{"id":645,"date":"2009-02-20T02:23:10","date_gmt":"2009-02-20T01:23:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=645"},"modified":"2026-04-06T19:42:26","modified_gmt":"2026-04-06T17:42:26","slug":"karl-mays-waldroschen-mehr-als-nur-ein-kolportageroman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/?p=645","title":{"rendered":"Karl Mays \u00bbWaldr\u00f6schen\u00ab \u00b7 mehr als nur ein Kolportageroman"},"content":{"rendered":"<p class=\"titelbild\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.arminaugustalexander.de\/wp-content\/gallery\/logos\/inter.jpg\" alt=\"Interpretationen\" \/><\/p>\n<p style=\"margin-left:4rem;margin-right:2rem;\"><i>Von den s\u00fcdlichen Ausl\u00e4ufern der Pyren\u00e4en her trabte ein Reiter auf die altber\u00fchmte Stadt Manresa zu. Er ritt ein ungew\u00f6hnlich starkes Maulthier, und dies hatte seinen guten Grund, denn er selbst war von hoher, m\u00e4chtiger Gestalt, und wer nur einen einzigen Blick auf ihn warf, der sah sofort, da\u00df dieser riesige Reitersmann eine ganz ungew\u00f6hnliche K\u00f6rperkraft besitzen m\u00fc\u00dfte. Und wie man die Erfahrung macht, da\u00df gerade solche Kraftgestalten das fr\u00f6mmste und friedfertigste Gem\u00fcth besitzen, so lag auch auf dem offenen und vertrauenerweckenden Gesichte, und in den treuen, grauen Augen dieses Mannes ein Ausdruck, der keinen Glauben an den Mi\u00dfbrauch so au\u00dferordentlicher K\u00f6rperst\u00e4rke aufkommen lie\u00df.<\/i><!--more--><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mit dieser Charakterisierung einer der Hauptpersonen, des Doktor Sternau, beginnt der erfolgreichste deutsche Kolportageroman des 19. Jhd. Erschienen in 109 Lieferungen auf 2612 Druckseiten vom 2.12.1882\u201316.8.1884. \u00dcbersetzt unter anderem ins Englische, Tschechische, Niederl\u00e4ndische, Italienische, Slowenische und Polnische.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Kolportageromane waren im 19. Jhd. das \u00c4quivalent zu heutigen Fernsehserien wie \u00bbGZSZ\u00ab, \u00bbLindenstra\u00dfe\u00ab, um wahllos zwei zu nennen, mit in der Regel vergleichbarem Qualit\u00e4tsniveau. Sie erschienen in w\u00f6chentlichen Lieferungen immer samstags, weil dann die Arbeiter ihren Wochenlohn erhielten und sich mit Lesestoff f\u00fcr den Sonntag versorgten.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Mehrzahl jener Kolportageromane ist heute berechtigterweise vergessen. Pseudonyme waren die Regel und nicht nur, weil viele Autoren mit diesen Texten nicht in Verbindung gebracht werden wollten, sondern vor allem dem Verkaufserfolg geschuldet. \u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab nannte einen gewissen <i>Capitain Ramon Diaz de la Escosura <\/i>als Autor, was nat\u00fcrlich exotischer als der unverkennbar deutsche Name Karl May klingt. Auch wenn \u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab eine reine Auftragsarbeit war, geboren aus der finanziellen Not des Autors, so zeigt \u00bbDas W\u00e4ldr\u00f6schen\u00ab bereits alle Merkmale der sp\u00e4teren Reiseromane, die Karl May zu einem anerkannten Autor werden lie\u00dfen. Ebenso finden sich seine fr\u00fchen Dorfgeschichten, Humoresken, Schw\u00e4nke und historische Erz\u00e4hlungen darin wieder.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der Erfolg des \u00bbWaldr\u00f6schen\u00ab brachte May finanzielle Sicherheit. Und doch wollte er sp\u00e4ter nicht, da\u00df \u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab wie auch seine anderen f\u00fcr M\u00fcnchmeyer verfa\u00dften Kolportageromane, mit seinem Namen in Verbindung gebracht wurden. Was wohl weniger damit dazu tun hatte, als als mittlerweile anerkannter Autor mit Trivialliteratur in Verbindung gebracht zu werden, sondern war Zeitumst\u00e4nden geschuldet. Schlie\u00dflich fand sich \u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab auf dem Index des \u00bbK\u00f6niglich S\u00e4chsischen Gendarmerieblatt\u00ab wieder.