{"id":3496,"date":"2017-01-27T17:11:13","date_gmt":"2017-01-27T16:11:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3496"},"modified":"2026-04-11T20:54:09","modified_gmt":"2026-04-11T18:54:09","slug":"kurzes-87-der-entscheidende-schritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=3496","title":{"rendered":"Kurzes #87 \u00b7 Der entscheidende Schritt"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20150408_108_800_2.jpg\"\/><\/p>\n<p><em>Fortsetzung von<\/em> \u00bb<a href=\"?p=3493\">Die letzte Session mit Daphne?<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=3490\">Der erste gemeinsame Abend<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=3483\">Gespr\u00e4ch im Caf\u00e9<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=3481\">Gero und Daphne<\/a>\u00ab, \u00bb<a href=\"?p=3475\">Daphne<\/a>\u00ab <em>und<\/em> \u00bb<a href=\"?p=3466\">Die neue Zimmerwirtin<\/a>\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00bbIch habe mich entschlossen f\u00fcr heute abend einen Kuchen zu backen. Was ich schon l\u00e4ngst h\u00e4tte tun sollen. Geb\u00e4ck ist zwar gut und sch\u00f6n, aber auf Dauer ein wenig eint\u00f6nig. Zudem backe ich gerne, vor allem, weil ich es bedeutend besser als Kochen kann\u00ab, bemerkte Simone im heiteren Plauderton am n\u00e4chsten Vormittag.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Gero befand sich auf dem Weg in die Redaktion, um einen fertigen Artikel abzugeben und zu versuchen, zwei Essays zur zeitgen\u00f6ssischen Literatur unterzubringen, an denen er zur Zeit arbeitete. Innerhalb des zur\u00fcckliegenden Jahres hatte er mehrere Essays zur zeitgen\u00f6ssischen wie zur \u203aalten\u2039 Literatur verfa\u00dft und bei verschiedenen Zeitungen, darunter zwei Literaturmagazine, unterbringen k\u00f6nnen, was seine Einkommenssituation nicht nur merklich verbessert hatte, sondern ihm bisher auch zwei Auftr\u00e4ge f\u00fcr Nachworte, unter anderem f\u00fcr eins zur Neuausgabe einer Anthologie mit Erz\u00e4hlungen von Guy de Maupassant, seinem anderen Lieblingsautor neben Heinrich Mann, eingebracht hatte. Die Arbeiten an seinen eigenen Texten stagnierte dagegen seit mehr als einem Jahr, was ihn aber nicht sonderlich st\u00f6rte, da ihm im Augenblick das Schreiben der Essays und der Nachworte Freude bereitete. Vielleicht lagen seine F\u00e4higkeiten ja tats\u00e4chlich mehr auf diesem Gebiet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, gerne. Das klingt vielversprechend\u00ab, erwiderte er aufger\u00e4umt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konnte sich auch t\u00e4uschen, aber er meinte ein Leuchten in ihren Augen zu entdecken, und der Anflug eines gl\u00fccklichen L\u00e4chelns umspielte ihre Mundwinkel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Haut an seinen Handgelenken schimmerte im herrlichsten Rot. Daphne hatte ihm eine gute Salbe f\u00fcr solche Zwecke mitgegeben. In einigen Tagen w\u00fcrde nichts mehr davon zu sehen sein. Er hatte am Abend die Handgelenke eingerieben und es als lindernd empfunden. Am Morgen hatte er die Prozedur wiederholt und ein Hemd mit besonders langen \u00c4rmeln angezogen, es konnten aus seiner Sicht daraus allzu leicht die falschen &ndash; also tats\u00e4chlich die <i>richtigen<\/i> &ndash; Schl\u00fcsse gezogen werden. Er f\u00fchlte sich noch immer ein wenig unwohl, sah man ihn als SMer an, nicht weil er sich dadurch in eine zweifelhafte Ecke gedr\u00e4ngt sah, das Gegenteil war der Fall, sondern weil er sich selbst nicht als \u203aechten\u2039 SMer &ndash; was immer das auch bedeutete &ndash; sehen konnte und ihm somit eine \u203aEhre\u2039 zuteilwerden w\u00fcrde, die er als \u203aGelegenheits-SMer\u2039 nicht \u203averdiente\u2039.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Den ganzen Tag \u00fcber wurde er den Gedanken nicht los, wie pl\u00f6tzlich Simones Bild vor seinem geistigen Auge erschienen war, w\u00e4hrend die verf\u00fchrerische Daphne, nackt an den Baum in der Rheinaue gelehnt, vor ihm onaniert hatte. Zumindest begann er zu akzeptieren, da\u00df er Lust auf Simone hatte. Beinahe h\u00e4tte er sie doch beim Verlassen des Hauses sogar umarmt und ihr einen Ku\u00df gegeben. Nur seine nat\u00fcrliche Scheu und die &ndash; sehr wahrscheinlich unbegr\u00fcndete &ndash; Angst zur\u00fcckgewiesen zu werden, hatte ihn davon abgehalten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er kehrte fr\u00fchzeitig zur\u00fcck, schlie\u00dflich w\u00e4re es unh\u00f6flich, sie warten zu lassen. In Wahrheit konnte er es kaum erwarten, wieder in ihrer Gesellschaft zu sein. Da\u00df seine beiden Essays angenommen worden waren und das f\u00fcr ein gutes Honorar, was heutzutage ja l\u00e4ngst nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich ist, hatte seine gute Stimmung zus\u00e4tzlich gehoben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er duschte nur kurz. Er verschwendete keine besonderen Gedanken mehr an seine geschundenen Handgelenke, obwohl die Seilspuren weiterhin un\u00fcbersehbar waren. Die Salbe hatte so gut gewirkt, da\u00df er kaum noch etwas sp\u00fcrte, dennoch hatte er sich die Handgelenke nach dem Duschen erneut eingerieben, jedoch nicht mehr daran gedacht, ein Hemd anzuziehen, dessen \u00c4rmel die Handgelenke bedeckte. Er dachte nicht mehr daran, was die immer noch sichtbaren Striemen bei einem unbedarften &ndash; und erst recht bei einem bedarften &ndash; Beobachter ausl\u00f6sen k\u00f6nnten, w\u00e4hrend er heiter nach unten ging.