{"id":4810,"date":"2017-04-15T16:43:30","date_gmt":"2017-04-15T14:43:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4810"},"modified":"2026-04-12T14:11:40","modified_gmt":"2026-04-12T12:11:40","slug":"kurzes-105-ein-sonntaeglicher-regenspaziergang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4810","title":{"rendered":"Kurzes #105 \u00b7 Ein sonnt\u00e4glicher Regenspaziergang"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20130516_043_800_2.jpg\"\/><\/p>\n<p><i>Die Fortsetzung von:<\/i> <a href=\"?p=4758\">Der Einzug<\/a>, <a href=\"?p=4767\">Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039<\/a>, <a href=\"?p=4770\">Der sch\u00f6ne J\u00fcngling<\/a>, <a href=\"?p=4777\">Bettina<\/a>, <a href=\"?p=4782\">Ein Wochenende mit Bettina<\/a>, <a href=\"?p=4786\">Begegnung im Mondschein<\/a>, <a href=\"?p=4789\">Die \u203aSch\u00f6ne \u00dcppige\u2039<\/a>, <a href=\"?p=4797\">Viviane<\/a>, <a href=\"?p=4801\" target=\"_blank\">Erinnerungen an Swaantje<\/a> <i>und<\/i> <a href=\"?p=4805\">Eine Session mit Viviane<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen erwachte er, ohne sogleich wieder einschlafen zu k\u00f6nnen. Er warf einen Blick neben sich. Viviane schlief tief und fest, halb auf der Seite, die Beine leicht angewinkelt, den rechten Arm auf seiner nackten Brust. Sie war das einzige, was in diesem Moment f\u00fcr ihn real war, abgesehen von diesem Zimmer. Ihr gemeinsamer Sex vom zur\u00fcckliegenden Abend war sehr ausgiebig gewesen. Ihm schmerzten derzeit die Hoden mehr als sein Hintern. Ansonsten verlor sich alles im Nebel von Imagination. Er befand sich in einer merkw\u00fcrdigen, beinahe elysischen Stimmung. Das Handtuch, auf dem er zur Schonung des Lakens lag, zierte einige blasse Blutflecke.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Drau\u00dfen war es noch still. Es war der Augenblick vor der eigentlichen Morgend\u00e4mmerung. Jeden Augenblick konnten die ersten V\u00f6gel mit ihrem Konzert beginnen. Zu keinem Zeitpunkt des Tages war es so still wie jetzt.<\/p>\n<p class=\"einzug\"><!--more-->Viviane grunzte zufrieden im Schlaf, streckte das rechte Bein aus, als setze sie zu einem kr\u00e4ftigen Tritt an, den sie irgend jemanden versetzen wollte. Dann lag sie wieder still.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Im Osten d\u00e4mmerte es. Fahles Licht drang bereits ins Schlafzimmer, das schon mehr als nur Konturen erkennen lie\u00df. Viviane schnurrte wie eine zufriedene Katze. Ihre Haare bedeckten einen Teil ihres Gesichts, das auch ungeschminkt nichts von seiner Sch\u00f6nheit verlor. Sie hatte eine Str\u00e4hne im Mundwinkel und wie \u00fcblich die Decke von den Unterschenkeln gestreift.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Dieser nur wenige Minuten dauernde Moment der absoluten Stille vor der D\u00e4mmerung, des tiefen Atemholens, um den neu anbrechenden Tag w\u00fcrdig zu begr\u00fc\u00dfen, war vorbei. Die ersten Vogelstimmen erschollen vereinzelt noch, doch bald gesellten sich weitere S\u00e4nger hinzu. Mit ihnen verschwand auch sein Gef\u00fchl von einem Nebel der Imagination umfangen zu sein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Durch das leicht ge\u00f6ffnete Fenster drang ein leichter Luftzug und bl\u00e4hte kurz die Gardine auf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Da er so schnell nicht wieder einzuschlafen w\u00fcrde und die sch\u00f6ne Schl\u00e4ferin neben sich nicht mit seinem Wachsein st\u00f6ren wollte, nahm er vorsichtig ihren Arm von sich und stand so behutsam auf, als bef\u00fcrchtete er schlimmste Folgen durch eine unachtsame Bewegung. Viviane, die eigentlich einen tiefen Schlaf hatte, schnaufte lediglich kurz \u2013 was mochte sie wohl tr\u00e4umen? \u2013, er verlie\u00df das Schlafzimmer auf leisen Sohlen. <\/p>\n<p class=\"einzug\">Nach einem kurzen Abstecher ins Bad, einen Blick in den Spiegel, um seinen Hintern zu pr\u00fcfen, der bereits in allen Farben des Regenbogens schillerte, aber keine blutigen Striemen mehr zeigten, ging er hinunter ins Wohnzimmer.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ein Nachtfalter flatterte aufgeregt unterhalb der Decke vor der gekippten Terrassent\u00fcr. Er mu\u00dfte zwar den Weg durch den schmalen Spalt gefunden haben, aber fand ihn jetzt nicht mehr zur\u00fcck nach drau\u00dfen. Noch war es dunkel genug f\u00fcr ihn, den Weg zu einem Ruheplatz zu finden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er zog die Gardine zur\u00fcck und \u00f6ffnete die Terrassent\u00fcr.