{"id":3410,"date":"2017-01-02T01:44:57","date_gmt":"2017-01-02T00:44:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3410"},"modified":"2026-04-11T20:35:47","modified_gmt":"2026-04-11T18:35:47","slug":"kurzes-80-das-ende-oder-vielleicht-doch-erst-der-anfang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3410","title":{"rendered":"Kurzes #80 \u00b7 Das Ende oder vielleicht doch erst der Anfang?"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20140331_059_800_2.jpg\"\/><\/p>\n<p><em>Fortsetzung von<\/em> <a href=\"?p=3407\">\u00bbMarlies redet ihm ins Gewissen\u00ab<\/a>, <a href=\"?p=3402\">\u00bbErneutes Rendezvous mit der sch\u00f6nen Unbekannten\u00ab<\/a>, <a href=\"?p=3400\">\u00bbNachklang\u00ab<\/a>, <a href=\"?p=3388\">\u00bbDas geheimnisvolle Rendezvous\u00ab<\/a>, <a href=\"?p=3384\">\u00bbMarlies\u00ab<\/a> <em>und<\/em> <a href=\"?p=3382\">\u00bbZw\u00f6lf erotische Aquarelle\u00ab<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anf\u00e4nglich war er zwar ein wenig \u00fcberrascht, aber dachte sich erstaunlicherweise nicht wirklich viel dabei, als nach der \u00fcblichen Woche, die zwischen ihren Rendezvous\u2019 verstrich, der gewohnte Umschlag mit den Schl\u00fcsseln nicht in seinem Briefkasten lag. Er versuchte sich mit der Erkl\u00e4rung zu beruhigen, da\u00df ihr etwas Unvorhersehbares dazwischen gekommen sein mu\u00dfte. Er vertr\u00f6stete sich auf den morgigen Tag und versuchte nicht unruhig zu werden, was ihm nicht vollst\u00e4ndig gelang. Doch auch am n\u00e4chsten Tag erhielt er keine Nachricht von IHR, ebensowenig wie am darauffolgenden. Langsam aber stetig stieg seine innere Unruhe und wurden seine Bef\u00fcrchtungen gr\u00f6\u00dfer, da\u00df sie ernstlich erkrankt sein k\u00f6nnte, oder vielleicht sogar schlimmeres, was er vermied, sich vorzustellen. Er versuchte sich damit zu beruhigen, da\u00df wirklich schwerwiegende Ereignisse den wenigsten Menschen zu sto\u00dfen. Noch vermied er es, Marlies davon in Kenntnis zu setzen. Er f\u00fcrchtete, da\u00df sie auf eine, f\u00fcr ihn h\u00f6chst unangenehme Weise, die entsprechenden Schl\u00fcsse ziehen k\u00f6nnte.<!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">Als eine weitere Woche vor\u00fcber war, war aus der Unruhe Angst geworden, Angst, sie nicht mehr wiederzusehen, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. Unruhig w\u00e4lzte er sich des Nachts im Bett herum und schlief erst im Morgengrauen vor Ersch\u00f6pfung ein und erwachte oft genug in Schwei\u00df gebadet. Seine Alptr\u00e4ume, waren reichlich wirr, so da\u00df er sich beim Aufwachen kaum noch an die Inhalte erinnern konnte. Die \u00c4ngste, sie verloren zu haben, waren nun keine Einbildung mehr. Es war ein Gef\u00fchl von Ohnmacht, denn er konnte nichts unternehmen, um sie zu halten. Er wu\u00dfte ja nicht wer sie war. Er konnte sie zwar beschreiben, besa\u00df die Aquarelle. Aber er kannte ihren Namen, ihr Gesicht nicht. Auf den Aquarellen war es ja nicht erkennbar und die Maske, das Halbdunkel hatten es verhindert. Allein ihre \u00fcberdurchschnittliche Gr\u00f6\u00dfe, ihre feminine Figur und das taillenlange Haar waren verr\u00e4terisch und nat\u00fcrlich das Muttermal au\u00dfen auf der linken Brust, das er jedoch nur auf den Aquarellen hatte sehen k\u00f6nnen, da sie stets angezogen geblieben war. Grundlos hatte sie es sicherlich nicht so auff\u00e4llig auf den Aquarellen plaziert. Doch konnte er nicht allen Frauen, die ihr von der Statur her \u00e4hnlich waren und denen er auf der Stra\u00dfe oder anderswo begegnete, hinterherlaufen und sie fragen, ob sie f\u00fcr ihn die linke Brust entbl\u00f6\u00dfen w\u00fcrden, damit er nachpr\u00fcfen k\u00f6nne, ob sie dort ein kleines ovales Muttermal bes\u00e4\u00dfen. In den zur\u00fcckliegenden Wochen hatte er sich ohnehin schon bei jeder Frau mit langen dunkeln Haaren, die \u00fcberdurchschnittlich gro\u00df war und ungef\u00e4hr den K\u00f6rperbau der sch\u00f6nen Unbekannten besa\u00df, die ihm auf der Stra\u00dfe begegnet war, gefragt, ob sie mit dieser identisch sein k\u00f6nnte. Er war \u00fcberrascht, wie