{"id":4797,"date":"2017-04-12T18:12:50","date_gmt":"2017-04-12T16:12:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4797"},"modified":"2026-04-12T13:40:17","modified_gmt":"2026-04-12T11:40:17","slug":"kurzes-102-viviane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4797","title":{"rendered":"Kurzes #102 \u00b7 Viviane"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160224_0139_800_2.jpg\"\/><\/p>\n<p><i>Die Fortsetzung von:<\/i> <a href=\"?p=4758\">Der Einzug<\/a>, <a href=\"?p=4767\">Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039<\/a>, <a href=\"?p=4770\">Der sch\u00f6ne J\u00fcngling<\/a>, <a href=\"?p=4777\">Bettina<\/a>, <a href=\"?p=4782\">Ein Wochenende mit Bettina<\/a>, <a href=\"?p=4786\">Begegnung im Mondschein<\/a> <i>und<\/i> <a href=\"?p=4789\">Die \u203aSch\u00f6ne \u00dcppige\u2039<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039 erhielt w\u00e4hrend der folgenden Tage wiederholt Besuch von der sch\u00f6nen \u00dcppigen und nicht nur, um ihr f\u00fcr das Bild Modell zu stehen, das in der Tat das Pendant zum Bild des J\u00fcnglings wurde. In ihrer Eigenschaft als Liebhaberin blieb sie zudem stets \u00fcber Nacht. Sie besa\u00df offensichtlich eine Vorliebe f\u00fcr hautenge Hosen und Oberteile aus weichem Leder und Stiefel. Da letztlich alles zur Gewohnheit werden kann, auch der Anblick sch\u00f6ner, sich liebender Frauen, warf er bald nur noch sporadisch einen Blick hin\u00fcber.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wenn er auch scheinbar wie in Klausur lebte, so waren seine Tage nicht nur mit Einsamkeit und Schreiben angef\u00fcllt und Bettina sein einziger Besuch seit er das Haus bezogen hatte, von der Einweihungsparty einmal abgesehen.<!--more--> Etwa alle zwei Wochen kam sein Verleger nachmittags auf einen Sprung vorbei, wie dieser es selbst bezeichnete. In Wahrheit ging er nie vor Mitternacht. Es waren anregende Gespr\u00e4che, die beide genossen. Ebenso lie\u00df sich Marius regelm\u00e4\u00dfig sehen. Zurzeit war dieser frisch verliebt. Er brachte gelegentlich seine neue Liebe, einen jungen Journalisten mit, den er sehr sympathisch fand. Nicht da\u00df Marius h\u00e4ufig seine Liebhaber wechselte, dennoch hielten seine Beziehungen im Durchschnitt kaum mehr als zwei Jahre. Das lag weniger an vermeintlicher Unstetigkeit, sondern daran, da\u00df Marius das Talent besa\u00df, immer an M\u00e4nner zu geraten, die nur f\u00fcr bestimmte Zeit in der Stadt weilten und bald aus beruflichen Gr\u00fcnden irgendwohin in die tiefe nord-, s\u00fcd- oder ostdeutsche Provinz oder sonst wo in Europa ziehen mu\u00dften. Nichts kann eine Beziehung so schnell erlahmen lassen, wie einige hundert Kilometer Entfernung, abgesehen von gravierenden Neigungs- und Interessenunterschieden. Marius dagegen war beruflich fest an die Stadt gebunden. Doch auch ohne dem h\u00e4tte ihn nichts dazu bringen k\u00f6nnen, seine geliebte Vaterstadt zu verlassen, selbst ein so attraktiver junger Mann wie der jetzige nicht. \u2013 Vielleicht hatte Marius diesmal mehr Gl\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Marius und dessen Freund, die ihn am Abend zuvor besucht hatten, waren erst in den fr\u00fchen Morgenstunden gegangen. Als er sie zum Wagen begleitet hatte, zeigte sich im Osten bereits ein heller Streifen. Er sah ihnen mit einem langen, herzhaften G\u00e4hnen nach. Er war bereits eingeschlafen, noch bevor sein Kopf das Kissen ber\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Unsinnigerweise war er nur wenig sp\u00e4ter als gew\u00f6hnlich aufgestanden. Doch schon bald forderte die durchwachte Nacht ihren Tribut. Mehrmals herzhaft g\u00e4hnend gab er dem Schlafdrang nach und legte sich f\u00fcr ein St\u00fcndchen oder zwei aufs Sofa im Arbeitszimmer. Er war kaum in einen wohligen Halbschlummer hin\u00fcbergeglitten, als es klingelte. Schlaftrunken taste er nach dem Telefon, das er auf dem Couchtisch abgelegt hatte, da er im ersten Moment glaubte, das Klingeln sei von dort gekommen, obwohl es einen vollst\u00e4ndig anderen Klingelton besa\u00df. Ein zweites, diesmal l\u00e4nger andauerndes L\u00e4uten belehrte ihn eines besseren. Tr\u00e4ge und verschlafen ging er nach unten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch dachte schon, du w\u00e4rst nicht da.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbViviane\u00ab, rief er erstaunt aus, als s\u00e4he er einen Geist, und war sofort um einiges wacher.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDanke. Begr\u00fc\u00dft man so seine alte Freundin?\u00ab Sie verzog pikiert das Gesicht und trat mit einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit an ihm vorbei ins Haus, als wohnte sie hier.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Anscheinend gelang es ihm, seit er hier lebte nicht, seine Besucherinnen ad\u00e4quat und zu deren Zufriedenheit zu empfangen. Etwas schuldbewu\u00dft schlo\u00df er die T\u00fcr hinter ihr. Allerdings kam ihr Besuch f\u00fcr ihn noch um einiges \u00fcberraschender als der von Bettina.