{"id":4873,"date":"2017-06-03T16:00:10","date_gmt":"2017-06-03T14:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4873"},"modified":"2026-04-12T15:01:31","modified_gmt":"2026-04-12T13:01:31","slug":"kurzes-112-auf-allen-vieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4873","title":{"rendered":"Kurzes #112 \u00b7 Auf allen vieren"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20140812_0461_800_2.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Fortsetzung von:<\/i> <a href=\"?p=4852\">Nachhife tut Not<\/a>, <a href=\"?p=4857\">Der wilhelminische Erziehungsratgeber<\/a>, <a href=\"?p=4862\">Unkonventionelle Ma\u00dfnahmen<\/a> <i>und<\/i> <a href=\"?p=4867\">Der Stuhl<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Beim Hereinkommen fielen ihr sofort die im ganzen Zimmer auf dem Boden verstreut liegenden mehr als drei Dutzend rosa Karteikarten auf. Alle waren an der oberen L\u00e4ngsseite aufgebogen. Auf jeder stand ein kurzer in gro\u00dfen Lettern geschriebener Text.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sp\u00e4testens seit seinem Einfall mit dem Stuhl konnte sie ihr n\u00e4chstes Zusammentreffen nun wirklich nicht mehr erwarten. Dreimal hatte sie seitdem mit entbl\u00f6\u00dftem Hintern darauf gesessen und es als sehr \u203aeindrucksvoll\u2039 empfunden.<!--more--> Befahl er ihr den Rock auszuziehen, ihren Unterleib vor ihm zu entbl\u00f6\u00dfen, durchstr\u00f6mte sie ein eigenartiges Kribbeln, das noch ein wenig st\u00e4rker wurde, wenn er f\u00fcr einige Augenblicke den Blick musternd, ohne einen Anflug von L\u00fcsternheit auf ihrer nackten Scham ruhen lie\u00df. Nur beim ersten Mal war er bem\u00fcht nicht dorthin zu schauen, beim zweiten Mal tat er es fast ungeniert, so wie man eine besonders gelungene Skulptur betrachtet. Es war sch\u00f6n, da\u00df ihr auch ein Kompliment \u00fcber ihre H\u00fcfthalter im 1950er Jahre Stil gemacht hatte. Sie liebte die Dessous aus jener Zeit, nebenbei machten sie eine gute Figur und selbst in Wei\u00df waren sie alles andere als altbacken. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie beim Lernen jemals soviel Spa\u00df hatte. Es gefiel ihr so sehr, da\u00df das Lernen langsam zur Nebensache zu werden begann. Doch sie f\u00fcrchtete, da\u00df er seine Bem\u00fchungen einstellen k\u00f6nnte, sobald er es erkannte, dann w\u00e4re es verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell mit diesen angenehm qualvollen Konzentrations\u00fcbungen vorbei. Wie es schien, stand bei ihm immer noch das Lernen im Vordergrund, obwohl sie immer h\u00e4ufiger etwas in seinem Blick entdeckte, was eindeutig auf eine erotische Komponente schlie\u00dfen lie\u00df, und manchmal konnte sie sich des Eindrucks nicht erwehren, da\u00df seine Jeans an einer bestimmten Stelle bisweilen etwas spannte. Es freute sie, da\u00df sie ihn nicht gleichg\u00fcltig lie\u00df. Sie mochte seine Autorit\u00e4t ihr gegen\u00fcber, da\u00df er stets eine gewisse Distanz hielt und nicht versuchte, mit ihr zu flirten, da sie sich noch nicht richtig k\u00f6rperlich zu ihm hingezogen f\u00fchlte. Andernfalls h\u00e4tte sie am Ende ihrer Nachhilfestunden nicht so ohne weiteres nach Hause gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">F\u00fcr den heutigen Tag hatte er ihr per SMS mitgeteilt, was sie anziehen sollte. Im ersten Moment war f\u00fcr sie der Zusammenhang nicht klar, es war nichts Besonderes, was er verlangte, nichts, das sie nicht sowieso gerne trug, aber vermutlich an diesem Tag nicht unbedingt ausgew\u00e4hlt h\u00e4tte. Eine einfache wei\u00dfe Bluse, einen schwarzen kurzen engen Rock, schwarze Nylons, schwarze hochhackige Schuhe und keine Dessous bis auf einen ihrer sch\u00f6nen breiten H\u00fcfthalter war seine Anweisung gewesen \u2013 er hatte tats\u00e4chlich \u203asch\u00f6nen breiten H\u00fcfthalter\u2039 geschrieben. Vor dem Spiegel stehend, fand sie, da\u00df sie allzu sehr wie eine brave Gesch\u00e4ftsfrau wirkte. Da sie das st\u00f6rte, schminkte sie sich die Lippen stark in einem auff\u00e4lligen Rotton, so sah sie weniger brav aus \u2013 glaubte sie.