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab ist in vielem ein Kind des Wilhelminischen Zeitalters, aber auch ein Werk, das sich mal versteckt mal offen gegen Intoleranz, Obrigkeitsgl\u00e4ubigkeit, der Willk\u00fcr Herrschender und ihrer Vertreter richtet, die Unterdr\u00fcckung des einfachen Menschen beschreibt, f\u00fcr V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung eintritt, den Kolonialismus \u00e4chtet, gegen Rassismus ist. Anliegen von denen Mays gesamtes Werke durchdrungen ist.<\/p>\n<p class=\"einzug\">\u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab enth\u00e4lt alle Elemente, die f\u00fcr eine spannende Lekt\u00fcre notwendig sind, dazu von einem sprachgewandten und phantasievollen Autor verfa\u00dft, so da\u00df der Erfolg auch aus heutiger Sicht nicht \u00fcberrascht. \u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab nur <\/i><i>einen<\/i> Roman zu nennen, hie\u00dfe tiefstapeln, tats\u00e4chlich ist es ein Konglomerat aus verschiedenen Genreromanen, die durch eine Rahmenhandlung miteinander verbunden sind.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Es gibt die zu allem entschlossenen und bereiten Intrigenspinner in der Person der beiden Br\u00fcder Gasparino und Pablo Cortejo mit ihren Angeh\u00f6rigen und deren Helfer, u. a. den skrupellosen Kapit\u00e4n Landola, ein spanisches gr\u00e4fliches Bruderpaar, Ferdinando und Emanuel Rodrigandas, auf deren Untergang und Verm\u00f6gen es die Br\u00fcder Cortejo abgesehen haben, einen um sein gr\u00e4fliches Erbe betrogen werden sollender, Mariano alias Alfonzo de Rodriganda, den zuf\u00e4llig in dieses Abenteuer stolpernden (\u00dcber-)Helden Doktor Karl Sternau, seines Zeichens renommierter Arzt und ber\u00fchmter Pr\u00e4riej\u00e4ger, alias \u00bbDer F\u00fcrst des Felsens\u00ab, unverkennbar das Vorbild Old Shatterhands und Mays alter ego. \u00dcberhaupt wimmelt es im \u00bbWaldr\u00f6schen\u00ab geradezu von ber\u00fchmten Pr\u00e4riej\u00e4gern, \u00bbDonnerpfeil\u00ab alias Anton Helmer, \u00bbDer kleine Andr\u00e9\u00ab alias Andreas Straubenberger, das Original \u00bbGeierschnabel\u00ab, um nur die wichtigsten zu nennen. B\u00fcffelstirn und B\u00e4renherz sind w\u00fcrdige Vorbilder f\u00fcr Winnetou. Der kleine Kurt Helmers verk\u00f6rpert den Typus des Wunderkindes. F\u00fcr den heutigen Leser befremdlich wird der kleine Kurt bereits im Alter von f\u00fcnf Jahren als erfahrener J\u00e4ger geschildert, der es allein schafft, einen Wolf und einen Luchs zu erlegen. Selbstverst\u00e4ndlich ist er auch intellektuell seinen Altersgenossen weit voraus. Zum jungen Mann gereift, macht er als Offizier schnell Karriere und wird zum Generalstab abkommandiert. Das mu\u00df im Zeitkontext gesehen werden, wo f\u00fcr eine (diplomatische) Karriere eine vorhergehende in der Armee Bedingung war. Das eigentlich Besondere ist, da\u00df Kurt als Sohn eines einfachen Steuermanns eine Karriere macht, die seinerzeit in erster Linie dem Adel vorbehalten war. May thematisiert ausf\u00fchrlich die Ablehnung, die Kurt von seinen adligen Kameraden erf\u00e4hrt. Ebenso treten sch\u00f6ne Frauen, die Opfer der Intrigen werden, und die von wagemutigen Helden besch\u00fctzt und befreit werden, fast en gros auf. Zum Ende tr\u00e4gt (fast) jeder Held seine Sch\u00f6ne am Arm nach Hause. Diese Frauen bewahren sich alle ihre Tugend, bis sie von ihren Helden zum Altar gef\u00fchrt werden, selbst wenn sie wie die sch\u00f6ne Emilia als Spionin t\u00e4tig sind, f\u00fcr die gute Sache versteht sich, f\u00fcr die Freiheit Mexikos eintreten und ein Haus f\u00fchren, in dem hohe franz\u00f6sische Offiziere ein und aus gehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Handlungsorte sind um die halbe Erde verstreut. Sozusagen als Kontrapunkt f\u00fcr die aus damaliger Sicht f\u00fcr den Durchschnittsdeutschen exotischen Schaupl\u00e4tze Spanien, Mexiko und Arabien, spielt ein nicht unwesentlicher Teil in einem kleinen Dorf bei Mainz, das so etwas wie das Herz der Geschichte bildet, und in Berlin.