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Viviane bei sich zu sehen war nicht nur eine \u00dcberraschung, sondern bedeutete letztlich nur eines; selten suchte sie ihn aus einem anderen Grund auf, zumindest wenn sie nicht zuvor anrief. Manchmal sah und h\u00f6rte er von ihr wochen-, ja oft monatelang nichts, immer wenn sie sich gerade in einer gl\u00fccklichen Beziehung befand, oder es glaubte zu sein \u2013 meistens traf letzteres zu. Sie verliebte sich fast so schnell wie Marius, nur h\u00e4ufiger und intensiver. Das an sich w\u00e4re nicht das gr\u00f6\u00dfte Problem, doch neigte sie dazu, noch mehr alle Vernunft auszuschalten, als es bei Verliebten ohnehin schon \u00fcblich ist. Regelm\u00e4\u00dfig schien sie v\u00f6llig zu vergessen, da\u00df sie bekennende Sadomasochistin und Fetischistin seit ihrer Pubert\u00e4t war, und somit die Beziehung mit einem \u203aStino\u2039 nach aller Erfahrung nicht gelingen konnte, von seltenen Ausnahmen einmal abgesehen, was jedoch nie ohne zus\u00e4tzliche Spielbeziehungen mit anderen SMern funktioniert, was sie nur zu gerne anderen schulmeisterlich unterbreitete, die so unklug waren, das zu versuchen. Leider hielt sie sich selbst lieber an die, durch nichts bewiesene optimistische Annahme, da\u00df im Grunde jeder \u203apervers\u2039 sei, die meisten w\u00fc\u00dften es nur noch nicht. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter mu\u00dfte sie sich jedoch der ern\u00fcchternden Erkenntnis stellen, da\u00df die Realit\u00e4t wieder einmal ihr Wunschdenken aufs Gr\u00f6bste durchkreuzt hatte und sich nichts hervorlocken lie\u00df, das nicht vorhanden war. Ihr Auserw\u00e4hlter mochte zwar unbestreitbar seine Qualit\u00e4ten haben, aber sadomasochistische Neigungen geh\u00f6rten eindeutig nicht dazu, lediglich ihr Materialfetisch f\u00fcr Leder und auch Latex wurde gelegentlich noch einigerma\u00dfen positiv aufgenommen. Da\u00df der eine oder andere ihrer Verflossenen ihr noch eine sexuelle Pr\u00e4ferenzst\u00f6rung als \u203aDiagnose\u2039 zum Abschied mit auf den Weg gab, weil sie dar\u00fcber hinaus dazu neigte, den \u00c4rger \u00fcber ihre eigene Blau\u00e4ugigkeit an ihrem Gegen\u00fcber in blumigen Verbalinjurien auszulassen, wobei ihr diesbez\u00fcglicher Sprachschatz einen respekteinfl\u00f6\u00dfenden Umfang besa\u00df, war nur das T\u00fcpfelchen auf dem I, was zugleich in ihr den Selbstvorwurf bef\u00f6rderte, wie sie es \u00fcberhaupt mit einem derart bornierten Kerl hatte aushalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte ihr mehr als einmal mit freundlicher Ironie gesagt, da\u00df sie einen Hang habe, ihren offensichtlichen vorhandenen Masochismus, obwohl sie \u00fcberwiegend sadistisch dominant war, auf eine alles andere als lustbetonte Weise auszuleben. Worauf sie ihm stets zur Antwort gab, da\u00df das vielleicht sogar zutreffend sei, aber eigentlich war \u203a<i>Er\u2039<\/i> doch am Anfang so nett gewesen und sie h\u00e4tte gedacht \u2026 und \u00fcberhaupt habe mancher bei der richtigen Frau doch entdeckt, da\u00df er \u2026 usw. usf. \u2026 worauf er stets einen langen resignierenden Seufzer unterdr\u00fccken mu\u00dfte. Dabei herrschte an Spielbeziehungen zu sadomasochistisch veranlagten M\u00e4nnern bei ihr kein Mangel, nur waren die meist verheiratet oder befanden sich in festen Beziehungen. Auch daf\u00fcr besa\u00df sie das besondere \u203aH\u00e4ndchen\u2039. Ihm fehlte das Verst\u00e4ndnis, wie eine gestandene Frau von vierzig Jahren nur so voller Naivit\u00e4t bei der Partnerwahl handeln konnte. Er hatte ihr bereits mehr als einmal in derber Weise vorgeworfen, m\u00f6sengesteuert zu sein, weil er sich gegen ihr Selbstmitleid nicht mehr anders zu wehren gewu\u00dft hat. Sie stritt seinen Vorwurf in keiner Weise ab, sondern gab ihm unumwunden Recht. Sie sah ihm dann nur traurig mit tr\u00e4nenfeuchten Augen an und schmiegte sich schutzsuchend wie ein kleines hilfloses M\u00e4dchen an ihn. Und machte nat\u00fcrlich beim n\u00e4chsten Mal dieselben Fehler. Er war ihm, als ben\u00f6tigte sie diese Destruktivit\u00e4t in ihrem Leben wie die Luft zum Atmen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend Marius jede Trennung halbwegs mit W\u00fcrde bew\u00e4ltigte \u2013 er kam zu ihm und klagte ihm einen ganzen Tag lang sein Leid, aber dann war das Thema auch abgearbeitet \u2013, l\u00f6ste Viviane ihren Liebeskummer stets in drei Phasen auf; zuerst kompensierte sie die Trennung oral; sie pl\u00fcnderte den K\u00fchlschrank und kaufte dann den halben \u00f6rtlichen Supermarkt leer. Weil das naturgem\u00e4\u00df nicht ohne Folgen bleiben konnte, intensivierte sie ihr regelm\u00e4\u00dfiges Fitne\u00dfprogramm, das sie w\u00e4hrend ihrer Beziehungen eher sporadisch betrieb \u2013 klugerweise war sie vor \u00fcber zehn Jahren Mitinhaberin eines Fitne\u00df-Studios geworden und l\u00e4ngst ihre beste Kundin, nur so gelang es ihr, das Gewicht trotz dieser <i>E\u00df<\/i>-kapaden in einem f\u00fcr sie akzeptablen Rahmen zu halten, schlie\u00dflich war sie alles andere als eine schlanke Elfe, daf\u00fcr eine bildh\u00fcbsche, gro\u00dfe muskul\u00f6se \u00dcppige, an der kein Gramm zu viel und nichts an der falschen Stelle war, auf deren straffen, wenn auch deutlich gew\u00f6lbten Bauch und festen Po manche Gertenschlanke durchaus neidisch werden konnte, mit einem so m\u00fctterlichen Busen, da\u00df es ihr unm\u00f6glich war, im Stehen ihre Fu\u00dfspitzen zu sehen. Hatte sie ihren K\u00f6rper und vor allem ihre Seele wieder einigerma\u00dfen in Form gebracht, suchte sie in der dritten und letzten Phase bei ihm Trost und Aufmunterung. Das selbstredend mit der gleichen Intensit\u00e4t, mit der sie die beiden ersten Phasen bew\u00e4ltigte. Ihre entspannte Mimik, ihre Fr\u00f6hlichkeit und da\u00df sie mal wieder wirkte, als sei sie gerade von der Titelseite eines Hochglanzmodemagazins f\u00fcr stilvolle \u00dcbergr\u00f6\u00dfen entstiegen, waren untr\u00fcgliche Zeichen f\u00fcr den Beginn jener dritten Phase und da\u00df ihm diesmal das Zerflie\u00dfen in Selbstmitleid \u00fcber die eigene Gutm\u00fctigkeit erspart bleiben w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Marius