{"id":611,"date":"2009-01-26T01:21:12","date_gmt":"2009-01-26T00:21:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=611"},"modified":"2026-04-03T13:48:40","modified_gmt":"2026-04-03T11:48:40","slug":"kurzes-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=611","title":{"rendered":"Kurzes #8 \u00b7 Der wilhelminische Erziehungsratgeber"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/logos\/inter.jpg\" \/><\/p>\n<p><i>Der folgende Text ist ein Auszug aus der Erz\u00e4hlung <\/i>\u00bbNachhilfestunden\u00ab<i> der Anfang M\u00e4rz 2009 erschienen ist.<br \/>\nDer Studentin Ulla gelingt es nicht, sich auf den Pr\u00fcfungsstoff zu konzentrieren, den ihr ihr Kommilitone R\u00fcdiger versucht zu vermitteln. Er scheint mit seinem Latein am Ende zu sein, doch dann bekommt er durch Zufall einen uralten Erziehungsratgeber in die Hand.<\/i><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es kam selten vor, da\u00df ihn das W\u00fchlen in der Grabbelkiste nicht ablenkte. Aber seine Gedanken schienen heute fest auf Ulla fixiert zu sein.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er achtete kaum auf die Titel der B\u00fccher, die durch seine Finger gingen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ihr einfach zu sagen, da\u00df er keinen Sinn an einer Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit sah, blieb sie weiterhin so unaufmerksam, und die Nachhilfestunden abzubrechen, gelang ihm nicht. Nicht allein, weil sie ihm als Mensch und als Frau gefiel, ihre Gesellschaft sehr angenehm war, wenn man nicht gerade versuchte ihr etwas beizubringen, das partout nicht in ihren h\u00fcbschen braunen Lockenkopf wollte, warum auch immer. Und fiel es nicht immer auch auf den Lehrer zur\u00fcck, wenn der Sch\u00fcler scheiterte?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left:4rem;margin-right:3rem;\"><i>Ein guter Lehrer kann nahezu jedem Sch\u00fcler etwas beibringen, und wenn dieser nicht aus sich heraus motiviert ist, dann mu\u00df er motiviert werden, notfalls auch mit ungew\u00f6hnlichen Methoden.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An das Motto seines Onkels mu\u00dfte er denken, einem Lehrer aus Leidenschaft, der sich zu recht damit br\u00fcsten konnte, die mit Abstand geringste Quote von Wiederholern unter seinen Sch\u00fclern zu haben. Ulla einfach aufzugeben verstie\u00dfe eindeutig gegen diesen Grundsatz, und das wollte er seinem Lieblingsonkel einfach nicht antun. Abgesehen davon fiel ja auch immer etwas vom Ruhm des Sch\u00fclers auf dessen Lehrer zur\u00fcck. Und wer hat nicht gerne Erfolgserlebnisse, wenn er sich einer Sache annimmt?<\/p>\n<p class=\"einzug\">R\u00fcdiger ha\u00dfte es zu scheitern. Ullas Scheitern w\u00e4re ebenso sein Scheitern.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er hielt schon eine ganze Weile dieses kleine zerlesene Buch mit dem leicht speckigen Leineneinband zwischen den Fingern, das muffiger als die anderen roch. Wie lange mochte es wohl auf irgendeinem Dachboden in irgendeinem alten staubigen Koffer sein Dasein gefristet haben, ehe es bei einer Wohnungsaufl\u00f6sung wieder aufgetaucht war?