{"id":4879,"date":"2017-06-04T15:00:21","date_gmt":"2017-06-04T13:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4879"},"modified":"2026-04-12T15:08:20","modified_gmt":"2026-04-12T13:08:20","slug":"kurzes-113-kontrollverlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=4879","title":{"rendered":"Kurzes #113 \u00b7 Kontrollverlust"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/titel\/20160408_030_800_2.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Fortsetzung von:<\/i> <a href=\"?p=4852\">Nachhife tut Not<\/a>, <a href=\"?p=4857\">Der wilhelminische Erziehungsratgeber<\/a>, <a href=\"?p=4862\">Unkonventionelle Ma\u00dfnahmen<\/a>, <a href=\"?p=4867\">Der Stuhl<\/a> <i>und<\/i> <a href=\"?p=4873\">Auf allen vieren<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Jetzt noch einen Tee und anschlie\u00dfend nach Hause entschlo\u00df sich R\u00fcdiger.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Holzbauvorlesung war wieder einmal reichlich \u00f6de verlaufen. Dabei machte ihm dieses Fach durchaus Spa\u00df. Holz war ein interessanter Werkstoff. Nat\u00fcrlich, warm, angenehm zu ber\u00fchren und es lie\u00dfen sich damit Konstruktionen errichten, die den Laien erstaunten. Aber dem alten M\u00fcller-Bergholm gelang es einfach nicht, das Thema interessant aufzubereiten. Er war unbestritten eine Koryph\u00e4e auf seinem Gebiet, doch seine p\u00e4dagogischen F\u00e4higkeiten konnten bei weitem nicht mithalten. Wohl der Hauptgrund, warum seine Vorlesungen so schlecht besucht waren, obwohl nicht wenige den KIB-Schwerpunkt gew\u00e4hlt hatten.<\/p>\n<p class=\"einzug\"><!--more-->R\u00fcdiger bezahlte seinen Tee und nahm seinen bevorzugten Platz in der N\u00e4he des Eingangs ein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war irgendwie kurios, aber fast immer, wenn er in die Cafeteria kam, war dieser Tisch unbesetzt, als klebte sein pers\u00f6nliches Reserviertschild darauf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Auf die beiden durchaus h\u00fcbschen Studentinnen am Nebentisch, die sich angeregt miteinander unterhielten, achtete er anfangs kaum. Einzig aus Gewohnheit holte er irgendein Buch aus der Tasche und schlug es auf. Lust, sich mit einem Text zu besch\u00e4ftigen hatte er nicht, daf\u00fcr waren seine Gedanken zu sehr bei Ulla. Er fand es jedoch reichlich albern, lediglich vor seinem Tee zu sitzen und L\u00f6cher in die Luft zu starren. Andererseits, wer konnte schon sagen, ob alle die hier oder anderswo in Caf\u00e9s und an \u00e4hnlichen Orten scheinbar in einem Buch oder einer Zeitung vertieft sa\u00dfen, diese auch wirklich lasen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konnte es nicht leugnen, es machte ihm Spa\u00df, sich f\u00fcr Ulla immer neue \u203aUnannehmlichkeiten\u2039 auszudenken. Doch das wirklich Sch\u00f6ne dabei war, da\u00df es ihr mindestens ebensoviel Spa\u00df machte, diese in Kauf zu nehmen, wodurch sie bewu\u00dft oder unbewu\u00dft ihn wiederum dazu ermunterte, sich stets etwas Neues auszudenken. Da\u00df sie dabei beachtliche Fortschritte im Lernen machte, war l\u00e4ngst zu wenig mehr als einer angenehmen Begleiterscheinung geworden, die ihm lediglich in seiner Rolle als Nachhilfelehrer schmeichelte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">F\u00fcr den bevorstehenden Nachmittag hatte er lange \u00fcberlegt, bevor er sich entschieden hatte. Einerseits wollte er Wiederholungen vermeiden, kurz hintereinander dieselbe \u203aTortur\u2039 anwenden, andererseits mu\u00dfte es etwas sein, zu dem sie auch bereit sein w\u00fcrde. Ebenso lag der Reiz ihres Spiels darin, nicht nur ihre m\u00f6glichen Grenzen im voraus zu erkennen, sondern diese tats\u00e4chlich ausfindig zu machen. Grenzen, die ihr vermutlich selbst nicht bekannt waren. Das hatte f\u00fcr ihn etwas vom Durchqueren einer dunklen H\u00f6hle, deren Dimensionen ihm unbekannt waren und die er nur durch vorsichtiges aber zugleich beherztes Herantasten erkunden konnte. Je mehr Details er auf diese Weise entdeckte, f\u00fcr seinen Mut belohnt wurde, desto mehr stieg sein Selbstbewu\u00dftsein an, ohne jedoch das Risiko aus den Augen zu verlieren, das eine voreilige selbst\u00fcbersch\u00e4tzende Handlung in sich barg. Eine solche konnte alles bisher erreichte innerhalb eines Augenblicks zunichtemachen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs gibt nichts Schlimmeres als wenn du dringend pinkeln mu\u00dft und irgendein Arsch h\u00e4lt die Toilette blockiert\u00ab, schnappte er die reichlich ver\u00e4rgerte Aussage der einen Studentin am Nachbartisch auf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er sah von seinem Buch auf und spitzte die Ohren.