hatte einmal gesagt, da\u00df sie sich, ob bewu\u00dft oder unbewu\u00dft, sei einmal dahingestellt, so verhielt, um der Gefahr einer gl\u00fccklichen, dauerhaften Beziehung auszuweichen, denn so konnte sie guten Gewissens die Schuld f\u00fcr ein Nichtgelingen anderen zuweisen und behielt letztlich ihre Unabh\u00e4ngigkeit. Ihr im tiefen Inneren vorhandenes Bed\u00fcrfnis nach einer harmonischen Beziehung und der daraus resultierenden Geborgenheit w\u00fcrde sie sich regelm\u00e4\u00dfig bei ihm f\u00fcr eine kurze Zeit holen. Sobald sie sp\u00fcrte, da\u00df die Gefahr greifbar wurde, da\u00df es tats\u00e4chlich zu einer Beziehung k\u00e4me, da es viele \u00dcbereinstimmungen zwischen ihnen gab, verabschiedete sie sich auf h\u00f6fliche Weise. In seiner Gutm\u00fctigkeit, die ihm zur Ehre gereichen w\u00fcrde, gelang es ihm nicht, Tacheles mit ihr zu reden. Allerdings war die Frage, ob sie beide nicht bereits den Punkt \u00fcberschritten h\u00e4tten, an dem eine n\u00fcchterne Analyse noch m\u00f6glich war und ob es f\u00fcr <i>beide<\/i> \u00fcberhaupt gut war, diese Auseinandersetzung zu suchen. Da\u00df er hoffnungslos in sie verliebt war und sie in gewisser Weise in ihn auch, lag auf der Hand, nicht ohne Grund suchte sie nach jeder Trennung Trost und Aufmunterung und die Erf\u00fcllung ihrer Neigungen bei ihm, die sie in dieser Form ansonsten nicht bekam. Ihr konnte noch nicht einmal der Vorwurf gemacht werden, sie w\u00fcrde seine Gutm\u00fctigkeit ausnutzen, denn sie gab ihm ja auch viel. Die N\u00e4he und Hingabe, die er von ihr erhielt, waren ohne jeglichen Hintergedanken aus einem tiefen inneren Bed\u00fcrfnis heraus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Marius hatte noch viel mehr \u00fcber Viviane und ihn und ihre besondere Beziehung zueinander gesagt, die Profession des Psychologen war g\u00e4nzlich zum Vorschein gekommen, obwohl Marius den Grundsatz vertrat, da\u00df Freunde nicht unter die Lupe des Psychologen zu stellen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er wu\u00dfte nur zu gut, da\u00df ihn mit Viviane eine Art Co-Abh\u00e4ngigkeit verband, er ihr Verhalten wom\u00f6glich f\u00f6rderte, anstelle sie in ihrem Liebeskummer allein zu lassen und ihr somit die Gelegenheit geben, sich selbst zu finden. Andererseits klammerte er sich an die \u00fcberaus schwache Hoffnung, da\u00df eines Tages die Erkenntnis sie ereilen w\u00fcrde. Dabei h\u00e4tte das, wenn je eine ernstzunehmende Aussicht bestanden h\u00e4tte, l\u00e4ngst geschehen m\u00fcssen. Insgesamt war sie jedoch seelisch stabil und hatte ihr Leben in allen anderen Bereich fest im Griff.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie den Weg in sein Wohnzimmer alleine fand, folgte er ihr gem\u00e4chlich, so richtig wach er doch noch nicht. Ihre blaue Lederhose, sie trug oft und gerne Leder, lag wie eine zweite Haut an ihr, betonte ihre muskul\u00f6sen Beine mit den schmalen Fesseln und das wundersch\u00f6ne, runde feste Ges\u00e4\u00df. Das fast taillenlange rotbraune Haar, durch das er gerne mit den Fingern glitt, fiel in Kaskaden von Locken \u00fcber ihre runden Schultern, direktes Sonnenlicht \u00fcberzog es stets mit einem kupfernen Schimmer. Wie \u00fcblich duftete es wie die F\u00fclle des Fr\u00fchlings an sich, eigentlich duftete die ganze Frau so. Auf den hohen Abs\u00e4tzen ihrer Stiefel, die sie noch gr\u00f6\u00dfer erscheinen lie\u00dfen und sie ihn damit leicht \u00fcberragte, schritt sie sicher dahin. Es mu\u00dfte schon ein au\u00dfergew\u00f6hnlich hei\u00dfer Sommertag sein, da\u00df sie auf Stiefel verzichtete.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSch\u00f6n hast du es hier\u00ab, meinte sie nach einem kurzen Rundblick.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie zog die kurze taillierte Lederjacke aus, unter der sie ein \u00e4rmelloses Oberteil aus dem gleichen Leder wie die Hose trug und durch das sich ihre Brustwarzen sanft hindurchmodellierten \u2013 Viviane verzichtete besonders w\u00e4hrend der dritten Phase gerne auf einen BH. Er wunderte sich immer wieder aufs Neue, wie fest ihre Br\u00fcste trotz ihrer \u00dcppigkeit und f\u00fcr eine Frau ihres Alters noch waren \u2013, und legte sie nachl\u00e4ssig \u00fcber die Sessellehne. Sein Blick fiel nicht sogleich auf ihr Dekollet\u00e9, sondern auf die kunstvolle, an ostasiatische Motivik orientierte T\u00e4towierung ihrer muskul\u00f6sen Armen, die ein beredtes Zeugnis davon abgaben, da\u00df sie Phase zwei stets intensiv betrieb.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konnte nicht umhin, zum ungez\u00e4hlten Male festzustellen, da\u00df sie eine der sch\u00f6nsten Frauen war, die er kannte \u2013 Saskia und Bettina und Maria und einige andere, ihm auf die eine oder andere Weise nahestehende Frauen mochten es ihm verzeihen \u2013, trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer ausgepr\u00e4gten weiblichen Rundungen. Er unterschlug dabei gerne, da\u00df er prinzipiell einen Hang zu Frauen mit femininen Formen besa\u00df.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin auch sehr zufrieden\u00ab, seinem Tonfall nach konnte es sich gleicherma\u00dfen auf das Haus wie auf ihre Anwesenheit beziehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er sah zu, wie sie zum Fenster ging und hinausschaute, was ihm einen Blick auf den tiefen R\u00fcckenausschnitt ihres Oberteils erm\u00f6glichte, der die Sicht auf ihren kunstvoll, im selben Stil wie die Arme farbenfroh t\u00e4towierten R\u00fccken freigab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er kannte mehrere Frauen, die t\u00e4towiert waren, doch nur wenige hatten ihren K\u00f6rper derart in eine kunstvolle, das Auge erfreuende lebendige Leinwand verwandelt wie sie. Jeder Abschnitt war mit Sorgfalt geplant und entworfen worden. Lediglich die Unterschenkel und der gr\u00f6\u00dfte Teil ihrer Vorderseite, dort zog sich lediglich eine Ranke vom rechten Oberschenkel \u00fcber den Bauch eine Handbreit unterhalb der linken Brust zum R\u00fccken hin, sowie ihre H\u00e4nde waren \u2013 noch \u2013 nicht t\u00e4towiert.