
Ihm sagen die über die Knie reichenden Röcke, die nahezu wadenlangen, mehr zu. Die nur die Hälfte der Waden zeigen, den Beginn dieser mal mehr weniger ausgeprägt geschwungenen Linie, die Fesseln. Den Rest gibt er lieber seiner Phantasie anheim. Zarte Strümpfe in allen Farben und hochhackiges Schuhwerk, bevorzugt mit schlanken, nicht zwingend dünnen Absätzen, sind seinen Augen ein Labsal. Aber auch flache Schuhe können unter Umständen einen reizvoll harmonischen Abschluß bilden. (Zitat aus der Erzählung »Ein Bewunderer« aus dem Band »Geheimnisvolles Rendezvous
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Malte sah ihr aufmerksam zu, wie sie einen Strumpf zusammenrollte, bevor sie ihn über den rechten schönen schlanken Fuß mit den blutrot lackierten Nägeln zog, ihn langsam über die schmale Fessel, über die in einem sanften Bogen verlaufende sich anschließende Wade, hinauf zum muskulösen Schenkel streifte und dabei das Bein ausstreckte. Das anschließende Glattstreichen war mehr ein selbstverliebtes zärtliches Liebkosen unter ihren schönen schlanken Fingern. Sichtlich selbstverliebt betrachtete Zoë ihr zartbestrumpftes Bein, bis sie zufrieden feststellte, daß der Strumpf ohne Falten ihr wohlgeformtes Bein umhüllte, an das Malte gerne die Wange gelegt hatte. Mit dem zweiten Strumpf verfuhr Zoë auf die gleiche Weise. (Zitat aus dem Roman »Adalberts Erbe«, erscheint voraussichtlich Frühjahr 2010)
Zwei Zitate mit unverkennbar fetischistischem Bezug, die zugleich auch gut das Wesen des Fetischismus beschreiben. Das erste Zitat aus der – männlichen – voyeuristischen Sicht; bezeichnen wir es einmal als passiven Fetischismus. Er genießt den Anblick zartbestrumpfter Frauenbeine nicht nur weil sie für ein erotisches Stimulans sind, sondern weil sie auch nicht alle natürliche Reize entblößen, sondern verhüllen. »[...] Den Rest gibt er lieber seiner Phantasie anheim. [...]« Fetischismus als Reiz der verheißungsvollen Verhüllung, die zwar einiges sehen, aber noch mehr Raum für die Phantasie läßt. Doch davon später noch. (weiterlesen…)
Ihm sagen die über die Knie reichenden Röcke, die nahezu wadenlangen, mehr zu. Die nur die Hälfte der Waden zeigen, den Beginn dieser mal mehr weniger ausgeprägt geschwungenen Linie, die Fesseln. Den Rest gibt er lieber seiner Phantasie anheim. Zarte Strümpfe in allen Farben und hochhackiges Schuhwerk, bevorzugt mit schlanken, nicht zwingend dünnen Absätzen, sind seinen Augen ein Labsal. Aber auch flache Schuhe können unter Umständen einen reizvoll harmonischen Abschluß bilden. (Zitat aus der Erzählung »Ein Bewunderer« aus dem Band »Geheimnisvolles Rendezvous«)
Malte sah ihr aufmerksam zu, wie sie einen Strumpf zusammenrollte, bevor sie ihn über den rechten schönen schlanken Fuß mit den blutrot lackierten Nägeln zog, ihn langsam über die schmale Fessel, über die in einem sanften Bogen verlaufende sich anschließende Wade, hinauf zum muskulösen Schenkel streifte und dabei das Bein ausstreckte. Das anschließende Glattstreichen war mehr ein selbstverliebtes zärtliches Liebkosen unter i