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNa, los, ab in die Freiheit\u00ab, rief er ihm leise zu.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der Nachtfalter verharrte einen Augenblick, es schien ihm, als wolle er ihm still daf\u00fcr danken, da\u00df er ihm den Weg in die Freiheit geebnet hatte, und verschwand durch die offene Terrassent\u00fcr in der Morgend\u00e4mmerung.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er schlo\u00df sie nicht sogleich, sondern trat hinaus. Die Platten f\u00fchlten sich k\u00fchl und ein wenig feucht unter den nackten F\u00fc\u00dfen an. Das morgendliche Konzert der V\u00f6gel war im vollen Gange. Einige mu\u00dften im Wipfel des Baumes vor der Terrasse sein, doch konnte er sie durch das D\u00e4mmerlicht und das dichte Laub hindurch nicht entdecken. Es war fast windstill. Die fortschreitende D\u00e4mmerung lie\u00df immer mehr Details zwischen den Konturen erkennen. Es war nicht sehr warm, aber f\u00fcr einige Minuten konnte man es ohne Kleidung aushalten. Tief atmete er die frische wohlriechende Morgenluft ein, in die sich das Aroma der Pflanzen so intensiv mischte wie nur um diese Zeit des Tages und zu dieser Jahreszeit. Nur wenig von ihm entfernt flog ein Vogel dicht \u00fcber dem Rasen, um dann steil aufzusteigen und im Ge\u00e4st eines Baumes zu verschwinden. In der Ferne zogen Regenwolken auf. Er bekam Lust auf einen Regenspaziergang in Latex und Gummistiefel mit Viviane. Ihr war es gelungen, in ihm die Freude wiederzuerwecken, die er dabei stets mit Swaantje empfunden hatte. F\u00fcr einen Moment \u00fcberlegte er, ob er nicht ein paar Schritte hinaus in den Garten gehen sollte. Die frische Luft tat seinem geschundenen Hintern gut.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAch, hier bist du\u00ab, h\u00f6rte er Viviane verschlafen und erleichtert hinter sich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte sie nicht kommen geh\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er wandte sich um. Sie stand im T\u00fcrrahmen, sah verschlafen aus, das sch\u00f6ne Haar struppig, aber nichtsdestoweniger begehrenswert. Sie hatte ihren Kleppermantel \u00fcbergezogen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe dich vermi\u00dft\u00ab, f\u00fcgte sie mit einem Augenaufschlag hinzu, der ihn ein wenig an ein kleines M\u00e4dchen erinnerte, was diametral entgegen der unbarmherzigen Domina stand, als die sie sich ihm vor wenigen Stunden gezeigt hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das war f\u00fcr ihn eines der sch\u00f6nsten Komplimente, das sie ihm machen konnte. Sie ging zu ihm und lehnte sich z\u00e4rtlich an ihn. Er legte einen Arm um ihre Taille. Es gefiel ihm, ihren bettwarmen K\u00f6rper durch den leichten gummierten Stoff des Kleppermantels hindurch an seinem zu sp\u00fcren. Als Folge bekam er sogleich eine Erektion.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin immer noch erstaunt, wieviel du aushalten kannst. Das h\u00e4tte ich nicht von dir gedacht. Ich war gestern mehrfach \u00fcberzeugt, da\u00df du abbrechen w\u00fcrdest. Mancher Mann, der sich mir gegen\u00fcber als Extrem-Maso ausgegeben hat, hat nicht ann\u00e4hernd soviel einstecken k\u00f6nnen wie du und nur wenige haben soviel geschafft oder sogar noch etwas mehr.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch h\u00e4tte vermutlich noch mehr ausgehalten. Das liegt aber nur an dir.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas w\u00e4re von meiner Seite nur noch grausam gewesen. Es geht nicht um h\u00f6her, schneller, weiter, das wei\u00dft du mindestens so gut wie ich. Weil ich gesp\u00fcrt habe, da\u00df du noch mehr ausgehalten h\u00e4ttest, habe ich aufgeh\u00f6rt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe nicht abgebrochen, da ich dir vertraue.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als Antwort gab sie ihm einen liebevollen Ku\u00df auf die Wange.