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDein Garten ist ein richtiger kleiner Park. Also hat Marius doch nicht \u00fcbertrieben\u00ab, sagte sie mehr zu sich selbst.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie drehte sich um und kam auf ihn zu. Sie umarmte und k\u00fc\u00dfte ihn, wegen ihrer hohen Abs\u00e4tze mu\u00dfte sie sich ein wenig zu ihm hinunterbeugen, obwohl er eigentlich etwas gr\u00f6\u00dfer als sie war, was ihm aber keinesfalls mi\u00dffiel. Eine gro\u00dfe, stattliche Frau, die ihm physisch \u00fcberlegen war, kam seiner devoten Neigung nur zu gut entgegen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte den \u00fcblichen leidenschaftlichen Ku\u00df erwartet, als h\u00e4tte sie monatelang auf ein erotisches Zungenspiel warten m\u00fcssen, doch wurde es ein fast freundschaftlicher. Das konnte nur bedeuten, da\u00df sie nicht wie \u00fcblich blo\u00df f\u00fcr eine Aussprache und anschlie\u00dfend etwas Z\u00e4rtlichkeit gekommen war. Das lie\u00df ahnen, da\u00df es diesmal eine andere Qualit\u00e4t besa\u00df als bisher. Er war gespannt. Sie lie\u00df ihn auch nicht lange im unklaren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbKann ich ein paar Tage bei dir bleiben?\u00ab fragte sie ungewohnt zur\u00fcckhaltend. \u00bbIch war so unklug vor\u00fcbergehend zu Florian, diesem Ekel\u00ab, ihr Tonfall dr\u00e4ngten ihm Assoziationen zu Mordgel\u00fcsten auf, zumal sie auf eine deftige Verbalinjurie verzichtete, \u00bbzu ziehen und meine Wohnung derweil einer Freundin zu \u00fcberlassen. Solange bis sie etwas Neues hat, bin ich ohne Wohnung. Es ist auch nicht f\u00fcr lange. F\u00fcr eine, h\u00f6chstens aber zwei Wochen\u00ab, beeilte sie sich zu versichern und l\u00e4chelte etwas verlegen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er fragte sie nicht, warum sie ihre eigene Wohnung nicht mit dieser Freundin teilen konnte oder auch wollte, wahrscheinlich war jene nicht allein dort, und es w\u00fcrde sicherlich weit mehr als zwei Wochen vergehen, ehe sie wieder in ihre Wohnung ziehen konnte, daran bestand f\u00fcr ihn kein Zweifel, andernfalls w\u00e4re sie seinem Blick auch nicht verlegen ausgewichen. Wollte sie dar\u00fcber sprechen, w\u00fcrde sie es schon fr\u00fch genug tun. Unabh\u00e4ngig davon hatte er absolut nichts dagegen einzuwenden, blieb sie eine Zeitlang bei ihm. Wie lange war sie nicht mehr l\u00e4nger als ein oder zwei N\u00e4chte bei ihm geblieben?<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbVon mir aus kannst du solange bleiben, bis deine Wohnung wieder frei ist. Ich habe ja Platz genug hier. Du wei\u00dft, da\u00df du mir immer willkommen bist\u00ab, sagte er eine Spur zu begeistert, wie er fand, umarmte sie und dr\u00fcckte sie mit fast schon mit \u00fcbertriebener z\u00e4rtlicher Leidenschaft an sich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Beinahe h\u00e4tte er gesagt, da\u00df es ihm am liebsten w\u00e4re, w\u00fcrde sie ganz bei ihm einziehen. Aber das wu\u00dfte sie sowieso und w\u00e4re zudem strategisch ung\u00fcnstig.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu bist lieb\u00ab, sagte sie, lie\u00df sich seine z\u00e4rtlich feste Umarmung gefallen und k\u00fc\u00dfte ihn nun mit der ihr eigenen Leidenschaft, mit der sie letztlich alles tat. Er sp\u00fcrte, wie er eine Erektion bekam, was f\u00fcr ihn in ihrer Gegenwart nicht ungew\u00f6hnlich war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie sich mit einem Papiertuch die Spuren der soeben auf der Couch genossenen Lust entfernte und ihr Make-up auffrischte, genauer gesagt ihren Lippenstift erneuerte, ansonsten benutzte sie nur noch einen Kajalstift, mit dem sie ihre tiefbraunen Augen betonte, holte er, sichtlich mit sich und der Welt zufrieden, ihr Gep\u00e4ck aus dem Wagen, das eher f\u00fcr zwei Monate denn f\u00fcr zwei Wochen kalkuliert war, wenn sie nicht gar ihren ganzen Hausstand mit sich f\u00fchrte, was ihm nur recht war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWo bringst du mich unter?\u00ab fragte sie, w\u00e4hrend sie im T\u00fcrrahmen des Wohnzimmers den Rei\u00dfverschlu\u00df der Hose schlo\u00df, der wie alle ihrer ma\u00dfgeschneiderten Lederhosen durch den halben Schritt reichte. Sie liebte es, angezogen Sex zu haben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWohin wohl schon? In mein Schlafzimmer selbstverst\u00e4ndlich!\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHast du kein G\u00e4stezimmer?\u00ab Es war eine reine Anstandsfrage und nach der vergangenen Stunde auf seiner bequemen mit weichem braunem Leder bezogenen Couch auch eine reichlich \u00fcberfl\u00fcssige.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Aber so war sie nun einmal, sie dr\u00e4ngte sich ungern auf, konnte vor allem schlecht Nein sagen, was ihre M\u00e4nner in einem atemberaubenden Tempo erkannten und in der Regel noch schneller ausnutzten. Erkannte sie es, war es meist schon zu sp\u00e4t f\u00fcr eine g\u00fctige Trennung. Dabei war sie in der Redaktion als rei\u00dfende Tigerin gef\u00fcrchtet, wenn es darum ging, eine Sache, an die sie glaubte, durchzusetzen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDoch, habe ich. Aber was willst du dort? Wir wissen beide, da\u00df du es ohnehin nicht benutzen wirst. Au\u00dferdem f\u00fcrchte ich mich allein im Dunkeln, eine stattliche Frau gibt mir Sicherheit\u00ab, f\u00fcgte er scherzhaft hinzu.