Schlagwort-Archiv »Werkstatt«

»Golos Erbe« erschienen

 

Golos Erbe Titel

Klappentext

Ein junger, auf sympathische Weise leicht versponnener Schriftsteller und Übersetzer erbt zur Hälfte das große, alte Haus seines Patenonkels, dem er viel zu verdanken hat. Er erfährt erst, wer der Miterbe ist, wenn dieser sich ihm vorstellt. Er verbringt die Wartezeit in dem Haus und tritt somit auch eine Reise in die Vergangenheit an. Dabei begegnet er einer schönen Frau, von er der sofort fasziniert ist, was zu seiner Freude auf Gegenseitigkeit beruht. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Sie zieht zu ihm. Eines Tages verschwindet sie plötzlich. Wird er sie jemals wiedersehen? Und was ist mit dem Miterben, der sich ja auch noch nicht vorgestellt hat? (mehr …)

Erzählband »Der junge Nachbar« erschienen

 

Klappentext

Durch Zufall entdeckt Barbara, wie ein junger Mann sie von der Wohnung gegenüber aus heimlich beobachtet, während sie sich leicht bekleidet in ihrer bewegt. Sie versucht, ihn durch erotische Inszenierungen aus der Reserve zu locken. Doch er bleibt passiv. Da beschließt sie, ihn fürs »Spannen« zu »bestrafen«.

 

Meinald hangelt sich von einer befristeten Stelle zur nächsten. Ohne große Hoffnung bewirbt er sich als Bibliothekar für eine ihm bis dahin unbekannte private Bibliothek und wird genommen. Das Kuratorium setzt sich aus rührigen, alten Herrschaft zusammen, was eine geruhsame Tätigkeit verspricht. Dann begegnet er dem vierten Mitglied, einer attraktiven und resoluten Frau seines Alters, von der er sofort fasziniert ist und er gefällt ihr auch. Doch als er auf ihre eindeutigen Avancen nur zögerlich eingeht, verliert sie die Geduld, was für ihn in einer schmerzhaften Erfahrung endet, die er aber sehr genießt. (mehr …)

»Cousine und Cousin« erschienen

 

Klappentext

Ein kleiner Ort in Thüringen, nahe des »Eisernen Vorhangs«, Anfang der 1980er Jahre. Ulrich Bernow muß schon früh erfahren, welche Nachteile es mit sich bringt, in einem Staat wie der DDR eine nonkonforme Meinung vor den falschen Leuten zu äußern, was ihn zwei Jahre vor der Wende zu einem naiv vorbereiteten Fluchtversuch veranlaßt. Birte, seine Cousine, die sicherlich auch Chemie studieren darf, weil ihr Vater ein international anerkannter Chemiker und somit dem Staat nützlich ist, ist einige Jahre älter und eine weitgehend unpolitische junge Frau, die sich neben etwas mehr Meinungsfreiheit vor allem mehr – westlichen – Luxus wünscht. Ulrichs Fluchtversuch öffnet ihr aber die Augen. Im Sommer ’89 schließt sie sich, wenn auch etwas »unfreiwillig«, den Bürgerbewegungen an. Hoffnung auf eine neue Zeit macht sich breit. Doch als kurz nach der Wiedervereinigung die Treuhand sich mit marktwirtschaftlich kühler Logik der ehemaligen Staats-Betriebe annimmt, auch dem, in dem Birte Laborleiterin ist, sehen sich immer mehr Bürger in ihren Erwartungen getäuscht, zumal auch die Wendehälse überall vertreten sind. (mehr …)

Erzählband »Die Doktorandin« erschienen

 

Klappentext

Arne leitet eine kaum bekannte Bibliothek in einem beschaulichen Stadtteil. Die tägliche Herausforderung für seine einzige Mitarbeiterin und ihn besteht darin, Arbeiten, die in zwei Stunden erledigt sind, auf acht verteilen zu müssen. In diese Gleichförmigkeit bricht eines Tages eine hübsche junge Frau ein, die plant, eine Dissertation über einen so gut wie vergessenen Autor zu schreiben, dessen vollständiger Nachlaß sich dort befindet, und verdreht dabei, ohne es zuerst zu wollen, dem leicht versponnenen Bibliothekar den Kopf, bis er ihr nicht nur im übertragenen Sinn zu Füßen liegt. (mehr …)

Leseprobe »Die Staatsanwältin«

 

1.