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left:4rem;margin-right:2rem;\"><i>Wie man verstockte Z\u00f6glinge zum Lernen anh\u00e4lt<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den in Fraktur gesetzten Titel las er bereits zum zweiten Mal, ohne sich dessen recht bewu\u00dft zu sein. Gedankenverloren bl\u00e4tterte er einige der vergilbten, teilweise abgegriffenen, aber noch gut zu lesenden Seiten durch, bis er langsam bemerkte, was er da in den H\u00e4nden hielt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zuerst schmunzelte er, pa\u00dfte der Titel doch zu seiner Situation \u2013 oder wie ein anderer Onkel gerne salopp mit einem breiten Grinsen zu sagen pflegte: \u00bbWie Arsch auf Eimer.\u00ab<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die wenigen Illustrationen waren aus heutiger Sicht nat\u00fcrlich eher kurios anzusehen als wirklich umsetzbar. Kinder auf einen Stuhl zu setzten, der mehr an ein mittelalterliches Folterinstrument erinnerte oder den Stuhl mit einer Fixiervorrichtung zu versehen, die kerzengerades aufrechtes Sitzen erm\u00f6glichte, war kaum mit modernen p\u00e4dagogischen Erkenntnissen vereinbar. Abgesehen davon waren diese Stahlschnitte von reichlich m\u00e4\u00dfiger Qualit\u00e4t, besa\u00dfen etwas unfreiwillig Karikierendes, von unzureichenden anatomischen Kenntnissen des Stechers einmal ganz abgesehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wahllos las er einige Stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left:4rem;margin-right:3rem;\"><i>Ein Hauptproblem f\u00fcr Unaufmerksamkeit ist Ablenkung. Erfahrungsgem\u00e4\u00df lassen sich selbst lernwillige Z\u00f6glinge gerne ablenken, wie sehr dann ein unwilliger? Darum sollten im Zimmer, in dem der Z\u00f6gling seine Hausarbeit verrichtet, so wenige Gelegenheiten wie m\u00f6glich zum Ablenken vorhanden sein. Der Tisch sollte am besten in Fenstern\u00e4he stehen, wegen des Lichts, aber nicht zu nahe, damit der Z\u00f6gling nicht durch das, was drau\u00dfen vor sich geht, abgelenkt werden kann. Selbst die folgsamsten Jungen lassen sich durch das rege Treiben auf der Stra\u00dfe ablenken, gibt man ihnen nur die Gelegenheit dazu. Ein Zimmer auf einen ruhigen Hinterhof hinaus ist grunds\u00e4tzlich einer l\u00e4rmenden Stra\u00dfe vorzuziehen. Der Stuhl sollte solide mit festem Sitz sein. Alles, was ein allzu bequemes Sitzen erm\u00f6glicht, sollte tunlichst vermieden werden. Des weiteren sollte es im Raum nicht zu warm sein, denn W\u00e4rme macht tr\u00e4ge. Es sollte aber auch nicht zu kalt sein, denn Frieren kann nicht weniger ablenkend sein, wenn auch aus anderen Gr\u00fcnden. Zwar ist es gut, wenn der Z\u00f6gling eine gewisse Abh\u00e4rtung erf\u00e4hrt, aber alles mit Ma\u00df und Ziel. Verst\u00e4ndlicherweise sollten sich nur die Utensilien auf dem Tisch und in Reichweite des Z\u00f6glings befinden, die unerl\u00e4\u00dflich f\u00fcr seine Arbeiten sind. Ebenso sollte der betreffende Knabe stets unter Aufsicht stehen. Er mu\u00df sp\u00fcren, da\u00df das kleinste Vergehen, das ihn von seiner Arbeit abh\u00e4lt, sofort geahndet wird. Das ist wichtig, damit ihm der Zusammenhang zwischen Strafe und Vergehen bewu\u00dft bleibt. Verstreicht zwischen dem Vergehen und der Strafe zuviel Zeit, dann wird aus der Sicht des Knaben der Zusammenhang nicht mehr so verst\u00e4ndlich und es k\u00f6nnte bei ihm den Eindruck von Willk\u00fcrlichkeit erwecken, was weder seiner pers\u00f6nlichen Entwicklung noch der Sache zutr\u00e4glich ist.