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Buch-Neuerscheinung »Felizia & Felix«

Es ist soweit, der bereits angekündigte Erzählband »Felizia & Felix« ist soeben erschienen. Er enthält eine Sammlung teils heiterer, teils ein wenig nachdenklicher Erzählungen rund um das Thema BDSM und Beziehung. Outings, die anders verlaufen als gedacht, sich aber zum Guten wenden, Begegnungen mit unerwartetem Verlauf.

Klappentext
Felizia und Felix gelten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis als Traumpaar. Sie leben bereits seit sieben Jahren harmonisch zusammen. Nichts scheint ihre traute Zweisamkeit stören zu können. Bis Felizia sich ihrer BDSM-Phantasien bewußt wird. Zuerst sieht sie in ihnen nur eine vorübergehende Erscheinung, doch schieben sie sich immer stärker in den Vordergrund. Felizia entschließt sich, Felix davon zu erzählen. Zuerst nimmt Felix es relativ gelassen auf, doch dann macht Felizia eine ungeschickte Äußerung bezüglich »anderer Männer«, die Felix vollkommen mißversteht. Und auf einmal scheint die ganze Harmonie zwischen Felizia und Felix nachhaltig gestört.

Inhalt:

Marmeladentörtchen
Die neue Kollegin
Felizia & Felix
Ein neues Zimmer
Überrascht!


Armin A. Alexander
Felizia & Felix

ISBN 978-3-8391-2382-9
152 S., PB, € 14,90
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Zu den Textauszügen hier im Blog

Kurzes #15 – Die neue Wirtin
Kurzes #14 – Die Marmeladentörtchen

Pressestimmen

Fünf Kurzgeschichten serviert uns Armin A. Alexander in seinem Buch »Felizia & Felix« und jede ist voller Poesie und liebevoller Zärtlichkeit. […]
Jede der fünf Storys ist ein Genuss, dennoch gefällt mit die erste am besten, die den Titel Marmeladentörtchen trägt.
Dort trifft ein Mann auf einem Fest von Freunden eine attraktive Frau. Da er vom Regen überrascht und nass wird, bietet sie ihm an, ihn mit zu sich zu nehmen, damit er warm duschen und sich umziehen kann. Während seine Kleidung im Trockner ist, kocht er als Gegenleistung für sie. Zum Nachtisch gibt es Tee und selbstgebackene Törtchen – Und während das Aroma von gutem Tee und frisch Gebackenem durch die Küche zieht, vernascht die Dame des Hauses doch lieber zuerst den Koch.
Ein wunderbares Buch für diese Jahreszeit. Es inspiriert dazu, es sich auf dem Sofa mit Wolldecke und Tee gemütlich zu machen, um zu lesen und zu träumen.[…]

Zilli in den »Schlagzeilen« Nr. 106

Lisa Stern »Süße feuchte Lust«

In ihrem Buch »Süße feuchte Lust« schreibt Lisa Stern über ein anderes Thema sexueller Lust, das neben BDSM gleichfalls lange tabuisiert wurde und es bedeutend schwerer hat als eine weitere Möglichkeit die eigene Sexualität phantasievoll und erfüllt zu leben; »Wasserspiele«.

»Wasserspiele«, im engl. Sprachraum meist mit »Wet Sex« bezeichnet, andere Synonyme wären bspw. »Natursekt«, »Goldener Regen« oder »Golden Shower«. Alle meinen dasselbe; das sexuelle Spiel mit Urin. In einer Gesellschaft mit einem ausgeprägten Hygienewahn scheint die Tabuisierung kaum verwunderlich. (mehr …)

Kathrin Passig & Ira Ströbel »Die Wahl der Qual«

Der Wort »Sadomasochismus« ist vielen sicherlich schon auf die eine oder andere Weise begegnet. Doch was verbirgt sich hinter diesem SM abgekürzten Begriff, mit dem 1890 der deutsche Psychiater Richard Krafft-Ebing in seinem Buch »Neue Forschungen auf dem Gebiet der Psychopathia Sexualis« ein Sexualverhalten beschrieb, das seiner Meinung nach pathologisch sei? Krafft-Ebings Behauptung wurde kritiklos von seinen Zeitgenossen, darunter auch namhafte wie Sigmund Freud übernommen und stigmatisierte bis ins letzte Viertel des 20. Jhd. Menschen die diese sexuelle Neigung besitzen nicht nur als behandlungsbedürftig, sondern ließ auch reihenweise Vorurteile ins Kraut schießen. Erst als sich in den 1970er Jahren die (Sexual-)Wissenschaft mit modernen empirischen Methoden des Themas annahm, stellte sich heraus, daß sich keine der von Krafft-Ebing und seinen Nachfolgern aufgestellten Theorien in der Praxis belegen ließ und entlarvte sie zugleich als bloße Behauptungen. (mehr …)