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war seine Art zu zeigen, wie \u00fcberfl\u00fcssig er ihre Frage fand.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSag ruhig, da\u00df du gerne eine dicke Frau mit gro\u00dfen weichen Br\u00fcsten im Bett hast\u00ab, erwiderte sie fr\u00f6hlich. \u00bbDie meisten M\u00e4nner haben gerne eine dicke Frau mit gro\u00dfen weichen Br\u00fcsten im Bett.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie mochte jedes Kilo an sich und die Art und Weise, wie sie das Wort \u203aDick\u2039 auf sich bezogen aussprach, verriet Selbstverliebtheit und Selbstbewu\u00dftsein. Allem zum Trotz war sie \u00fcberzeugt und die Erfahrung schien ihr Recht zu geben, da\u00df attraktive dicke Frauen ohnehin h\u00e4ufiger und besseren Sex hatten, als die \u00fcberm\u00e4\u00dfig Schlanken, zudem hatten ihr schon so einige gutaussehende M\u00e4nner zu F\u00fc\u00dfen gelegen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ging mit einem gro\u00dfen Koffer und einer Reisetasche, die seines Erachtens Ziegelsteine zu enthalten schien, nach oben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Viviane nahm die anderen beiden kaum weniger leichten Reisetaschen und das Beautycase, die er im Flur abgestellt hatte und folgte ihm.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDein Arsch ist immer noch so herrlich knackig\u00ab, meinte sie fr\u00f6hlich, als sie hinter ihm die Treppe hinaufstieg. \u00bbDas macht mich richtig scharf. Du k\u00f6nntest f\u00fcr mich deine Latexjeans anziehen, darin wirkt dein Po besonderes anziehend.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWann bist du nicht mal scharf\u00ab, erwiderte er trocken, w\u00e4hrend er innerlich schmunzelte, das gleiche hatte vor kurzem Bettina zu ihm gesagt und Birgit erw\u00e4hnte es auch oft.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbArschloch\u00ab, entgegnete sie liebevoll. \u00bbEs ist \u00fcberhaupt die Frage, wer von uns beiden die st\u00e4rkere Libido besitzt. Abgesehen davon reibt man es einer Dame nicht permanent unter die Nase. Ich merke schon, dich hatte l\u00e4nger keine dominante Frau mehr unter ihre Fittiche genommen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Da hatte sie leider Recht, seufzte er innerlich, was nicht wenig damit zusammenhing, da\u00df er jede Frau an Viviane ma\u00df, und vor ihr bestanden nur wenige. Allerdings wu\u00dfte er, da\u00df sie sich seiner in dieser Hinsicht w\u00e4hrend der beiden kommenden Wochen annehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">In seinem Schlafzimmer stellte er den Koffer und die Reisetasche vor dem Bett ab. Dann \u00f6ffnete er die letzte T\u00fcr des Kleiderschranks. Die zwei \u00e4lteren Jacken, die dort hingen, nahm er heraus und brachte sie im Fach nebenan unter.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHier kannst du deine Sachen einr\u00e4umen und den Rest in die obere Kommodenschublade.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Viviane zog besagte Schublade auf und holte das pfirsichfarbene H\u00f6schen heraus, das Bettina bei ihrem ersten Besuch hiergelassen und beim zweiten vergessen hatte mitzunehmen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbBettina hat dich also auch mal wieder besucht\u00ab, meinte sie schmunzelnd, w\u00e4hrend sie das H\u00f6schen hochhielt. Sie roch kurz daran. \u00bbMu\u00df aber schon etwas her sein. Das riecht nur noch nach Schublade.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">H\u00f6rte er da ein wenig Eifersucht heraus?<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbGut beobachtet\u00ab, meinte er lachend und auch ein bi\u00dfchen verlegen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zwar mochte er es, wenn Bettina ihm diese kleinen \u203aPr\u00e4sente\u2039 dalie\u00df, aber bei Viviane hatte er das Gef\u00fchl, von ihr beim Seitensprung ertappt worden zu sein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Viviane, die selten einen Slip trug, zog die Schublade darunter auf und legte es zu seinen Unterhosen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHier ist es besser aufgehoben\u00ab, meinte sie fast schon teilnahmsvoll und begann auszupacken. \u00bbIst sie noch immer so rege in der Swinger-Szene unterwegs?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIst der Papst katholisch? Als sie \u00fcbers Wochenende hier war, haben wir eine Fetisch-Party in einem Club unweit von hier besucht. Sie hat ihre Leidenschaft f\u00fcr Latex entdeckt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs macht schon Spa\u00df, hin und wieder einen Swinger-Club zu besuchen. Erinnerst du dich noch, wie wir beide eine Zeitlang gemeinsam das \u203aDekadenz\u2039 besucht haben.