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbBritta, diese bl\u00f6de Schlampe, mu\u00dfte heute Morgen wieder einmal \u00fcber eine Stunde das Bad in Beschlag nehmen\u00ab, fuhr die junge Frau im selben Tonfall fort. \u00bbDabei habe ich ihr mehrmals gesagt, da\u00df ich dringend mu\u00df. Meinst du, die hat darauf reagiert? Nicht die Spur! Meinte nach dem dritten Mal, als ich bereits ziemlich sauer war, da\u00df ich ja in die Sp\u00fcle pieseln k\u00f6nnte. Die alte Sau! Echt, in die Sp\u00fcle, wo wir unseren Salat waschen! Erst als ich ihr drohte, in ihre Zimmerpflanzen zu pissen, gab sie endlich nach. Also, dieses bl\u00f6de vertrocknete Gr\u00fcnzeug ist der wichtiger als ihre Mitbewohnerinnen. Nee, in eine Frauen-WG bringt mich keiner mehr!\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">R\u00fcdiger sah aus den Augenwinkeln heraus, da\u00df ihr Gegen\u00fcber sich nicht sonderlich die M\u00fche machte, ein schadenfrohes Grinsen zu unterdr\u00fccken. Doch die andere war so mit ihrer Emp\u00f6rung besch\u00e4ftigt, da\u00df sie es gar nicht zu bemerken schien und heischte weiter um Mitgef\u00fchl.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbAlso, wei\u00dft du, da\u00df es verdammt weh tun kann, wenn du dringend mu\u00dft und nicht kannst. Das ist wirklich Folter.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Jetzt f\u00fchlte die andere zum ersten Mal mit ihr. Allerdings konnte R\u00fcdiger sich des Eindrucks nicht erwehren, da\u00df sie dieser Art von Folter durchaus etwas abgewinnen konnte. Wer wei\u00df, ob ihre Freundin wirklich nur \u00fcber eine unkollegiale Mitbewohnerin klagte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Doch. Richtig. <i>Das<\/i> w\u00e4re wirklich etwas Neues! Eindeutig besser als sein urspr\u00fcngliches Vorhaben. Es durchlief ihn freudig und er schlug zufrieden sein Buch zu, von dem er immer noch nicht wu\u00dfte, welchen Inhalt es hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er w\u00fcrde Ulla mit Tee abf\u00fcllen und ihr verbieten, die Toilette aufzusuchen, bis sie das ihr bestimmte Pensum absolviert hatte. Er hatte da einen wohlschmeckenden Kr\u00e4utertee mit der \u2013 hier wirklich \u2013 angenehmen Nebenwirkung, da\u00df er einen pr\u00e4chtigen Harndrang ausl\u00f6ste, sobald man mehr als zwei Tassen davon getrunken hatte, was bei ihm stets der Fall war. Ein Versuch war es wert. Das w\u00fcrde zwar bei weitem nicht an den optischen Reiz heranreichen, den sie beim Kriechen \u00fcber dem Boden bot, aber man kann nicht alles haben.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er packte sein Buch ein, trank den Rest seines bereits erkalteten Tees und machte sich gutgelaunt auf den Weg. Die Vorfreude hatte ihn ganz in ihren Bann.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nat\u00fcrlich w\u00fcrde es nicht leicht sein, herauszufinden, ab wann ihr der Harndrang tats\u00e4chlich unangenehm wurde. Er w\u00fcrde mehr als bisher auf ihre Haltung, ihre Gestik achten m\u00fcssen. Aus eigener Erfahrung wu\u00dfte er, da\u00df man erstaunlich lange einhalten konnte, wenn es sein mu\u00dfte. Allerdings konnte ein Mann immer noch bewu\u00dft eine Erektion herbeif\u00fchren und damit die Harnr\u00f6hre zus\u00e4tzlich \u203averschlie\u00dfen\u2039. Aber wie war das bei einer Frau? Trat zum ersten Mal das Gef\u00fchl auf zu m\u00fcssen, hatte man noch Zeit, ehe es wirklich kritisch wurde. Wie war das noch? Was hatte er einmal dar\u00fcber gelesen? Ach ja, richtig, die Blase ist nach dem ersten Eintreten dieses Gef\u00fchls etwa halb gef\u00fcllt. Sein gutes Ged\u00e4chtnis f\u00fcr gelesenes lie\u00df ihn zum Gl\u00fcck nur selten im Stich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ulla war wie immer \u00fcberp\u00fcnktlich. Der Tee zog bereits. Er hatte seine gr\u00f6\u00dfte fast eineinhalb Liter fassende Kanne genommen. Er w\u00fcrde sich selbst nur eine Tasse g\u00f6nnen. Oder halt! Erh\u00f6hte es nicht ihre Qualen, wenn sie sah, da\u00df er ganz einfach wenn ihm danach war, auf die Toilette gehen konnte, w\u00e4hrend es ihr verboten war?