{"id":4782,"date":"2017-04-10T13:40:40","date_gmt":"2017-04-10T11:40:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4782"},"modified":"2026-04-12T13:10:28","modified_gmt":"2026-04-12T11:10:28","slug":"kurzes-99-ein-wochenende-mit-bettina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4782","title":{"rendered":"Kurzes #99 \u00b7 Ein Wochenende mit Bettina"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20140331_251_800_2.jpg\"\/><\/p>\n<p><em>Die Fortsetzung von:<\/em> <a href=\"?p=4758\">Der Einzug<\/a>, <a href=\"?p=4767\">Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039<\/a>, <a href=\"?p=4770\">Der sch\u00f6ne J\u00fcngling<\/a> <em>und<\/em> <a href=\"?p=4777\">Bettina<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem er Bettina nachgesehen hatte, bis ihr Wagen seinen Blicken entschwunden war, ging er mit dem Vorsatz ins Haus zur\u00fcck, das Bett zu machen, ein wenig aufzur\u00e4umen und mit der Arbeit an seiner Erz\u00e4hlung fortzufahren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Beim Bettenmachen entdeckte er unter dem Kopfkissen auf Bettinas Seite ihren pfirsichfarbenen Slip. Er mu\u00dfte unwillk\u00fcrlich und angenehm ber\u00fchrt \u00fcber ihre Eigenart, ihm beim Weggang ihren getragenen Slip zur\u00fcckzulassen, schmunzeln. Er hielt ihn unter die Nase, sog ihren Duft tief ein, der noch sehr intensiv war. Dann schob er ihn in die Hosentasche. Hatte sich ihr Aroma sich nach zwei bis drei Tagen verfl\u00fcchtigt, w\u00fcrde er ihn gewaschen in die Schublade der Kommode legen, bis sie ihn beim n\u00e4chsten Mal wieder mitnehmen und ihm einen anderen dalassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\"><!--more-->Mit einer gro\u00dfen Tasse hei\u00dfen Tees begab er sich ins Arbeitszimmer.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihm war l\u00e4ngst zur lieben Gewohnheit geworden, zuerst einen Blick zu der \u203aSch\u00f6nen K\u00fcnstlerin\u2039 hin\u00fcberzuwerfen, bevor er mit der Arbeit begann. Er tat es auch diesmal, obwohl seine Gedanken noch g\u00e4nzlich bei Bettina waren, er noch ihre W\u00e4rme, ihren Duft, ihre Lust\u00e4u\u00dferung im Ohr und manche un\u00fcbersehbaren Spuren ihrer Liebkosungen am K\u00f6rper hatte, ganz zu schweigen von ihrem kleinen Pr\u00e4sent in der Hosentasche.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039 war im Atelier in einem ihrer Kittelkleider. Die Kohlezeichnung schien sie ausgearbeitet zu haben, denn er sah sie an eine zweite Staffelei geheftet. Auf der anderen stand jetzt eine Leinwand von etwas mehr als zwei auf \u00fcber einen Meter. Sie war dabei mit einem Bleistift eine leichte Unterzeichnung aufzubringen, wenige Striche nur, mehr eine Art Aufteilung. Dann mischte sie Farben auf der Palette und begann die Skizze als Bild auszuarbeiten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie arbeitete den ganzen Tag daran bis sp\u00e4t in den Abend hinein. Er kam mit seiner Geschichte ebenfalls weiter. Bettinas Besuch hatte seine Kreativit\u00e4t ebenso gef\u00f6rdert wie der J\u00fcngling die seiner Nachbarin \u2013 am besonderen Einflu\u00df die eine Muse besa\u00df, ob m\u00e4nnlich oder weiblich, schien etwas zu sein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der Stil, in dem sie das Bild malte, war auf den ersten Blick hyperrealistisch. Auf einen eindeutig zuordbaren Hintergrund verzichtete sie, die Farbwahl schien nur dazu gedacht, den Adonis hervorzuheben, ihn im Raum schweben zu lassen, von der Leinwand loszul\u00f6sen. Dennoch idealisierte sie ihn in keiner Weise. Ein Mensch mit allen seinen Schw\u00e4chen aber auch St\u00e4rken wurde von ihr auf die Leinwand gebannt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er fragte sich, w\u00e4hrend er das Entstehen des Bildes beobachtete \u2013 sie malte z\u00fcgig, mit sicherem Pinsel \u2013, ob sie eine Frau genauso darstellen w\u00fcrde oder dargestellt hatte, denn leider konnte er ja nicht sehen, welche Motive ihre anderen Bilder besa\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als er am sp\u00e4ten Abend sein Arbeitszimmer verlie\u00df, malte sie noch immer an dem Bild.