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Simone erwartete ihn bereits. Er betrachtete sie angenehm ber\u00fchrt. Zu einem knielangen schwarzen Lederrock mit einem seitlich bis zur halben H\u00fcfte reichenden Schlitz, der sich derart \u00fcber ihr \u00fcppiges Ges\u00e4\u00df spannte, da\u00df er sich unwillk\u00fcrlich fragte, wie sie ihr gelungen war, ihn am Bund zu schlie\u00dfen &ndash; auf den Gedanken, da\u00df er auf Ma\u00df und f\u00fcr \u203abesondere\u2039 Anl\u00e4sse gefertigt sein k\u00f6nnte, verfiel er nicht einen Augenblick &ndash; trug sie eine helle Bluse aus einem satin\u00e4hnlichen leichten Stoff, deren beide oberen Kn\u00f6pfe sie offengelassen hatte, hautfarbene Nylons und damenhaft wirkende Stiefel mit hohen schlanken Abs\u00e4tzen aus schwarzem Veloursleder, was ein besonders freudiges L\u00e4cheln auf sein Gesicht zauberte. Hochhackige Stiefel bei einer Frau brachten in ihm stets eine besondere Saite zum Klingen<\/p>\n<p class=\"einzug\">Obgleich sie sich bei jedem ihrer gemeinsamen Abende stets ein wenig verf\u00fchrerischer pr\u00e4sentiert hatte als an dem zuvor, glaubte er dennoch eine deutliche Steigerung gegen\u00fcber dem letzten Mal zu erkennen, was aber weniger an ihr, sondern am Gespr\u00e4ch mit Daphne gelegen hatte, das ihm die \u203aAugen ge\u00f6ffnet\u2039 hat, wie er sich offen eingestand. Daphne hatte also recht gehabt. Aber wann hatte sie sich, was das betraf, jemals geirrt? Trotz dieser Erkenntnis, die f\u00fcr ihn nicht neu war, hatte er ihre Einsch\u00e4tzungen jedesmal angezweifelt und die Fehler gemacht, vor denen sie ihn eigentlich hatte bewahren wollen. Der Prophet gilt halt nichts im eigenen Land.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Derart k\u00f6rperlich intensiv hatte er Simones erotische Ausstrahlung bisher noch nie gesp\u00fcrt oder sp\u00fcren wollen, was letztlich aufs Gleiche hinauslief. Ohne es kontrollieren zu k\u00f6nnen, wurde sein Unterleib sp\u00fcrbar st\u00e4rker durchblutet. Sie roch zudem wundervoll, ihr schwarzes Haar wurde vom hereindringenden Abendlicht mit einem warmen Schimmer \u00fcberzogen. Ihre in einem leuchtenden Rot stark geschminkten Lippen \u00fcberzog durch den Gebrauch von Lipgloss ein verf\u00fchrerischer feuchter Schimmer. Kajalstift betonte ihre dunklen Augen. F\u00fcr ihn besa\u00df sie nun nichts mehr von der ein wenig versch\u00fcchterten Frau, als die er sie seit ihrer ersten Begegnung gesehen hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er machte ihr sogleich ein Kompliment, das dem, das sie ihm durch ihre Aufmachung gemacht hatte, allenfalls ann\u00e4hernd ebenb\u00fcrtig war, aber f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse bereits ganz beachtlich. Ihm war sehr wohl bewu\u00dft, da\u00df sie sich einzig f\u00fcr ihn so hergerichtet hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Seine Blicke und seine Haltung, vor allem, die von ihm noch nicht bewu\u00dft wahrgenommene Ausbeulung in seiner Hose, erf\u00fcllten sie mit innerer Zufriedenheit. Dieser Abend w\u00fcrde sich mit Sicherheit nicht in Gespr\u00e4chen \u00fcber Literatur und \u00e4hnlichem ersch\u00f6pfen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er verfiel in einen regen Redeflu\u00df, wie es Menschen gemeinhin tun, wenn sie damit ihre Unsicherheit \u00fcbert\u00fcnchen wollen, ohne zu bemerken, da\u00df sie diese damit erst recht f\u00fcr andere sp\u00fcrbar werden lassen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie zwischen Wohnzimmer und K\u00fcche hin und her ging, um den Tee, das Teegeschirr, den frisch gebackenen Kuchen, dessen Aroma nach \u00c4pfeln und Zimt schnell den Raum erf\u00fcllte, und einer Schale mit frisch geschlagener Sahne, von der ein leichter Duft von Vanille ausging, wiegte sie ihre breiten H\u00fcften ebenso l\u00fcstern wie selbstverliebt, wu\u00dfte sie schlie\u00dflich, da\u00df der Mann, f\u00fcr den sie sich in den letzten Wochen und insbesondere den heutigen Abend soviel M\u00fche gegeben hatte, ein Verehrer sch\u00f6ner \u00fcppiger Frauen war. Es erfreute sie zu sehen, wie sehr seine Augen leuchteten und er bem\u00fcht war, ein m\u00f6glichst unverf\u00e4ngliches Thema anzuschneiden, w\u00e4hrend er sie mit den Augen f\u00f6rmlich verschlang und wahrscheinlich nur daran dachte, ihr den Schwanz \u203areinzustecken\u2039 &ndash; hier setzte sie bei ihm dieselben Gedanken wie bei sich voraus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie ihre Aufmachung und ihrem Make-up im gro\u00dfen Spiegel in ihrem Schlafzimmer einer letzten \u00dcberpr\u00fcfung unterzogen hatte, wurde sie auf einmal derart feucht, da\u00df ihr der Lustnektar an den Innenseiten der Schenkel hinunterlief, was bis jetzt anhielt. Es war lange her, da\u00df ihr K\u00f6rper auf diese