viele es von ihnen gab, doch bei n\u00e4herem Hinsehen, bestand bei keiner von Ihnen auch nur ann\u00e4hernd die M\u00f6glichkeit, da\u00df sie mit seiner sch\u00f6nen Unbekannten identisch sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Noch vor Ende der zweiten Woche des erfolglosen Wartens auf eine Nachricht von IHR, begab er sich zu dem Haus in der <i>Alten Bergstra\u00dfe<\/i>. Vielleicht gelang es ihm dort, einen Anhaltspunkt zu finden, der ihm wom\u00f6glich half, sie ausfindig zu machen. Es war ein tr\u00fcber Tag, einer dieser, die zwischen Regenwetter und halbwegs sonnigem Sommertag unschl\u00fcssig hin und her zu pendeln schienen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Bereits von weitem sah er den Transporter einer Malerfirma vor dem Haus stehen. Die Haust\u00fcr stand offen. Selbstverst\u00e4ndlich konnte irgendwer im Haus renovieren lassen. Aber seine Ahnung, die ihm einen schmerzlichen Stich versetzte, sagte ihm, da\u00df es <i>jene<\/i> Wohnung sei.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit zitternden Knien stieg er die Treppen hinauf. Auf jeder Etage hoffte er, da\u00df die Malerfirma hier t\u00e4tig war, doch nichts deutete darauf hin.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Ahnung wurde zur Gewi\u00dfheit, als er die Etage, in der die Wohnung lag, erreicht hatte. Deren T\u00fcr stand offen, ein Radio war auf einen beliebten lokalen Sender eingestellt. Der Geruch nach frischem Kleister und Wandfarbe str\u00f6mte ihm entgegen. Er betrat die Wohnung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zum ersten Mal sah er die R\u00e4ume im Tageslicht, ohne M\u00f6bel und mit gewei\u00dften W\u00e4nden. Es war eine Wohnung wie jede andere, austauschbar. Nichts erinnerte an die Zusammenk\u00fcnfte mit der sch\u00f6nen Unbekannten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Im Schlafzimmer stand ein kr\u00e4ftiger junger Mann auf einer Leiter und strich die Decke.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Wohnung sei leider schon vermietet, erkl\u00e4rte dieser sogleich, ehe er etwas sagen konnte. Er hielt ihn eindeutig f\u00fcr einen Interessenten. An wen wisse er nicht. Er habe nur den Auftrag, sie zu renovieren. Das w\u00e4re auch gut so, denn sie h\u00e4tte mehr als ein halbes Jahr leergestanden, was eine Schande sei, bei einer so sch\u00f6nen Wohnung, so nahe am Zentrum und doch so ruhig gelegen, und wo es heutzutage so schwer w\u00e4re, eine freie Wohnung in der Stadt zu finden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er sagte den Handwerker nicht, da\u00df die Wohnung bis vor nicht einmal zwei Wochen noch nicht leergestanden hatte, schlie\u00dflich war er ann\u00e4hernd zwei Monate regelm\u00e4\u00dfig hier gewesen. Wie konnte die Wohnung dann unbewohnt gewesen sein? Und doch, er hatte ja nie den Eindruck gehabt, da\u00df hier jemand au\u00dfer an ihren Tagen wohnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er erwiderte lediglich, da\u00df man da halt nichts machen k\u00f6nne und w\u00fcnschte dem Mann auf der Leiter einen guten Tag. Dieser achtete schon nicht mehr auf ihn und ging weiter seiner Arbeit nach.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Entt\u00e4uscht und noch mehr verwirrt ging er die Treppe hinunter.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ging in den nahegelegenen Park und setzte sich auf eine Bank. Er wollte jetzt nicht in seine Wohnung zur\u00fcck. Er dachte nur schwerm\u00fctig an seine verlorene sch\u00f6ne Unbekannte, hing seinem schmerzvollen Verlust nach. Ein beginnender Nieselregen trieb ihn schlie\u00dflich nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kaum war er zur\u00fcck, besuchte Marlies ihn unangek\u00fcndigt, wie es ihre Art war. Sie habe das Gef\u00fchl, da\u00df er sie brauchen k\u00f6nne, sagte sie zur Begr\u00fc\u00dfung und seine Mimik best\u00e4tigte ihre Vermutung. Er hielt sie lange und schutzsuchend umarmt. Sie lie\u00df ihn gew\u00e4hren. Hier war die \u203aalte\u2039 vertraute Freundin gefragt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSeit einem Monat hast du