Zitat des Tages #80
Montag, den 7. Februar 2011 von: Armin A. Alexander

Armer Haushalt
Weh, wer ohne rechte Mittel
Sich der Poesie vermählt.
Täglich dünner wird der Kittel,
Und die Milch im Hause fehlt. (mehr …)
Montag, den 7. Februar 2011 von: Armin A. Alexander

Armer Haushalt
Weh, wer ohne rechte Mittel
Sich der Poesie vermählt.
Täglich dünner wird der Kittel,
Und die Milch im Hause fehlt. (mehr …)
Dienstag, den 21. Dezember 2010 von: Armin A. Alexander

Da und heute – 21.12. – die längste Nacht des Jahres bevorsteht, ein Gedicht von Mörike, in den er die Gedanken schildert, die er beim Warten auf dem Sonnenaufgang hat.
An einem Wintermorgen,
vor Sonnenaufgang
O flaumenleichte Zeit der dunkeln Frühe!
Welch neue Welt bewegest du in mir?
Was ists, daß ich auf einmal nun in dir
Von sanfter Wollust meines Daseins glühe? (mehr …)
Freitag, den 17. Dezember 2010 von: Armin A. Alexander

Es schneit
Es schneit dicke Flocken,
Nicht warm aber frisch gebacken.
Die setzen sich in meine Dichterlocken,
In meinen Schiebernacken,
Auf meine Smoking-Socken. (mehr …)
Mittwoch, den 10. November 2010 von: Armin A. Alexander

Die Harfenjule
Emsig dreht sich meine Spule, immer zur Musik bereit, denn ich bin die Harfenjule, schon seit meiner Kinderzeit. (mehr …)
Sonntag, den 31. Oktober 2010 von: Armin A. Alexander

Ein männlicher Briefmark…
Ein männlicher Briefmark erlebte
Was Schönes, bevor er klebte.
Er war von einer Prinzessin beleckt.
Da war die Liebe in ihm erweckt. (mehr …)
Sonntag, den 24. Oktober 2010 von: Armin A. Alexander

Winterschlaf
Indem man sich nunmehr zum Winter wendet,
Hat es der Dichter schwer,
Der Sommer ist geendet,
Und eine Blume wächst nicht mehr. (mehr …)
Sonntag, den 17. Oktober 2010 von: Armin A. Alexander

Der folgende Text von Johann Peter Hebel, bekannt geworden vor allem durch seine Kalendergeschichten für die Zeitschrift »Der rheinische Hausfreund«, erzählt auf amüsante Weise, daß es unmöglich ist, es jedem recht zu machen. Und nachwievor aktuell ist.
Man kann es nicht allen Leuten recht machen
Mittwoch, den 29. September 2010 von: Armin A. Alexander

Lieben lernen. – Man muß lieben lernen, gütig sein lernen, und dies von Jugend auf; wenn Erziehung und Zufall uns keine Gelegenheit zur Übung dieser Empfindungen geben, so wird unsere Seele trocken und selbst zu einem Verständnisse jener zarten Erfindungen liebevoller Menschen ungeeignet. Ebenso muß der Haß gelernt und genährt werden, wenn Einer ein tüchtiger Hasser werden will: sonst wird auch der Keim dazu allmählich absterben.
Friedrich Nietzsche (1844–1900)