»Skulpturales #2«
Freitag, den 23. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

Ich meine, ich brauche nichts dazuzuschreiben. 😉
Freitag, den 23. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

Ich meine, ich brauche nichts dazuzuschreiben. 😉
Donnerstag, den 22. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

Nachdem ich bereits einige Gegenlichtaufnahmen gezeigt habe, hier nun ein paar einfache Praxistips.
Eine uralte Grundregel in der Photographie lautet: »immer mit der Sonne bzw. Lichtquelle im Rücken photographieren.« Das ist garantiert zwar eingermaßen akzeptabel belichtete, aber auch viel zu oft langweilige Aufnahmen. Man muß sich aber stets bewußt sein, daß Gegenlicht enorme Kontraste bedeutet. Bei wirklich sonnigen Tagen im Sommer mehr als 1:10 000. Das packen weder Film noch Chip, wobei der Film aufgrund seiner anderen Beschaffenheit sogar etwas stärkere Kontraste verarbeiten kann. Grelles Sonnenlicht sollte man meiden, es lieber vormittags oder abends oder bei leicht diesigem Wetter versuchen, dann sind die Chancen für gute Aufnahmen größer.
Will man also das Motiv im Gegenlicht so darstellen, daß es nicht in totaler Dunkel versinkt, muß man auf jeden Fall deutlich länger belichten als die Kamera vorschlägt. Denn egal welches Meßsysten verwendet wird, und sei es noch so ausgeklügelt, es geht stets von durchschnittlichen Werten aus. Extreme Kontraste irritiert es.
Einfachste Methode ist, die Belichtungskorrektur auf 4x zu stellen, bei weichem Licht genügt auch schon 2x. Wer wirklich gute Gegenlichtaufnahmen will, kommt nicht darum herum, alle Automatiken abzuschalten und sich auf die gute alte manuelle Messung zu verlassen. Man kann natürlich auch den Meßwertspeicher verwenden, aber meist wird der Wert nur für die nächste Aufnahme gespreichert. Besitzt die Kamera die Möglichkeit zur Spotmessung, dann einfach den bildwichtigen Teil anvisieren, die Werte ablesen und einstellen. Andernfalls so weit mit der Kamera herangehen, bis das Bildwichtige fast den ganzen Sucher füllt und wie oben verfahren.
Ein paarmal gemacht und man bekommt die nötige Übung. 😉
Obige Aufnahme entstand am späten Nachmittag und besitzt relative geringe Kontraste. Ist also gut zu bewältigen.
Dienstag, den 20. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

Zum Abschluß für heute noch eine stimmungsvolle Gegenlichtaufnahme. Wie alle neu eingestellten Fotos heute nachmittag aufgenommen.
Dienstag, den 20. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

Wie ich bereits im Beitrag »Räumliche Tiefe« schrieb, hängt die Wirkung selbiger nicht so sehr davon ab, ob mit einem »echten« Weitwinkel fotografiert wird, sondern vielmehr vom Bildaufbau ab. Die obige Aufnahme wurde vom selben Standpunkt aber mit einem sogenannten Normalobjektiv gemacht, der Bildaufbau beibehalten und wieder dient die Leitplanke dazu, den Blick des Betrachters in die Tiefe des Bildes zu führen.
Montag, den 19. Februar 2007 von: Armin A. Alexander
Hier nun eine größere Auswahl der Photos, die ich am 16.2.2007 aufgenommen habe und von denen ich schon einige Beispiele gezeigt habe.
Mehr unter: »16.2.2007«
Sonntag, den 18. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

Zum Abschluß für heute noch ein Photo aus der Serie vom 16.2.2007. Ein weiteres Beispiel dafür, daß die Natur wohl der einfallreichste Bildhauer ist. 😉
Samstag, den 17. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

Natürlich ist den meisten bekannt, daß ein Weitwinkel allein schon durch seine steilen Fluchtlinien eine relativ intensive Räumlichkeit erzeugt. Aber dieser Effekt läßt sich durch eine entsprechende Komposition noch verstärken oder überhaupt erst sichtbar machen. Bei diesem Photo sorgt die Leitplanke die aus der rechten unteren Ecke nach links zur Bildmitte verläuft, nicht nur für eine Tiefendynamik, sondern läßt auch den Blick fast automatisch zum Hintergrund hin wandern.
Eine solche Diagonalkomposition verleiht einem Photo nicht nur Dynamik, es läßt sich auch mit sogenannten Normalbrennweiten ein durchaus deutlicher Weitwinkeleffekt erreichen.
Eben eine »Leitplanke«. 😉
Die Aufnahme wurde mit einer Brennweite von 24mm gemacht.
Samstag, den 17. Februar 2007 von: Armin A. Alexander

So schlimm und zerstörerisch ein Sturm wie »Kyrill« auch ist, aber seine Folgen können auch etwas Skulpturales haben, wie dieser zersplitterte Stamm zeigt.
Man spricht auch nicht umsonst von einer Ästhetik des Morbiden. 😉