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der erste Teil k\u00f6nnte gut der Feder eines Alexandre Dumas entsprungen sein und erinnert vom Thema an den \u00bbGraf von Monte Christo\u00ab, denn wie dieser landet Sternau durch eine Intrige im Gef\u00e4ngnis und gelingt ihm die Flucht mittels einer List.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Der zweite Teil jedoch ist unverkennbar Karl May, der bereits alle Elemente der sp\u00e4teren Winnetou und Old Surehand-Romane aufweist. Selbst die Orientromane werden mit der Flucht des Grafen Ferdinando de Rodriganda aus der Sklaverei in H\u00e4r\u00e4r gestreift. Und sogar ein Hauch von Defoes \u00bbRobinson Crusoe\u00ab ist vorhanden, wenn mehrere Protagonisten unter ihnen Sternau, B\u00fcffelstirn, B\u00e4renherz und Anton Helmers vom Kapit\u00e4n Landola f\u00fcr sechzehn Jahre auf einer einsamen Insel ausgesetzt werden.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Ein gro\u00dfer Teil des Romans spielt vor dem Hintergrund der mexikanischen Befreiungskriege von 1866\/67. May vermischt hier auf virtuose Weise seine sp\u00e4teren Reiseromane mit dem historischen Roman und dem sich wiederholenden Thema der unschuldig im Kerker Schmachtenden. Benito Juarez, von den Franzosen entmachteter Pr\u00e4sident Mexikos, unter dessen F\u00fchrung die Mexikaner die Besatzer bek\u00e4mpfen, und sein Gegenspieler Maximilian, der 1867 von den Mexikanern hingerichtet wurde, werden als Personen Teil des Romans, wobei Mays Sympathien offen bei den republikanischen Mexikanern und Juarez liegt, dessen Schilderung eine positive \u00dcberzeichnung erf\u00e4hrt. Ebenso tauchen Bismark und der K\u00f6nig von Preu\u00dfen kurz auf.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Vor diesem historischen Hintergrund spielt sich der H\u00f6hepunkt des Romans ab; die Aufkl\u00e4rung der Machenschaften der Br\u00fcder Cortejo. Dabei ger\u00e4t ein Teil der Helden fast schon unmenschlich grausam von einer Gefangenschaft in die andere. Einem verbrecherischen Pater gelingt es f\u00fcr kurz, nach und nach fast alle in seinem Kloster gefangenzunehmen, selbst die, die den Bedr\u00e4ngten zu Hilfe eilen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Die Erlebnisse des Pr\u00e4riej\u00e4gers \u00bbGeierschnabel\u00ab in Mainz und Berlin sind eine wunderbare Humoreske mit stellenweise kabarettreifen Dialogen \u00fcber Vorurteile, da\u00df Leute nie nach ihrem \u00c4u\u00dferen beurteilt werden sollen. Geierschnabel ist das Original, das Schlitzohr, der Schelm, der sich einen Spa\u00df daraus macht, den Leuten den Spiegel vorzuhalten, ihnen bewu\u00dft macht, das nichts so tr\u00fcgerisch ist wie der \u00e4u\u00dfere Schein und da\u00df sich jeder Betr\u00fcger problemlos als Graf und Baron ausgeben kann, weil es genug Zeitgenossen gibt, die auf den (sch\u00f6nen) Schein hereinfallen. Er reist in einem unm\u00f6glichen alten Anzug, den er sich scheinbar von einem Schneider hat aufschwatzen lassen, nach Berlin. Der Schneider glaubt ihn zu \u00fcbervorteilen und ist am Ende selbst der Geprellte, da von Geierschnabel von Anfang an durchschaut. Am Ende jedoch wird er selbst Opfer dieses Vorurteils, als er in Bismarks Berliner Residenz dem K\u00f6nig begegnet und diesen f\u00fcr einen netten \u00e4lteren Herrn h\u00e4lt.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Obwohl Mays Sympathie f\u00fcr Freiheit und Gleichheit der Menschen un\u00fcbersehbar ist, ist seine Systemkritik scheinbar nur verhalten. Es darf aber nicht \u00fcbersehen werden, da\u00df in diesem Punkt seinerzeit behutsames Agieren notwendig war, andernfalls h\u00e4tte nicht nur Verbot des Romans, sondern vor allem Verurteilung wegen Majest\u00e4tsbeleidigung gedroht. Zensur war an der Tagesordnung. Alles, was diese Problematik streift, verlegt er daher nach Mexiko.