Weise nur auf die Erwartung hin auf Sex mit einem Mann reagiert hatte. Sie war zuerst versucht, es mit einem Papiertuch abzuwischen, doch dann unterlie\u00df sie es, er sollte nachher sehen k\u00f6nnen, wie sehr sie die Vorfreude auf Sex mit ihm erregte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Erst als sie sich wie gew\u00f6hnlich einander gegen\u00fcber sa\u00dfen und er die volle Teetasse entgegen nahm, die sie ihm reichte, fiel ihr Blick auf seine Handgelenke. Weil er bem\u00fcht war, die volle, dampfende Teetasse entgegenzunehmen, ohne etwas zu versch\u00fctten, entging ihm ihr zuerst erstaunter Blick, der jedoch sogleich in ein verstehendes Strahlen \u00fcberging. Das h\u00e4tte sie sich in ihren k\u00fchnsten Tr\u00e4umen nicht gedacht, obwohl einiges an seinem Verhalten eine solche Vermutung durchaus nahelegte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nur wu\u00dfte sie noch nicht, wie sie ihn darauf ansprechen sollte. Sie erkannte, da\u00df er sich gar nicht bewu\u00dft war, da\u00df die Striemen zu sehen waren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als er wieder aufsah, lag auf ihrem Gesicht nur noch ein liebevolles L\u00e4cheln.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie plauderten unbefangen, w\u00e4hrend sie den Kuchen a\u00dfen, der ausgezeichnet schmeckte. Sie hatte einen ordentlichen Klecks Sahne auf den ihren geh\u00e4uft, was ihm zum einen zeigte, da\u00df ihre wundervoll proportionierten Rundungen nicht von ungef\u00e4hr kamen, und zum anderem an der Art wie sie ihren Kuchen a\u00df, sie eine Genie\u00dferin war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Irgendwann fiel ihm auf, wie sie immer h\u00e4ufiger auf seine Handgelenke sah, wodurch ihm schlie\u00dflich bewu\u00dft wurde, da\u00df er nicht mehr das Hemd mit den langen \u00c4rmeln von heute vormittag trug. Statt sich zu verhalten, als sei nichts Besonderes, bem\u00fchte er sich schuldbewu\u00dft, die Handgelenke unauff\u00e4llig ihren Blicken zu entziehen, was ihre Aufmerksamkeit erst recht darauf zog.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie beobachtete seine vergeblichen Bem\u00fchungen kurze Zeit am\u00fcsiert, schlie\u00dflich f\u00fchlte sie sich, bevor es in echter Peinlichkeit ausartete, gen\u00f6tigt zu sagen: \u00bbAch, la\u00df\u2019 man gut sein. Ich bin doch auch nicht anders, was das betrifft, vielleicht sogar noch schlimmer.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als Erwiderung blickte er sie nicht gerade intelligent an. Es dauerte einen Moment, bis er den Sinn ihrer Aussage verstand, so sehr war er bem\u00fcht, die R\u00f6tungen zu verstecken. Endlich h\u00f6rte er mit seinen fruchtlosen Bem\u00fchungen auf und schenkte ihr ein sichtlich verlegenes L\u00e4cheln.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbManchmal bleibt etwas zur\u00fcck.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch wei\u00df, aber gerade dann war es wirklich gut, und man ist sogar stolz auf die hinterlassenen Spuren. Wenigstens ergeht mir das immer so. Jetzt kann ich es dir ja offen gestehen; ein wesentlicher Grund warum ich damals einen um rund zwanzig Jahre \u00e4lteren Mann heiratete, ist mein Sadomasochismus, der vielleicht nur von meinem ausgepr\u00e4gten Gummifetischismus leicht \u00fcbertroffen wird. Ich hatte beides mit noch nicht einmal achtzehn Jahren bereits vollst\u00e4ndig akzeptiert und erkannt, da\u00df es mein Leben bereichert. Ich wu\u00dfte seinerzeit bereits, da\u00df ich nur bei einem \u00e4lteren Mann gl\u00fccklich werden k\u00f6nnte. Nur ein deutlich \u00e4lterer Mann w\u00fcrde mir bez\u00fcglich meiner sadomasochistischen Phantasien und W\u00fcnsche geben k\u00f6nnen, was ich erwartete. Gleichaltrige M\u00e4nner konnte ich sowieso nicht wirklich ernst nehmen, das waren meist doch nur kleine Jungen, die zu schnell gewachsen waren. Selbst M\u00e4nner von Ende zwanzig erschienen mir noch wie gr\u00fcne Jungs. Meinen ersten \u203arichtigen\u2039 Dom hatte ich mit siebzehn. Er war Mitte drei\u00dfig &ndash; du wei\u00dft, wie alt einem Menschen von Mitte drei\u00dfig in dem Alter erscheinen. Er war wirklich erfahren und hat mir Dinge gezeigt, die sogar \u00fcber meine doch schon recht k\u00fchnen Phantasien hinausgingen. Mit zwanzig, bevor ich meinen Mann kennenlernte, hatte ich einen Dom, der mich nicht nur zu einer erfahrenen Sub \u203aerzogen\u2039 hat, sondern selbst bereits Ende f\u00fcnfzig war. Er verf\u00fcgte \u00fcber eine derart starke Libido, die selbst wesentlich j\u00fcngere M\u00e4nner nicht so ohne weiteres aufweisen k\u00f6nnen. F\u00fcr mich war das schon immer bei einem Mann sehr wichtig, da ich gerne und sooft als m\u00f6glich Sex hatte und bis heute habe. Ist man jung, glaubt man gar nicht, wie sexuell aktiv M\u00e4nner jenseits der F\u00fcnfzig sein k\u00f6nnen. Ich konnte nie etwas damit anfangen, da\u00df zwischen Dom und Sub kein Sex sein sollte, wie es ja mancher, gerade \u203a\u00e4lterer\u2039 Dom zu sehen scheint. Meinen ersten Sex hatte ich bereits mit dreizehn gehabt, auch dieser Junge war einige Jahre \u00e4lter gewesen. Mein Mann war ein wunderbarer Dom. Vor den Augen der anderen f\u00fchrten wir eine beinahe altmodisch wirkende Ehe, weil ich so sehr dem Klischee des braven Frauchens entsprach, allein da\u00df ich um etliche Jahre j\u00fcnger war, schien das in vielen geweckt zu haben. &ndash; Doch das ist Vergangenheit.