{"id":3493,"date":"2017-01-26T18:12:07","date_gmt":"2017-01-26T17:12:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3493"},"modified":"2026-04-11T20:52:29","modified_gmt":"2026-04-11T18:52:29","slug":"kurzes-86-die-letzte-session-mit-daphne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3493","title":{"rendered":"Kurzes #86 \u00b7 Die letzte Session mit Daphne?"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160610_141_800_2.jpg\"\/><\/p>\n<p><em>Fortsetzung von<\/em> \u00bb<a href=\"?p=3490\">Der erste gemeinsame Abend<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=3483\">Gespr\u00e4ch im Caf\u00e9<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=3481\">Gero und Daphne<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=3475\">Daphne<\/a>\u00ab <em>und<\/em> \u00bb<a href=\"?p=3466\">Die neue Zimmerwirtin<\/a>\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00bbIhr trefft euch mittlerweile fast jeden zweiten Abend und sprecht haupts\u00e4chlich \u00fcber Literatur und das seit mehr als zwei Wochen, wobei sie sichtlich aufbl\u00fcht. Beim Du seid ihr ebenfalls bereits angelangt\u00ab, fa\u00dfte Daphne nicht ohne eine gewisse Zufriedenheit seine Worte kurz zusammen. \u00bbWobei meines Erachtens \u203aaufbl\u00fchen\u2039 nicht das richtige Adjektiv ist, nicht wie ich sie nach deinen Ausf\u00fchrungen einsch\u00e4tze. Aber das ist ein anderes Thema.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Gero hatte bei seinem Bericht keinen Zweifel daran gelassen, wie sehr ihm die Abende mit seiner Wirtin gefielen, es aber wohlwei\u00dflich nur beil\u00e4ufig erw\u00e4hnt, da\u00df er mit Vergn\u00fcgen ihren m\u00fctterlich \u00fcppigen Busen, der ihm doch noch ein wenig \u00fcppiger als Daphnes erschien und die sch\u00f6nen, zartbestrumpften Beine betrachte, wodurch er sie gerade auf die richtige F\u00e4hrte geleitet hatte. Da\u00df seine Wirtin bereits zweimal wesentlicher Teil eines hocherotischen Traums gewesen war, nach dem er mit einer ansehnlichen Erektion erwacht war, verschwieg er jedoch aus gutem Grund. Er scheute aus diffusen Gr\u00fcnden bisher davor, seiner Wirtin eindeutig zu verstehen zu geben, da\u00df er sexuelle Lust auf sie besa\u00df, obschon auch er nicht mehr im Zweifel sein konnte, da\u00df das auf Gegenseitigkeit beruhte und nicht nur, weil ihre R\u00f6cke sp\u00fcrbar k\u00fcrzer geworden waren, sie sich offen verf\u00fchrerisch schminkte &ndash; die dezenten warmen Erdt\u00f6ne waren kraftvollen Rott\u00f6nen gewichen &ndash; sondern ihre Gestik und Blicke waren offen lasziv einladend. Nur ihre vermeintliche Sch\u00fcchternheit &ndash; zumindest hielt er es daf\u00fcr, obwohl es etwas anderes war, das mehr aus dem Wunsch entstand, da\u00df der Mann die entscheidende Initiative greifen sollte, weil es das f\u00fcr sie nur sch\u00f6ner werden lie\u00df &ndash; verhinderte, da\u00df sie ihn w\u00f6rtlich, von einem einladenden L\u00e4cheln begleitet, aufforderte, sie zu ficken.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war ein milder Sommertag. Daphne hatte Gero zu einem Spaziergang in einer Rheinaue im S\u00fcden der Stadt \u00fcberzeugt. Zuvor lud sie ihn in ein Caf\u00e9 am Rand der Aue ein. Da es mitten unter der Woche war, war das Caf\u00e9 nur sp\u00e4rlich besucht. Daphne trug ein \u00e4rmelloses k\u00f6rperbetont geschnittenes helles Kleid aus weichem Stoff, das lange Haar wie gewohnt zum Zopf geflochten. Ihre F\u00fc\u00dfe zierten hochhackige rote Riemchensandaletten, die N\u00e4gel ihrer Zehen waren in einem sehr dunklen, fast schwarz wirkendem Rot lackiert, gleich ihrer N\u00e4gel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo sieht es aus\u00ab, best\u00e4tigte er, und ein verkl\u00e4rtes L\u00e4cheln zeigte sich auf seinem Gesicht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin mir sicher, da\u00df sie sich mehr von dir w\u00fcnscht, wenn sie es auch nicht sagt\u00ab, fuhr Daphne \u00fcberzeugt fort.