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihr Blick bekam etwas Verkl\u00e4rtes und ihm entfuhr ein leiser sehns\u00fcchtiger Seufzer. W\u00e4hrend dieser Zeit, die \u00fcber ein halbes Jahr gedauert hatte, war er \u00fcberzeugt, da\u00df sie endlich erkannt hatte, da\u00df eine Beziehung mit ihm das beste war, was ihr widerfahren konnte. Leider kam die Ern\u00fcchterung f\u00fcr ihn \u00fcberraschend, obwohl sie nie einen Zweifel daran gelassen hatte, da\u00df sie in ihm den besten Freund sah, den sie haben konnte und alles Sexuelle lediglich eine Zugabe ihrer Freundschaft war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas \u203aDekadenz\u2039 hat \u00fcbrigens vor mehr als sechs Monaten seine Tore geschlossen. Die Erf\u00fcllung der Auflagen der Stadt bez\u00fcglich Fluchtwege und Brandschutz h\u00e4tten einen Umbau erfordert, der finanziell nicht zu stemmen gewesen w\u00e4re. So sch\u00f6n das alte Gem\u00e4uer, in dem das \u203aDekadenz\u2039 untergebracht auch war, so hat es sich letztlich als Nachteil erwiesen. Wobei es in den letzten Jahren auch recht schmuddelig geworden war, selbst f\u00fcr ein derart altes Gem\u00e4uer. Auch f\u00fcr jemand wie ich, doch relativ schmerzfrei ist, was Sauberkeit an solchen Orten betrifft und mich nach Urin riechende Toiletten sogar erregen k\u00f6nnen und es f\u00fcr mich einen besonderen Reiz besitzt, an einem solchen Ort zu v\u00f6geln, war es zum Schlu\u00df recht arg geworden.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch wu\u00dfte nicht einmal, da\u00df das \u203aDekadenz\u2039 geschlossen hat. Das tut mir leid.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch vermute einmal, da\u00df du schon lange mit keiner Frau mehr in einem Swingerclub warst. Also vor deinem Partybesuch mit Bettina.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe in der letzten Zeit \u00fcberhaupt Szene- und Partyabstinenz ge\u00fcbt\u00ab, es klang arg nach Entschuldigung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbManchmal hat man solche Phasen im Leben.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbMit Bettina war ich das erste Mal seit mehr als eineinhalb Jahren wieder in einem Swinger-Club, auf einer Party \u00fcberhaupt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWie ist der Club? Ach, was frage ich, wenn sie mit dir dorthin gegangen ist, kann er nur gut sein. Sie ist schlie\u00dflich Expertin auf diesem Gebiet.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sagte es ohne jeden ironischen Unterton, was ihn erleichterte. Er konnte sich des Gef\u00fchls seit Jahren nicht erwehren, da\u00df sie bez\u00fcglich Bettina eine unterschwellige Eifersucht besa\u00df. W\u00e4hrend es f\u00fcr ihn die Erf\u00fcllung seiner k\u00fchnsten Tr\u00e4ume w\u00e4re, gemeinsam mit Bettina und ihr Sex zu haben, zumal beide bisexuelle Neigungen besa\u00dfen, \u00fcberhaupt eine polyamore Beziehung mit ihnen zu f\u00fchren, was ja nicht zwangsl\u00e4ufig bedeutet, mit beiden zur gleichen Zeit Sex zu haben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWir k\u00f6nnen ja auch mal dort hingehen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWarum nicht? Falls die auch einen SM-Abend oder so etwas veranstalten sogar gerne.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAuf meinem Schreibtisch liegt ein Flyer mit deren regelm\u00e4\u00dfigen Veranstaltungen. Wenn ich mich recht entsinne, haben die einmal in der Woche einen solchen Abend, allerdings kann ich im Augenblick nicht sagen, an welchem Wochentag.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchauen wir einmal.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWenn etwas ist, rufe mich. Ich mache uns eine Kleinigkeit zu essen\u00ab, sagte er und ging nach unten. Er versp\u00fcrte Hunger.<\/p>\n<p class=\"einzug\">In der K\u00fcche hantierte er gedankenverloren. Obwohl er gl\u00fccklich \u00fcber ihre voraussichtliche Verweildauer bei ihm war, erinnerte es ihn doch zu sehr daran, da\u00df die unbeschwerte Zeit mit ihr von beschr\u00e4nkter Dauer sein w\u00fcrde. Seit mehr als zehn Jahren bef\u00fcrchtete er, da\u00df jede Phase ihrer Zweisamkeit die letzte w\u00e4re. Dabei bestand f\u00fcr ihn kein Zweifel, da\u00df ihre Freundschaft derart gefestigt war, da\u00df sie noch lange Zeit \u00fcberdauern w\u00fcrde. Sie hatte auch nie einen Zweifel daran gelassen, da\u00df sie seine Freundschaft mehr als alle ihre Beziehungen sch\u00e4tzte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Erst als die K\u00fcche vom Essensduft erf\u00fcllt war, wurde ihm bewu\u00dft, was er gekocht hatte; Reis mit gebratenem Gem\u00fcse, er hatte einfach alles, was er im Gem\u00fcsefach des K\u00fchlschranks gefunden hatte, klein geschnitten und mit \u00d6l in der Pfanne vermengt. Mit dem Schmunzeln des Philosophen \u00fcber die eigene Selbstvergessenheit deckte er den kleinen Tisch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas duftet aber vielversprechend\u00ab, ert\u00f6nte Vivianes Stimme fr\u00f6hlich hinter ihm.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er wandte sie ihr, seine Augen leuchtenden bei ihrem Anblick. Sie trug einen hautengen schwarzen seitlich hochgeschlitzten Lederrock, ein \u00e4rmelloses Oberteil aus dem gleichen Leder, schwarze Nahtnylons und Peep Toes aus schwarzem Lack. Ihre blutrot lackierten Zehenn\u00e4gel gl\u00e4nzten perlmutten durch den zarten Stoff. Ihre Lockenm\u00e4hne hatte sie mit einer schwarz samtenen Spange im Nacken zusammengebunden, was ihr das strenge Aussehen einer \u00e4ltlichen Gouvernante gab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mitunter fragte er sich, ob Gouvernanten tats\u00e4chlich die spr\u00f6den, beherrschten Personen waren, als die dargestellten wurden, oder ob unter dieser unnahbaren Schale nicht ein starker Sexualtrieb vorhanden war, der sich unter bestimmten Umst\u00e4nden Bahn brach.