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Am n\u00e4chsten Tag besuchte sie der J\u00fcngling erneut. Sie trug wieder einen Ganzanzug aus Latex, diesmal in einem hellen Metallic Blau und Stiefeletten aus schwarzem Lack. Zuerst zeigte sie ihm das Bild, dessen Aufbau nahezu fertig war. Er schien damit zufrieden sein. Sie erkl\u00e4rte ihm verschiedenes, wies auf bestimmte Bildstellen. Er nickte verstehend. Im Anschlu\u00df an das Gespr\u00e4ch zog er sich aus und nahm wieder in die Pose ein, die er auf dem Bild innehatte. Bevor sie mit dem Malen begann, zog sie eine wei\u00dfe Sch\u00fcrze aus gummiertem Stoff an, auf der bereits leichte Farbspritzer zu sehen waren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als Erstes begann sie, seine Muskeln nach dem lebenden Modell herauszuarbeiten. Jeder Pinselstrich hauchte dem Bild mehr Leben ein. Zwischendurch gab sie ihm immer wieder Gelegenheit, sich zu entspannen, w\u00e4hrend sie sich nur aufs Bild konzentrierte. \u00dcberhaupt schien ihr jetzt nicht mehr so wichtig zu sein, da\u00df er seine Pose pr\u00e4zise einhielt. Hatte sie sein bestes St\u00fcck bisher nur mit groben Pinselstrichen angedeutet, begann sie es nun in voller Sch\u00f6nheit mit der gleichen Detailliebe wie alles andere zu malen. Dazu brachte sie ihn eigenh\u00e4ndig \u2013 sein Eindruck, da\u00df ihr es Spa\u00df machte, verst\u00e4rkte sich dabei \u2013 mit geschickten, z\u00e4rtlichen Massagen zur vollen Gr\u00f6\u00dfe. Sie brachte wirklich jede Ader, jede Haut\u00f6nung naturgetreu auf die Leinwand. Da auf dieser Welt nur wenig von Dauer ist, mu\u00dfte sie in gewissen Abst\u00e4nden zur bew\u00e4hrten Hilfma\u00dfnahme greifen. Er hatte den Eindruck, da\u00df sie es \u00f6fter tat, als es n\u00f6tig gewesen w\u00e4re. Zum Schlu\u00df war es, als habe der Betrachter ein \u00fcberlebendiges Photo vor sich. Zuerst glaubte er, es l\u00e4ge an der noch feuchten Farbe, da\u00df die Eichel auf dem Bild so feucht gl\u00e4nzte, doch ein Vergleich mit der deutlich matteren Hautdarstellung sagte ihm, da\u00df sie dem Realismus mehr als Gen\u00fcge getan hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie offenbar so weit war, um das Bild ohne seine Mithilfe vollenden zu k\u00f6nnen, legte sie Pinsel und Palette auf den kleinen Tisch ab und wischte sich die H\u00e4nde an einem alten Lappen sauber. Auf der wei\u00dfen Sch\u00fcrze waren einige kleine bunte Flecke mehr zu sehen. Der junge Mann, sichtlich erleichtert, da\u00df diese Sitzung beendet war, lie\u00df sich auf den Stuhl sinken, immerhin hatte er, trotz kurzer Unterbrechungen durch einige Lockerungs\u00fcbungen, ihr einige Stunden Modell gestanden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie trat zwei Schritte zur\u00fcck, betrachtete das Bild aus der Entfernung. Ihrem pr\u00fcfenden Auge entging mit Sicherheit nicht das kleinste Detail. Sichtlich zufrieden mit dem aktuellen Stand legte sie die Sch\u00fcrze ab und sagte etwas zu dem J\u00fcngling. Ein besonderes L\u00e4cheln zeigte sich auf seinem Gesicht. Sie gingen ins Schlafzimmer.