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Dieser Gedanke erf\u00fcllte ihn mit diabolischer Freude. Es gibt tats\u00e4chlich nichts Sch\u00f6neres als eine Frau zu \u203aqu\u00e4len\u2039 \u2013 vorausgesetzt; sie geno\u00df es!<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war f\u00fcr sie l\u00e4ngst selbstverst\u00e4ndlich die Treppen zu seiner kleinen Wohnung hinaufzueilen, mit klopfendem Herzen und nicht allein auf Grund der vier im Laufschritt genommenen Treppen vor seiner T\u00fcr zu stehen und mit leicht zitternden Fingern und feuchten Handfl\u00e4chen auf den Klingelknopf zu dr\u00fccken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">H\u00fcbsch und chic wie immer stand sie da. Noch immer hatte er nicht vorbehaltlos akzeptiert, da\u00df sie sich in erster Linie f\u00fcr ihn M\u00fche gab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wie \u00fcblich tauschten sie einige Belanglosigkeiten aus, wie alte Freunde, die sich zu einem gewohnheitsm\u00e4\u00dfigen kleinen Schwatz getroffen hatten, und tranken Tee. Sie dachte sich nichts dabei, als er sie aufforderte, noch eine weitere Tasse zu nehmen, obwohl sie vorerst keinen Durst mehr versp\u00fcrte. Aber da die Rollenverteilung klar war, kam sie \u00fcberhaupt nicht mehr auf den Gedanken ihm zu widersprechen, und so trank sie insgesamt drei gro\u00dfe Tassen des wirklich gut schmeckenden Tees, w\u00e4hrend er gerade einmal eineinhalb leerte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zufrieden beobachtete er, wie bereitwillig sie wieder <i>jede<\/i> seiner Anweisungen befolgte. Das Bewu\u00dftsein, Macht \u00fcber sie aus\u00fcben zu k\u00f6nnen, lie\u00df ihn sich immer n\u00e4her zu ihr hingezogen f\u00fchlen. St\u00e4rker jedenfalls, als w\u00e4re sie \u203anur\u2039 seine Freundin, seine Geliebte gewesen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Erwartungsvoll setzte sie sich auf \u203aihren\u2039 Stuhl, obwohl er sie nicht aufforderte, ihren Unterleib zu entbl\u00f6\u00dfen. Sie fragte auch nicht nach dem Grund. Sie war \u00fcberzeugt, da\u00df er wu\u00dfte was er tat. Er setzte sich neben sie, stellte ihr lediglich einige Fragen zum Thema. Fast schon gelangweilt antwortete sie und wunderte sich l\u00e4ngst nicht mehr, da\u00df sie alles so gut behalten hatte, als h\u00e4tte sie es schon immer gewu\u00dft. Sie wartete innerlich angespannt nur darauf, da\u00df er zur \u203aSache\u2039 kam. Er aber ging einfach zum n\u00e4chsten Punkt \u00fcber. Sie gab sich M\u00fche, das war sie ihrem ureigenen Ehrgeiz schuldig, aber immer mehr machte sich Entt\u00e4uschung in ihr breit. Hatte er vielleicht die Lust verloren? Was war aus den sch\u00f6nen kleinen Spielchen geworden? Diese \u00dcbungsstunde begann sich endlos hinzuziehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie war so in Erwartung, da\u00df er endlich etwas unternahm, um ihre Konzentration zu f\u00f6rdern, da\u00df sie zuerst gar nicht merkte, wie der Druck auf ihre Blase langsam intensiver wurde. Erst als er mit der lapidaren Bemerkung \u00bbIch mu\u00df mal eben f\u00fcr kleine Jungs\u00ab aufstand, wurde ihr bewu\u00dft, da\u00df sie bereits seit einiger Zeit selbst aufs Klo mu\u00dfte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch glaube, dein Tee schmeckt nicht nur gut, er regt auch die Nierent\u00e4tigkeit an\u00ab, meinte sie fr\u00f6hlich l\u00e4chelnd, als er zur\u00fcckkam und machte Anstalten aufzustehen und es ihm gleichzutun.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbWo willst du hin?\u00ab fragte er freundlich doch mit strengem Unterton, obwohl es dar\u00fcber keinerlei Zweifel gab.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch \u2026\u00ab, begann sie leicht eingesch\u00fcchtert.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSp\u00e4ter\u00ab, schnitt er ihr entschieden das Wort ab. \u00bbErst bringen wir das hier zu Ende.