Zitat des Tages #127

Ver­lust an Würde – Das Nach­den­ken ist um all seine Würde der Form ge­kom­men, man hat das Ce­re­mo­ni­ell und die fei­er­li­che Ge­bär­de des Nach­den­kens zum Ge­spött ge­macht und würde einen wei­sen Mann alten Stils nicht mehr aus­hal­ten.

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Zitat des Tages #126

Un­be­ding­te Pflich­ten – Alle Men­schen, wel­che füh­len, dass sie die stärks­ten Worte und Klän­ge, die be­red­tes­ten Ge­bär­den und Stel­lun­gen nö­thig haben, um über­haupt zu wir­ken, Re­vo­lu­ti­ons-Po­li­ti­ker, So­cia­lis­ten, Buss­pre­di­ger mit und ohne Chris­ten­thum, bei denen allen es keine hal­ben Er­fol­ge geben darf: alle diese reden von »Pflich­ten«,

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Zitat des Tages #125

Des Die­ben Ant­wort

Einem Dieb, der sich mit Reden mau­sig ma­chen woll­te, sagte je­mand: »Was wollt Ihr? Ihr dürft ja gar nicht mehr in Eure Hei­mat zu­rück­keh­ren und müsst froh sein, wenn man Euch hier dul­det.« – »Meint Ihr?« sagte der Dieb; »meine Her­ren da­heim haben mich so lieb, ich weiss ge­wiss, wenn ich heim­kä­me, sie lies­sen mich nim­mer fort.«

Johann Peter Hebel (10.5.1760–22.9.1826)

Zitat des Tages #124

Man­cher­lei gute Leh­ren – 10

»Rom ist nicht in einem Tage er­baut wor­den.« Damit ent­schul­di­gen sich viele fahr­läs­si­ge und träge Men­schen, wel­che ihr Ge­schäft nicht trei­ben und voll­enden mögen und schon müde sind, ehe sie recht an­fan­gen. Mit dem Rom ist es aber ei­gent­lich so zu­ge­gan­gen. Es haben viele fleis­si­ge Hände viele Tage lang vom frü­hen Mor­gen bis zum spä­ten Abend un­ver­dros­sen daran ge­ar­bei­tet und nicht ab­ge­las­sen, bis es fer­tig war und der Hahn auf dem Kirch­turm stand. So ist Rom ent­stan­den! Was du zu tun hast, mach’s auch so!

Johann Peter Hebel (10.5.1760–22.9.1826)

Überarbeitete Neuausgabe von »Felizia & Felix« erschienen

 

Klappentext

Felizia und Felix gelten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis als Traumpaar. Sie leben bereits seit sieben Jahren harmonisch zusammen. Nichts scheint ihre traute Zweisamkeit stören zu können. Bis Felizia sich ihrer BDSM-Phantasien bewußt wird. Zuerst sieht sie in ihnen nur eine vorübergehende Erscheinung, doch schieben sie sich immer stärker in den Vordergrund. Felizia entschließt sich, Felix davon zu erzählen. Zuerst nimmt Felix es relativ gelassen auf, doch dann macht Felizia eine ungeschickte Äußerung bezüglich ›anderer Männer‹, die Felix vollkommen mißversteht. Und auf einmal scheint die ganze Harmonie zwischen Felizia und Felix nachhaltig gestört.

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Überarbeitete Neuausgabe von »Ein (fast) alltäglicher Fall« erschienen

 

Klappentext

In einer Siedlung, die abgebrochen werden soll, um Neubauten Platz zu machen, wird die Leiche einer Frau gefunden, die nackt auf einem alten Bettgestell gefesselt liegt. Alles deutet darauf hin, daß eine BDSM-Session gehörig daneben gegangen ist. Doch wer war bei der Frau gewesen? Wer hat sie gefesselt und mit einem Seidenschal gewürgt? Kommissarin Eva Gerbroth begibt sich im Rahmen ihrer Ermittlungen auch in die örtliche BDSM-Szene. Auf einer Party lernt sie den Szene-Photographen und passionierten Dom Jean kennen, von dem Eva sofort fasziniert ist. Durch ihn erfährt sie mehr über sich selbst als über ihren Fall, der bald eine überraschende Wende nimmt, als Eva entdeckt, daß Jean die Tote gekannt hat, obwohl er es ihr gegenüber leugnet.

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Neue Galerie »Bänke #01«

 

Bänke bieten dem erschöpften Spaziergänger und Wanderer die Möglichkeit, sich auszuruhen, Bänke laden den Flaneur zum Verweilen ein, Bänke ermöglichen es, die Landschaft kontemplativ zu betrachten, Bänke bieten dem denjenigen, der im Sonnenschein lesen will, die Möglichkeit, das im Sitzen zu tun, Bänke geben Eltern die Möglichkeit entspannt dem Nachwuchs beim Spielen zu beobachten, Bänke geben die Möglichen entspannt im Sitzen zu plaudern, angeregt miteinander über Tiefgründiges oder Oberflächliches zu diskutieren. Aber Bänke haben auch eigene Geschichten zu erzählen, selbst wenn sie nur scheinbar darauf warten, daß sich ihrer wieder wird.

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Ulla Hahn »Ein Mann im Haus«

Interpretationen

Maria ist Goldschmiedin in einer am Rhein gelegenen Kleinstadt unweit von Köln. Hansegon, dort Küster, ist verheiratet mit der Tochter des ortsansässigen Wurstfabrikanten. Das Geld seiner Frau ermöglicht ihm, seiner Künstlernatur nachzugehen. Der Kirchenchor hat sich unter seiner Leitung einen Ruf über die Stadtgrenzen hinaus erworben. Seine Beziehung mit Maria währt bereits viele Jahre. »[…]»Warte bis die Kinder aus dem Haus sind«, hatte Hansegon gesagt. Nun waren die Kinder aus dem Haus, aber Hansegon immer noch drin. […]« darin hatte Maria ihre Hoffnung gelegt.

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