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er fand auch, da\u00df der J\u00fcngling f\u00fcr seine Geduld \u2013 schlie\u00dflich war Modellstehen harte Arbeit \u2013 eine Belohnung verdient hatte. Da er ihnen schon einmal beim Liebesspiel zugesehen hatte, ihm sein eigenes mit Bettina noch sehr gegenw\u00e4rtig war, und er irgendwann auch einmal an seiner Geschichte weiterschreiben mu\u00dfte, \u00fcberlie\u00df er die beiden ihrer Zweisamkeit. Beim fl\u00fcchtigen Blick in ihr Schlafzimmer sah er, da\u00df ein gro\u00dfes Laken aus rotem Latex \u00fcber das Bett gebreitet war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der J\u00fcngling verlie\u00df sie am fr\u00fchen Abend. Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039 ging noch einmal ins Atelier und machte Licht. Sie hatte den Ganzanzug mit einem Kittelkleid vertauscht. Durch einen nun mehr kurzen Blick durchs Fernglas sah er, wie sie an dem Bild weiterarbeitete. Das Licht im Schlafzimmer hatte sie eingeschaltet gelassen. Er konnte nicht umhin, den Blick dorthin zu richten. Das Latexlaken gl\u00e4nzte auf fast der gesamten Fl\u00e4che feucht. Er grinste in sich hinein. Er konnte sich gut vorstellen, welche K\u00f6rperfl\u00fcssigkeit ein gro\u00dffl\u00e4chiges Abwischen des Lakens erfordert hatte. Nun konnte er gut nachvollziehen, weshalb auf dem Parkett keine Teppiche lagen. Welch harmlose und zugleich lustvolle Vergn\u00fcgungen Gummifetischismus und Urolagnie doch waren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Am n\u00e4chsten Vormittag brachte sie das Bild zur Vollendung. Damit sich beim Trocknen kein Staub darauf ansammelte, warf sie ein Tuch dar\u00fcber.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Den Nachmittag verbrachte sie am Zeichentisch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Gegen Mittag rief Bettina an und erkundigte, ob sie ihn \u00fcbers Wochenende besuchen d\u00fcrfe. Ab kommenden Dienstag sei sie f\u00fcr drei Wochen in S\u00fcdfrankreich, um Material f\u00fcr einen Reisef\u00fchrer der gehobenen Klasse zu sammeln.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSelbstverst\u00e4ndlich\u00ab, erwiderte er in einem Tonfall, der keinen Zweifel daran lie\u00df, wie sehr sein Herz vor Freude h\u00fcpfte und wie \u00fcberfl\u00fcssig ihm eine solche Frage erschien.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo selbstverst\u00e4ndlich ist das gar nicht, ich wei\u00df ja nicht, ob du bereits anderweitig geplant hast.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihr Tonfall lie\u00df keinen Zweifel daran, da\u00df ihr bewu\u00dft war, da\u00df es auch andere Frauen in seinem Leben gab, die gerne ein Wochenende mit ihm verbrachten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ging nicht darauf ein. Er hatte selbst an diese M\u00f6glichkeit gar nicht gedacht. Sie schien auch keine Antwort von ihm erwartet zu haben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIn der N\u00e4he, vielleicht zwanzig Minuten mit dem Auto, gibt es einen sehr gepflegten und heimeligen Swinger-Club. An diesem Wochenende findet dort eine Latex-Fetisch-Party statt. Da du so von den schicken Ganzanz\u00fcgen deiner Nachbarin schw\u00e4rmst und ich bei meinem Besuch das Gef\u00fchl hatte, da\u00df du derzeit nur zu gerne Frauen in Latex siehst, mich eingeschlossen, dachte ich, wir k\u00f6nnten dort hingehen. Ich kenne den Club schon l\u00e4nger, auch auf der Party, die in dieser Form alle zwei Monate stattfindet, war ich schon. Es kommen dort \u00fcberwiegend swingende Fetischisten oder fetischistische Swinger dahin, je nach Gewichtung. Also nicht das oft bei Fetischparties \u00fcbliche Publikum des Sehens und Gesehenwerdens. Das w\u00e4re eine Gelegenheit, mal wieder beim V\u00f6geln Zuschauer zu haben und f\u00fcr dich mal <i>ohne<\/i> technische Hilfsmittel