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Bevor er ihr erkl\u00e4rte, was es mit den auf dem Boden verteilten Karteikarten auf sich hatte, lie\u00df er ihr Zeit, das Bild auf sich wirken zu lassen und nutzte die Zeit, sie zu betrachten. Zur\u00fcckhaltend, die H\u00e4nde auf dem R\u00fccken zusammengelegt, stand er seitlich neben ihr. Sie konnte wirklich anziehen, was sie wollte, sie wirkte in allem chic. Vielleicht sollte er ihr sagen, da\u00df es ihm gefiel, schminkte sie die Lippen so kr\u00e4ftig. Doch f\u00fcrchtete er, durch zuviel Komplimente seinerseits k\u00f6nnte ihre Beziehung auf eine zu pers\u00f6nliche Ebene geraten, sie es gar als Anmache mi\u00dfverstehen. Da\u00df er sch\u00f6ne Frauenbeine gerne von zarten schwarzen Nylons umh\u00fcllt und mit High-Heels versehen sah und ihre H\u00fcfthalter als kleidsam empfand, hatte er ihr ja noch als allgemeing\u00fcltige Aussage verkaufen k\u00f6nnen \u2013 glaubte er.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Neugierig und erwartungsvoll lie\u00df sie die Blicke \u00fcber die Karteikarten wandern, dabei umspielte ein L\u00e4cheln der Vorfreude ihre Lippen, obwohl sie sich noch gar nicht richtig vorstellen konnte, was sie erwartete. Sie brannte darauf, die ihr zugedachte Aufgabe anzugehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe mir ein kleines Frage- und Antwortspiel ausgedacht. Auf einem Teil der Karten stehen verschiedene Baustoffe und auf anderen kurze Beschreibungen. Zuerst wirst du die Baustoffe zu sinnvollen Gruppen zusammenlegen und anschlie\u00dfend die passenden Erkl\u00e4rungen dazu.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Leichte Entt\u00e4uschung lag in ihrem Blick als sie ihn mit leicht schiefgelegtem Kopf ansah. Das sollte alles sein? Das war doch nicht schwer. Selbst wenn er sich schwierige Beschreibungen ausgedacht haben sollte, w\u00fcrde es nicht lange dauern. Aber warum lagen die Karteikarten dazu auf dem Boden verstreut?<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDer Clou dabei ist\u00ab, fuhr er nach einer Kunstpause fort und ein diabolisches L\u00e4cheln umspielte seine Mundwinkel, \u00bbda\u00df du auf allen vieren \u00fcber den Boden kriechen mu\u00dft und die Karteikarten nur mit dem Mund aufnehmen darfst.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Das ver\u00e4nderte die Situation nat\u00fcrlich vollst\u00e4ndig. Fast h\u00e4tte sie \u00fcber das ganze Gesicht gestrahlt, aber das w\u00e4re unangemessen gewesen. Er brauchte nicht zu wissen, wieviel Spa\u00df ihr sein Vorschlag bereits im Voraus bereitete. Darum also waren die Karteikarten aufgebogen. Nat\u00fcrlich, so lie\u00dfen sie sich besser mit den Z\u00e4hnen greifen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">F\u00fcr kurz f\u00fcrchtete sie, da\u00df sie ihre teuren Nylons an den Knien beim Kriechen \u00fcber den Boden durchscheuern k\u00f6nnte. Aber dann beruhigte sie sich wieder, sein Parkettboden war ja glatt und sie mu\u00dfte das Gewicht halt mehr auf die Arme verlagern und mit den Knien nicht \u00fcber den Boden rutschten, sondern sie bei jedem \u203aSchritt\u2039 anheben. Das sah auch eleganter aus. Davon abgesehen w\u00fcrde sie der Verlust ihrer Nylons nicht gerade in eine finanzielle Krise st\u00fcrzen. Dieser Spa\u00df war ihr das Opfer wert.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ohne eine Aufforderung von ihm abzuwarten, lie\u00df sie sich auf allen vieren auf dem kleinen freien Platz inmitten der Karteikarten mit dem Gesicht zu ihm nieder und schaute ihn mit einem fr\u00f6hlich dem\u00fctigen L\u00e4cheln von unten her an, wackelte dabei sogar leicht mit dem Po.<\/p>\n<p class=\"einzug\">In ihrer Position erinnerte sie ihn an den l\u00e4ngst nicht mehr unter den Lebenden weilenden Cockerspaniel seines Onkels, des Lehrers. Der hatte einen auch immer so angesehen, wollte er irgendeinen Leckerbissen haben oder gestreichelt werden. Ein bi\u00dfchen erinnerten ihn Ullas Locken an dessen gl\u00e4nzendes Fell, wenngleich ihre Haare dunkler waren. Sie hatte in diesem Moment tats\u00e4chlich etwas von einem vorwitzigen, schlauen, aber auch liebenswerten und vor allem treuen Hund an sich. Nur ein solcher befolgt bedingungslos jede Anweisung seines Herrn, weil er darauf vertrauen kann, da\u00df ihm dieser nichts befiehlt, das ihm schadet. M\u00fc\u00dfte reizvoll sein, Ulla ein breites Hundehalsband anzulegen und sie dann an der Leine durch die Wohnung zu f\u00fchren. Wieso eigentlich nur durch die Wohnung? Doch das stand (noch) nicht zur Debatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWorauf wartest du?