Zitat des Tages #56
Donnerstag, den 15. April 2010 von: Armin A. Alexander

Liebeslied
Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen? (mehr …)
Donnerstag, den 15. April 2010 von: Armin A. Alexander

Liebeslied
Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen? (mehr …)
Mittwoch, den 14. April 2010 von: Armin A. Alexander

Ariadne auf Naxos
Auf Naxos Felsen weint verlassen Minos Tochter.
Der Schönheit heißes Flehn erreicht der Götter Ohr.
Von seinem Thron herab senkt, Kronos Sohn, die Blitze,
Sie zur Unsterblichkeit in Wettern aufzuziehn. (mehr …)
Mittwoch, den 14. April 2010 von: Armin A. Alexander

Der Kuß im Traume
Es hat ein Kuß mir Leben eingehaucht,
Gestillet meines Busens tiefstes Schmachten.
Komm, Dunkelheit! mich traulich zu umnachten,
Daß neue Wonnen meine Lippe saugt. (mehr …)
Mittwoch, den 14. April 2010 von: Armin A. Alexander

Im Verkehre mit Gelehrten und Künstlern verrechnet man sich leicht in umgekehrter Richtung: man findet hinter einem merkwürdigen Gelehrten nicht selten einen mittelmäßigen Menschen, und hinter einem mittelmäßigen Künstler sogar oft – einen sehr merkwürdigen Menschen.
Friedrich Nietzsche (1844–1900)
Montag, den 12. April 2010 von: Armin A. Alexander

Ausflug
Es wehten Sommerkleider. Enten schnabelten.
Es knirschten kleine Steine,
Und meine Blicke wippten über Beine
Von Mädchen, die Mist gabelten. (mehr …)
Donnerstag, den 8. April 2010 von: Armin A. Alexander

Kunstgriff des Entsagenden. – Wer gegen die Ehe protestiert nach Art der katholischen Priester wird diese nach ihrer niedrigsten, gemeinsten Auffassung zu verstehen suchen. (mehr …)
Samstag, den 3. April 2010 von: Armin A. Alexander

Ostern
Wenn die Schokolade keimt,
Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
»Glockenklingen« sich auf »Lenzesschwingen« (mehr …)
Freitag, den 2. April 2010 von: Armin A. Alexander

Die Selbstkritik hat viel für sich
Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin; (mehr …)