anderen beim V\u00f6geln in Latex zuzusehen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er seufzte innerlich. Er verstand den Seitenhieb nur zu gut, wenngleich es gutm\u00fctiger Spott war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas klingt gut\u00ab, erwiderte er durchaus mit ehrlicher Begeisterung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Empfahl sie einen Swinger-Club und eine entsprechende Party, war davon auszugehen, da\u00df sich ein Besuch lohnte, schlie\u00dflich hatte sie nicht nur mehrere Reisef\u00fchrer zu den \u00fcblichen Themen verfa\u00dft, sondern auch welche, die sich mit den Swinger-Clubs in Deutschland und Frankreich befa\u00dften. Ihm war bisher keine Frau begegnet, die sich in der Swingerszene so gut auskannte wie sie und keine hatte er derart oft dorthin begleitet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nach diesem Telefonat war es ihm unm\u00f6glich, weiter an seiner Erz\u00e4hlung zu arbeiten. Die Vorfreude auf ihren Besuch hatte ihn gefangen genommen. Er \u00fcberlegte, was er f\u00fcr sie kochen k\u00f6nnte. Rund drei Stunden Zeit hatte er ja noch, bis sie erscheinen w\u00fcrde. Er ging in den Ort hinunter, kaufte reichlich ein, als h\u00e4tte sie sich f\u00fcr mindestens eine Woche angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie erschien schlie\u00dflich mit soviel Gep\u00e4ck, als beabsichtigte sie sogar l\u00e4nger, als eine Woche bei ihm zu verweilen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er umarmte sie zur Begr\u00fc\u00dfung derart leidenschaftlich, als h\u00e4tten sie sich Jahre nicht gesehen oder wenigstens gesprochen und tat etwas, was sie von ihm nur selten gewohnt war, er fa\u00dfte ihr unter den Rock, stellte mit Freuden fest, da\u00df sie nichts darunter trug, und wie sie unter seiner Ber\u00fchrung schlagartig feucht wurde, als w\u00e4re ein Hahn ge\u00f6ffnet worden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie unterdr\u00fcckte das \u203a<i>Endlich ergreifst du mal wieder die Initiative<\/i>\u2039, das ihr auf der Zunge lag und das die Stimmung schlagartig abgek\u00fchlt h\u00e4tte, lie\u00df ihn nur zu gerne gew\u00e4hren, da\u00df er seine sexuelle Lust an ihr derart offen befriedigen wollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Offenbar hatten seine euphorischen Berichte \u00fcber den offensichtlichen Gummifetischismus seiner sch\u00f6nen Nachbarin sie dazu angeregt, es dieser gleich zu tun, da ihr halbes Gep\u00e4cks aus Latexbekleidung bestand. Er hatte gar nicht gewu\u00dft, da\u00df sie \u00fcberhaupt soviel davon besa\u00df, denn bisher hatte er nicht den Eindruck gehabt, da\u00df sie ausgepr\u00e4gte fetischistische Neigungen diesbez\u00fcglich besa\u00df, wenngleich sie schon lange das eine oder andere Kleidungsst\u00fcck daraus ihr eigen nannte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSeit einiger Zeit habe ich Latex f\u00fcr mich so richtig entdeckt. Hin und wieder habe ich es gerne mal getragen, wie du wei\u00dft, es ist also keine wirkliche Neuentdeckung f\u00fcr mich, aber offenbar hat es eine Zeitlang gebraucht, bis ich seiner Faszination so richtig erlegen bin. Es ist ein wundervolles Gef\u00fchl auf der Haut, jede Ber\u00fchrung erscheint intensiver und irgendwie gelingt es mir, mich darin noch besser fallen zu lassen, wohl auch, weil es eine perfekte Figur macht. Du kennst ja meine Schw\u00e4che um die H\u00fcften.