ?berlassen hatte. Wor?ber es nie eine Diskussion gegeben hatte, waren Korsetts. Die hatten sie schon als Kind fasziniert, wenn sie diese auf alten Abbildungen und in historischen Filmen sah. Schon fr?h hatte sie sich ihr erstes gekauft. Zwar nicht aus schwarzem Leder wie das, was sie im Moment trug, sondern aus blauem Satin. Sie liebte den gleichm??igen Druck auf den K?rper, da? man gar nicht anders konnte, als aufrecht zu sitzen und zu gehen, da? sie, vorausgesetzt sie pa?ten, sich angenehm trugen und den R?cken entspannten. Da? oberarmlange Lederhandschuhe die W?rde einer Domse noch unterstrichen, verstand sich fast von selbst. Auch wenn sie sich mindestens einmal in der Woche fragte, ob diese Kost?mierung sein mu?te, so war ihr doch bewu?t, da? eine Domse in Jeans, Sweatshirt und Turnschuhen, zwar machbar ist und Autorit?t ? zum Gl?ck! ? nicht von Kleidung abh?ngt, so i?t das Auge dennoch mit. Andererseits h?tte sie ihn oft genug lieber gerne in einem schicken Kost?m mit engem Rock, das durchaus aus Leder sein durfte, Nahtnylons, hochhackigen Schuhen und strenger Frisur dominiert. Aber er lief lieber einem Klischee nach. Normalerweise st?rte sie einzig der sehr kurze Rock. Jetzt jedoch mi?fiel ihr bis auf das Korsett fast alles. Ihr wollten Brittas Worte einfach nicht aus dem Kopf. Da? er eben nicht nur stets bestimmte, was sie bei ihren Sessions trug, sondern auch im gro?en und ganzen den Ablauf. Vielleicht weil sie stets auf mehr als nur auf ihre Kosten kam, war ihre Motivation, sich selbst mehr einzubringen, bisher nicht sonderlich gro? gewesen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er schlabberte ziemlich laut. Rindfleischsuppe mit Nudeln und dicken Fleischst?cken aus einem auf dem Boden stehenden Hundenapf zu essen, ist alles andere als leicht. Sie hatte das Rezept von ihrer Gro?mutter. Daf?r stand sie zwar lange in der K?che, aber das Ergebnis war das Bem?hen wert. Hartmut, der Suppen im allgemeinen vorher nicht viel hatte abgewinnen k?nnen, war nach dieser f?rmlich s?chtig geworden. Fr?her hatte er das Spiel mit Nudeln gemacht. Wie ein Hund schnappte er ein dickes St?ck Suppenfleisch und kaute es von einem gen??lichen Grunzen begleitet. Bisher hatte sie bei dieser Geste anger?hrt schmunzeln m?ssen. Heute jedoch erschien es ihr beinahe ?berfl?ssig, ja ?rgerlich und aufgesetzt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Schmatz nicht so laut?, fuhr sie ihn ver?rgert an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte es nicht wie ?blich halb im Ernst und halb gespielt gesagt. Kaum hatte sie es ausgesprochen, wurde ihr bewu?t, da? sie tats?chlich ver?rgert war. Sein Schlabbern, sein Schl?rfen und sein Schmatzen waren ihr l?stig. Wenn er partout die k?stliche Suppe aus diesem zugegebenerma?en edlen Hundenapf essen wollte, konnte er sich wenigstens bem?hen, sich so gesittet wie m?glich zu verhalten und nicht wie ein verlauster halbverhungerter Stra?enk?ter, der ein erstes richtiges Fressen seit langem bekommen hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie blickte auf seine breiten Schultern, das dichte braune Haar, die Muskeln, die er angespannt hatte. Sie konnte nicht umhin sich an seinem sch?nen K?rper zu weiden, der ungehindert ihren Blicken ausgeliefert war, denn au?er einem Lederharnisch, der mit einem Futteral seinen sch?nen Schwanz umschlo?, wodurch er keine Erektion bekommen konnte, ohne da? es schmerzhaft f?r ihn wurde, und einem breiten Lederhalsband trug er nichts.