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie blieb entt\u00e4uscht auf ihrem Platz. Nur f\u00fcr einen Augenblick regte sich ihr Widerspruchsgeist. Sie wollte ihm sagen, da\u00df er ihr den Gang zur Toilette nicht einfach vorenthalten k\u00f6nne, einerlei in welchem Verh\u00e4ltnis sie zueinander st\u00fcnden, doch das Vertrauen in ihn nahm wieder seinen festen Platz bei ihr ein. Eine Weile konnte sie noch aushalten. Das war durchaus kein Problem.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie pre\u00dfte die Schenkel zusammen und konzentrierte sich auf das Buch vor ihr. Die ver\u00e4nderte Situation, das Bewu\u00dftsein von ihm \u203aabh\u00e4ngig\u2039 zu sein, befl\u00fcgelte ihre Auffassungsgabe und das Lernen begann wieder mehr Spa\u00df zu machen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der Druck wurde immer unangenehmer. Er war erneut Pinkeln gewesen. Es begann zu brennen. Sie rutschte immer unruhiger auf ihrem Stuhl hin und her. Das konnte ihm nicht entgehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Hoffentlich lie\u00df er sie bald \u2026 allenfalls noch eine viertel Stunde, dann w\u00fcrde \u2026 was sagte er gerade bez\u00fcglich der Polymerketten?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wer zuerst begriff, welchen Ursprung das leise Prasseln auf dem Parkettboden zu ihren F\u00fc\u00dfen hatte, w\u00fcrde sich wohl nie kl\u00e4ren lassen. Obwohl sie, als Verursacherin nach aller Erfahrung es als erste h\u00e4tte m\u00fcssen, merkte sie erst durch seinen betretenen Blick, da\u00df sie ihrer Natur einfach freien Lauf lie\u00df. Beide schauten einander an \u2013 niemand h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen, wen es peinlicher ber\u00fchrte \u2013 und dann hinunter auf den gro\u00dfen feuchten dunklen Fleck auf ihrem Rock, wie es darunter her- und an ihren Beinen hinunterlief und sich auf dem Boden in einer stetig gr\u00f6\u00dfer werdenden sch\u00f6nen Lache sammelte. Weil ihr Urin fast wasserklar war, h\u00e4tte es auch gut von einem umgesto\u00dfenen Glas Wasser herr\u00fchren k\u00f6nnen, dessen Inhalt vom Tisch hinunterlief.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ob es wirklich nur das \u00dcberraschungsmoment war, das sie dazu brachte, es bis zum Schlu\u00df laufen zu lassen? War er wirklich nur peinlich ber\u00fchrt, weil er ihr Durchhalteverm\u00f6gen falsch eingesch\u00e4tzt hatte?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war nicht von der Hand zu weisen, da\u00df beide auch als sie ihre Blase bis auf den letzten Tropfen entleert hatte und sich die Lache zu ihren F\u00fc\u00dfen weiterhin ausbreitete, unver\u00e4ndert dasa\u00dfen. Keiner machte Anstalten, etwas zu unternehmen. Nicht einmal das in solchen Situationen obligatorische \u00bbSchei\u00dfe\u00ab kam ihnen in den Sinn, geschweige denn \u00fcber die Lippen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Letztlich konnten sie nicht wirklich lange einfach nur dagesessen und das Malheur betrachtet haben, ehe er mit einem durchaus ehrlichen \u00bbDas tut mir jetzt aber wirklich leid\u00ab aufsprang, ins Bad eilte und mit Aufnehmer und Eimer zur\u00fcckkam.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Inzwischen war sie aufgestanden, bem\u00fcht, nicht in die Lache zu treten, schaute an sich hinunter und stellte fest, da\u00df sich die Feuchtigkeit in ihren Kleidern weiterhin ausbreitete. Typischer Kapillareffekt, dachte sie spontan, als ginge es nicht um sie und als h\u00e4tte sie sich nicht gerade in die Hosen gemacht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er kniete vor ihr und wischte auf. Er verhielt sich dabei, als ginge es wirklich nur um versch\u00fcttetes Wasser, wrang den Aufnehmer mit den nackten H\u00e4nden aus. Es machte ihm offenkundig nichts aus, da\u00df es Urin war; n\u00e4mlich der <i>ihre<\/i>. Sie hatte den Eindruck, da\u00df es ihm Spa\u00df machte, ihn an den H\u00e4nden, auf der Haut zu sp\u00fcren. Was in ihr wiederum eine eigenartige und keine unangenehme Empfindung ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit einem Achselzucken ging sie ins Bad, w\u00e4hrend er ihr hinterher rief: \u00bbIch frage einmal meine Nachbarin, ob sie dir etwas zum Anziehen leihen kann. Ihr habt ungef\u00e4hr die gleiche Figur.