\u00ab Ein leichter Anflug von Wehmut hielt sie innehalten, der schnell verschwand. Sie fuhr mit noch leicht nachdenklichem Unterton fort: \u00bbSeit dem Tod meines Mannes und der ersten Trauerzeit mu\u00dfte ich eine schleichende Ver\u00e4nderung in meinen Pr\u00e4ferenzen feststellen. Mein Gummifetischismus und mein Sadomasochismus sind unver\u00e4ndert wichtig in meinem Leben geblieben, wobei ersterer aufgrund meines Singledaseins eine vorherrschende Position eingenommen hat, schlie\u00dflich kann ein Fetischist auch mit sich allein Spa\u00df haben,  ein SMer braucht in der Regel einen Partner, um seine Neigung ausleben zu k\u00f6nnen. Nie habe ich die Richtigkeit und Tragweite dieser Aussage erleben k\u00f6nnen wie durch meine Witwenschaft. Noch nach mehr als einem Jahr nach dem Tod meines Mannes fehlte mir jedes Bed\u00fcrfnis nach einem anderen, obschon meine starke Libido sich nach nur wenigen Monaten wieder zur\u00fcckgemeldet hatte. Sexuelle Befriedigung war f\u00fcr mich bis vor noch gar nicht so langer Zeit einzig durch Onanieren denkbar, was ich auch h\u00e4ufig gemacht habe, soviel, wie vermutlich in meinem ganzen Leben zuvor nicht, und mich ganz auf meinen Gummifetischismus konzentriert habe. Es gab Momente, da war ich tats\u00e4chlich davon \u00fcberzeugt, da\u00df mir mein Fetischismus an sich gen\u00fcgte. Irgendwann jedoch wurde der Wunsch nach einem Mann wieder st\u00e4rker. Ich versp\u00fcrte dabei zugleich etwas, das mich anf\u00e4nglich \u00fcberraschte; ich f\u00fchlte mich nun zu gleichaltrigen oder sogar j\u00fcngeren M\u00e4nnern hingezogen. Es war, als ob ich durch den Tod meines Mannes schlagartig jedes Interesse an \u00e4lteren M\u00e4nnern verloren h\u00e4tte, fast schon als w\u00e4re es nie vorhanden gewesen. Eine Zeitlang habe ich gedacht, da\u00df das ab vierzig &ndash; ich werde im Herbst schlie\u00dflich schon dreiundvierzig &ndash; eine normale Entwicklung darstellt. Jedoch bin ich mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, da\u00df das nicht wirklich ausschlaggebend ist. Vielmehr ist es so, da\u00df jeder Mann, der um mindestens zehn bis f\u00fcnfzehn Jahre \u00e4lter ist, mich an die sechzehn Jahre meiner sehr gl\u00fccklichen Ehe erinnern w\u00fcrde und den Vergleich zu meinem Mann, den ich unbewu\u00dft immer ziehen, nicht bestehen w\u00fcrde. Vermutlich ist es f\u00fcr eine Frau in meinem Alter auch gar nicht so falsch ist, sich j\u00fcngeren M\u00e4nnern zuzuwenden\u00ab, sie bedachte ihn dabei mit einem Blick und einen Augenaufschlag, der ihn beinahe h\u00e4tte err\u00f6ten lassen und nicht so recht zu einer, nach eigenen Angaben devoten Frau passen wollte, abgesehen davon, da\u00df er kaum sechs Jahre j\u00fcnger als sie war. \u00bbZumal es nicht wenige junge M\u00e4nner gibt, sie sich von Frauen jenseits der Vierzig besonders angezogen f\u00fchlen, auch wenn diese auch oft nicht dominant sind. Sich als \u203areife\u2039 Frau von einem j\u00fcngeren Mann dominieren zu lassen, besitzt seinen Reiz und gerade in der Phantasie einen besonderen, wenn er so jung ist, der eigene Sohn sein zu k\u00f6nnen. In der Umsetzung macht es einem das nat\u00fcrlich leichter, hat man keine Kinder.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie machte eine Pause, nahm einen Schluck von ihrem halb erkalteten Tee und l\u00e4chelte ihn ein wenig unsicher an. Sie hatte ihm mehr aus ihrem Leben erz\u00e4hlt als bisher. Leicht fahrig stellte sie die Tasse auf die Untertasse zur\u00fcck, so da\u00df es vernehmlich klirrte. Er sah ihr an, da\u00df sie unsicher war, ob sie ihn etwas fragen sollte, eine Entgegnung von ihm schien sie nicht zu erwarten. Sie atmete tief durch und sah ihn fast ein wenig bittend an, damit er ihr die Antwort gab, die sie h\u00f6ren wollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNun sage mir, bist du eher devot oder dominant oder gar beides?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Spuren an seinen Handgelenken verunsicherten sie, obschon sie lange genug offen mit ihrer Neigung lebte, um zu wissen, da\u00df sehr viele SMer <i>beide<\/i> Neigungen in sich trugen. Ein durch und durch devoter Mann w\u00e4re das letzte, das sie w\u00fcnschen w\u00fcrde, da sie keinerlei dominante Neigungen in sich versp\u00fcrte. Als Alternative zu einem dominanten Mann h\u00e4tte sie sich nur einen Gummifetischisten vorstellen k\u00f6nnen, f\u00fcr den sein Fetischismus eminent wichtig war &ndash; ein bereits fr\u00fch entstandener Wunsch, der bisher unerf\u00fcllt geblieben war &ndash; was sie bei ihm nicht vermutete, und selbst dann w\u00fcrde ihr die Erf\u00fcllung ihrer devoten Neigungen wichtig bleiben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe bisher nicht allzu viel Erfahrung in diesem Bereich, wei\u00df aber, da\u00df es von der Frau abh\u00e4ngig ist, in welche Richtung es bei mir ausschl\u00e4gt. Bei einer Frau, die ausschlie\u00dflich devot ist, w\u00fcrde mir die aktive Rolle sicherlich leicht fallen\u00ab, erwiderte er ehrlich und beeilte sich hinzuzuf\u00fcgen: \u00bbAllerdings habe ich kaum praktische Erfahrung mit der aktiven Rolle.