nichts mehr von ihr geh\u00f6rt\u00ab, Marlies schien sich nicht zu wundern, nachdem er ihr vom Besuch der Wohnung erz\u00e4hlt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er nickte reichlich niedergeschlagen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchade, aber genaugenommen konnte es gar nicht anders enden\u00ab, seufzte sie wehm\u00fctig. \u00bbDu hast ein Gl\u00fcck, leidenschaftlicher Sex mit einer sch\u00f6nen Unbekannten bis zur physischen Ersch\u00f6pfung. Wenn ich es nicht besser w\u00fc\u00dfte, w\u00fcrde ich sagen, du hast die Geschichte erfunden und die Aquarelle selbst gemalt, nur da\u00df du nachweislich nicht ann\u00e4hernd so gut aquarellieren kannst. &ndash; Was machst du jetzt mit den Bildern?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWas wohl? Sie aufbewahren. Aber ich wei\u00df nicht, ob ein solches Erlebnis wirklich so angenehm ist. Ich kann jetzt keiner gro\u00dfen sch\u00f6nen Frau mit taillenlangem dunklem Haar mehr begegnen, ohne mich zu fragen, ob sie es ist, ohne darauf zu achten, ob sie mich etwa erkennt, sich durch eine Geste verr\u00e4t.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu hast dich rettungslos in sie verliebt, aber das war mir gleich zu Anfang bewu\u00dft\u00ab, meinte Marlies mit tiefer innerer Zufriedenheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbVermutlich hast du recht.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNicht nur vermutlich, sondern ganz bestimmt. &ndash; Hast du wenigstens daran gedacht, den Maler nach dem Makler oder dem Eigent\u00fcmer der Wohnung beziehungsweise des Hauses zu fragen? Ich vermute einmal nicht, so wie ich dich kenne. Irgendwoher mu\u00df sie schlie\u00dflich die Schl\u00fcssel zu der Wohnung gehabt haben. Das w\u00e4re zumindest ein Anhaltspunkt. Vielleicht erfahren wir dadurch mehr. Mit ein bi\u00dfchen Psychologie m\u00fc\u00dften wir Auskunft bekommen. Wenn es dir lieber ist, k\u00fcmmere ich mich darum.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbUnd wenn wir auf diese Weise nichts erreichen?\u00ab Seine Zuversicht war ganz sch\u00f6n am Boden, wie Marlies feststellen mu\u00dfte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDann haben wir letztlich noch ihre Kunst. Das ist dein weiterer Anhaltspunkt. Dir wird nichts anderes \u00fcbrigbleiben, als alle Ausstellungen, alle Vernissagen zu besuchen, die Tage der offenen Ateliers zu nutzen und deine K\u00fcnstlerfreunde um Hinweise bitten. Alle Arbeiten, die du siehst, sozusagen einer stilkritischen Analyse zu unterziehen. Und hoffen, da\u00df sie in der Stadt oder zumindest in der n\u00e4heren Umgebung k\u00fcnstlerisch aktiv ist.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWei\u00dft du, wie viele K\u00fcnstlerinnen es allein in unserer Stadt gibt?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, denn ich besch\u00e4ftige mich rein zuf\u00e4llig beruflich mit Kunst, falls dir das aus dem Ged\u00e4chtnis entfallen sein sollte\u00ab, sagte sie bissig. \u00bbWie gesagt, sie wird und mu\u00df mit diesem Stil nicht in der Kunst Furore machen oder machen wollen. Sie braucht auch gar nicht f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zu aquarellieren, sie kann die Malerei mit \u00d6l und Arcyl bevorzugen, sie kann aber auch Bildhauerin sein. Vielleicht sogar am ehesten, denn ihre Arbeiten bezeugen eine sehr gute r\u00e4umliche Auffassung und exzellente anatomische Kenntnisse, wie sie f\u00fcr Bildhauer typischer sind als f\u00fcr Maler.