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kurz darauf h\u00f6rte sie die T\u00fcr gehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zu bl\u00f6d aber auch, ich h\u00e4tte es gar nicht so weit kommen lassen sollen, \u00e4rgerte er sich, w\u00e4hrend er die paar Stufen zur Etage unter ihm nahm, hoffentlich ist sie mir jetzt nicht allzu b\u00f6se.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er klingelte an der T\u00fcr seiner Nachbarin.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Erst als eine Zeitlang, die ihm endlos erschien, nichts geschah, kam ihm zum ersten Mal die M\u00f6glichkeit in den Sinn, da\u00df seine Nachbarin nicht zu Hause sein k\u00f6nnte. Das w\u00fcrde die Peinlichkeit endg\u00fcltig vervollst\u00e4ndigen, schlie\u00dflich konnte er Ulla kaum zumuten, etwas von seinen Sachen anzuziehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er klingelte voller Hoffnung und mit einigem Trotz, sich vom Schicksal nicht einsch\u00fcchtern zu lassen, ein weiteres Mal.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Waren da nicht leise Ger\u00e4usche hinter der T\u00fcr?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es war keine Einbildung und einen Augenblick sp\u00e4ter wurde ihm ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihre dunklen Haare waren zerzaust und der blaue Seidenkimono eindeutig \u00fcbereilt \u00fcbergeworfen und geg\u00fcrtet. Doch f\u00fcr den durchaus reizvollen Anblick, den sie bot, hatte er kein Auge.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEntschuldige, da\u00df ich dich st\u00f6re. Aber mir ist ein reichlich bl\u00f6des Mi\u00dfgeschick passiert. Ich habe eine Kommilitonin bei mir, der ich bei ihrer Pr\u00fcfungsvorbereitung helfe, und \u2026 na ja \u2026 ich habe ihr eine volle Tasse Tee \u00fcber den Rock gekippt. Jetzt wollte ich fragen, ob du ihr etwas zum Anziehen leihen kannst. So kann sie ja nicht nach Hause. Ihr habt in etwa die gleiche Gr\u00f6\u00dfe\u00ab, sprudelte er fast ohne Pause hervor.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDie h\u00fcbsche Kleine, die in der letzten Zeit \u00f6fter bei dir ist\u00ab, erwiderte sie mit einem vertraulichen Grinsen, auf das er aber nicht sonderlich achtete. So richtig glaubte sie nicht an die Teestory, wenn sie auch nie die Wahrheit erraten h\u00e4tte. Sie tippte \u2013 f\u00fcr sie naheliegender \u2013 auf eine gewisse eiwei\u00dfhaltige K\u00f6rperfl\u00fcssigkeit, die auf irgendeine Weise auf den Rock der jungen Sch\u00f6nen gelandet war. Das mu\u00dfte der Neid ihm lassen; was Frauen betraf, besa\u00df er Geschmack.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbKomm erst einmal rein. Wir finden schon etwas\u00ab, sagte seine Nachbarin freundlich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er trat in die Diele und bemerkte f\u00fcr einen Augenblick einen vorwitzigen schwarzen Lockenkopf hinter der Schlafzimmert\u00fcr linsen. Die Kleine hatte er doch schon einmal gesehen? H\u00fcbsches Ding, h\u00f6chstens neunzehn, Respekt, dachte er. Seine Nachbarin konnte sich trotz ihrer bereits vierzig Jahre sehen lassen. \u2013 Wieso eigentlich \u203atrotz\u2039, durchfuhr es ihn, kaum da\u00df er das gedacht hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch denke mal, das pa\u00dft ihr\u00ab, kam seine Nachbarin zur\u00fcck und ri\u00df ihn aus seinen Gedanken.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie hatte einen Rock und eine Bluse mitgebracht, beide sehr chic. Sie legte sie ihm \u00fcber den Arm und komplimentierte ihn hinaus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbMit Sicherheit bereiten die sich nicht nur auf ihre Pr\u00fcfungen vor\u00ab, meinte sie schmunzelnd, nachdem sie die T\u00fcr hinter ihm geschlossen hatte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie ging ins Schlafzimmer zur\u00fcck, um den so j\u00e4h unterbrochenen angenehmen Nachmittag fortzusetzen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Derweil stand Ulla im Badezimmer vor dem Spiegel und sah sich mehr am\u00fcsiert den gro\u00dfen feuchten Fleck auf ihrem Rock an. Nat\u00fcrlich war es ihr im ersten Moment peinlich gewesen. Es war auch zu bl\u00f6d. Sie h\u00e4tte gut noch ein paar Minuten