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWas macht dich so sicher? Simone wirkt auf mich immer noch ein wenig distanziert, als w\u00e4re sie noch immer unschl\u00fcssig\u00ab, erwiderte er wider besseres Wissen, denn als distanziert ihm gegen\u00fcber lie\u00df sich das Verhalten seiner Wirtin selbst mit noch so viel Wohlwollen nicht mehr bezeichnen &ndash; er widersprach damit im Grunde seinen eigenen Schilderungen ihrer gemeinsamen Abende.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es geschah rein aus Trotz, weil Daphne mit ihren Vermutungen von Anfang an nur allzu Recht behalten hatte. Er konnte und wollte es aus falschem Stolz nicht zugeben, vor allem nicht, wie intensiv mittlerweile sein sexuelles Verlangen nach Simone war und er ihren wohlgeformten \u00fcppigen K\u00f6rper nur zu gerne nackt sehen und sich an seinem Anblick weiden wollte, und &ndash; zu seinem pers\u00f6nlichen \u00c4rger, weil es ihm eine lang gehegte Illusion raubte &ndash; Sex mit einer \u00fcppigen Frau ohnehin das sch\u00f6nste f\u00fcr ihn war, was er zum Teil als Daphnes Schuld betrachtete, als sei sie die Verf\u00fchrerin der Tugend, dabei hatte sie ihm nur den Spiegel vorgehalten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSimone hei\u00dft sie also.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHatte ich das nicht schon gesagt?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNein, bisher noch nicht. Du hast immer von deiner Wirtin gesprochen.\u00ab Der leichte Vorwurf war nicht zu \u00fcberh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er antwortete lediglich mit einem Achselzucken. Er war tats\u00e4chlich der Meinung, es bereits getan zu haben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNicht jede Frau sagt einem Mann frank und frei, wenn sie Lust auf Sex mit ihm hat, daran solltest du stets denken, mein Lieber. Manche wollen einfach \u203aerobert\u2039 werden, wenn ich mal dieses altmodische Wort gebrauchen darf, weil es f\u00fcr sie einen besonderen Reiz darstellt. Sie sagen nicht \u203afick mich\u2039, wenn sie Lust haben, sie erwarten, da\u00df der Mann, das erkennt und sagt, er will sie ficken, oder ihr besitzergreifend in den Schritt fa\u00dft. So manche Frau l\u00e4uft in dem Moment, in dem sie Hand des begehrten Mannes an ihrer intimsten Stelle sp\u00fcre, so richtig aus. Das kann ich mir bei ihr sehr gut vorstellen, wie auch, da\u00df ihr das Wort \u203aFicken\u2039 besonders gut gef\u00e4llt, so wie mir. Wobei du ja eher der Typ bist, der eine Frau, statt ihr in den Schritt zu fassen, sie liebevoll in den Arm nimmst und sagst: \u203aSimone, ich habe gro\u00dfe Lust, dich zu ficken\u2039. Du hast den Blick f\u00fcr das Subtile verloren. Wobei es mich wundern sollte, wenn sie dir ihr Begehren wirklich allzu subtil mitteilen w\u00fcrde. Nach deinen Schilderungen scheint es von einer ausgesprochenen Aufforderung zum V\u00f6geln nicht allzu weit entfernt zu sein.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs ist einfach so, da\u00df ich nicht wei\u00df, ob ich mich darauf einlassen soll. Vielleicht will sie ja mehr als nur ein wenig Abwechslung in ihrem Leben, abgesehen davon ist sie ja meine Zimmerwirtin\u00ab, fuhr er nachdenklich mehr zu sich selbst fort, nach dem er einen langen Schluck von seinem Tee genommen hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ja, immer ein Hintert\u00fcrchen offen lassen, und sei es noch so schmal, dachte Daphne \u00e4rgerlich. Es kostete sie \u00dcberwindung, das nicht laut auszusprechen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbTja, das