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er erwiderte nichts darauf. Er wu\u00dfte, da\u00df sie damit mittlerweile sehr gut umgehen konnte und gerne damit kokettierte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbBesonders Ganzanz\u00fcge sind sehr praktisch gerade beim Sex\u00ab, fuhr sie nach einer kurzen Pause mit einem verkl\u00e4rten L\u00e4cheln fort. \u00bbIch mag es, wenn sich mit der Zeit dieser besondere leichte Schwei\u00dffilm auf der Haut bildet, die die Haut so sch\u00f6n weich und zart werden l\u00e4\u00dft. Solange es insgesamt nicht zu warm ist, gef\u00e4llt es mir in einem Ganzanzug zu schwitzen, bis mir der Schwei\u00df so richtig darin steht. Ich habe zwar keinen Ganzanzug in Metallicblau, aber ich vermute, gegen Aubergine hast du auch nichts einzuwenden.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er lie\u00df ihren Seitenhieb ebenso stoisch wie ihre Schw\u00e4rmerei \u00fcber sich ergehen, letzteres war er schlie\u00dflich von Birgit in allen Facetten gewohnt<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe Aubergine f\u00fcr mich als Farbe entdeckt\u00ab, fuhr sie ihm Plauderton fort. \u00bbEs ist eine sch\u00f6ne dezente, dunkle Farbe. Ich finde, da\u00df dunkle Farben und Latex gut miteinander harmonieren.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konnte nicht anders als zustimmen, denn das \u00e4rmellose Kleid mit dem weiten, in weiche Falten fallenden Rock und dem hautengen Oberteil in dieser Farbe, das sie angezogen hatte, gefiel ihm ausgezeichnet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Da es ein sch\u00f6ner Fr\u00fchlingsabend war, hatte er auf der Terrasse zum Abendbrot gedeckt. Die Strahlen der Abendsonne brachen sich auf eine bet\u00f6rende Weise in dem mattgl\u00e4nzenden dunklen Latex. Die W\u00e4rme intensivierte das Latexaroma, das von ihrem Kleid ausging.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er sah beim Essen auffallend intensiv auf ihr Kleid, unter dem sich ihre Br\u00fcste auf eine bet\u00f6rende Weise w\u00f6lbten, \u00fcberhaupt h\u00f6rte er ihr nur mit halbem Ohr zu, so sehr nahm ihn ihre Erscheinung gefangen. Auch ihre schwarzen Lack-High-Heels, denen trotz der Pflege, sie ihnen zukommen lie\u00df, anzusehen waren, da\u00df sie diese oft trug, und ihre nackten Beine erschienen ihm verf\u00fchrerischer als gew\u00f6hnlich. Sie sa\u00df entspannt zur\u00fcckgelegt, die Beine mit l\u00e4ssiger Eleganz \u00fcbereinandergeschlagen, und mit dem freien Fu\u00df, dem rechten, gedankenverloren leicht wippend, wodurch sein Blick sich immer wieder darauf verfing und ihm ein wohliges Kribbeln bescherte. Das Wippen geschah nat\u00fcrlich nicht gedankenverloren, sie wu\u00dfte nur zu gut, welche Wirkung High-Heels an einem sch\u00f6nen Frauenfu\u00df auf ihn besa\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Seinem frisch zubereiteten Fr\u00fcchtequark sprach sie reichlich zu.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbOh\u00ab, entfuhr es peinlich ber\u00fchrt und erschrocken zu gleich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er schreckte aus seinen Gedanken und sah sogleich die Bescherung. Mehr als die H\u00e4lfte des Quarks, den sie auf dem L\u00f6ffel hatte, war auf ihre rechte Schuhspitze gefallen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbW\u00e4rst du so gut und entfernst es.\u00ab So h\u00f6flich es klang, war es doch eine keinen Widerspruch duldende Aufforderung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er kniete sich sogleich mit Enthusiasmus vor sie. Sie streckte ihm g\u00f6nnerhaft den Fu\u00df entgegen und er leckte den Quark gen\u00fc\u00dflich von ihrem Schuh.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAm Absatz ist auch etwas.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Da war nat\u00fcrlich nichts, was die Lust, mit der er ihren hohen schlanken Absatz mit der Zunge umspielte keinen Abbruch tat.