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie unterdr\u00fcckte einen erleichterten Seufzer.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEiner erfahren Sub macht es durchaus Freude, aus einem bisher wenig erfahrenen Dom einen erfahrenen zu machen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie schenkte ihm ein aufmunterndes L\u00e4cheln. Trotz oder vielleicht gerade auf Grund seiner meist zur\u00fcckhaltenden Art war sie \u00fcberzeugt, da\u00df sie in ihm keinen \u203aWunscherf\u00fcller\u2039 haben w\u00fcrde. Sie traute ihm zu, da\u00df er, sobald er als Dom einigerma\u00dfen sicher war, reichlich Eigeninitiative entwickeln w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Dennoch beschleunigte sich ihr Herzschlag, wurden ihre Handfl\u00e4chen feucht und f\u00fchlte sich ihr Mund ein wenig trocken an, als sie das offen aussprechen wollte, was ihrer Beziehung zueinander eine eindeutige Basis geben sollte. Sie ben\u00f6tigte Klarheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbGero\u00ab, begann sie, unterbrach sich sogleich wieder. Sie sp\u00fcrte ein Kratzen im Hals. Sie bef\u00fcrchtete, da\u00df ihre Frage von einem leichten Kr\u00e4tzchen begleitet sein k\u00f6nnte. Nach einer kurzen Pause wagte sie einen neuen Anlauf, w\u00e4hrend ihr das Herz fast bis zum Hals schlug. Ein wenig nerv\u00f6s knetete sie die H\u00e4nde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er wartete geduldig, so richtig konnte er sich nicht vorstellen, was sie ihm sagen wollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbM\u00f6chtest du \u2026 willst du \u2026 w\u00fcrde es dir gefallen \u2026 mein \u2026 Dom zu sein. Ich h\u00e4tte dich n\u00e4mlich sehr gerne aus solchen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Und vor allem brauche ich unbedingt wieder einen, f\u00fcgte sie in Gedanken hinzu, was sie beinahe laut ge\u00e4u\u00dfert h\u00e4tte, doch w\u00e4re ihr dann doch zu aufdringlich, h\u00e4tte zu sehr nach der Verzweiflung einer vereinsamten, sexuell unbefriedigten \u203a\u00e4lteren\u2039 Frau geklungen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als es gesagt war, glaubte sie eine zentnerschwere Last von sich genommen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte zwar noch nichts gesagt, aber sie sp\u00fcrte, da\u00df das Schwerste bereits hinter ihr lag. Da\u00df er verneinen k\u00f6nnte, zog sie gar nicht erst in Erw\u00e4gung, w\u00e4re nach der Art und Weise wie er sie mittlerweile mit den Blicken verschlang, wenig wahrscheinlich gewesen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">F\u00fcr ihn kam ihre Frage gar nicht so \u00fcberraschend, wie er zuerst glaubte, was sicherlich auch an Daphnes erfolgreicher \u203aErziehung\u2039 lag.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte ihren Satz noch nicht beendet, da war ihm bereits klar, da\u00df ihm nichts lieber w\u00e4re. W\u00e4re es nicht etwas \u00fcbertrieben, w\u00fcrde er sogar sagen, da\u00df sie die Sub sei, die er sich schon immer gew\u00fcnscht hatte. Dennoch antwortete er nicht sogleich. Er unterzog sie einer neuerlichen Betrachtung, wenngleich er bereits den ganzen Abend nichts anderes gemacht hatte. Nicht um seinen Entschlu\u00df einer letzten Pr\u00fcfung zu unterziehen &ndash; daran dachte er nicht einen Augenblick &ndash;, sondern bereits im Besitzerstolz.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, ich h\u00e4tte dich gerne als meine Sub\u00ab, erwiderte er und f\u00fchlte, wie nun <i>sein<\/i> Herz schneller schlug, <i>seine<\/i> Handfl\u00e4chen feucht wurden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie unterdr\u00fcckte erneut einen Seufzer der Erleichterung und strich sich mit einer leicht fahrigen Bewegung eine Haarstr\u00e4hne aus der Stirn. Dann stand sie auf und kniete sich vor ihn, die H\u00e4nde auf den Schenkeln liegend, den Hintern auf den Fersen ruhend. Unterw\u00fcrfig blickte sie ihn an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch werde mich bem\u00fchen, dir stets eine ergebene Sklavin zu sein, und mich deinen W\u00fcnschen und Anweisungen bedingungslos zu f\u00fcgen\u00ab, erkl\u00e4rte sie mit einer Feierlichkeit, die in keiner Weise aufgesetzt wirkte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihre Ernsthaftigkeit durchstr\u00f6mte ihn warm. Er wu\u00dfte, da\u00df ihm eine Ehre zuteil wurde, der er sich noch w\u00fcrdig erweisen mu\u00dfte und sie sich jederzeit anders entscheiden konnte, wenn er ihr nicht mehr zusagte. Ihm wurde ebenso bewu\u00dft, da\u00df zwischen ihnen <i>keine<\/i> Spielbeziehung sein w\u00fcrde und auch k\u00f6nnte. Diese Erkenntnis sorgte f\u00fcr ein eigenartiges Gef\u00fchl in ihm und es war absolut kein unangenehmes.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Z\u00e4rtlich betrachtete er die \u00fcppige Sch\u00f6ne zu seinen F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch finde es sch\u00f6n, da\u00df du deine \u00fcppigen Formen mit k\u00f6rperbetonter Kleidung hervorhebst.