wirst du allein herausfinden m\u00fcssen. Und wenn du Angst haben solltest, bald wieder ein neues Zimmer suchen zu m\u00fcssen \u2026\u00ab, er sollte das Ende ihres Satzes nie erfahren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zwei junge Frauen hatten kurz zuvor das Caf\u00e9 betreten. Die eine blieb leicht angenehm \u00fcberrascht stehen, als sie in ihre Richtung sah. Daphne l\u00e4chelte ihr freundlich zu. Die junge Frau erwiderte das L\u00e4cheln, sagte etwas zu ihrer Begleiterin, die darauf zustimmend nickte, und kam zu ihnen an den Tisch, w\u00e4hrend ihre Begleiterin einen freien Tisch suchte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Daphne und die junge Frau begr\u00fc\u00dften sich herzlich. Daphne stellte ihr Gero vor, der die junge Frau auch artig begr\u00fc\u00dfte. W\u00e4hrend die beiden Frauen einige allgemeine Worte miteinander wechselten, betrachtete Gero die junge Frau, die seiner Sch\u00e4tzung nach Anfang zwanzig sein mu\u00dfte. Sie war h\u00fcbsch, gro\u00df, hatte langes, zu einem Zopf geflochtenes strohblondes Haar und war wundervoll \u00fcppig, \u00fcppiger als Simone und Daphne sogar, was er mit einer, f\u00fcr ihn eigenartigen, innerer Zufriedenheit wahrnahm. Sie war ungeschminkt, trug enge verwaschene  Jeans, flache Schuhen und ein enges Oberteil, das ihre ausgepr\u00e4gten Rundungen betonte. Sie strahlte etwas aus, da\u00df ihm Lust auf die machte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Unwillk\u00fcrlich sah zu ihrer Begleiterin hin\u00fcber, die seiner &ndash; bisherigen &ndash; Idealvorstellung einer Frau entsprach &ndash; h\u00fcbsch und zierlich. Merkw\u00fcrdigerweise schien ihm das gleichg\u00fcltig geworden zu sein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die junge Frau verabschiedete sich bereits wieder von ihnen, kaum da\u00df er Gelegenheit gehabt hatte, sie ausgiebiger zu betrachten. Er hatte gar nicht darauf geachtet, wor\u00fcber Daphne und sie gesprochen hatten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Daphne trank ihren Tee aus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSollen wir gehen?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er nickte nur.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Vom Caf\u00e9 aus f\u00fchrte ein asphaltierter Weg in weitl\u00e4ufigen M\u00e4andern durch die dicht bewachsene Aue. Unter der Woche verirrten sich nur wenige Spazierg\u00e4nger hierher. Daphnes hohe Abs\u00e4tze klackten auf bet\u00f6rende Weise auf dem Asphalt, sie wiegte die breiten H\u00fcften besonders verf\u00fchrerisch bei jedem Schritt und nicht nur seinetwegen, es war bei ihr auch ein Zeichen, da\u00df sie sich rundherum wohlf\u00fchlte und sie Aussicht auf etwas besonders Erfreuliches besa\u00df. Hier kaum mehr etwas davon zu sp\u00fcren, da\u00df man sich noch auf dem Areal einer Gro\u00dfstadt befand. Das Rauschen des Laubes im leichten warmen Sommerwind, das entfernte dumpfe Tuckern der Rheinschiffe, bildete eine fast idyllische Ger\u00e4uschkulisse. Der Wind trieb leichte wei\u00dfe Wolken vor sich her, die die Sonne, wenn \u00fcberhaupt, nur f\u00fcr kurze Zeit bedeckten. Das durch das dichte Laub gebrochene Sonnenlicht warf ein wechselndes Helldunkelmuster auf den Boden. Ein s\u00fc\u00dflich herbes feuchtes Aroma lag \u00fcber allem, Nachwirkungen der zur\u00fcckliegenden Regentage.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWer war die h\u00fcbsche junge Frau, die dich vorhin begr\u00fc\u00dft hat\u00ab, fragte er unvermittelt. Die Neugierde lie\u00df ihm keine Ruhe.