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch denke, jetzt ist alles sauber.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er setzte sich ein wenig entt\u00e4uscht. Er h\u00e4tte ihr gerne weiter die schwarzen Lack-Pumps geleckt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie f\u00fcllte sich die Schale ein weiteres Mal mit dem Fr\u00fcchtequark. Gerade als sie den ersten L\u00f6ffel davon nehmen wollte, hantierte sie mit der vollen Schale derart ungeschickt, da\u00df sie ihr so aus der Hand glitt und in ihrem Scho\u00df landete, da\u00df der ganze Inhalt sich von den B\u00fcrsten abw\u00e4rts \u00fcber das Kleid ergo\u00df und die H\u00e4lfte im Scho\u00df landete.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbOch n\u00f6\u00ab, entfuhr es ihr auf eine derart drollige Weise, die ihn beinahe zum Schmunzeln veranla\u00dft h\u00e4tte. Die Absichtlichkeit war selbst f\u00fcr eine gespielte Situation zu offensichtlich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der Quark auf dem dunklen Latex sah nicht nur \u00fcber ihren Br\u00fcsten zu verf\u00fchrerisch aus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie fingerte die Schale aus ihrem Scho\u00df, leckte den au\u00dfen daran klebenden Quark ab und anschlie\u00dfend betont lasziv den von den Fingern, was seinen Blick auf ihre sch\u00f6nen unberingten H\u00e4nden mit halblangen blutrot lackierten N\u00e4geln, die schon manche Spur auf seiner Haut hinterlassen hatten, zog, und stellte die Schale auf den Tisch ab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbW\u00e4rst du so freundlich, mir den Quark vom Kleid zu entfernen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er leckte ihr den Quark, von den Br\u00fcsten angefangen, mit einer Begeisterung vom Kleid, selbst noch als l\u00e4ngst kein Quark mehr darauf zu sehen war, sondern das Latex nur noch von seinem Speichel gl\u00e4nzte. So gut hatte ihm der Fr\u00fcchtequark schon lange nicht mehr geschmeckt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie geno\u00df sein Lecken, besonders erregend war es f\u00fcr sie, als er ihre Br\u00fcste durch das Latex hindurch leckte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sp\u00e4ter \u203aweihten\u2039 sie das Kleid gemeinsam ein, wobei er sich auf ihren Wunsch \u00fcber ihr Kleid ergo\u00df. Sie mochte es, wenn ein Mann \u00fcber ihre Latexkleidung kam, wo sie es gen\u00fc\u00dflich mit den Fingern verrieb. Sie mochte das Spiel mit Sperma. Sie brachte ihn dazu, da\u00df er eine seiner beiden Latexhosen im Jeansstil anzog, die Birgit f\u00fcr ihn seinerzeit besorgt hatte. Sie waren chic und praktisch zugleich, der Rei\u00dfverschlu\u00df war so gearbeitet, da\u00df er, ohne da\u00df es auf den ersten Blick zu sehen war, durch den halben Schritt verlief.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs ist unh\u00f6flich, in Gegenwart einer Dame, die in verf\u00fchrerisches Latex gekleidet ist, ordin\u00e4re Baumwolle zu tragen, mein Lieber. Ich habe dir das beim Abendbrot zwar noch nachgesehen, aber damit ist jetzt Schlu\u00df. Au\u00dferdem sieht dein Knackarsch in einer Latexjeans noch einmal so verf\u00fchrerisch aus. Mich wundert, da\u00df du nicht selber auf die Idee kommst, dich in Gegenwart einer Frau, von der du wei\u00dft, da\u00df sie gerne mit dir v\u00f6gelt, so zu kleiden, wie es ihr Auge erfreut. Man k\u00f6nnte manchmal meinen, da\u00df du einer Frau absichtlich die Lust auf dich verderben willst.