Neue Galerie »Fenster #02 – SW«

von
Armin A. Alexander

 

Fenster gewähren Ausblicke. Fenster lassen Licht herein. Wenn nicht wie einst bei den Schildbürgern vergessen wird, diese einzubauen. Dabei sagt der – bewußte – Verzicht auf Fenster viel aus, denn Fenster gewähren nicht nur dem Licht Einlaß und ermöglichen den Blick nach draußen, weshalb auch der Frage, wo hinaus das Fenster blickt, bedeutsam wird, sondern ermöglichen ebenso den von außen nach innen, machen somit neugierig aufs Private. Als Glas noch aufwendig und teuer in der Herstellung war, die heute gewohnten großen Planglasscheiben noch nicht produzierbar, waren Fenster mehr Gucklöcher, die nur im Sommer geeignet waren, das Innere zu erhellen. Einerseits können manchem Fenster heute nicht groß genug sein, bis zur Größe der Außenwand, so daß der Eindruck entsteht, im Freien zu wohnen, andererseits wird jedoch der Blick von außen nach innen durch Vorhänge und ähnliches erschwert bis unmöglich gemacht, als wünschte man sich die verglasten Gucklöcher früherer Jahrhunderte zurück.

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