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch mag meine Rundungen sehr, insbesondere meine gro\u00dfen schweren Br\u00fcste. Ich wei\u00df ja, wie sehr sie dir gefallen, schlie\u00dflich betrachtest du sie immer mit leuchtenden Augen, wie du \u00fcberhaupt offenkundig ein Faible f\u00fcr \u00fcppige Frauen besitzt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas ist dir aufgefallen?\u00ab fragte er erstaunt. Ebenso wie er stets der Meinung war, da\u00df er darin unaufdringlich war, \u00fcberraschte es ihn jedesmal, wenn ihm das Gegenteil auf den Kopf zugesagt wurde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs ist nicht zu \u00fcbersehen, auch wenn du bem\u00fcht bist, es nicht allzu offen zu zeigen. Aber du wei\u00dft ja, gerade wenn man versucht, etwas m\u00f6glichst unauff\u00e4llig zu tun, f\u00e4llt es erst recht auf. Aber das ist unwichtig, schlie\u00dflich mag ich es, wenn du es tust. M\u00e4nner mit einer Vorliebe f\u00fcr stattliche Frauen scheinen ohnehin einen ganz eigenen Blick zu haben, wenn sie eine solche ansehen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er unterdr\u00fcckte einen Seufzer der Kapitulation und beschlo\u00df von nun ungeniert auf ihre \u00fcppigen Br\u00fcste zu schauen. Wenn er es recht bedachte, schien Maupassant offenbar auch eine besondere Vorliebe f\u00fcr wohl gerundete Frauen gehabt zu haben, schlie\u00dflich schienen nicht wenige seiner m\u00e4nnlichen Protagonisten dicke Frauen eindeutig als Geliebte vorzuziehen, beziehungsweise traten solche Frau oft als handelnde Personen auf. Ob er vielleicht auch aus diesem Grund eine besondere Vorliebe f\u00fcr Maupassant besa\u00df? Das w\u00e4re doch einmal ein Thema f\u00fcr einen Essay, dicke Frauen und deren besonderer erotischer Reiz in dessen Werk. Doch was schweiften seine Gedanken zu einem seiner Lieblingsautoren ab, wenn eine ausnehmend reizvolle wohl gerundete Frau zu seinen F\u00fc\u00dfen kniete!<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu tr\u00e4gt sch\u00f6ne schicke Stiefel. Sie gefallen mir. Ich finde, Stiefel wie diese geben einer Frau etwas Damenhaftes.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbFindest du?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, ich erinnere mich an eine Lehrerin, die auch oft Stiefel getragen hat und das nicht nur zur kalten Jahreszeit, jedoch zu fast wadenlangen weiten R\u00f6cken. Ich fand das immer irgendwie faszinierend.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch trage unglaublich gerne Stiefel. Ich habe auch weitaus mehr Stiefel als Schuhe, von mit eher praktischen Abs\u00e4tzen, \u00fcber schicke mit hohen Abs\u00e4tzen, Overknees mit unterschiedlichen Absatzh\u00f6hen, darunter einige ma\u00dfgefertigte, deren Sch\u00e4fte so hoch sind, wie es anatomisch m\u00f6glich ist, bis hin zu sogenannten Nuttenstiefel aus rotem und schwarzem Lack, sowie hochwertige, modische und robuste Gummistiefel &ndash; ich bin ja schlie\u00dflich Gummifetischistin und Gummifetischisten m\u00f6gen in der Regel alles, was aus Latex und Gummi ist, nicht nur modische Latexbekleidung.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er dachte daran, wie Daphne hin und wieder bei Sessions hohe schwarze Lackstiefel getragen hat. Es hatte ihm immer wieder Freude bereitet, ihr diese zu lecken. Bei Simone versp\u00fcrte er zwar nicht die Lust, ihr die Stiefel zu lecken, aber daf\u00fcr nicht weniger, sie darin zu sehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWei\u00dft du, ich trage beim \u203aSpielen\u2039 und beim Sex gerne Stiefel, wie ich \u00fcberhaupt gerne bei beidem chic angezogen bin und nicht nur in Latex und Gummi, au\u00dfer mein Dom m\u00f6chte meinen \u00fcppigen K\u00f6rper nackt sehen\u00ab, fuhr sie in seine Gedanken hinein fort.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er l\u00e4chelte vor sich ihn. Es lie\u00df in ihm ein Bild lebendig werden, das er schon lange mit sich herumtrug. Das Bild einer sehr selbstbewu\u00dften Frau, die ohne Vorbehalte zu ihrer starken Libido stand, die sich jederzeit holte, was sie begehrte und sich nicht daf\u00fcr auszog, sondern nur den Rock hochschob &ndash; sie trug nat\u00fcrlich nie Unterw\u00e4sche &ndash; und sich dann von einem Mann mit dem Mund verw\u00f6hnen lie\u00df, oder ihn ritt, oder ihm mit gespreizten Beinen auffordernd ihr feuchtes Geschlecht zeigte. Es war das Bild einer jede Situation beherrschenden Frau, aber nicht im Sinne einer Domse. Er konnte sich nicht erinnern, woher er dieses Bild hatte, es mu\u00dfte sich bereits fr\u00fch in ihm verfestigt haben. Die Frau in diesem Bild entsprach weitgehend Simone, obschon sie nur wenig Dominantes im Sinne dieses Bildes an sich hatte. Dennoch war ihm bewu\u00dft, da\u00df sie es verstand, sich zu holen, was sie haben wollte. Die Vorstellung, wie sie mit hochgeschobenem Rock und einladend gespreizten Beinen darauf wartete, da\u00df er in sie eindrang, ihre sch\u00f6nen eleganten schwarzen Velourslederstiefel dabei tragend \u2026<\/p>\n<p class=\"einzug\">Warum stellte er sich das eigentlich nur vor? Es stand im Grunde bereits fest, da\u00df es noch an diesem Abend so ablaufen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbStehe auf und schiebe den Rock hoch.