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbH\u00e4ttest du mir in den Mund geschissen, ich h\u00e4tte es geschluckt, selbst wenn mir dabei spei\u00fcbel geworden w\u00e4re\u00ab, fl\u00fcsterte er ihr kaum wahrnehmbar ins Ohr, worauf er einen weiteren Ku\u00df dieser Art erhielt, was ihn unsagbar gl\u00fccklich machte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nur an einem fr\u00fchen Sommermorgen lie\u00dfen sich solche Dinge sagen, ohne da\u00df sie allzu manieriert wirkten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatten den Kopf auf seine Schulter gelegt. Eine Weile sahen sie schweigend in den Garten hinaus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er sp\u00fcrte ihre Rechte an seinem Steifen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNenne mich schwanzfixiert, aber ich halte deinen einfach zu gerne in der Hand.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er nickte, das war nun wirklich nichts Neues von ihr. Allerdings sp\u00fcrte er nur zu gerne die Hand einer Frau dort.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin zwar alles andere als ein Fr\u00fchaufsteher, aber der fr\u00fche Morgen hat gerade um diese Jahreszeit seinen besonderen Reiz\u00ab, sagte sie, als spr\u00e4che sie mehr zu sich selbst.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie l\u00f6ste sich aus seiner Umarmung und ging einige Schritte in den Garten hinaus. Wie Eva im Paradies, dachte er spontan, eine barocke Eva im leichten Kleppermantel, somit das gummifetischistische Ideal einer Eva. Sie blieb einige Schritte von der Terrasse entfernt mitten auf dem taufeuchten Rasen stehen, sah ihn an und breitete die Arme aus. Sie wirkte gar nicht mehr m\u00fcde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWei\u00dft du wozu ich jetzt Lust h\u00e4tte\u00ab, fragte sie lachend.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er ging zum Rand der Terrasse und sch\u00fcttelte den Kopf, wenngleich er sich vorstellen konnte, was sie sagen w\u00fcrde, schlie\u00dflich kannte er sie lang genug.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJetzt, hier, mitten im Garten auf dem taufeuchten Rasen zu v\u00f6geln, zumal ich dir f\u00fcr deinen arg geschundenen Arsch noch jede Menge Sex schulde\u00ab, sagte sie, was bei ihr eine Ank\u00fcndigung und keine Wunsch\u00e4u\u00dferung war.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie wartete seine Antwort nicht ab, sondern lief auf ihn zu, nahm ihn an der Hand und zog ihn ein gutes St\u00fcck mit sich in den Garten hinaus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie wieder im Bett lagen, war es zwar noch fr\u00fcher Morgen, aber schon taghell. Trotz spontaner Erektion hatte er sich nicht mehr zu einem Orgasmus imstande gef\u00fchlt, daf\u00fcr ihr einen bereitet. Sie hatte sich zufrieden und dicht an ihn gekuschelt und war fast unmittelbar darauf eingeschlafen. Ihm mu\u00df es nicht anders ergangen sein, denn als er wieder erwachte, war es sp\u00e4ter Vormittag und der Regen rauschte nieder. Die Gardine wehte leicht vorm offenen Fenster und der Raum war fast vollst\u00e4ndig vom Duft frischfallenden Sommerregens erf\u00fcllt. Die sch\u00f6ne Schl\u00e4ferin an seiner Seite erwachte langsam, blinzelte kurz, orientierte sich erstaunlich schnell und meinte dann:<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSommerregen macht mich immer so sinnlich.\u00ab Dabei r\u00e4kelte sie sich derart lasziv, da\u00df er nicht einen Augenblick an ihren Worten zweifelte. \u00bbOb wir es mal drau\u00dfen im Regen machen sollten, ohne Regenmantel, Latex und Gummistiefel?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu bist wirklich dauergeil\u00ab, meinte er z\u00e4rtlich lachend.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas sagt der richtige. Du w\u00fcrdest doch am liebsten den ganzen lieben langen Tag mit einer sch\u00f6nen dicken Frau v\u00f6geln, h\u00e4ttest du die Gelegenheit dazu\u00ab, erwiderte sie ebenso liebevoll. \u00bbFr\u00fcher hast du \u00f6fter meine sch\u00f6ne Dicke zu mir gesagt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHabe ich das?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, hast du.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu bist ja auch eine wundersch\u00f6ne dicke Frau.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDanke. Ich mag aber auch jedes Kilo an mir.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbMich erregt auch jedes Kilo sexuell stark an dir.