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das letzte war in einem betont scherzhaften Ton vorgebracht und doch bekam er sogleich ein schlechtes Gewissen. Sie hatte ihn mit ihrem verf\u00fchrerischen Latexkleid schlie\u00dflich \u00fcberrascht, so da\u00df ihm gar nicht die M\u00f6glichkeit gegeben war, sich umzuziehen, ohne sie allein zu lassen, was er wiederum als unh\u00f6flich empfunden h\u00e4tte. Es brachte ihm aber auch zu Bewu\u00dftsein, da\u00df er meist gar nicht daran dachte, etwas zu tragen, was \u203aseine\u2039 Frauen an ihm als verf\u00fchrerisch empfanden, wie seine Latexhosen im Jeansstil.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Bez\u00fcglich des Clubs und der Party hatte sie nicht zuviel versprochen. Es w\u00e4re ihm zwar lieber gewesen, sie h\u00e4tte dort auch das sch\u00f6ne Kleid getragen, aber sie bestand auf einem Ganzanzug derselben Farbe. Das sei f\u00fcr einen ganzen Abend bequemer und praktischer, vor allem beim V\u00f6geln und das wollten sie ja schlie\u00dflich auf der Party. Seine \u203aEntt\u00e4uschung\u2039 legte sich schnell, denn sie sah fast noch ein wenig verf\u00fchrerisch in dem Ganzanzug aus, zu dem sie Overknees aus schwarzem Lack im 1960er Jahre Stil, mit den damals \u00fcblichen halbhohen Blockabs\u00e4tzen trug, die er mittlerweile mindestens als ebenso verf\u00fchrerisch empfand, wie die verbreiteten beinahe turmhohen schlanken empfand. Mit den immer h\u00e4ufiger zu sehenden Plateausohlen konnte er aber gar nichts anfangen, die machten in seinen Augen einen zu klobigen Fu\u00df.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das Essen war gut und reichlich, die Stimmung aufger\u00e4umt und die Frauen waren angenehm anzuschauen. Sie begegneten zwei Paaren, die Bettina gut kannte und verbrachten einen Teil des Abends mit ihnen in angenehmer Plauderei, wodurch sie erst sp\u00e4t Zeit zum V\u00f6geln fanden. Bettina schmiegte sich oft an und er legte h\u00e4ufig den Arm um ihre Taille, da\u00df ihre Gespr\u00e4chspartner sie f\u00fcr frisch verliebt hielten. Sie wu\u00dften nur wenig von Bettinas besonderer Lebensphase, die sie beide miteinander verband.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er geno\u00df den besonderen Reiz, den es hatte, in einer gutgelaunten Gesellschaft gleichgesinnter Sex zu haben. Aber es war auch sch\u00f6n, anderen dabei zuzusehen. Es mochte seinen Reiz haben, seiner sch\u00f6nen Nachbarin durchs Fernglas dabei zuzuschauen, aber es war etwas ganz anderes, das aus der N\u00e4he zu tun und mit Wissen der anderen. Sich dabei zuschauen zu lassen, war auch nicht ohne besonderen Reiz, selbst f\u00fcr jemanden, der nicht allzu viel Exhibitionistisches besa\u00df wie in seinem Fall.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war zwar nicht so, da\u00df Bettina und er w\u00e4hrend dieser drei gemeinsamen Tagen kaum aus dem Schlafzimmer herausgekommen w\u00e4ren, wenngleich sie ihrer Lust nicht nur dort fr\u00f6nten, aber es war nicht weit von den tats\u00e4chlichen Begebenheiten entfernt. Sie trug stets etwas aus Latex, meist Sachen, die sich derart atemberaubend eng um ihren K\u00f6rper schmiegten, als w\u00e4ren sie im Grund zu klein und ihre Formen somit \u00e4u\u00dferst verlockend zur Geltung brachten. \u203aLeider\u2039 a\u00df sie w\u00e4hrend ihres Besuchs oft so ungeschickt, so da\u00df er regelm\u00e4\u00dfig etwas von ihren Schuhen und ihren Latexsachen lecken mu\u00dfte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihn lie\u00df schmunzeln, da\u00df sie nun offensichtlich genauso ausufernd und bevorzugt \u00fcber Latex im allgemeinen und besonderen sprach wie Birgit. Auch bei Bettina verdr\u00e4ngte er erfolgreich, da\u00df er sie gerne dar\u00fcber reden h\u00f6rte, da es ihn selbst auf eine besondere Weise faszinierte, die er sich aber nicht so recht eingestehen wollte. Die kleine Manufaktur, bei der Bettina viele ihrer