<\/p>\n<p class=\"einzug\">In seiner Vorstellungswelt hatte eine Gouvernante, selbstverst\u00e4ndlich eine strenge englische, nicht nur die ihr anvertrauten Sch\u00fctzlinge, den hoffnungsvollen Nachwuchs, sondern die ganze Familie fest im Griff. W\u00e4hrend der Hausherr sich hin und wieder an den mehr oder weniger h\u00fcbschen Dienstm\u00e4dchen verlustierte, mu\u00dfte er der Gouvernante auf deren Weisung sexuell, solange zu Diensten sein, wie es ihr danach verlangte. Und die Hausherrin \u2026 nun, der Phantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt und wie es tats\u00e4chlich unter der pr\u00fcden Fassade des 19ten Jahrhunderts in dieser Hinsicht aussah, ist eine eigene Geschichte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDir ist aber schon klar, da\u00df du zu meinen F\u00fc\u00dfen aus einem Napf essen wirst\u00ab, bemerkte Viviane nach einem Blick auf den gedeckten Tisch.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sein Herz schlug schneller und seine Mimik wandelte sich von Nachdenklichkeit zu einem Strahlen. Es gab nichts, was er lieber tat, als dieser Frau zu F\u00fc\u00dfen zu liegen und alle ihre Anweisungen zu befolgen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbKannst du mir meine Eigenm\u00e4chtigkeit noch einmal nachsehen\u00ab, fragte er mit betont dem\u00fctig gesengtem Blick, was ihm erm\u00f6glichte ungeniert auf ihre sch\u00f6nen Beine und ihre F\u00fc\u00dfe zu blicken. Er freute sich schon darauf, wenn sie ihn aufforderte, ihre Schuhe mit seiner Zunge zu \u203apolieren\u2039.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWarum sollte ich etwas nachsehen\u00ab, meinte sie mit einem sardonischen L\u00e4cheln, das ihm wohlig prickelnd den R\u00fccken hinunterlief.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er wu\u00dfte, wie egoistisch sie sein konnte, gab sie sich ganz ihrer dominant sadistischen Neigung hin. Es hatte bereits Momente gegeben, in denen er keinen Zweifel hatte, da\u00df es ihr vollkommen gleich war, was ihr Gegen\u00fcber, bei dem empfand, was sie mit ihm anstellte. Sie besa\u00df unter bestimmten Umst\u00e4nden schon etwas von einer Psychopathin. Es war dieses scheinbar Grenzwertige, das ihn auch an ihr faszinierte. Auch wenn sie ihn mehr als einmal an seine Grenzen gebracht hatte, so hatte er zwar daran gedacht, da\u00df es jetzt vielleicht nicht schlecht w\u00e4re, das Spiel abzubrechen, aber er hatte sich nicht dazu \u00fcberwinden k\u00f6nnen, trotz der dabei empfundenen Angst, war das Vertrauen zu ihr gr\u00f6\u00dfer. Er war noch nie entt\u00e4uscht worden. Sie wu\u00dfte stets, was sie tat. Ihr haftete in der Szene ein wenig der Ruf an, extrem und mitunter etwas r\u00fccksichtslos zu sein. Doch das kam von Leuten, die sie nur oberfl\u00e4chlich kannten. Sp\u00e4testens wenn sie sich des Nachts im Bett dicht an ihn kuschelte, verflog dieser Eindruck.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er mischte den fertigen Reis unter das gebratene Gem\u00fcse in der Pfanne und nahm die Pfanne von der Platte. W\u00e4hrend Gem\u00fcse und Reis noch einen Moment durchzogen, suchte er im Schrank nach dem Edelstahlnapf. Er erinnerte sich zwar, ihn einger\u00e4umt zu haben, aber nicht wohin.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Viviane setzte sich mit in damenhafter Eleganz \u00fcbereinandergeschlagen Beinen an den Tisch. Dabei rutschte ihr enger Rock soweit hoch, da\u00df die S\u00e4ume ihrer Nylons sichtbar wurden und durch den seitlichen Schlitz auch ein Streifen nackter Haut ihrer strammen Schenkel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHaben wir etwa den Napf verkramt, junger Mann? Sind wir in der letzten Zeit etwa schlampig geworden?\u00ab Sie konnte sehr ironisch sein, wenn sie wollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er murmelte etwas vor sich hin, was sie aber nicht verstand, oder nicht verstehen sollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWenn du ihn nicht findest, i\u00dft du halt direkt vom Boden.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie betrachtete gelangweilt ihre sch\u00f6nen, gepflegten H\u00e4nde mit den langen blutrot lackierten N\u00e4geln, die schon manch blutige Kratzspur auf seiner Haut hinterlassen hatten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Da er wu\u00dfte, da\u00df das von ihr nicht nur so dahin gesagt war und er es auch ohne mit Wimper zu zucken tun w\u00fcrde, obwohl ihm bereits die Vorstellung mehr als unangenehm war, selbst wenn die Fliesen frisch geputzt w\u00e4ren, was aber nicht der Fall war, intensivierte er die Suche, bevor sie ihre Ank\u00fcndigung in die Tat umsetzte. Sie scherte sich wenig um sein Ekelgef\u00fchl und wenn er sich erbrach, war das sein Problem, was ihm tats\u00e4chlich einmal widerfahren war. Er erinnerte sich mit wohligem Schauder daran. Nur weil sie gesehen hatte, da\u00df ihm wirklich sehr \u00fcbel geworden war, hatte sie davon Abstand genommen, ihn das eigene Erbrochene wieder hinunterzuschlucken, und ihn es, nachdem er sich einigerma\u00dfen gefangen hatte, lediglich aufwischen lassen. Er wu\u00dfte, da\u00df sie es f\u00fcr seine Probleme bereitete, ihrem Subbie, vorausgesetzt er stand darauf, ihren Kot frisch von der Quelle zu essen gab, was schon vorgekommen war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er fand den Napf schlie\u00dflich im Schrank mit den Backformen und anderen Metallsch\u00fcsseln und erinnerte sich, da\u00df Saskia die Sachen einger\u00e4umt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNa, bitte, geht doch. Meine Oma pflegte zu sagen, das Haus verliert nichts.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es gab Momente wie diesen, in denen er das Gef\u00fchl hatte, da\u00df sie ihn nicht wirklich Ernst nahm.