einhalten k\u00f6nnen. Er h\u00e4tte ihr sicherlich gleich erlaubt aufs Klo zu gehen. Aber irgend etwas war in ihr zu dem Entschlu\u00df gekommen, alle Konventionen zu mi\u00dfachten und der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen. Im ersten Moment w\u00e4re sie \u2013 wie es sich eigentlich ja auch geh\u00f6rt \u2013 am liebsten vor Scham vergangen, dann hatte sie, was sie sich aber nicht eingestehen wollte, ein eigenartiges, aber absolut sinnliches Vergn\u00fcgen dabei empfunden, sich einzun\u00e4ssen wie ein kleines M\u00e4dchen, bei dem zu fr\u00fch die Windeln abgesetzt worden waren. Obwohl sie problemlos ihren Urinstrahl h\u00e4tte unterbrechen k\u00f6nnen, hatte sie ihn laufen lassen. Anrichten konnte sie ja nichts. Ihr Stuhl war nicht gepolstert und unter dem Tisch lag auch kein Teppich. So peinlich ber\u00fchrt, wie es im ersten Moment den Anschein hatte, weil er es als seine Schuld ansah, ihr nicht schon fr\u00fcher erlaubt zu haben, aufs Klo zugehen, war er auch nicht. Im Gegenteil, er hatte sogar fasziniert zugesehen, wie ihr Rock nasser wurde, es an ihren Beinen hinunter auf den Boden lief und dort eine ansehnliche Lache bildete. Hatte es ihm nicht sichtlich Spa\u00df gemacht, den \u203aSegen\u2039 aufzuwischen?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie strich sich mit den Fingern \u00fcber den nassen Rock und sp\u00fcrte einen sinnlichen Schauer. Vor\u00fcbergehend fand sie die Vorstellung zu onanieren reizvoll.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch bin doch echt ein kleines Ferkel\u00ab, l\u00e4chelte sie ihr Spiegelbild an und fand immer mehr, da\u00df sie in ihrem nassen Rock durchaus sexy wirkte, um sich sofort lachend und mit einem gewissen Stolz zu korrigieren: \u00bbNein, ich bin eher ein <i>gro\u00dfes<\/i> Ferkel.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Langsam wurden die nassen Sachen am K\u00f6rper unangenehm, einfach nur kalt und feucht und klamm und klebten auf der Haut. Au\u00dferdem mu\u00dfte er bald mit trockenen Kleidern zur\u00fcck sein. Was w\u00fcrde er von ihr denken, fand er sie immer noch in ihrem nassen Rock vor dem Spiegel stehend?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Entschlossen und doch von einem wehm\u00fctigen Seufzer begleitet, schl\u00fcpfte sie aus den Schuhen, zog Rock, Slip, Str\u00fcmpfe und H\u00fcfthalter aus und warf sie in die Badewanne. Nach einem kurzen Blick an sich hinunter, folgte auch die Bluse, die hatte auch einiges aufgesogen. Bis auf ihren BH war sie nackt, zum Gl\u00fcck hatten die Schuhe nichts abbekommen. Warum mu\u00dfte sie ausgerechnet heute eines ihrer teuersten Paare anziehen?<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie sah sich um. Am Haken hinter der T\u00fcr hing ein bla\u00dfblauer Frotteebademantel, der eindeutig schon bessere Zeiten gesehen hatte. Sie zog ihn \u00fcber und band ihn mit seinem schon etwas ausgefransten G\u00fcrtel zu.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie lie\u00df Wasser ins Waschbecken laufen, sch\u00fcttete etwas Waschpulver dazu und legte ihre ausgezogenen Kleider hinein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kaum war sie damit fertig, h\u00f6rte sie, wie die Wohnungst\u00fcr geschlossen wurde und er sichtlich erleichtert ausrief: \u00bbIch habe frische Sachen zum Anziehen f\u00fcr dich bekommen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Obwohl sie bereits in den verschiedenen \u203adem\u00fctigenden\u2039 Positionen, einmal sogar nackt bis auf Nylons, H\u00fcfthalter und kniehohen Stiefeln aus schwarzem Stretchleder vor ihm gesessen hatte und er wissen mu\u00dfte, da\u00df sie im Bad war, traute er sich offenkundig nicht hereinzukommen. Dieses \u203apeinliche Ereignis\u2039 hatte den Zauber zwischen ihnen vorerst gebrochen. Also, diese Stunde war gelaufen. Schade, aber es schien wirklich unm\u00f6glich jetzt einfach weiterzumachen. Nein, dann h\u00e4tte er das Heft nicht aus der Hand geben d\u00fcrfen. Ihr gar Vorhaltungen wegen ihrer Unf\u00e4higkeit, ihren Harndrang unter Kontrolle zu halten, machen m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie malte sich fr\u00f6hlich aus, wie es weiter gegangen w\u00e4re, h\u00e4tte er so reagiert, w\u00e4hrend er brav drau\u00dfen wartete, da\u00df sie das Bad verlie\u00df.