neuen Sachen auf Ma\u00df fertigen lie\u00df, bildete Bettinas Hauptthema, wie freundlich und kompetent die Inhaberin sei, wie reizvoll die Anproben vor Ort und was sie alles aus Latex machen konnte und auch schon hatte usw. usf. Er h\u00f6rte es geduldig an. Es war trotz allem etwas anderes, das aus Bettinas Mund zu vernehmen, als von Birgit. Bei Bettina kam noch die Begeisterung des weitgehenden Neulings hinzu, die zudem nicht wenig den Eindruck erweckte, als h\u00e4tte vor ihr noch so gut wie niemand Latex als erotisch stimulierendes Material entdeckt. Bettinas Latexvorliebe war, wie die von Birgit und seiner Ornithologin prim\u00e4r sexuell orientiert, so da\u00df ihre Ausf\u00fchrungen stets beinhalten, welche sexuellen Spielarten, in welchem Latex besonders reizvoll waren und wieviel Spa\u00df sie daran hatten. Den Reiz und die Mannigfaltigkeit dessen, was sich sexuell in Wathosen aus Naturkautschuk machen lie\u00df, abgesehen davon, eine Frau mit einem starken Massagestab durch diese hindurch zum Orgasmus zu bringen, hatte ihm seine Ornithologin in epischer Breite auseinandergesetzt. Seitdem konnte auch er Watstiefel und Wathosen erotisieren. Mitunter ertappte er sich dabei, da\u00df er gegen\u00fcber einer Frau, der Latex gefiel, die Ausf\u00fchrungen seiner Ornithologin in beinahe der gleichen epischen Breite wiedergab, weil er von ihren Ausf\u00fchrungen fasziniert gewesen war, weshalb Bettina sich das an diesem Wochenende auch und gerne anh\u00f6ren durfte, obschon sie sicher war, da\u00df er ihr zur Zeit als er mit der Ornithologin liiert war, bereits erz\u00e4hlt hatte. Sie schlug ihm vor, die Kombination von Massagestab, es befand sich einer in ihrem Gep\u00e4ck, und der Wathose auch ihr auszuprobieren. Es war das erste Mal seit dem Ende seiner Beziehung mit der Ornithologin, da\u00df sie \u00fcberhaupt jemand trug. Wie nicht anders zu erwarten, gefiel ihr das ausnehmend gut und bekam sie einen intensiven Orgasmus dabei. Es sollte ihn schon arg wundern, wenn sie sich in absehbarer Zeit nicht auch eine Wathose zulegen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Andererseits hatte er durch Birgit auch Fetischisten kennengelernt, f\u00fcr die es anscheinend unm\u00f6glich war, Sex und ihren Fetisch in Beziehung zueinander zu bringen, bei denen war es wirklich anstrengend, ihnen zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Doch abgesehen davon, war sexueller Fetischismus alles in allem ein ebenso so sch\u00f6nes und lebendiges Thema wie alle vollkommen harmlosen und Freude bereiteten und das Leben bereichernden Dinge.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nicht nur, da\u00df er w\u00e4hrend dieser drei Tage keine Gelegenheit hatte, sich um die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039 zu k\u00fcmmern, er dachte nicht einmal an sie!<\/p>\n<p class=\"einzug\">Fast ein wenig wehm\u00fctig reinigte er seine Latexsachen und r\u00e4umte sie wieder in Schrank, nachdem ihn Bettina auf unbestimmte Zeit verlassen hatte. Wann w\u00fcrde er wohl wieder Gelegenheit haben, mit einer Frau in Latex Sex zu haben? Bettina hatte ihm nach einer langen Phase von halbherziger Gleichg\u00fcltigkeit wieder so richtig Lust darauf gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fortsetzung von: Der Einzug, Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039, Der sch\u00f6ne J\u00fcngling und Bettina &nbsp; Nachdem er Bettina nachgesehen hatte, bis ihr Wagen seinen Blicken entschwunden war, ging er mit dem Vorsatz ins Haus zur\u00fcck, das Bett zu machen, ein wenig aufzur\u00e4umen und mit der Arbeit an seiner Erz\u00e4hlung fortzufahren. 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