\u00ab fragte er sie freundlich, aber mit un\u00fcberh\u00f6rbarem Nachdruck.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Schuldbewu\u00dft senkte sie den Blick. Ihre Haltung wurde dadurch so offen unterw\u00fcrfig, da\u00df ihn ein ganz eigenartiges Gef\u00fchl warm durchlief und er den Wunsch unterdr\u00fccken mu\u00dfte, sie sch\u00fctzend in die Arme zu nehmen. Zum Gl\u00fcck hielt dieses Gef\u00fchl nicht lange an, sie hatte mit der L\u00f6sung ihrer Aufgabe begonnen und ihm den mehr als reizvollen R\u00fccken zugewandt. Ihr zielsicheres Vorgehen besa\u00df kaum noch etwas Devotes. Vielmehr bot sie einen reichlich verf\u00fchrerischen Anblick.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wie ein Hund auf der Jagd sp\u00e4hte sie, verharrte mitten in der Bewegung, das Gewicht auf den Armen, das eine Knie in der Luft, nur die Schuhspitze ber\u00fchrte noch den Boden, wanderte mit dem Blick, l\u00e4chelte zufrieden, sobald sie die gesuchte Karte entdeckt hatte, senkte den Kopf und ergriff sie mit den Z\u00e4hnen als sei es ein begehrter Knochen. Zu Beginn ben\u00f6tigte sie noch zwei bis drei Anl\u00e4ufe, bis sie die Karte richtig mit den Z\u00e4hnen gefa\u00dft hatte. Allzu stark hatte er die Karten nicht umgebogen, es sollte ja nicht zu leicht werden. Aber bald hatte sie den Bogen heraus. Sie war schlie\u00dflich ein gelehriger Hund \u2013 Pardon \u2013 eine gelehrige Sch\u00fclerin. Immer wieder blieb ihr eine Locke im Mundwinkel oder der Stirn h\u00e4ngen, auf der sich durch die Anstrengung vergleichsweise schnell kleine Schwei\u00dfperlen bildeten, doch wischte sie diese nicht mit den H\u00e4nden weg, sondern sch\u00fcttelte den Kopf wie ein Hund, dem irgend etwas im Fell st\u00f6rte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hatte es sich auf dem schmalen Sofa bequem gemacht und bem\u00fchte sich nicht zu sehr zu grinsen, sah sie gerade in seine Richtung. Daf\u00fcr weidete er sich ganz ungeniert am Anblick ihrer sch\u00f6nen R\u00fcckfront, ihres knackigen \u00fcppigen Pos unter dem engen Stoff durch den sich der Schatten ihres H\u00fcfthalters hindurch zeichnete, der sanft geschwungenen Linie ihrer Waden, dem Spiel ihrer Beinmuskeln und h\u00e4tte gerne ihre Beine durch den zarten Stoff hindurch gestreichelt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">So leicht wie sie den Anschein erweckte, fiel es ihr nicht. Schon nach kurzer Zeit bildeten sich vor Anstrengung Schwei\u00dfflecke unter ihren Achseln. Aber sie lie\u00df mit ihrem Eifer nicht nach.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die meisten Karteikarten zierten nicht nur Abdr\u00fccke ihrer Z\u00e4hne, sondern waren auch mit Lippenstift verschmiert und ein wenig feucht von ihrem Speichel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie konnte sich nicht erinnern, jemals soviel Spa\u00df an einer Sache gehabt zu haben. Ihre mit der Zeit leicht schmerzenden Knie st\u00f6rten sie ebensowenig wie der trockene Mund und der Papiergeschmack auf der Zunge. Es machte ihr nichts aus, da\u00df sie schwitzte, ihr immer wieder die Haare in den Mundwinkeln oder mitten im Gesicht hingen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sich auch auf ihrem R\u00fccken ein gro\u00dfer Schwei\u00dffleck auf ihrer Bluse zu bilden begannen, entschied er, ihr etwas zu trinken anzubieten. Er ging in die K\u00fcche. Sie achtete nicht darauf. Sie war so in ihre Aufgabe versunken, da\u00df sie es vermutlich nicht bemerkt hatte. In der K\u00fcche, er hatte schon ein Glas in der Hand, durchfuhr ihn \u2013 wie er meinte \u2013 ein schelmischer Gedanke. Kroch sie schon wie ein Hund \u00fcber den Boden, konnte sie ja auch ruhig wie ein Hund trinken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er holte eine kleine flache Sch\u00fcssel aus dem Schrank und ging nebst einer Flasche Mineralwasser ins Zimmer zur\u00fcck. Die Sch\u00fcssel stellte er auf dem Boden in der N\u00e4he der T\u00fcr.