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wie dem auch sei, einerseits mu\u00dfte sie ihre Phantasien einfach auskosten, andererseits war es nat\u00fcrlich unh\u00f6flich, ihn warten zu lassen. Sie konnte ja nicht wissen, wie unangenehm ihm der \u203aZwischenfall\u2039 wirklich war. Am Ende lie\u00df er in seinen Bem\u00fchungen nach und ihre Nachhilfestunden verkamen wirklich zu puren Nachhilfestunden. Das war ganz und gar nicht mehr in ihrem Sinne.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch habe meine Sachen schon mal eingeweicht. Ich hoffe, du hast nichts dagegen\u00ab, sagte sie und senkte leicht sch\u00fcchtern den Blick.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zum ersten Mal war er froh, da\u00df er diesen uralten Bademantel nicht schon l\u00e4ngst entsorgt hatte. Er war ihr zu gro\u00df, wirkte, als w\u00e4re er schon von Generationen getragen worden, und trotzdem sah sie irgendwie sexy darin aus. Warum nahm er sie nicht einfach in den Arm? Warum wendete er nur soviel Kraft auf, es nicht zu tun? Manchmal verstand er sich selbst nicht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Mit innerer Zufrieden sah sie, wie er sie ansah, noch immer die Sachen seiner Nachbarin \u00fcber dem Arm, irgendwie nicht wissend, was er mit ihnen machen sollte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSind das die Sachen von deiner Nachbarin?\u00ab half sie ihm mit einem leichten L\u00e4cheln um die Mundwinkel.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bb\u00c4h, ja\u00ab, wurde er sich erst jetzt bewu\u00dft, da\u00df er sie ihr l\u00e4ngst h\u00e4tte geben sollen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbHast du an Unterw\u00e4sche gedacht?\u00ab fragte sie wie nebenbei.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbSchei\u00dfe, nein\u00ab, entfuhr es ihm impulsiv.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Daran hatte er nicht gedacht. Aber klar, wenn etwas alles abbekommen hatte, dann doch wohl ihr Slip!<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbKann man halt nichts machen\u00ab, sagte sie mit einem \u00fcbertriebenen Achselzucken und grinste in sich hinein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ob er bemerkte, wie das gemeint war? Nein, sein Blick zumindest verriet nichts au\u00dfer Verlegenheit.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie ging wieder ins Bad, nicht nur um sich umzuziehen, sondern weil sie sich ein Lachen nicht l\u00e4nger verkneifen konnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbIch mache uns auf den Schreck erst einmal einen frischen Tee\u00ab, rief er ihr hinterher.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Fein, dann kann ich mir ja noch einmal ins H\u00f6schen machen, das ich nicht anhabe, dachte sie fr\u00f6hlich und alles andere als ernst, obwohl \u2026 Nein, einfach so war das nur eklig, machte keinen Spa\u00df. Sie mu\u00dfte in einer Situation sein, wo ihr scheinbar keine andere Wahl blieb. Au\u00dferdem glaubte sie nicht, da\u00df seine Nachbarin sonderlich begeistert sein w\u00fcrde, n\u00e4\u00dfte sie deren Kleider ein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Sie h\u00f6rte, wie er in der kleinen K\u00fcche rumorte und sich vermutlich \u00fcberlegte, wie er sich bei ihr entschuldigen k\u00f6nnte. Nun, das w\u00fcrde sie ihm noch austreiben m\u00fcssen. Geschmack hatte seine Nachbarin jedenfalls. Der Rock und die Bluse waren zwar von schlichtem Schnitt, aber von guter Qualit\u00e4t und der Rock wunderbar eng. Ihre festen breiten H\u00fcften w\u00fcrden darin gut zur Geltung kommen. Sie liebte ihre auffallend breiten H\u00fcften, weshalb sie gerne enge R\u00f6cke trug. Das Erstbeste hatte seine Nachbarin jedenfalls nicht gegriffen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbEs war meine Schuld\u00ab, sagte sie und lehnte sich dabei mit einer wunderbaren Mischung aus L\u00e4ssigkeit, Verf\u00fchrung und leichter Unterw\u00fcrfigkeit an den Rahmen der K\u00fcchent\u00fcr. \u00bbIch kann sonst ganz gut einhalten. \u2013 Reden wir einfach nicht mehr davon\u00ab, setzte sie hinzu, als er zu einer erneuten Entschuldigung ansetzen wollte, drehte sich zur Bekr\u00e4ftigung elegant auf den Abs\u00e4tzen herum und ging mit lasziv wiegenden H\u00fcften die drei Schritte ins Zimmer.