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEine meiner Spielbeziehungen\u00ab, erwiderte sie fr\u00f6hlich und l\u00e4chelte ihn vielsagend an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er blickte sie zuerst ein wenig \u00fcberrascht an, wenngleich er etwas \u00c4hnliches bereits vermutet hatte. Zum ersten Mal seit sie sich kannten, war er wissentlich eine ihrer Spielbeziehungen begegnet, was haupts\u00e4chlich damit zu tun hatte, da\u00df er sich standhaft weigerte, sie zu SM- oder Fetischparties zu begleiten. Parties im allgemeinen und besonderen seien grunds\u00e4tzlich nicht sein Ding. Allerdings hatte sie auch nie ernsthaft versucht, ihn dazu zu bewegen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSie ist sehr nett, eine \u203apflegeleichte\u2039 Sub, aber in keiner Weise langweilig. Sie hat noch nie den Versuch unternommen &ndash; weder bewu\u00dft noch unbewu\u00dft &ndash;, mir ihre W\u00fcnsche aufzudr\u00e4ngen. Sie ist mir stets dankbar, schaffe ich es, ihre Grenzen zu erweitern. Seit einiger Zeit denke ich \u00fcber eine gemeinsame Session mit euch beiden nach. Sie g\u00e4be eine gute Spielgef\u00e4hrtin f\u00fcr dich ab. Du br\u00e4uchtest dir keine Hemmungen aufzuerlegen, sie genie\u00dft es, \u203abenutzt\u2039 zu werden. Es w\u00fcrde mir gefallen zu sehen, wie du eine \u00fcppige Sub vor meinen Augen v\u00f6gelst. So wie du sie vorhin angesehen hast, w\u00fcrde es dir bestimmt Vergn\u00fcgen bereiten.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte das mit der ihr eigenen Selbstverst\u00e4ndlichkeit vorgebracht, da\u00df er zuerst nicht wu\u00dfte, ob es nicht vielleicht doch nur eine dahin gesagte \u00dcberlegung war. Jedoch verwarf er den Gedanken sogleich, zumal ihm bekannt war, da\u00df Sessions zu dritt f\u00fcr sie nicht gerade ungew\u00f6hnlich waren. Zwar besa\u00df die Vorstellung durchaus etwas Reizvolles f\u00fcr ihn, insbesondere mit Daphne als Zuschauerin und jener jungen Frau als Partnerin &ndash; er versp\u00fcrte tats\u00e4chlich Lust auf die junge Frau, was sich am sp\u00fcrbar gesteigertem Blutflu\u00df in seinem Scho\u00df zeigte &ndash; aber war dar\u00fcber hinaus immer noch von gemischten Gef\u00fchlen begleitet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch wei\u00df nicht, ob ich schon so weit bin\u00ab, erwiderte er daher diplomatisch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er wu\u00dfte, da\u00df er kein \u00fcberzeugendes Gegenargument vorbringen konnte, weil es in Daphnes Augen auch keines gab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie vertiefte das Thema nicht weiter, was ihm lieb war. Sie war zu sehr mit ihren Gedanken bei dem, was sie im Augenblick mit ihm plante.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Schweigend spazierten sie weiter. Am lauter werdenden Tuckern der Rheinschiffe bemerkte er, da\u00df der Weg n\u00e4her zum Ufer hin verlief. Zu sehen war noch nichts vom Strom. Der Bewuchs war zu \u00fcppig.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Seit einiger Zeit suchte Daphne aufmerksam den zum Ufer hin gelegenen Wegrand ab. Bis sie f\u00fcr ihn \u00fcberraschend den asphaltierten Weg verlie\u00df und zwischen einer kaum wahrnehmbaren L\u00fccke im Bewuchs verschwand. Er folgte ihr, ohne zu fragen. Nach wenigen Schritten standen sie auf einem schmalen sandigen Pfad, der im spitzen Winkel vom Hauptweg zum Ufer hinunterf\u00fchrte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er vermutete, da\u00df sie bald am Wasser sein w\u00fcrden, doch dann endete der Pfad auf einer kleinen Lichtung, die nur wenige Meter im Quadrat ma\u00df. Kurzes dichtes Gras bedeckte den weichen Boden. Das Tuckern der Rheinschiffe war lauter und das Schlagen des Wassers am Uferkies deutlich zu vernehmen. Viel konnte sie nicht mehr vom Flu\u00df trennen. Doch war das Unterholz derma\u00dfen dicht, das nichts zu sehen war. Durch das dichte Laub drang nur vereinzelt direktes Sonnenlicht auf den Boden. Es gab vermutlich viele vergleichbare Stellen am Flu\u00dfufer, wo man ungest\u00f6rt sein konnte, wollte man es.