\u00ab Seine Stimme zitterte leicht, das Bild hatte ihn sichtlich erregt. Er wollte ihr zeigen, da\u00df sie ab jetzt sein \u203aObjekt\u2039 war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbM\u00f6chte mein Gebieter meine Fotze sehen?\u00ab Ihr Tonfall war dem\u00fctig und zugleich gab sie ihm zu verstehen, welches Wort sie f\u00fcr ihr Geschlecht bevorzugte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, ich will deine Fotze sehen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie nickte, stellte sich leicht breitbeinig dicht vor ihn, und schob den engen Rock langsam hoch. Er hielt erwartungsvoll den Atem an. Wenngleich sie den Blick so unterw\u00fcrfig wie m\u00f6glich gesenkt hielt, so zog sie den Rock so verf\u00fchrerisch wie m\u00f6glich hoch, um ihm ihr Geschlecht so aufreizend wie m\u00f6glich zu pr\u00e4sentieren. Er sah ihre von ihrem Lustnektar feuchten Innenseiten der Schenkel, es war schlie\u00dflich die ganze Zeit mehr oder weniger intensiv aus ihr herausgelaufen, die S\u00e4ume ihrer Nylons gl\u00e4nzten sogar na\u00df. Es wurde der Saum eines schwarzen breiten, vermeintlich altmodischen Strumpfg\u00fcrtels sichtbar. Ein wenig \u00fcber ihrem Scho\u00df, begann sich bereits ihr Bauch leicht zu w\u00f6lben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu hast eine sehr sch\u00f6ne Fotze\u00ab, sagte er, als sich diese offen seinen Blicken pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte sich zweifelsfrei frisch rasiert, so glatt war die Haut &ndash; erst sp\u00e4ter erfuhr er, da\u00df sie sich Daphne gleich die gesamte K\u00f6rperbehaarung bereits mit Mitte zwanzig dauerhaft hat epilieren lassen, nicht zuletzt auf Grund ihres Gummifetischismus\u2019, da haarlose Haut nun einmal sensibler und intensiver auf Ber\u00fchrungen reagiert. Die inneren Schamlippen schauten kaum wahrnehmbar hervor. Er gab dem spontanen Bed\u00fcrfnis nach, sie zu schmecken. Bereits bei der ersten Ber\u00fchrung seiner Lippen und seiner Zunge, erkannte sie, da\u00df ein Mann bei ihr zugange war, der wu\u00dfte, wie man(n) eine Frau mit dem Mund verw\u00f6hnte. Fast selbstversunken leckte und saugte er an ihr und schluckte nur zu bereitwillig ihre flie\u00dfende N\u00e4sse. Sie hielt die Augen geschlossen, st\u00f6hnte leise und lustvoll. Es fiel ihr schwer, sich auf den Beinen zu halten, die gewohnte Sicherheit auf hohen Abs\u00e4tzen zu gehen und zu stehen, kam ihr abhanden. Zum Gl\u00fcck legte er die Arme um ihre H\u00fcften, als sie ernstlich Gefahr lief, sich nicht mehr aufrecht auf den Beinen halten zu k\u00f6nnen, weil er sie dichter an sich haben wollte. Sie legte ihm die H\u00e4nde auf die Schultern und st\u00fctzte sich damit ein wenig ab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ob es an seinen linguistischen F\u00e4higkeiten, die Erwartungshaltung der letzten Zeit, oder weil er seit mehr als zwei Jahren der erste Mann war, der sie mit dem Mund befriedigte &ndash; ihr Mann hatte das gleichfalls sehr gerne und sehr gut gemacht, so da\u00df sie diesbez\u00fcglich verw\u00f6hnt war &ndash; jedenfalls kam sie relativ schnell, intensiv und ejakulierte dabei sogar etwas, normalerweise brauchte sie f\u00fcr letzteres durchaus etwas mehr als nur eine intensivere Stimulation mit dem Mund. Da er seinen ge\u00f6ffneten Mund in diesem Augenblick auf ihr hatte, lief es ihm in den Mund. Reflexartig schluckte er es. Ihm war klar, da\u00df sie nicht urinierte, was er ein wenig bedauerte. Noch w\u00e4hrend sie kam, sich mit den Armen auf seinen Schultern abst\u00fctzte, fragte er sich, ob es eigentlich statthaft war, sich als Dom von seiner Sub in den Mund urinieren zu lassen. Andererseits, wenn der Dom \u203abestimmte\u2039, dann war es letztlich gleich, was er von seiner Sub verlangte. Er versp\u00fcrte wirklich gro\u00dfe Lust, Simones Urin zu trinken, nicht etwa, weil Urolagnie zu seinen liebsten Neigungen geh\u00f6rte, sondern weil dieser von <i>ihr<\/i> kam, weil er somit einen Teil von <i>ihr<\/i> damit aufnehmen und sich <i>ihr<\/i> somit sehr nahe f\u00fchlen w\u00fcrde. Bisher hatte er vergleichbares nur bei Daphne empfunden. R\u00fcckblickend w\u00e4re es ihm von seinen \u00fcbrigen, nicht sehr zahlreichen Ex-Beziehungen unm\u00f6glich gewesen, deren Urin in den Mund zu nehmen, geschweige denn zu trinken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hielt sie auch nach ihrem Orgasmus umarmt und sah sie von unten her verliebt an. Sie sah zu ihm hinunter, zufrieden l\u00e4chelnd, die Wangen leicht ger\u00f6tet, einige feine Schwei\u00dfperlen auf der Stirn.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu verstehst es, eine Frau mit dem Mund zu befriedigen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch mu\u00dfte einfach. Deine Fotze hat mich so einladend angesehen. Du hast eine sehr sch\u00f6ne.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDanke, aber gibt es \u00fcberhaupt \u203ah\u00e4\u00dfliche\u2039 Fotzen? Ist nicht die jeder Frau auf ihre Weise einzigartig?