Zitat des Tages #59
Sonntag, den 25. April 2010 von: Armin A. Alexander

Frühling
Der Frühling schien schon an dem Tor
Mich freundlich zu erwarten.
Die ganze Gegend steht im Flor
Als wie ein Blumengarten. (mehr …)
Sonntag, den 25. April 2010 von: Armin A. Alexander

Frühling
Der Frühling schien schon an dem Tor
Mich freundlich zu erwarten.
Die ganze Gegend steht im Flor
Als wie ein Blumengarten. (mehr …)
Samstag, den 24. April 2010 von: Armin A. Alexander

»Ich frage mich ernsthaft, warum du Latein im Leistungskurs genommen hast. Nicht nur, daß du anscheinend die einfachsten Grammatikregeln nicht verstehst, sondern dich scheint das alles überhaupt nicht zu interessieren!«
Rolf sank auf seinem Stuhl tieferötend in sich zusammen. Frau Schellenbach hatte sich mit seinem Klassenarbeitsheft vor ihm aufgebaut und hielt es ihm wie eine Sünderkartei hin.
»Das ist ja wohl die mit Abstand schlechteste Arbeit, die ich in den letzten Jahren von einem Schüler bekommen habe. Wenn du mit diesen Kenntnissen im alten Rom nach dem Weg gefragt hättest, wärst du ganz bestimmt wegen Beleidigung verhaftet worden, wenn nicht Schlimmeres«, setzte sie bissig und auch ein wenig verächtlich hinzu.
Es war fast unbegreiflich, warum sie ihm das Heft nicht rechts und links um die Ohren schlug. Statt dessen legte sie es mit spitzen Fingern vor ihn hin und drehte sich, ohne ein weiteres Wort an ihn zu richten, auf den Absätzen um und ging zum Pult zurück um die übrigen Hefte den Schülern zurückzugeben. (mehr …)
Dienstag, den 20. April 2010 von: Armin A. Alexander

Das Unlogische notwendig. – Zu den Dingen, welche einen Denker in Verzweifelung bringen können, gehört die Erkenntnis, daß das Unlogische für den Menschen nötig ist, und daß aus dem Unlogischen vieles Gute entsteht. (mehr …)
Donnerstag, den 15. April 2010 von: Armin A. Alexander

Novalis
Novalis, deinen heil’gen Seherblicken
Sind aufgeschlossen aller Welten Räume,
Dir offenbart sich weihend das Gemeine,
Du schaust es in prophetischem Entzücken. (mehr …)
Donnerstag, den 15. April 2010 von: Armin A. Alexander

Liebeslied
Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen? (mehr …)
Mittwoch, den 14. April 2010 von: Armin A. Alexander

Ariadne auf Naxos
Auf Naxos Felsen weint verlassen Minos Tochter.
Der Schönheit heißes Flehn erreicht der Götter Ohr.
Von seinem Thron herab senkt, Kronos Sohn, die Blitze,
Sie zur Unsterblichkeit in Wettern aufzuziehn. (mehr …)
Mittwoch, den 14. April 2010 von: Armin A. Alexander

Der Kuß im Traume
Es hat ein Kuß mir Leben eingehaucht,
Gestillet meines Busens tiefstes Schmachten.
Komm, Dunkelheit! mich traulich zu umnachten,
Daß neue Wonnen meine Lippe saugt. (mehr …)
Mittwoch, den 14. April 2010 von: Armin A. Alexander

Im Verkehre mit Gelehrten und Künstlern verrechnet man sich leicht in umgekehrter Richtung: man findet hinter einem merkwürdigen Gelehrten nicht selten einen mittelmäßigen Menschen, und hinter einem mittelmäßigen Künstler sogar oft – einen sehr merkwürdigen Menschen.
Friedrich Nietzsche (1844–1900)