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Was die sich damals alles ausgedacht haben! Von wann war das B\u00fcchlein? Er bl\u00e4tterte nach vorne zum Impressum. Der aufgef\u00fchrte Verlag sagte ihm nichts. Vermutlich existierte der schon lange nicht mehr. Was ihn nicht wunderte. Wenn der noch mehr solche \u203aRatgeber\u2039 herausgebracht hatte, dann mu\u00df er gleichzeitig mit diesen aus der Mode gekommen sein. Druckort war Leipzig. Das Jahr lie\u00df sich kaum noch eindeutig feststellen, lediglich die beiden ersten Ziffern waren deutlich zu lesen, 1 und 8, die dritte k\u00f6nnte eine 6 oder auch eine 8 sein und die vierte vielleicht eine 3. Aber eigentlich war es nebens\u00e4chlich. Solche B\u00fccher mu\u00dfte es seinerzeit zuhauf gegeben haben. Erziehungsregeln, die einen modernen P\u00e4dagogen die H\u00e4nde vor Entsetzen \u00fcber den Kopf zusammenschlagen lie\u00dfen, zumal man bei Kindern mit so etwas ohnehin nur das Gegenteil erreichte. Abgesehen davon wurde ausschlie\u00dflich von Jungen und Knaben geredet, auch auf den Zeichnungen waren keine M\u00e4dchen zu sehen. Nat\u00fcrlich, nach damaliger Auffassung brauchten Frauen blo\u00df das absolute Minimum an Bildung, damit sie ihren M\u00e4nnern den Haushalt f\u00fchren und deren Kinder geb\u00e4ren konnten. Zum Gl\u00fcck waren diese Zeiten vorbei. Was sollte er auch mit einem Dummchen anfangen, selbst wenn sie so gut aussah wie Ulla oder Iliane? Grausliche Vorstellung. Er mu\u00dfte sich sch\u00fctteln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left:4rem;margin-right:3rem;\"><i>Ist eine unangenehme Erfahrung mit dem Wissenserwerb verbunden, wird der Z\u00f6gling sich noch einmal so gut an das erworbene Wissen erinnern. Denn, Hand aufs Herz, liebe leidgepr\u00fcfte Erzieher eines lernunwilligen Eleven, an was erinnern wir uns alle am besten? An Erfahrungen, die mit angenehmen Begleiterscheinungen einhergegangen sind oder an die doch viel zahlreicheren mit Unannehmlichkeiten verbundenen Dinge? Es handelt sich eindeutig um Letztere, die st\u00e4rker mit unserem Ged\u00e4chtnis verhaftet bleiben. Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen sie nicht zu unangenehm f\u00fcr den Z\u00f6gling sein, also keine aus Wut und Entt\u00e4uschung \u00fcber dessen Unwillen verabreichten Schl\u00e4ge, sondern bewu\u00dft dosierte, die ihm nicht schaden und die vor allem ohne pers\u00f6nlichen Groll angewendet werden. Der Z\u00f6gling darf nicht den Eindruck gewinnen, da\u00df er pers\u00f6nlich angegriffen wird, sondern mu\u00df immer und in jedem Fall erkennen, da\u00df es nur zu seinem Besten ist und man es nicht tun w\u00fcrde, wenn es nicht unbedingt sein m\u00fc\u00dfte, und einen selbst die Schl\u00e4ge noch mehr schmerzen als ihm.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was Menschen doch f\u00fcr einen absoluten Bl\u00f6dsinn schreiben k\u00f6nnen, dachte er kopfsch\u00fcttelnd. Obwohl die Sache mit der negativen Erfahrung klang eigentlich sehr modern, wenn er es genau betrachtete. Bernadette, die Psychologiestudentin mit der er vor etwas mehr als einem Jahr zusammen gewesen war, hatte ihm \u00e4hnliches erz\u00e4hlt. H\u00e4tte sie nicht so penetrant versucht, seine Psyche zu analysieren, h\u00e4tte mehr aus ihrer Beziehung werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kopfsch\u00fcttelnd schlug er das kleine Kuriosum zu und wollte es schon wieder in die Grabbelkiste zur\u00fcckstellen, da hielt er mitten im Tun inne.