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sah ihn gerne in engen schwarzen Ledershorts, die seinen Knackarsch betonten ? sie scheute es sich nicht zuzugeben, da? sie beim blo?en Anblick sofort na? wurde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er grunzte leise, bem?hte sich, weniger ger?uschvoll zu essen, aber wie dem meist so ist, ausgerechnet wenn man versucht etwas so unauff?llig wie m?glich zu machen, geht es erst recht schief.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Auf den Boden neben dem Napf hatte sich eine ansehnliche Lache gebildet, in der Nudeln, Gem?sest?cke und Suppengr?n schwammen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wie gut, da? der K?chenboden gefliest war. Sie dachte in diesem Moment wie eine gestre?te Hausfrau. Dabei hatte sie einen ?Sklaven? der den Boden mit Begeisterung reinigen w?rde ? und das bisher auch immer bereitwillig gemacht hat.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie wu?te nicht, ob sie weiterhin gelangweilt oder ver?rgert auf ihrem Platz sitzen sollte. Unwirsch hatte sie begonnen mit dem freien Fu? zu wippen und die Peitsche in ihren H?nden leicht ungehalten zu drehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Ich hab? doch gesagt, du sollst nicht so schmatzen?, es klang jetzt richtig aggressiv.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er h?tte sich fast verschluckt. Nicht da? ihm ihre Heftigkeit mi?fallen h?tte, aber er wu?te sie nicht einzuordnen, bisher war sie zwar auch streng gewesen aber mit G?te. Sollte sie jetzt langsam in Fahrt kommen?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ob seine f?r einen Menschen doch h?chst ungew?hnliche Haltung bei der Nahrungsaufnahme daran Schuld war oder was anderes, jedenfalls mu?te er kr?ftig r?lpsen, zur?ckhalten war unm?glich. Es hatte sich zuviel Luft in ihm gesammelt. Und dieser R?lpser war nat?rlich alles andere als leise.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Verdammt Schei?e, mu?t du dich wie eine alte Sau benehmen?, entfuhr es ihr w?tend und im selben Moment sauste ihre Peitsche mit einer Wucht auf seinem nackten Hintern nieder, die sie vielleicht noch mehr ?berraschte als ihn. Er st?hnte vor Schmerz auf, denn es tat verdammt weh. Er unterdr?ckte unwillk?rlich den Reflex zu protestieren, obwohl er ein ?Sag mal, spinnst du oder was? So fest zuzuschlagen? schon auf der Zunge hatte. Zwar hatte die Tatsache, da? sie sa? und daher in einem eher ung?nstigen Winkel getroffen hatte, dem Schlag etwas von seiner Heftigkeit genommen. H?tte sie dagegen hinter ihm gestanden und mit dieser Wucht zugeschlagen? Er wagte nicht daran zu denken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Lisa, die sich schnell bewu?t wurde, da? ihr Schlag aus reiner Wut und ?rger heraus gef?hrt worden und somit durch nichts zu entschuldigen war, machte, was die meisten machen, die einen Fehler begangen haben, ihn aber weder eingestehen wollen noch k?nnen; sie gab einzig dem Ziel ihrer Wut die Schuld und hackte jetzt erst recht auf ihm herum. Erst jetzt schien sie das ganze Ausma? der Lache auf den Fliesen zu sehen, da? ihr auf dem Boden stehender Stiefel mit Nudeln und Suppenspritzern mehr als reichlich verziert war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Siehst du nicht, was du altes Schwein gemacht hast? Der ganze Boden schwimmt von deiner Schei?suppe! Meine Stiefel hast du auch versaut! Nicht mal vern?nftig fressen kannst du! Du kannst eigentlich gar nichts, du Schlappschwanz!?