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin zwar geil, aber ich f\u00fchle mich ein wenig wund an der rechten Schamlippe. Wir sollten erst mal duschen und fr\u00fchst\u00fccken. Mein Magen hat sich gerade gemeldet. Anschlie\u00dfend machen wir einen Spaziergang im Regen. Im Gummimantel, Latex und Gummistiefel ist Sex im Regen doch sch\u00f6ner. Du ziehst deine Watstiefel an, in denen du \u00fcbrigens sehr sexy aussiehst. Wie ein \u203arichtiger\u2039 Gummifetischist eben. Da macht mich geil.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es wurde ein opulentes Fr\u00fchst\u00fcck, das zugleich nicht nur zeitlich das Mittagessen vorwegnahm.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo ein verregneter Sonntag im Sommer besitzt seinen besonderen Reiz. Es ist, als w\u00fcrde die Zeit stillstehen oder nur z\u00e4h dahin flie\u00dfen. Alles scheint zu erlahmen. Niemand scheint sich hinauszutrauen, der nicht mu\u00df.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe dich selten in derart poetischer Anwandlung erlebt\u00ab, sagte er ohne jede Ironie.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbManchmal \u00fcberkommt es auch mich. Wenn wir zu Ende gefr\u00fchst\u00fcckt haben, gehen wir spazieren. Ich habe Lust einen langen Spaziergang zu machen. Vielleicht ohne da\u00df wir unterwegs v\u00f6geln. Ich mu\u00df Dir sagen, da\u00df ich mich an der rechten Schamlippe doch wunder f\u00fchle, als ich gedacht habe. Wir h\u00e4tten heute fr\u00fch nicht noch einmal v\u00f6geln sollen. Du bist ja auch nicht mehr gekommen. Ich habe es erst nach meinem Orgasmus wirklich bemerkt. Es ist aber auch gleich. Es war sehr sch\u00f6n und intensiv gestern. So wie dein Hintern Ruhe braucht, so brauchen unsere Geschlechtsteile auch einmal etwas Ruhe.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe auch ein leicht ziehendes Gef\u00fchl bei der Eichel und der Vorhaut\u00ab, gab er ehrlich zu.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Eine halbe Stunde sp\u00e4ter verlie\u00dfen sie das Haus. Sie trugen Latex unter ihren Regenm\u00e4nteln und er seine Watstiefel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDeine lange englische Regenjacke sieht chic aus, ich kann es nur immer wieder betonen. Ich frage mich, warum du sie im Schrank gelassen hast, seit du nicht mehr mit Swaantje zusammen bist. Vergleichbares gilt f\u00fcr alle deine Latexsachen. Mir kam die Tage der Gedanke, da\u00df du selbst eine offene Leidenschaft f\u00fcr Latex gepflegt hast, als du mit ihr zusammen warst. Aber auch Birgit hatte eine Zeitlang einen dementsprechenden Einflu\u00df auf dich, wie ich mich noch gut erinnern kann, als du sie regelm\u00e4\u00dfig auf Parties begleitet hast und eine Zeitlang habt ihr ja auch miteinander gev\u00f6gelt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbGev\u00f6gelt im eigentlichen Sinn haben wir nie. Wir haben eine Zeitlang gemeinsam in Latex onaniert und uns gegenseitig mit der Hand befriedigt, was ihr mehr Spa\u00df macht, als v\u00f6geln an sich.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJetzt lasse mal die Sophisterei. Das erinnert an jenen amerikanischen Pr\u00e4sidenten mit der ber\u00fchmtesten aller Praktikantinnen, nachdem oraler Sex kein Fremdgehen ist. Oder der besonders fr\u00fcher beliebte Analkoitus zwischen Unverheirateten, weil die Frau ja so Jungfrau blieb. Ich wei\u00df, da\u00df es f\u00fcr Birgit am sch\u00f6nsten ist, wenn sie mit gummibehandschuhten H\u00e4nden zum H\u00f6hepunkt gebracht wird und am liebsten einen Mann mit gummibehandschuhten H\u00e4nden zum H\u00f6hepunkt bringt, wie sie auch eine begeisterte Spermaschluckerin ist. F\u00fcr mich und viele andere Frauen ist es halt sehr sch\u00f6n, hin und wieder einen Schwanz in sich zu haben und den Mann, wenn m\u00f6glich in sich kommen zu lassen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIst ja schon gut\u00ab, bremste er sie lachend. \u00bbDu hast ja recht. Ich habe mich ungeschickt ausgedr\u00fcckt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas halte ich dir mal zugute, aber dennoch differenzierst du unterschwellig.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo Unrecht hast du damit nicht, wenngleich f\u00fcr mich in gewisser Weise V\u00f6geln ein Synonym f\u00fcr Koitus und Geschlechtsverkehr ist.