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie konnte dar\u00fcber hinaus sehr verletzend sein, legte sie es darauf an. Sie erkannte schnell und unerbittlich die Schw\u00e4chen ihrer Mitmenschen. Und seine kannte sie so gut wie ihre eigenen. Allerdings bereitete es ihm mitunter gro\u00dfe Lust, sich verbal von ihr erniedrigen zu lassen und beim \u203aDirty Talking\u2039 zahlte er ihr gen\u00fc\u00dflich mit gleicher M\u00fcnze heim.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er sp\u00fclte kurz den Napf aus. Sie sagte nichts, sie h\u00e4tte ihn auch aus dem leicht staubigen Napf essen lassen k\u00f6nnen. Dann f\u00fcllte er ihren Teller mit dem Gem\u00fcsereis und schenkte ihr frischen Tee ein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbBevor du etwas bekommst, probiere ich erst einmal, ob es auch so gut schmeckt, wie es duftet.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie eine volle Gabel mit dem dampfenden Reisgericht an den Mund f\u00fchrte, dachte er daran, wie sch\u00f6n es doch war, wenn sich die vollen Lippen um seinen Schwanz schlossen. Nicht nur, da\u00df sie eine exzellente Fellatistin war, ihr gelang es auch problemlos seinen nicht gerade kleinen Schwanz vollst\u00e4ndig in den Mund zu nehmen ohne jeden W\u00fcrgereiz.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWie nicht anders zu erwarten akzeptabel. Nun darfst du auch deinen Napf f\u00fcllen. Du stellst ihn zu meinen F\u00fc\u00dfen auf den Boden. Bevor du jedoch daraus i\u00dft, ziehst du dich ganz aus und nur deine Latexjeans an. Du wei\u00dft, da\u00df ich deinen Knackarsch und dein Geh\u00e4nge, das einem Zuchthengst zur Ehre gereichen w\u00fcrde, nur zu gerne darin sehe.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er nickte und kam ihrer Aufforderung ohne zu z\u00f6gern nach. Nach wenigen Minuten war er wieder in der K\u00fcche.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00dcber die Jahre hatte er es zu einer gewissen Meisterschaft gebracht, die verschiedensten Speisen aus dem Napf zu essen, vor allem, weil Viviane ihm unter Begleitung von schmerzlichen Schl\u00e4gen mit dem Rohrstock beigebracht hatte, da\u00df Kleckern eine unverzeihliche S\u00fcnde ist und er nicht masochistisch veranlagt genug war, das immer und \u00fcberall zu genie\u00dfen. Au\u00dferdem wu\u00dfte er, da\u00df seine Domsen mit einer Belohnung f\u00fcr vorbildliches Verhalten ebenso freigiebig waren, wie mit empfindlichen Strafen f\u00fcr Vergehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es gelang ihm daher problemlos den Napf zu leeren, ohne da\u00df auch nur ein Reiskorn auf die Fliesen gelangte. Zwar ben\u00f6tigte er dazu l\u00e4nger als sie f\u00fcr ihre Portion, aber das war beiden gleich. Jeder zog seinen eigenen Genu\u00df aus der Situation.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er schaute sie nach Komplimenten heischend von unter her an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas hast du gut gemacht\u00ab, lobte sie ihn ehrlich. \u00bbZur Belohnung darfst du die Abs\u00e4tze meiner Peep Toes mit deiner Zunge umspielen. Ich wei\u00df, da\u00df das f\u00fcr dich wie das Lecken des gl\u00e4nzenden Schokoladen\u00fcberzugs einer Geb\u00e4ckstange, sozusagen der Nachtisch.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie streckte ihm den rechten Fu\u00df entgegen. Sogleich kam er ihrer Aufforderung nach.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend sie sich an frischen Tasse Tee labte, widmete er sich ganz dem Lecken ihrer gl\u00e4nzenden Abs\u00e4tze. Sie betrachtete wohlwollend seinen breiten R\u00fccken und seinen knackigen Po in dem schwarzen Latex.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als er ihrer Meinung nach genug ihre Abs\u00e4tze geleckt hatte, griff sie ihm fest ins Haar und brachte ihn dazu, sie anzuschauen. Sie beugte sich vor, so da\u00df sie ihm recht nahekam, schaute ihn l\u00fcstern an.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJetzt wirst du deine dauergeile dicke Herrin ficken wie eine hei\u00dfe Stute, und zwar von hinten, so wie Stuten von einem Hengst gedeckt werden. Ich wei\u00df schlie\u00dflich, wie sehr dir mein breiter Stutenarsch gef\u00e4llt. Ich will deinen Pferdeschwanz in meiner triefendnassen Fotze sp\u00fcren und da\u00df du mir ja dein Sperma so tief als m\u00f6glich in die Fotze spritzt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Hei\u00df durchlief es ihn bei ihren Worten. Er kannte kaum eine Frau, die das \u203aDirty Talking\u2039 derart geno\u00df und beherrschte wie sie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fortsetzung von: Der Einzug, Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039, Der sch\u00f6ne J\u00fcngling, Bettina, Ein Wochenende mit Bettina, Begegnung im Mondschein und Die \u203aSch\u00f6ne \u00dcppige\u2039 \u00a0 Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039 erhielt w\u00e4hrend der folgenden Tage wiederholt Besuch von der sch\u00f6nen \u00dcppigen und nicht nur, um ihr f\u00fcr das Bild Modell zu stehen, das in der Tat das Pendant [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[52,37,32],"tags":[61,50,38,41],"class_list":["post-4797","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erotisches","category-kurze-geschichten","category-literarisches","tag-erotisches","tag-fetisch","tag-kurzgeschichten","tag-literatur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4797"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8580,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4797\/revisions\/8580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}