Nicci French »Seit er tot ist«

Eleanor, eine junge Frau von Mitte dreißig, ist an einem trüben Herbsttag mitten in den Vorbereitungen fürs Abendessen als es an der Tür klingelt. Zuerst glaubt sie, daß ihr Mann Greg seinen Hausschlüssel vergessen haben könnte oder es sich gar um einen Vertreter handelt. Doch es sind zwei Polizistinnen, die ihr mitteilen, daß ihr Mann einen tödlichen Autounfall hatte. Nach diesem ersten Schock muß Eleanor einen zweiten, vielleicht schlimmeren verkraften; im Wagen saß eine andere Frau – Milena Livingston. Sollte Greg eine Geliebte gehabt haben? (mehr …)

Wer rastet der rostet #5

In den letzten Wochen habe ich meinen Blog etwas vernachlässigt, da ich mich ganz auf die Fertigstellung meines neuen Erzählbandes »Felizia & Felix« konzentriert habe. Nun ist er fertig und wird gerade von dritter Seite Korrektur gelesen. Er enthält fünf Erzählungen mit BDSM-erotischem Schwerpunkt, mal heiter, mal ein wenig nachdenklicher, über unerwartete Begegnungen wie bspw. in »Marmeladentörtchen«, wie ein Outing dem Partner gegenüber eine bisher zutiefst harmonische Beziehung in eine gefährliche Schieflage bringen kann, nur weil der andere etwas partout mißverstehen will, wie in der Titelgeschichte »Felizia & Felix«.
Verläuft alles wie geplant, dann wird der Band voraussichtlich im Spätsommer erscheinen. Zur Einstimmung hier schon einmal die Titelseite und das Inhaltsverzeichnis nebst Klappentext.

Klappentext
Felizia und Felix gelten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis als Traumpaar. Sie leben bereits seit sieben Jahren harmonisch zusammen. Nichts scheint ihre traute Zweisamkeit stören zu können. Bis Felizia sich ihrer BDSM-Phantasien bewußt wird. Zuerst sieht sie in ihnen nur eine vorübergehende Erscheinung, doch schieben sie sich immer stärker in den Vordergrund. Felizia entschließt sich, Felix davon zu erzählen. Zuerst nimmt Felix es relativ gelassen auf, doch dann macht Felizia eine ungeschickte Äußerung bezüglich »anderer Männer«, die Felix vollkommen mißversteht. Und auf einmal scheint die ganze Harmonie zwischen Felizia und Felix nachhaltig gestört.
Inhalt:

Marmeladentörtchen
Die neue Kollegin
Felizia & Felix
Ein neues Zimmer
Überrascht!

Franz Kafka »Das Urteil«

Interpretationen

Der junge Kaufmann Georg Bendemann sitzt an einem sonnigen Sonntagvormittag im Frühling über einen Brief an einen Freund, der vor einigen Jahren nach Sankt Petersburg übergesiedelt ist, um dort den geschäftlichen Erfolg zu suchen, der ihm in seiner Heimatstadt seiner Meinung nach verwehrt geblieben ist. Georg denkt rücksichtsvoll an den Freund, ob er ihm über den eigenen geschäftlichen Erfolg berichten soll, der im krassen Gegensatz zum bescheidenen des Freundes steht, ob der Freund nicht das Gefühl haben könnte, Georg sehe auf ihn herab. Georg hat die Leitung des väterlichen Unternehmens übernommen, nachdem sein herrischer Vater sich nach dem Tod seiner Mutter vor drei Jahren zurückgezogen hat. (mehr …)

Daniel Defoe »Robinson Crusoe«

Interpretationen

Robinson Crusoe Sohn eines Kaufmanns wünscht nichts sehnlicher als zur See zu fahren. Obwohl die Eltern ihm das verbieten, reißt er von zu Hause aus und nutzt die sich bietende Gelegenheit auf einem Schiff mitzufahren. Kaum hat das Schiff abgelegt, gerät es bereits in einen Sturm. Obwohl sie auf einem Fluß fahren, nimmt Robinson das Unwetter derart mit, daß ihn für den Augenblick die Seefahrt verleidet zu sein scheint. (mehr …)