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Zwar werden die Franzosen, namentlich die franz\u00f6sische Besatzerarmee in Mexiko \u00e4u\u00dferst negativ geschildert, doch unmittelbar darauf zu schlie\u00dfen, da\u00df May in das damals \u00fcbliche Ressentiment vom Erbfeind einstimmt, w\u00e4re wohl \u00fcbertrieben. Denn in den Figuren des \u00bbSchwarzen G\u00e9rard\u00ab und der Emilia, ebenso wie in Professor Letourbier, Lehrmeister Sternaus, wie auch der Frankreichepisode, die zur Auffindung des entf\u00fchrten Graf Emanuel de Rodriganda f\u00fchrt, ist nichts davon zu sp\u00fcren \u2013 G\u00e9rard ist zwar nicht gut auf seine Landsleute in Mexiko zu sprechen, doch ist das mehr dem Eindruck des Verhaltens der Besatzer zu schulden. Die Franzosen stehen eindeutig als Stellvertreter f\u00fcr den Kolonialismus an sich.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Immer wieder \u00fcberrascht Mays umfangreiches historisches Wissen bez\u00fcglich Mexiko, den Lebensumst\u00e4nden und Gebr\u00e4uchen der Ureinwohner, das wie selbstverst\u00e4ndlich in die Handlung einflie\u00dft und Schulmeisterisches vermeidet.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Selbstverst\u00e4ndlich besitzt \u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab auch Schw\u00e4chen, die unter anderem dem Zeitdruck geschuldet sind, unter denen der Text entstand. Jede Woche eine Lieferung setzte jede Woche ein fertiges Manuskript voraus, das oft genug erst im letzten Moment zum Setzer kam. Dazu eine Handlung, die sich erst beim Schreiben entwickelte, wodurch die eine oder andere Ungereimtheit unvermeidlich ist, bei der der Autor seine ganze Phantasie in die Waagschale werfen mu\u00dfte. Doch gerade das bildet die eigentliche St\u00e4rke des Romans. Ein fast schon intuitives Schreiben, wie es einige Jahrzehnte sp\u00e4ter die Surrealisten propagierten. Da sieht man gerne \u00fcber Stellen hinweg, die uns heute als kitschig erscheinen m\u00f6gen. Wenn von Frauen nur in verniedlichender Form geschrieben wird, \u00bbK\u00f6pfchen\u00ab, \u00bbH\u00e4ndchen\u00ab, etc. Andererseits haben die Schilderung der Liebeserkl\u00e4rung oft was Parodistisches, oder die Protagonisten bemerken selbst, wie albern sie sich doch benehmen, und besitzen nur selten das \u00fcbertrieben Feierliche, wie es nicht nur f\u00fcr die damalige Zeit \u00fcblich war, sondern heute noch im sogenannten Trivialroman und durchschnittlichen Unterhaltungsfilm gang und g\u00e4be ist. Aber so war das 19. Jhd. und sein Verh\u00e4ltnis zu Frauen. Das ist z. B. auch bei Dickens nicht viel anders. Den heute gewohnten Naturalismus in der Literatur gab es noch nicht oder war erst im Entstehen.<\/p>\n<p class=\"einzug\">Wer jedoch Freude an klassischer, gut erz\u00e4hlter Abenteuerliteratur hat, wird eben so bedient, wie der, der einen der breiteren Leserschaft wenig bekannten Karl May kennenlernen m\u00f6chte, den interessiert, was May vor seinen gro\u00dfen Reiseromanen verfa\u00dft hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Roman kann in verschiedenen Formaten html und pdf unter: <a href=\"http:\/\/www.karl-may-gesellschaft.de\/kmg\/primlit\/roman\/roeschen\/index.htm\" target=\"_blank\">\u00bbDas Waldr\u00f6schen\u00ab<\/a> heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer einen tieferen Blick in Karl Mays Kolportageromane werfen m?chte, dem sei der Aufsatz <a href=\"http:\/\/www.karl-may-gesellschaft.de\/kmg\/seklit\/matkmf\/19\/index.htm\" target=\"_blank\">\u00bbKarl May und seine M\u00fcnchmeyer-Romane\u00ab<\/a> von Ralf Harder empfohlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den s\u00fcdlichen Ausl\u00e4ufern der Pyren\u00e4en her trabte ein Reiter auf die altber\u00fchmte Stadt Manresa zu. 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