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Aber halt! Mit solchen Methoden lie\u00dfen zwar keine empfindsamen Kinderseelen b\u00e4ndigen, aber war es deshalb wirklich vom ersten bis zum letzten Buchstaben Unsinn? Lag hier nicht ein Ansatz zur L\u00f6sung seines Problems? Nat\u00fcrlich waren die im Buch beschrieben Ratschl\u00e4ge v\u00f6llig inakzeptabel. Ulla w\u00fcrde sich bedanken, wenn er sie w\u00e4hrend der ganzen Zeit auf dem harten Boden knien lie\u00df, wie in einem der ersten Kapitel beschrieben, ganz zu schweigen von dem Gestell, das ein absolut aufrechtes Sitzen erm\u00f6glichte und gerade einmal genug Bewegungsfreiheit lie\u00df, um zu schreiben. Abgesehen von der Bastelarbeit, die es erfordern w\u00fcrde, etwas Vergleichbares zu bauen. Au\u00dferdem war die mittelm\u00e4\u00dfige Zeichnung als Konstruktionsvorlage ungeeignet. Vermutlich hat die Vorrichtung ohnehin nur in der Phantasie des Autors existiert, der sein Machwerk nicht einmal mit Namen gezeichnet hat, was er gut nachvollziehen konnte.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Er kaufte das B\u00fcchlein. Es kostete ohnehin nur einen Euro. Was konnte man bei einem Euro schon falsch machen? Au\u00dferdem machte es Spa\u00df, so eine kleine Kuriosit\u00e4t zu besitzen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zu Hause las er das B\u00e4ndchen von der ersten bis zur letzten Seite aufmerksam durch. Und je l\u00e4nger er darin las, \u00fcber das Geschriebene nachdachte, desto weniger hielt er es f\u00fcr unqualifiziertes Geschreibsel einer abstrusen Epoche. Zwar hatte sich an seiner \u00dcberzeugung, da\u00df es f\u00fcr die Kindererziehung untauglich war, nichts ge\u00e4ndert. Aber was Ulla betraf, begann er eine andere Meinung zu vertreten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Keine Frage, es konnte sich schnell als eine aus der Verzweiflung heraus geborene Schnapsidee erweisen, und vermutlich w\u00fcrde sie sich auch nicht darauf einlassen. So verzweifelt konnte sie gar nicht sein. Andererseits, wenn er es ihr ruhig erkl\u00e4rte\u2026 Es w\u00fcrde gen\u00fcgen, wenn er sich auf etwas Einfaches beschr\u00e4nkte, Knien zum Beispiel, aber auf einem Kissen, nicht auf dem harten Boden, wie im entsprechenden Kapitel gefordert. \u00dcber eine l\u00e4ngere Zeit knien zu m\u00fcssen war an sich schon anstrengend genug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00bbNachhilfestunden\u00ab jetzt erschienen! <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Text ist ein Auszug aus der Erz\u00e4hlung \u00bbNachhilfestunden\u00ab der Anfang M\u00e4rz 2009 erschienen ist. Der Studentin Ulla gelingt es nicht, sich auf den Pr\u00fcfungsstoff zu konzentrieren, den ihr ihr Kommilitone R\u00fcdiger versucht zu vermitteln. Er scheint mit seinem Latein am Ende zu sein, doch dann bekommt er durch Zufall einen uralten Erziehungsratgeber in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[37,32,36],"tags":[38,41,57],"class_list":["post-611","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kurze-geschichten","category-literarisches","category-werkstatt","tag-kurzgeschichten","tag-literatur","tag-werkstatt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=611"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/611\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8039,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/611\/revisions\/8039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}