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ahnte sich bereits, warum sie ihn hierhin gef\u00fchrt hatte, und sein Herz schlug schneller.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie nahm ihren ger\u00e4umigen Lederbeutel von der Schulter, holte ein paar kurze Seilst\u00fccke heraus, und stellte den Beutel auf dem Boden ab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbStell\u2019 dich mit dem R\u00fccken an den Baum dort.\u00ab Sie zeigte auf einen zum Flu\u00dfufer hin wachsenden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als er gegen den Stamm gelehnt stand, band sie ihm mit den Armen an dem Baum fest. Sie zog die Seile f\u00fcr ihn ungewohnt straff an, so da\u00df sie ihm sp\u00fcrbar in die Handgelenke schnitten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie trat einen Schritt zur\u00fcck, betrachtete ihn mit einem leicht diabolischen L\u00e4cheln.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch \u00fcberlege mir gerade, was w\u00e4re, w\u00fcrde ich dich einfach hier an den Baum gefesselt lassen und gehen w\u00fcrde.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">F\u00fcr einen Augenblick durchfuhr ihn ein leichter Anflug von Panik. Sie konnte sehr \u00fcberzeugend sein. Aber da sie niemals etwas machen w\u00fcrde, was ihren Subs schadete, legte sich dieser bei ihm wieder. Dennoch blieb die Spannung bestehen, schlie\u00dflich wu\u00dfte er ja nicht, was sie sich f\u00fcr ihn ausgedacht hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie schilderte ihm in blumigen Worten, was sie alles mit ihm machen k\u00f6nnte, so wehrlos wie er war. Einiges war eindeutig zu phantastisch, als da\u00df es sich tats\u00e4chlich umsetzen lie\u00dfe, da h\u00e4tten sie sich mindestens irgendwo in einem abgelegenen Teil der Eifel befinden m\u00fcssen, aber das eine oder andere besa\u00df sp\u00fcrbare N\u00e4he zur Realit\u00e4t. Er konnte nicht leugnen, da\u00df er von ihr mitunter nur zu gerne als reines Objekt benutzt wurde. Bei Simone war es eher umgekehrt, wie ihm pl\u00f6tzlich durch den Kopf scho\u00df. Doch verflog dieser Gedanke ebenso schnell, wie er gekommen war, und seine ganze Aufmerksamkeit geh\u00f6rte wieder Daphne. Er begann, eine gewisse Ungeduld zu versp\u00fcren. Sie mu\u00dfte doch bald vom Reden zur Tat wechseln. Zumal er l\u00e4ngst eine Erektion besa\u00df, die ein wenig schmerzlich gegen seine Hose dr\u00fcckte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Doch erz\u00e4hlte sie weiterhin, was sie alles mit anstellen k\u00f6nnte, mit dem R\u00fccken an den Baum ihm gegen\u00fcber gelehnt, die H\u00e4nde auf dem R\u00fccken gefaltet, das rechte Bein vor das linke gestellt, als plauderte sie mit ihm \u00fcber den sch\u00f6nen Fr\u00fchsommertag.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie sich vom Baum l\u00f6ste, glaubte er bereits, da\u00df sie jetzt zum praktischen Teil \u00fcberging, doch zog sie lediglich das Kleid aus und legte es gefaltet auf den Lederbeutel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Da\u00df sie darunter nackt war, \u00fcberraschte ihn nicht, schlie\u00dflich trug sie an warmen Tagen selten Unterw\u00e4sche.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie lehnte sich wieder mit dem R\u00fccken gegen den Baum, doch diesmal mit leicht gespreizten Beinen, und fuhr in ihren Erz\u00e4hlungen fort.