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbV\u00f6geln ist aber grunds\u00e4tzlich ein Synonym f\u00fcr Sex haben und Sex ist ja weitaus mehr als \u203anur\u2039 Geschlechtsverkehr. \u203aFicken\u2039 und \u203abumsen\u2039 sind Synonyme f\u00fcr Koitus, allein schon lautmalerisch\u00ab, beharrte sie schulmeisterlich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er seufzte, da brach bei ihr die promovierte Germanistin vollst\u00e4ndig durch, was in Verbindung mit ihrer dominanten Neigung gelegentlich zu der Erbsenz\u00e4hlerei f\u00fchrte, die sie anderen gerne vorwarf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbManchmal onanieren Birgit und ich heute noch gemeinsam\u00ab, bem\u00fchte er sich, zum eigentlichen Thema zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa?\u00ab war sie sogleich interessiert.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er grinste in sich hinein. Sie redete nun einmal sehr gerne \u00fcber Sex, so da\u00df sie den richtigen Gebrauch der Synonyme f\u00fcr sexuelle Handlungen durchzuf\u00fchren schnell verga\u00df.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHin und wieder wenn wir miteinander telefonieren, fragt sie mich, ob ich immer noch so gerne beim Onanieren Gummihandschuhe trage. Du wei\u00dft ja, da\u00df ich seinerzeit gesagt habe, da\u00df ich sie am liebsten dabei trage. Zum einem hat sie mir gerne dabei zugesehen, zum anderen mu\u00dfte ich ihr oft Fotos schicken, auf denen zu sehen ist, wie ich mit Gummihandschuhen onaniere. Sie hat mir nat\u00fcrlich auch Fotos von sich beim Onanieren geschickt. Es bereitet ihr Lust, da\u00df andere beim Anblick ihrer Fotos onanieren.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbUnd? Tr\u00e4gst noch immer Gummihandschuhe beim Onanieren?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHin und wieder.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchickst du auch noch Fotos davon?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHin und wieder.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDa f\u00e4llt mir ein, warum hast du mir noch nie solche Fotos von dir geschickt?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWeil du nicht danach gefragt hast.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Und weil ich nicht wu\u00dfte, ob es dir recht ist, wenn du nichts von dir h\u00f6ren l\u00e4\u00dft und dich in einer gl\u00fccklichen Beziehung glaubst, f\u00fcgte er in Gedanken hinzu.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbStimmt auch wieder. Eine dominante Frau w\u00fcnscht eigentlich keine unaufgeforderten Onaniefotos zugesendet zu bekommen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEben darum habe ich es unterlassen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDann fordere ich dich hiermit auf, mir in Zukunft welche zu schicken.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, meine sch\u00f6ne dicke Herrin.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er erhielt einen freundschaftlichen aber dennoch schmerzhaften Knuff in die Seite. Au\u00dferhalb ihrer Sessions mochte sie es \u00fcberhaupt nicht, eine unterw\u00fcrfige Antwort zu erhalten. Er nahm den Knuff mit stoischem Gleichmut hin.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu hast mit Birgit tats\u00e4chlich nie gev\u00f6gelt?\u00ab Es klang sehr ungl\u00e4ubig.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin nie mit dem Schwanz in sie eingedrungen, weder vaginal noch anal. Es ist \u00fcberhaupt nicht so ihr Ding, nicht nur bei mir ist das so.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbInteressant\u00ab, meinte sie ein wenig geistesabwesend.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatten den Waldrand erreicht. Die bereits abgeernteten Felder wirkten vor dem Hintergrund des intensiv fallenden Regens und den tief grauen Himmels ein wenig trostlos. Sie gingen einige Schritten schweigend in den Wald hinein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bemerke immer wieder, wie wichtig mir ein klassischer Koitus doch ist, und wie ungew\u00f6hnlich es mir erscheint, wenn jemand viel lieber auf andere Weise zum Orgasmus kommt oder gebracht werden will. Ich hatte schon Spielpartner, die lieber onanierten oder sich von einer Frau mit der Hand, am liebsten ihrer Domse zum H\u00f6hepunkt bringen lie\u00dfen oder auf ihren Befehl onanieren. Dabei empfinde ich solches Verhalten als gar nicht so ungew\u00f6hnlich und unangenehm. Du wei\u00dft ja, da\u00df ich nur sehr selten mit einem Spielpartner Geschlechtsverkehr habe. Allenfalls darf er mir seine Leckk\u00fcnste demonstrieren, wenn ich bei der Session selbst zu geil geworden bin. Da bin ich ganz klassische Domina.