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSo, komm einmal etwas trinken\u00ab, lockte er sie, wie man einen Hund in seinem Spiel unterbricht, weil er etwas trinken soll, und go\u00df Mineralwasser in die Sch\u00fcssel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sah ihn fragend an. Dann verstand sie und grinste. Ohne auch nur einen winzigen Augenblick zu z\u00f6gern, kroch sie zur Sch\u00fcssel, beugte den Kopf hinunter und begann wie ein Hund mit der Zunge das Wasser aufzuschlecken. Aber da eine menschliche Zunge nun einmal anders als die eines Hundes beschaffen ist, war die Menge gering, die sie so aufnahm, daf\u00fcr befand sich bald mehr Wasser au\u00dferhalb der Sch\u00fcssel auf dem Boden und ihr Gesicht war nicht mehr nur vom Schwei\u00df na\u00df. Nur zu gerne h\u00e4tte er ihr das Gesicht saubergeleckt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er beobachtete sie, schwieg und grinste in sich hinein. Als es ihr selbst zuviel wurde \u2013 viel war ohnehin nicht mehr in der Sch\u00fcssel \u2013 h\u00f6rte sie auf, warf noch einen letzten, einen wenig ver\u00e4chtlichen Blick auf die Sch\u00fcssel, von deren Inhalt sie viel zu wenig bekommen hatte und machte sich wieder an ihre Aufgabe.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie die letzte gel\u00f6st hatte, kroch sie zu ihm und sah ihn erwartungsvoll und auch auf ein Lob hoffend von unten her an. Durch die Anstrengung ging ihr Atem heftiger, ihre Br\u00fcste hoben und senkten sich auf eine viel zu bet\u00f6rende Weise, sie hatte den Mund halb ge\u00f6ffnet und erinnerte ihn so noch mehr an einen hechelnden Hund. Er stand auf, sie folgte ihm aufmerksam mit den Blicken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er nahm die Karteikarten, die an den Stellen, wo sie diese mit dem Mund gepackt hatte, aufgeweicht und voller Lippenstift waren, aber da es von ihr stammte, waren f\u00fcr ihn die Karten dadurch \u203averedelt\u2039. Sie hatte nur zwei unbedeutende Fehler gemacht, was er ihr aber nachsah.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbGut gemacht\u00ab, lobte er und t\u00e4tschelte ihr den Kopf wie den eines braven folgsamen Hundes.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie rieb sich zum Dank mit der linken Seite an seinem rechen Bein. Es h\u00e4tte beide sicherlich nicht im geringsten gewundert, wenn sie jetzt einige Male zufrieden gebellt h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Eine ganze Weile verharrte sie in dieser Stellung bis ihr aufging, da\u00df sie langsam an einem Punkt angelangt waren, an dem es begann nur noch albern zu wirken. Damit das nicht passierte, stand sie auf. Es fiel ihr nicht leicht. Ihre Glieder waren durch die lange und ungewohnte Haltung ein wenig steif geworden. Er mu\u00dfte sie st\u00fctzen und sie lehnte sich an ihn. Auch das nutzten beide l\u00e4nger aus als n\u00f6tig, aber nicht so lange, da\u00df es \u203agef\u00e4hrlich\u2039 wurde.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er legte die Karteikarten in eine Schublade, bot ihr etwas zu trinken an \u2013 diesmal aus einem Glas.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie verabschiedeten sich wieder wie gute Freunde, die miteinander f\u00fcr eine Pr\u00fcfung gelernt hatten. Doch w\u00e4hrend der Nacht hatten beide einen feuchten Traum, der diesem Bem\u00fchen Hohn sprach und den sie sehr genossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung von: Nachhife tut Not, Der wilhelminische Erziehungsratgeber, Unkonventionelle Ma\u00dfnahmen und Der Stuhl \u00a0 Beim Hereinkommen fielen ihr sofort die im ganzen Zimmer auf dem Boden verstreut liegenden mehr als drei Dutzend rosa Karteikarten auf. Alle waren an der oberen L\u00e4ngsseite aufgebogen. Auf jeder stand ein kurzer in gro\u00dfen Lettern geschriebener Text. 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