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er betrachtete ihre schweren \u00fcppigen Br\u00fcste mit den gro\u00dfen dunklen Warzen, der leichten Bauchw\u00f6lbung, der einen oder anderen vermeintlichen \u203aProblemzone\u2039, die er aber als sehr sexy empfand, der nackten Scham, gen\u00fc\u00dflich. In diese Betrachtung fragte er sich pl\u00f6tzlich, wie wohl Simone nackt aussehen mochte, die ihm um die H\u00fcften sogar noch \u00fcppiger erschien, allerdings war sie auch wenig gr\u00f6\u00dfer als Daphne. Das irritierte ihn. Er hatte zuvor bei Daphnes Anblick noch nie an eine andere Frau gedacht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er versuchte den Gedanken an Simone zu verscheuchen und sich ganz auf Daphne zu konzentrieren, auf ihren sch\u00f6nen \u00fcppigen Frauenk\u00f6rper.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das gelang ihm auch, doch war ihm dabei entgangen, da\u00df sie vor seinen Augen zu onanieren begonnen hatte. Es war nicht das erste Mal, da\u00df sie onanierte, war er gefesselt. Es mag zwar im allgemeinen leicht sein, dem Partner beim Onanieren zuzusehen, doch dabei gefesselt zu sein, ver\u00e4ndert die Situation grundlegend. Aus dem Voyeur wird ein Ausgeschlossener. Der Aktive zeigt dem Passiven, da\u00df er sich jederzeit einen Orgasmus verschaffen kann, und er f\u00fcr ihn eine reine \u203aWichsvorlage\u2039 geworden ist. Zumal sie zwar weniger akustisch, doch daf\u00fcr umso anschaulicher mit dem K\u00f6rper zeigte, welche Lust sie empfand und jemand anderen zu ihrer sexuellen Befriedigung gar nicht n\u00f6tig zu haben schien. Er zerrte an den Fesseln, weniger um sich zu befreien &ndash; was ohnehin illusorisch war, sie verstand sich auf haltbare Knoten &ndash;, sondern aus innerer Unruhe. Seine Erektion schmerzte ihm in der engen Hose. Ihr Anblick erregte ihn zu sehr. Die Seile schnitten in seine Haut und w\u00fcrden f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage un\u00fcbersehbare Spuren zur\u00fccklassen, woran er \u00fcberhaupt nicht dachte. Er sp\u00fcrte nicht einmal den Schmerz!<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihre Wortwahl wurde eindeutiger. Sie lie\u00df sich jedes deftige Wort gen\u00fc\u00dflich auf der Zunge zergehen. Sie lie\u00df keinen Zweifel daran, da\u00df sie sich einem Orgasmus n\u00e4herte. Als sie schlie\u00dflich kam, kam sie mit dem ganzen K\u00f6rper, begleitet von einem leisen, aber daf\u00fcr umso intensiveren Aufst\u00f6hnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie entspannte sich, die Hand noch auf den M\u00f6se liegend, und blickte Gero mit einem breiten verkl\u00e4rten L\u00e4cheln.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch sollte beim Onanieren \u00f6fter einen gefesselten Mann vor mir haben, das geilt mich einfach mehr auf\u00ab, meinte sie frech grinsend und entleerte ihre Blase im Stehen. Da sie dabei die Schamlippen mit den Fingern gespreizt hielt, prasselte ihr kr\u00e4ftiger Strahl im Bogen auf das sp\u00e4rliche Gras.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihm fehlte im Augenblick ein wenig der Sinn f\u00fcr dergleichen Scherze. Seine Lage brachte ihm schmerzlich zu Bewu\u00dftsein, wie hilflos ein Gefesselter war, daran \u00e4ndere auch der Umstand nichts, da\u00df es freiwillig geschah.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie ihre Blase entleerte hatte, stellte sie sich vor ihn und schob ihm die Finger der Rechten, mit denen sie onaniert und beim Urinieren ihre Schamlippen gespreizt hatte, in den Mund. Er leckte und saugte an ihn. Sie schmeckten leicht salzig, hatte sie doch daf\u00fcr gesorgt, da\u00df ihr Urin sie benetzte, was ihm jedoch ausnehmend gut gefiel, schlie\u00dflich mochte er es, wenn sie ihm von der \u203aQuelle gab\u2039. <\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie entzog ihm die nun von seinem Speichel feuchten Finger und \u00f6ffnete ihm die Hose. Fast h\u00e4tte er einen erleichterten Seufzer ausgesto\u00dfen, als er seinen Schwanz