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas ehrt mich, da\u00df ich bei dir mehr darf.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Am liebsten h\u00e4tte er sich auf die Zunge gebissen. Die Gefahr, da\u00df sie ihn falsch verstand, war einfach zu gro\u00df.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu bist schlie\u00dflich mehr als eine Spielbeziehung f\u00fcr mich. Du bist im Grunde meine beste Freundin. Wenn wir beide miteinander spielen, ist das etwas ganz anderes. Du bist auch der einzige Mann, der mich grunds\u00e4tzlich ohne Kondom v\u00f6geln darf. Selbst meinen Beziehungen erlaube ich das erst nach einer bestimmten Zeit, wenn ich mir ihrer sicher sein kann.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er seufzte innerlich erleichtert auf, sie hatte es als das Fischen nach Komplimenten interpretiert.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe den klassischen Koitus bei Birgit \u00fcberhaupt nicht vermi\u00dft, wenngleich ich auch gerne in einer Frau bin.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch kenne dich nun schon sehr lange, fast so lange wie dich Bettina kennt, wenn auch noch nicht so lange wie Saskia, und wei\u00df daher, da\u00df du auf Grund deiner devoten Neigungen, deine Bed\u00fcrfnisse stark nach deiner Partnerin ausrichtest, du schlie\u00dflich deine Lust daraus ziehst. Darum warst du bei Swaantje auch so begeistert von Latex und gef\u00e4llt dir bei Birgit das gegenseitige Befriedigen mit den H\u00e4nden, w\u00e4hrend du bei mir am liebsten den ganzen Tag deinen Schwanz in mir h\u00e4ttest.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWenn ich es recht bedenke, hast du recht.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbW\u00e4re Swaantje dominant, ich bin mir sicher, ihr w\u00e4ret noch zusammen. Du stehst schlie\u00dflich auf den sch\u00f6nen b\u00e4uerlichen Typ mit breiten H\u00fcften und \u00fcppigem Busen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas ist mir klar. Ich war einfach unzufrieden dar\u00fcber, da\u00df wir zwar wundervollen Sex in Latex und Gummi hatten, aber es ihr unm\u00f6glich war, mich zu dominieren. Da wurde mir erst bewu\u00dft, wie wichtig es mir ist, eine Beziehung zu einer dominanten Frau zu haben.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDu brauchst letztlich eine dominante Gummifetischistin.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbVermutlich, aber wie kommst du darauf?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbZum einen auf Grund der Art und Weise, wie du \u00fcber ihren Fetischismus gesprochen hast, wie du von dem Fetischismus deiner Nachbarin gesprochen hast, die ich \u00fcbrigens noch gar nicht so recht zu sehen bekommen habe, seit ich hier bin, wenngleich es nicht so aussieht, als w\u00e4re sie wieder verreist. Allerdings habe ich bisher auch nicht daran gedacht, von deinem Arbeitszimmer aus zu ihr hin\u00fcberzusehen. Was aber auch nicht wichtig ist. Dann wieviel Spa\u00df es dir bereitet hat, als Bettina k\u00fcrzlich \u00fcbers Wochenende bei dir war, ihr die Fetischparty besucht und das ganze Wochenende praktisch in Latex verbracht habt. Ich konnte selbst beobachten, wie sehr es dich sexuell erregt, Latex zu tragen und wie du mich anschaust, wenn ich ab und an einmal Latex trage, so wie jetzt unter meinen Sachen. Oder wie schnell du heute Morgen einen St\u00e4nder bekommen hast, nachdem ich mich in meinem Kleppermantel an dich geschmiegt habe. So schnell bekommst du keinen, wenn ich mich nackt an dich schmiege. Du magst selbst keinen Unterschied f\u00fchlen, aber du v\u00f6gelst mich auf eine andere Weise, sobald ich Latex oder meinen Kleppermantel trage, als w\u00fcrde es dich aufputschen. Eine Frau f\u00fchlt das gleich. Ich bin sicher, Bettina w\u00fcrde es unterschreiben.