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Also, das war eindeutig. Er war erleichtert. Eigentlich h\u00e4tte ihm ihre gelassene Reaktion, nachdem es passiert war, bereits beruhigen sollen. W\u00e4re sie wirklich schockiert gewesen, w\u00e4re sie wohl kaum ruhig sitzengeblieben. Irgendwie glaubte er seinen Wahrnehmungen immer noch nicht so recht. Hatte es nicht so ausgesehen, als habe es ihr sogar Spa\u00df gemacht, in ihre Sachen zu pinkeln? Wie dem auch sei, sie nahm es ihm nicht krumm und das allein z\u00e4hlte. Obwohl, damit h\u00e4tte er ohne es zu wollen, eine Grenze erreicht haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konnte sich nicht helfen, aber sie hatte unglaublich sexy auf ihn in ihrem nassen Rock gewirkt. Gerne h\u00e4tte er mit ihr gev\u00f6gelt, so wie sie war in ihren nassen Sachen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Nein, an etwas anderes denken, bremste er sich, als er sp\u00fcrte, wie seine Jeans enger zu werden begann, so weit sind wir nicht.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er konzentrierte sich erfolgreich auf etwas anderes und als der Tee fertig war, konnte er bedenkenlos zu ihr gehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">W\u00e4hrend der halben Stunde, die sie noch blieb, redeten sie \u00fcber alles M\u00f6gliche und mieden selbst die kleinste Andeutung, die mit dem Geschehenen in Verbindung gebracht werden konnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Als sie ihn verlie\u00df, hatte sie ihre in seinem Waschbecken eingeweichten Kleider wirklich und nicht absichtlich vergessen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zu Hause lie\u00df sie sich sofort angezogen aufs Bett fallen und wie \u00fcblich den Nachmittag Revue passieren. Sie atmete tief durch. Das war mit Abstand der beste gewesen, vielleicht weil er g\u00e4nzlich anders verlaufen war als er es geplant hatte. Mit jedem Bild, das sie sich ins Ged\u00e4chtnis rief, stieg ihre Erregung. Ihre Hand befand sich l\u00e4ngst unter dem Rock und massierte ihre diesmal vom Lustnektar feuchte Liebesmuschel. Immer wieder stellte sie sich vor, wie sie auf dem Stuhl sa\u00df, immer in leichten Variationen. Zum Schlu\u00df sa\u00df sie in einem eleganten langen schulterfreien tiefdekolletierten Kleid aus blauem Satin, mit nichts darunter als ihrer Haut, einem schweren Parfum und Riemchensandeletten mit turmhohen Abs\u00e4tzen aus schwarzem Lack, die H\u00e4nde auf dem R\u00fccken am Stuhl gefesselt, unm\u00f6glich sich zu bewegen mit einem unglaublichen Druck auf der Blase, den sie einfach nicht mehr halten konnte. Es lag nicht an ihr, die Natur war st\u00e4rker. Als diese ihr Recht einforderte, sie das sch\u00f6ne Kleid langsam einn\u00e4\u00dfte, hatte sie einen unglaublich intensiven Orgasmus.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ohne da\u00df beide es voneinander wu\u00dften, kam er fast im selben Moment, mit beinahe der gleichen Phantasie, nur da\u00df sie bei ihm kein verf\u00fchrerisches Abendkleid, sondern ein modisches rotchangierendes Kost\u00fcm aus \u00e4hnlichem Stoff trug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung von: Nachhife tut Not, Der wilhelminische Erziehungsratgeber, Unkonventionelle Ma\u00dfnahmen, Der Stuhl und Auf allen vieren \u00a0 Jetzt noch einen Tee und anschlie\u00dfend nach Hause entschlo\u00df sich R\u00fcdiger. Die Holzbauvorlesung war wieder einmal reichlich \u00f6de verlaufen. Dabei machte ihm dieses Fach durchaus Spa\u00df. Holz war ein interessanter Werkstoff. Nat\u00fcrlich, warm, angenehm zu ber\u00fchren und es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[52,37,32],"tags":[61,38,41],"class_list":["post-4879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erotisches","category-kurze-geschichten","category-literarisches","tag-erotisches","tag-kurzgeschichten","tag-literatur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4879"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8602,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4879\/revisions\/8602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}