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er wollte zu einer Antwort ansetzen, erkannte aber noch rechtzeitig, da\u00df es rhetorische Fragen waren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbMir gef\u00e4llt dein Strumpfhalter.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch mag diese breiten im 1950er Jahre Stil besonders gerne. Sie sitzen fest, machen einen festen Bauch und sind gerade bei Frauen mit Rundungen wahnsinnig sexy. \u00dcberhaupt mag ich Dessous im 1950er Jahre Stil, damals waren die Dessous noch eindeutig an kr\u00e4ftig gebauten Frauen orientiert. Au\u00dferdem tragen sich diese BHs bei Frauen mit so gro\u00dfen und schweren Br\u00fcsten wie meine bequemer.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbTats\u00e4chlich?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu hast mich noch nie ohne BH gesehen. Die Schwerkraft fordert schon ihren Tribut.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSehr?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs h\u00e4lt sich in Grenzen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbBei gro\u00dfen Br\u00fcsten finde ich das durchaus sexy.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas glaube ich dir. Mir gef\u00e4llt es ja auch selbst. &ndash; Soll ich meinem neuen Gebieter einen blasen? Ich bin mit dem Mund n\u00e4mlich sehr gut. Ich bin \u00fcberzeugt, da\u00df ein Dom eine gute Schwanzbl\u00e4serin als Sub zu sch\u00e4tzen wei\u00df. Zudem ist es sch\u00f6n f\u00fcr mich, wenn mir mein Dom sein Sperma zum Schlucken gibt. Ebenso verstehe ich es auch gut mit der Hand meinem Dom Lust zu bereiten und mag es, ihn \u00fcber diese kommen zu lassen. Desweiteren verstehe ich mich auf Prostatamassage.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu scheinst ja eine Allesk\u00f6nnerin zu sein. Dann gebe mir einmal eine Kostprobe von deinen Blask\u00fcnsten\u00ab, meinte er mit einem breiten Grinsen und entlie\u00df sie aus seiner Umarmung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Noch mehr als die Tatsache, da\u00df er gleich ihren Mund an seinem Schwanz sp\u00fcren w\u00fcrde, bescherte ihm der Umstand, da\u00df sie sich auf Prostatamassage verstand, ein wohliges Kribbeln, da er diesen Genu\u00df durch Daphne hatte sch\u00e4tzen gelernt. Sich auf diese Weise von einer Sub verw\u00f6hnen zu lassen, besa\u00df f\u00fcr ihn einen besonderen Reiz.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mehr mechanisch zog sie den Rock wieder hinunter und setzte sich vor ihn auf den Boden. Er hatte unwillk\u00fcrlich die Beine gespreizt. Sie l\u00e4chelte zufrieden, als sie seine Beule sah, die einiges hoffen lie\u00df. Dennoch war sie, als sie ihm die Hose ge\u00f6ffnet und seinen Schwanz aus seiner Unterhose \u203abefreit\u2039 hatte, mehr als angenehm \u00fcberrascht, wie gro\u00df und vor allem dick ER war, wie auch seine Hoden prall. Aus seiner Eichel quollen gro\u00dfe \u00f6lige Tropfen. Ob sie es schaffte, ihn ohne Probleme ganz tief in den Mund zu nehmen? Sie war zwar ge\u00fcbt, doch noch nicht bei einer solchen Gr\u00f6\u00dfe, obzwar ihre bisherigen M\u00e4nner einen guten Durchschnitt gehabt und wirklich kleine sie nie kennengelernt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDa\u00df deiner so sch\u00f6n gro\u00df und dick ist, h\u00e4tte ich nicht gedacht\u00ab, bemerkte sie, k\u00fc\u00dfte ihn auf die Eichel und sah ihn mit leuchtenden Augen an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er l\u00e4chelte verlegen. Komplimente \u00fcber seine Genitalien waren ihm noch immer unangenehm. Er sah kein besonderes Verdienst in etwas, das ihm der Zufall \u203ageschenkt\u2039 hatte. Z\u00e4rtlich und auf eine geschickte und einf\u00fchlsame Weise massierte sie ihn, dann umfing sie ihn mit den Lippen und f\u00fchrte ihn langsam in den Mund ein. Es gelang ihr tats\u00e4chlich ohne den geringsten W\u00fcrgereiz. Sie hatte ihm nicht zuviel versprochen. Allerdings kam er schneller, als er gedacht hatte. Sie war froh, da\u00df er alles in ihren Mund ergo\u00df. Sie schluckte es gen\u00fc\u00dflich hinunter, bevor sie ihn aus ihren Mund entlie\u00df. Sie leckte sich genie\u00dferisch die Lippen. Da sie einen sehr gut haftenden Lippenstift gew\u00e4hlt hatte, leuchteten ihre Lippen noch immer in einem intensiven Rot, wobei der feuchte Glanz nun nicht mehr vom Lipgloss stammte, sondern von ihrem Speichel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu hast nicht \u00fcbertrieben\u00ab, meinte er zufrieden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin zu bescheiden und zu gut erzogen, um zu \u00fcbertreiben.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung von \u00bbDie letzte Session mit Daphne?\u00ab, \u00bbDer erste gemeinsame Abend\u00ab, \u00bbGespr\u00e4ch im Caf\u00e9\u00ab, \u00bbGero und Daphne\u00ab, \u00bbDaphne\u00ab und \u00bbDie neue Zimmerwirtin\u00ab. &nbsp; \u00bbIch habe mich entschlossen f\u00fcr heute abend einen Kuchen zu backen. Was ich schon l\u00e4ngst h\u00e4tte tun sollen. 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