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSie besitzt relativ weiche H\u00e4nde\u00ab, warf er ein, obwohl das kaum ein Argument dagegen war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSie kann modellieren, mu\u00df nicht in Stein arbeiten. Es gibt vieles, was m\u00f6glich ist. Wenn du es wirklich willst, findest du sie auch. Es kann lediglich seine Zeit brauchen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu kannst einem Mut machen\u00ab, sagte er in einem erneuten Anflug von Selbstmitleid. \u00bbAber dann h\u00e4tte sie etwas sagen sollen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSie hat die ganze Zeit sehr viel gesagt, mit ihren Aquarellen, mit ihren Briefen und besonders mit ihrem K\u00f6rper. Ich f\u00fcrchte, du hast nur wie gew\u00f6hnlich nicht richtig zugeh\u00f6rt. Jetzt zwingt sie <i>dich<\/i> dazu, etwas zu sagen. Hast du ihr nichts zu sagen, wird sie das als durchaus angenehme Episode zu den Akten legen, in die sie zwar einiges an Zeit und Arbeit investiert hat, aber dennoch nicht soviel, da\u00df es in keinem Verh\u00e4ltnis zum Ergebnis gestanden h\u00e4tte. Mitunter mu\u00df eine Frau mit dir so verfahren. Frauen sind nicht die duldsamen L\u00e4mmer, die ehrfurchtsvoll verharren, bis der Mann sich bequemt, sich ihnen zu er\u00f6ffnen, als die sie das Patriarchat gerne sehen w\u00fcrde und sieht.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der Zweifel verschwand nicht aus seinem Blick. Er antwortete aber nicht, weil er nicht wu\u00dfte, was er sagen sollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu bist selbst K\u00fcnstler, schreibst \u00fcber Kunst, kennst das Milieu, hast genug K\u00fcnstlerfreunde, kennst Kunsthistoriker, Galeristen, Kunstkritiker. Nimm diese Aquarelle, nat\u00fcrlich nur die unverf\u00e4nglichen, die man getrost anderen zeigen kann, deren Beruf die Kunst ist, und h\u00f6re dich um, immer vorausgesetzt, wir erfahren \u00fcber den Makler oder den Besitzer der Wohnung nichts Brauchbares, was ich jetzt nicht annehme, aber man wei\u00df ja nie. Vielleicht dauert es, vielleicht kommst du bald zum Ziel. Wenn sie sich finden lassen will, wirst du sie auch finden. Ich bin mir sicher, da\u00df sie sich von dir finden lassen <i>will<\/i>. Aber sie wird es dir in keiner Weise leicht machen, schlie\u00dflich hat sie dir die leichte Variante \u00fcber eineinhalb Monate angeboten. &ndash; Schmolle nicht wie ein trotziger Sch\u00fcler, dem seine erste Freundin den Laufpa\u00df gegeben hat, weil er sich allzu linkisch angestellt hat. Du bist zu beneiden, nicht zu bedauern! Die Frage ist vielmehr, ob du es verdienst, da\u00df man um dich einen solchen Wirbel macht. Ich jedenfalls finde es herrlich, eine solche Liebesgeschichte mitzuerleben. Ich werde dich auf deiner Suche begleiten um dich ein wenig vor dir selbst zu sch\u00fctzen. Du hast schon zuviel Fettn\u00e4pfchen auf deinem Weg getroffen. Das mache ich aus reinem Eigennutz, da ich es nicht verhindern kann, da\u00df du andernfalls deinen Kummer bei mir abl\u00e4dst. Das selbstlose, f\u00fcrsorgliche, m\u00fctterliche, f\u00fcr so gut wie alles verst\u00e4ndliche Frauchen liegt mir nicht, das wei\u00dft du.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er unterdr\u00fcckte m\u00fchsam einen Seufzer. Leider hatte sie nur zu Recht, sie kannte ihn einfach zu gut. Dennoch tr\u00f6stete sie ihn mit diesen Worten mehr als mit jeder Form von Verst\u00e4ndnis, schlie\u00dflich er\u00f6ffnete sie eine Perspektive.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er besa\u00df das Gef\u00fchl, da\u00df die eigentliche Geschichte erst jetzt begann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung von \u00bbMarlies redet ihm ins Gewissen\u00ab, \u00bbErneutes Rendezvous mit der sch\u00f6nen Unbekannten\u00ab, \u00bbNachklang\u00ab, \u00bbDas geheimnisvolle Rendezvous\u00ab, \u00bbMarlies\u00ab und \u00bbZw\u00f6lf erotische Aquarelle\u00ab. &nbsp; Anf\u00e4nglich war er zwar ein wenig \u00fcberrascht, aber dachte sich erstaunlicherweise nicht wirklich viel dabei, als nach der \u00fcblichen Woche, die zwischen ihren Rendezvous\u2019 verstrich, der gewohnte Umschlag mit den Schl\u00fcsseln nicht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[52,37,32],"tags":[61,38,41],"class_list":["post-3410","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erotisches","category-kurze-geschichten","category-literarisches","tag-erotisches","tag-kurzgeschichten","tag-literatur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3410"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8477,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3410\/revisions\/8477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}