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie redete sich in Rage und nichts war mehr gespielt. Sie machte ihrem angestauten ?rger Luft, aber sie wu?te nicht, wor?ber sie sich wirklich ?rgerte, ?ber ihn, da? sie sich zu einer solch heftigen Reaktion hatte hinrei?en lassen oder ?ber das dumme Gerede von dieser bl?den fetten Kuh Britta, die noch nie was verstanden hatte. Die sollte sich von ?nem echten Kerl mindestens einmal pro Woche so richtig durchficken lassen, dann w?rde sie nicht mehr so einen Bl?dsinn lesen und vor allem reden! F?r was anderes war die doch sowieso nicht zu gebrauchen! Sie ignorierte vollkommen, da? Britta ein reges Sexualleben besa? und damit auch nicht hinter dem Berg hielt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Hartmut schaute Lisa von untenher wie ein gepr?gelter Hund an. Was er in gewisser Weise auch war. Er wu?te nicht mehr war los war. Die Worte prasselten wie Peitschenhiebe auf ihn nieder und manche empfand er auch so. Trotz aller H?rte und obwohl sie immer wieder nahe dran war, sprach sie wirklich dem?tigende Worte, die ihre Spuren erst mit Versp?tung hinterlassen, daf?r aber nur schwer auszul?schen sind, nicht aus. Er hatte sich eigentlich immer gew?nscht, da? sie einmal von selbst derart aus sich herausgehen w?rde. Er geno? es und es erschreckte ihn zu gleich, weil er den Grund daf?r nicht erkennen konnte. Au?erdem brannte die Stelle an seinem Hintern wo ihr Schlag ihn getroffen hatte, h?llisch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Auch sie bemerkte in sich eine Ver?nderung, mehr unbewu?t noch, aber es lie? sich nicht leugnen; ihn derart schlecht zu behandeln, gefiel ihr, erregte sie ? ja verdammt, es machte sie richtig geil! Sie sp?rte, da? sie Macht ?ber ihn hatte und jetzt ganz sch?n viel von ihm verlangen konnte. Die anf?ngliche Wut war bereits verraucht, jetzt geno? sie einzig ihre Macht. Sie f?hlte sich wie in einem Rausch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie stand auf, beugte sich hinunter und nahm ihm den fast leeren Napf weg.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Du leckst jetzt alles vom Boden auf und dann leckst du mir die Stiefel sauber, so da? sie gl?nzen. H?rst du??<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie drohte mit der Peitsche, da er z?gerte. Sie hatte von ihm noch nie verlangt auch vom Boden aufzulecken, sondern diesen nur aufzuwischen. Das hatte noch keine Frau von ihm verlangt. Obwohl die Fliesen sauber waren, war es doch alles andere als hygienisch. Von ihren Stiefeln war das was anderes, das tat er mit gro?em Genu?, keine Frage.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Andererseits; sie holte zu einem Schlag aus, dessen Wucht den vorangegangenen noch um einiges ?bertreffen w?rde, au?erdem stand sie jetzt. Sie f?hrte den Schlag. Die Gerte zischte mit einem ekelhaften Ger?usch durch die Luft. Er schlo? die Augen, bereit auch diesen Schlag mannhaft zu ertragen und zugleich hoffend, da? sie im letzten Moment noch abmildern w?rde. Er sp?rte schon den Luftzug, er spannte alle Muskeln an, hielt den Atem an, versp?rte Angst und Lust zugleich und bald w?rde er den Schlag sp?ren? Es war nur der Luftzug, den er sp?rte. Sie hatte keinen Augenblick daran gedacht, ihn wirklich zu treffen. Sie war sich bewu?t, da? ein Schlag mit dieser Wucht mehr als nur unverantwortlich war und nicht nur weil sie neben seine linke Niere gezielt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ?ffnete erleichtert die Augen, sah sie von unten heran. Ihre Augen blitzten auf eine Weise, die er an ihr noch nicht kannte, aber der ihm au?erordentlich gut gefiel. Er wu?te noch nicht, was diesen Wandel in ihr verursacht hatte. Im Augenblick hielt er es f?r angebracht, ihr lieber Folge zu leisten. Seine Haltung war zur Gegenwehr auch ziemlich ung?nstig. Lisa geh?rte zu den Frauen, die trotz ihres schlanken K?rperbaus ?ber eine erstaunliche Kraft verf?gen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">?Leckst du jetzt endlich deine Schei?e auf, die du gemacht hast!? Sie fuchtelte mit der Gerte, schien zu weiteren Schl?gen entschlossen. ?Oder soll ich dich mit deiner bl?den Fresse da rein dr?cken!?