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihre Aussage war nicht von der Hand zu weisen, in der Tat hatte er Bettina auf andere Weise begehrt, w\u00e4hrend sie Latex getragen hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWarum lasse ich meine Latexsachen dann so lange im Schrank und habe kein Bed\u00fcrfnis danach, wenn eine Frau nicht von sich aus Latex dabei tragen will\u00ab, war ihm ihre Offenlegung nicht wirklich angenehm, zumal er sich in keiner Weise als Fetischist sah, wenn er ihre Beobachtung auch nicht wirklich widerlegen konnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas habe ich, glaube ich, vorhin bereits gesagt, weil es von deiner Partnerin abh\u00e4ngig ist, wohin das Pendel bei dir ausschl\u00e4gt. Wohl auch, weil du mit einer Gummifetischistin eine sehr sch\u00f6ne Zeit verbracht hast und dich Latex, w\u00fcrdest du es f\u00fcr dich allein tragen, dich nur wehm\u00fctig daran erinnern und dir den Spa\u00df daran verderben k\u00f6nnte. Du bist schlie\u00dflich ein unglaublicher Romantiker und sehr einf\u00fchlsam. Andernfalls h\u00e4ttest du nicht so viele Freundinnen. Mit Freundin meine ich jetzt keine oberfl\u00e4chliche Geliebte, sondern Freundschaften, bei denen hin und wieder auch Sex eine Rolle spielt. Freundschaften mit Bonus, wie man so sch\u00f6n sagt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er seufzte tief. Sie lag trotz alledem weitgehend richtig.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWas r\u00e4tst du?\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAbgesehen davon zu versuchen, eine dominante Gummifetischistin zu finden? Hin und wieder nur f\u00fcr dich Latex anzuziehen und es dir vielleicht f\u00fcr dich allein darin sch\u00f6nzumachen, schlie\u00dflich onanieren wir alle wahnsinnig gerne. Andere k\u00f6nnen das auch, ohne gleich an eine Verflossene zu denken. Wenn du dich dabei unbedingt an eine Frau erinnern willst, erinnere dich doch an Bettina, mit der du ein lustvolles Wochenende darin verbracht hast, oder an mich, oder an Birgit. \u2013 La\u00df uns einen Moment auf die Bank dort setzen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sa\u00dfen eine Zeitlang schweigend nebeneinander, den str\u00f6menden Regen, das Prasseln auf ihren Kapuzen zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Viviane hatte ihm einiges zum Nachdenken gegeben, wenngleich manches ihm bereits bewu\u00dft und er zu einer vergleichbaren Erkenntnis gekommen war. Aber er konnte ihr nicht sagen, da\u00df sie die Frau war, mit der er am liebsten all das h\u00e4tte, wenn er auch die Trennung von Swaantje mittlerweile mehr bedauerte als von Caroline. Die Beziehung mit Caroline hatte letztlich ihr \u203anat\u00fcrliches\u2039 Ende gefunden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">So treffend Viviane die Situation anderer erkannte und durchaus sinnvolle Ratschl\u00e4ge erteilen konnte, so wenig gelang es ihr, in ihrem eigenen Leben konsequent zu sein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDeine Geschichte, in der du \u00fcber Gummifetischismus schreiben wolltest, worum geht es da? Du hast dich nie \u00fcber den Inhalt ge\u00e4u\u00dfert. Ich das k\u00fcrzlich angesprochen, aber wir waren wie \u00fcblich schnell abgeschweift.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch dachte, das h\u00e4tte ich\u00ab, war er froh, da\u00df sie zu einem weniger pers\u00f6nlichen Thema wechselte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbNein, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch wei\u00df nicht einmal, ob ich \u00fcberhaupt jemandem mehr als da\u00df ich eine solche in Planung habe, erz\u00e4hlt habe. Ich bin letztlich nie \u00fcber einen groben Entwurf hinausgekommen. Mir ist einfach nichts eingefallen, was \u00fcber eine rein erotische Erz\u00e4hlung hinausging oder mehr oder weniger ein reiner Essay zum Thema w\u00e4re.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbBez\u00fcglich SM hattest du nie diese Probleme.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIrgendwie bietet SM andere Ankn\u00fcpfungspunkte.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAuch Gummifetischismus bietet diese Ankn\u00fcpfungspunkte, vor allem weil er die harmloseste sexuelle Neigung ist, die man sich \u00fcberhaupt vorstellen, was f\u00fcr den sexuellen Fetischismus generell gilt, in meinen Augen noch harmloser als SM.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWenn meine jetzige Erz\u00e4hlung abgabereif ist, kann ich mich wieder daran versuchen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbFreut mich, aber ich wei\u00df immer noch nicht, worum es in dem Entwurf geht.