 

Unverständliches Raunen drang wie durch dichten Nebel gedämpft zu ihr. Es war ihr unmöglich zu erkennen, ob es männliche oder weibliche Stimmen waren. Ihre Gedanken liefen träge ab. Sie wußte lediglich, daß sie nicht träumte. Sie verspürte leichte Übelkeit, begleitet von einem eigenartigen Druck auf den Kopf. Ihr Körper gehorchte ihr nicht. Sie besaß keine Erinnerung, wie sie in diesen Zustand geraten war. Nach einiger Zeit verstummten die Stimmen, um unbestimmbare Zeit später erbittert streitend erneut zu ertönen. Sie fühlte jemanden in ihrer unmittelbaren Nähe, hörte leises Klirren von Glas. Allmählich beruhigten sich die Stimmen. Dann verstummten sie wieder. Kurz darauf wußte sie, daß sie allein war.

Langsam gewann sie die Kontrolle über ihren Körper zurück, dabei verstärkten sich Übelkeit und Kopfschmerzen. Die bunten Nebel, die bisher vor ihren Augen flimmerten, wurden durchsichtiger. Reflexartig berührte sie mit der Rechten die Stirn, die sich feucht und kühl anfühlte. Sie blieb liegen, die Augen geschlossen. Sie fühlte sich noch nicht in der Lage, sie zu öffnen, noch weniger sich aufzurichten. Ein pelziger Geschmack auf der Zunge und leichtes Herzrasen begleiteten Übelkeit und Kopfschmerzen. (mehr …)

»Die Staatsanwältin« erschienen

 

Klappentext

In ihrer Wohnung findet die »Schöne Staatsanwältin«, die federführend in einem der größten regionalen Immobilienskandale der letzten Jahrzehnte ermittelt, die Leiche eines jungen Mannes, den sie mit nach Hause nahm. Sie kann sich nur noch daran erinnern, daß sie Sekt tranken, den er mitbrachte, bevor sie auf der Couch plötzlich einschlief. Die Vermutung liegt nahe, daß es sich um einen gescheiterten Versuch handelt, belastendes Material über ihre nicht alltäglichen Neigungen zu konstruieren, um sie öffentlich bloßzustellen. Oder versucht sie mit dieser Version vielleicht nur eine aus dem Ruder gelaufene Session zu verschleiern? (mehr …)

Erweiterte Neuauflage »Nachhilfestunden« erschienen

 

Klappentext

Ulla muß nur noch eine Prüfung machen, dann kann sie sich für die Abschlußarbeit anmelden. Allerdings ist sie bereits zweimal durch diese gefallen, bei der es lediglich ums Auswendiglernen geht. Ihr bleibt nur noch ein Versuch. Sie bittet ihren Kommilitonen Rüdiger um Hilfe. So sehr dieser sich auch bemüht; ihr gelingt es nicht, sich ausreichend zu konzentrieren. Er will bereits aufgeben, doch dann fällt ihm ein alter speckiger Erziehungsratgeber aus dem 19. Jahrhundert in die Hand, der ihn mit seinen drastischen Methoden zu einem letzten Versuch inspiriert; und es funktioniert. Ihr gelingt es, sich zu konzentrieren. (mehr …)

Hintergründiges zu »QEL-250«

 

Nicht nur die Handlung ist im Jahr 1985 angesiedelt, auch die Urfassung wurde im selben Jahr angefertigt, innerhalb von rund zweieinhalb Monaten, überwiegend im Sommer, während der Semesterferien. Was im einzelnen die Inspiration dazu war, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Diese, noch handschriftlich erstellte Rohfassung, wurde aus verschiedenen Gründen, aber hauptsächlich aus Zeitmangel, keiner weiteren Bearbeitung unterzogen. Anfang der 1990er Jahre– Zeitstempel der letzten Änderung der ursprünglichen sdw-Datei ist Januar 1994 – wurde der Text mit leichter Bearbeitung per Computer erfaßt. (mehr …)

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