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihre Worte lie?en Gef?hle der Zuneigung und Lust aus sie durchstr?men, noch nie hatte er sich w?hrend einer Session zu ihr so hingezogen gef?hlt. Je mehr sie ihn niedermachte, desto mehr f?hlte er sich zu ihr gezogen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sp?rte das und je mehr er es geno?, von ihr so behandelt zu werden, desto mehr geno? sie ihr eigenes Tun, ja begehrte sie ihn.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ?berwand sich und leckte die Suppe vom Boden auf. Er stellte fest, da? ihm das verdammt gut gefiel, und mu?te gegen eine Erektion ank?mpfen, die in seinem Geschirr schmerzhaft war. Er wu?te nicht, da? sie in ihrer K?rpermitte gleiches versp?rte, so sehr erregte es sie zu sehen, wie er, als sei es das Selbstverst?ndlichste von der Welt, den Boden sauberleckte, um sich anschlie?end ihren Stiefeln zu widmen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie schlo? die Augen, legte den Kopf in den Nacken, seufzte leise vor Lust auf und glaubte seine Zunge durch das Leder auf ihrer Haut zu sp?ren. Sie dachte l?ngst nicht mehr an Britta, an ihre Zweifel, die zu dieser Situation gef?hrt hatten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie ?ffnete die Augen, sah wie er ihre Stiefel blankgeleckt hatte, wie er ihre Abs?tze mit der Zunge umspielte. L?nger konnte sie es nicht mehr aushalten. Sie mu?te ihn in sich sp?ren. Sie packte ihn mit festem Griff bei den Schultern. Er sp?rte ihre N?gel durch das weiche Leder ihrer Handschuhe. Furchtsam sah er sie an, sah das Lachen in ihren Augen, einen fr?hlichen ?bermut, der an Stelle ihrer Wut getreten war. Sie dr?ckte ihn auf den R?cken, so da? er mitten auf dem K?chenboden lag, dabei den Napf umstie?, und der restliche Inhalt sich ?ber den Boden ergo?, was ihr aber nicht mehr sah oder gar nicht interessierte. Er sp?rte, wie sie mit festem Griff seinen Schwanz aus dem Ledergef?ngnis befreite, unmittelbar darauf auch schon auf ihm sa? und? ja, man konnte es gar nicht anders nennen ? ihn regelrecht durchfickte. Vergessen war der Schmerz auf seinem Hintern. Vergessen hatte sie ihren ?rger. Sie hatten beide ihren Spa?, nur das stand wirklich fest.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ab heute w?rde sie den Ablauf der Sessions bestimmen, vor allem weg mit diesen kurzen R?cken und endlich die langen, bis zur H?fte geschlitzten, die sie wirklich scharf fand. Verdammt, sie war die Domse und er nur ein Schei?sklave, der nichts als zu gehorchen hatte, den sie nach Herzenslust benutzen konnte!<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es mochte vielleicht Frauen geben, die ?so etwas? f?r einen Mann nur aus Liebe machten; sie geh?rte ganz sicher nicht zu ihnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbIch bin auch davon \u00fcberzeugt, da\u00df die meisten Frauen das mehr ihrem Partner zuliebe machen als wirklich aus eigener Neigung\u00ab, sagte Britta in einem Tonfall, der keinen Raum f\u00fcr Zweifel lie\u00df. 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