Zitat des Tages #8
Sonntag, den 19. Juli 2009 von: Armin A. Alexander

Der Sack
Ein dicker Sack – den Bauer Bolte,
Der ihn zur Mühle bringen wollte,
Um auszuruhn mal hingestellt (mehr …)
Sonntag, den 19. Juli 2009 von: Armin A. Alexander

Der Sack
Ein dicker Sack – den Bauer Bolte,
Der ihn zur Mühle bringen wollte,
Um auszuruhn mal hingestellt (mehr …)
Freitag, den 17. Juli 2009 von: Armin A. Alexander


In ihrem Buch »Süße feuchte Lust« schreibt Lisa Stern über ein anderes Thema sexueller Lust, das neben BDSM gleichfalls lange tabuisiert wurde und es bedeutend schwerer hat als eine weitere Möglichkeit die eigene Sexualität phantasievoll und erfüllt zu leben; »Wasserspiele«.
»Wasserspiele«, im engl. Sprachraum meist mit »Wet Sex« bezeichnet, andere Synonyme wären bspw. »Natursekt«, »Goldener Regen« oder »Golden Shower«. Alle meinen dasselbe; das sexuelle Spiel mit Urin. In einer Gesellschaft mit einem ausgeprägten Hygienewahn scheint die Tabuisierung kaum verwunderlich. (mehr …)
Donnerstag, den 16. Juli 2009 von: Armin A. Alexander


Der Wort »Sadomasochismus« ist vielen sicherlich schon auf die eine oder andere Weise begegnet. Doch was verbirgt sich hinter diesem SM abgekürzten Begriff, mit dem 1890 der deutsche Psychiater Richard Krafft-Ebing in seinem Buch »Neue Forschungen auf dem Gebiet der Psychopathia Sexualis« ein Sexualverhalten beschrieb, das seiner Meinung nach pathologisch sei? Krafft-Ebings Behauptung wurde kritiklos von seinen Zeitgenossen, darunter auch namhafte wie Sigmund Freud übernommen und stigmatisierte bis ins letzte Viertel des 20. Jhd. Menschen die diese sexuelle Neigung besitzen nicht nur als behandlungsbedürftig, sondern ließ auch reihenweise Vorurteile ins Kraut schießen. Erst als sich in den 1970er Jahren die (Sexual-)Wissenschaft mit modernen empirischen Methoden des Themas annahm, stellte sich heraus, daß sich keine der von Krafft-Ebing und seinen Nachfolgern aufgestellten Theorien in der Praxis belegen ließ und entlarvte sie zugleich als bloße Behauptungen. (mehr …)
Mittwoch, den 15. Juli 2009 von: Armin A. Alexander


Eleanor, eine junge Frau von Mitte dreißig, ist an einem trüben Herbsttag mitten in den Vorbereitungen fürs Abendessen als es an der Tür klingelt. Zuerst glaubt sie, daß ihr Mann Greg seinen Hausschlüssel vergessen haben könnte oder es sich gar um einen Vertreter handelt. Doch es sind zwei Polizistinnen, die ihr mitteilen, daß ihr Mann einen tödlichen Autounfall hatte. Nach diesem ersten Schock muß Eleanor einen zweiten, vielleicht schlimmeren verkraften; im Wagen saß eine andere Frau – Milena Livingston. Sollte Greg eine Geliebte gehabt haben? (mehr …)
Dienstag, den 7. Juli 2009 von: Armin A. Alexander

In den letzten Wochen habe ich meinen Blog etwas vernachlässigt, da ich mich ganz auf die Fertigstellung meines neuen Erzählbandes »Felizia & Felix« konzentriert habe. Nun ist er fertig und wird gerade von dritter Seite Korrektur gelesen. Er enthält fünf Erzählungen mit BDSM-erotischem Schwerpunkt, mal heiter, mal ein wenig nachdenklicher, über unerwartete Begegnungen wie bspw. in »Marmeladentörtchen«, wie ein Outing dem Partner gegenüber eine bisher zutiefst harmonische Beziehung in eine gefährliche Schieflage bringen kann, nur weil der andere etwas partout mißverstehen will, wie in der Titelgeschichte »Felizia & Felix«.
Verläuft alles wie geplant, dann wird der Band voraussichtlich im Spätsommer erscheinen. Zur Einstimmung hier schon einmal die Titelseite und das Inhaltsverzeichnis nebst Klappentext.

Samstag, den 4. Juli 2009 von: Armin A. Alexander

Schein und Sein
Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
Gleichwohl, ob große, ob geringe
Im wesentlichen so verpackt
Daß man sie nicht wie Nüsse knackt. (mehr …)
Montag, den 22. Juni 2009 von: Armin A. Alexander

Der folgende Text ist das erste Kapitel der Erzählung »Ein neues Zimmer« aus dem veraussichtlich im Spätsommer erscheinenden Erzählband »Felizia & Felix«
Das Zimmer war geräumig, die Möbel unübersehbar neu. Das breite Bett, dessen Matratze sogar noch neu zu riechen schien, der Kleiderschrank wie auch das hohe schmale Regal, bislang ohne Inhalt, wollten erst noch in Besitz genommen werden. Nur der Schreibtisch und die beiden um einen niedrigen Tisch mit einer farbenfrohen flachen Keramikschale darauf, aufgestellten bequemen Sessel waren eindeutig älteren Datums, jedoch sehr gut gepflegt.
»Es ist hier den ganzen Tag über sehr ruhig«, war ihr Bemühen offensichtlich, daß er das Zimmer nahm.
Sie stand mit vor dem Schoß gefalteten Händen im Türrahmen und beobachtete ihn erwartungsvoll, während er sich umschaute.
(mehr …)
Mittwoch, den 20. Mai 2009 von: Armin A. Alexander

Normal ist der, der gelernt hat, mit seinen kleinen Eigenheiten zu leben.
Friedrich Nietzsche (15.10.1844–25.8.1900)