von dem engen Stoffgef\u00e4ngnis befreit f\u00fchlte. Sie beugte sich zu seinem linken Ohr und w\u00e4hrend sie ihn kundig mit der Hand massierte, fl\u00fcsterte sie ihm Worte ins Ohr, gegen die ihre vorherigen beinahe harmlos erschienen, aber ihm umso mehr gefielen. Hin und wieder spielte sie mit der Zunge in seinem Ohr. Jetzt war er froh, da\u00df er an den Baum gefesselt war, denn er sp\u00fcrte, wie seine Knie weich wurden, und er allein kaum mehr in der Lage war, aufrecht zu stehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie sein warmes klebriges Sperma auf der Hand f\u00fchlte, dr\u00fcckte sie den Scho\u00df dicht an ihn, damit alles dar\u00fcber lief. Sie g\u00f6nnte sich gerne einmal das Vergn\u00fcgen, sein Sperma \u00fcber ihre M\u00f6se laufen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nachdem er gekommen war, blieb sie noch einige Minuten dicht vor ihm stehen, seinen Schwanz weiterhin in der Hand haltend, w\u00e4hrend sein Sperma \u00fcber ihre Schamlippen hinunter. Sie legte die Lippen auf seine und schob ihm die Zunge z\u00e4rtlich, aber auch besitzergreifend in den Mund. Es geschah eher selten, da\u00df sie ausgiebig mit ihm Zungenk\u00fcsse tauschte. Diesmal war ihr Zungenspiel au\u00dfergew\u00f6hnlich intensiv. Er erwiderte es nur zu gern.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Doch bei allem Angenehmen, das beide dabei empfanden, hatte es fast schon etwas von einem Abschiedsku\u00df an sich, was ihr bewu\u00dfter als ihm war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ein wenig abrupt l\u00f6ste sie sich von ihm, gab sich dem Vergn\u00fcgen hin, sein Sperma wie eine pflegende Creme auf ihrem Geschlecht zu verreiben, vielleicht war es wirklich f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit das letzte Mal, da\u00df sie in diesen Genu\u00df kam. Sie wischte sich die Hand am Oberschenkel ab und l\u00f6ste ihm die Fesseln.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie seine geschundenen Handgelenke sah, fuhr ihr ein leichter Schreck durch die Glieder. Sie hatte nicht damit gerechnet, da\u00df er derart kr\u00e4ftig an seinen Fesseln zerren k\u00f6nnte. Auch eine Domse mit ihrer Erfahrung war nicht vor Irrt\u00fcmern gefeit. Nun, nach einigen Tagen w\u00fcrde nichts mehr davon zu sehen sein. Da hatte sie bei ihren anderen Subs schon ganz andere Spuren hinterlassen. Au\u00dferdem war sie sowieso \u00fcber die Jahre viel zu zaghaft mit ihm umgesprungen. Im Vergleich zu anderen hatte sie ihn buchst\u00e4blich in Watte gepackt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend er sich die geschundenen Handgelenke rieb und gar nicht daran dachte, ihr deshalb irgendeinen Vorwurf zu machen, zog sie das Kleid wieder \u00fcber. Anschlie\u00dfend legte sie die Seile zur\u00fcck in den Beutel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie wartete, bis er seine Kleider wieder gerichtet hatte, bevor sie aufbrach.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kaum standen sie wieder auf dem asphaltierten Weg, legte er spontan den Arm um ihre Taille. Sie sah ihn \u00fcberrascht an, doch dann schmiegte sie sich mit einem breiten L\u00e4cheln an ihn. Heute war irgendwie ein besonderer Tag f\u00fcr sie beide, wiewohl eine eindeutige Abschiedsstimmung \u00fcber allem lag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung von \u00bbDer erste gemeinsame Abend\u00ab, \u00bbGespr\u00e4ch im Caf\u00e9\u00ab, \u00bbGero und Daphne\u00ab, \u00bbDaphne\u00ab und \u00bbDie neue Zimmerwirtin\u00ab. &nbsp; \u00bbIhr trefft euch mittlerweile fast jeden zweiten Abend und sprecht haupts\u00e4chlich \u00fcber Literatur und das seit mehr als zwei Wochen, wobei sie sichtlich aufbl\u00fcht. 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