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbUm eine h\u00fcbsche Biologin, die zwar nicht V\u00f6gel, sondern andere Wassertiere, Fischotter, Biber und so erforscht und daher in der Regel in Watstiefel und Wathosen \u2026\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAlso Swaantje als Vorbild\u00ab, fiel ihm Viviane lachend ins Wort.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas ist auch der Grund, warum ich das bisher nicht weiterverfolgt habe. Die Biologin hat zuviel \u00c4hnlichkeit mit Swaantje und ich wei\u00df nicht, ob Swaantje das recht w\u00e4re. Abgesehen davon tr\u00e4gt meine Biologin ebenso gerne aus Spa\u00df ihre Watstiefel und ihre Wathosen und stimuliert sich mit einem Massagestab durch ihre Wathosen hindurch, wie sie auch gerne Latex an sich tr\u00e4gt. F\u00fcr sie ist das derart selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df sie keinen Augenblick daran denkt, da\u00df sie Fetischistin ist, bis sie einem Gummifetischisten durch Zufall begegnet. Sie gen\u00fcgt sich selbst, sie geht ganz in ihrer Arbeit auf, hat selten Sex mit einem Mann, fast immer sind es fl\u00fcchtige Bekanntschaften, bei denen sie aber nicht auf den Gedanken verf\u00e4llt, ihre Vorliebe f\u00fcr Gummi vorzubringen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHast du nicht vor f\u00fcnfzehn Jahren eine \u00e4hnliche Erz\u00e4hlung \u00fcber eine Frau, die Fesselspiele und leichte Schl\u00e4ge liebt und einen SMer kennenlernt, verfa\u00dft? Sie sagt, sie k\u00f6nne ja gar nichts mit SM anfangen und ist sehr erstaunt, als der Mann ihr sagt, da\u00df sich fesseln lassen und ein kr\u00e4ftiger Klaps auf den Po beim Sex bereits SM ist, und sie dabei wie aus allen Wolken f\u00e4llt.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbJa, so \u00e4hnlich dachte ich auch die Fetischismus-Geschichte anzulegen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch finde, du solltest mindestens versuchen, diese Geschichte zu schreiben. Vielleicht suchst du f\u00fcr deine Protagonistin einen anderen Beruf. Sie kann ja eine Fischzucht betreiben, die sie von ihrem Vater \u00fcbernommen hat. Da ist es auch nicht ungew\u00f6hnlich Wathosen zu tragen. Sie k\u00f6nnte von ihrem Vater schon als Kind als zuk\u00fcnftige Firmenerbin in die Arbeit eingespannt worden sein und somit mit Wathosen und Watstiefel in Kontakt gekommen sein und eine erotische Beziehung dazu aufgebaut haben. Birgits Erfahrung durch ihren angelnden Vater k\u00f6nnte dir als Basis dienen, zumal sie gerne davon spricht, wie sie \u00fcber Watstiefel ihre Vorliebe f\u00fcr Gummi an sich entdeckte. Meines Erachtens kann gar nicht genug betont werden, wie harmlos und im besten Sinn unschuldig Gummifetischismus, sexueller Fetischismus \u00fcberhaupt ist. Vielleicht baust du auch die Vorurteile ein, die manche Menschen noch besitzen, in dem du sie an einen Mann mit diesen Vorurteilen \u203ageraten\u2039 l\u00e4\u00dft. Nicht wenige von uns durften sich schon von potentiellen Partner anh\u00f6ren, da\u00df wir \u203akrank\u2039 seien. Das k\u00f6nnte sie zu der Erkenntnis bringen, wie wichtig es ist, sich einen Partner mit gleichen Interessen zu suchen, \u00fcber Vorurteile \u00fcberhaupt nachzudenken und wer die eigentlichen Probleme hat. Lasse sie ruhig diese Erfahrungen mit zwanzig machen. Lasse sie zuvor mit einem netten Jungen v\u00f6geln, dem ihr Fetischismus nichts ausmacht, so da\u00df sie die Harmlosigkeit ihrer Vorliebe noch st\u00e4rker verinnerlicht. Wenn es dir gef\u00e4llt, kann sie \u00e4u\u00dferlich ja Swaantje \u00e4hnlich sehen, zumal ein b\u00e4uerlicher Typ gut zu ihrer Umgebung pa\u00dft.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas stimmt, warum habe ich nicht gleich daran gedacht.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWeil du vermutlich, als du den Entwurf erstellt hast, noch zu sehr deiner Swaantje nachgetrauert hast.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wie recht sie doch mit ihrer Aussage hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fortsetzung von: Der Einzug, Die \u203aSch\u00f6ne K\u00fcnstlerin\u2039, Der sch\u00f6ne J\u00fcngling, Bettina, Ein Wochenende mit Bettina, Begegnung im Mondschein, Die \u203aSch\u00f6ne \u00dcppige\u2039, Viviane, Erinnerungen an Swaantje und Eine Session mit Viviane \u00a0 Am fr\u00fchen Morgen erwachte er, ohne sogleich wieder einschlafen zu k\u00f6nnen. Er warf einen Blick neben sich. 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