Neue Galerie »Winter«

von
Armin A. Alexander

 

Keine der vier Jahreszeiten löst vermutlich so viele widersprüchliche Empfindungen aus, wie der Winter. Es ist die Jahreszeit der langen Nächte, der trüben Tage, an denen scheinbar nur Dämmerung herrscht, der nassen Kälte, die alles zu durchdringen scheint. Je weiter man sich nach Norden begibt, desto ausgeprägter wird dieser Eindruck. Der Mangel an Sonnenlicht drückt auf empfindsame Gemüter. Nicht ohne Grund ist der Winter die Jahreszeit der Melancholie, der Depression.

Dann ist da die andere Seite des Winters. Weihnachten, Silvester, die Feste der Freunde und Familie, der Schnee, das Symbol des Winters schlechthin. Auf der einen Seite in den Städten Ursache für Verkehrschaos, auf der anderen Seite das Ideal des Wintersportlers, mit seinen Assoziationen von sonnendurchfluteten Berglandschaften, Pisten und dem après ski am mollig warmen Kaminfeuer mit entsprechenden Getränken. Und manch einer bringt den Winter im warmen Heim mit einer Decke auf dem Sofa mit reichlich Lektüre herum.

In diese Jahreszeit fällt auch die Wintersonnenwende, die anfänglich kaum merklich die Tage wieder länger werden läßt und der die Vorfreude auf den Frühling stärkt, die vielleicht schönste Jahreszeit, die den Sommer erahnen, erfahren läßt, ohne die unangenehme Hitze desselbigen ertragen zu müssen.

 

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